Wo die Liebe hin fällt: Ente liebt Golden Retriever

Golden Retriever Barclay ist mal wieder bei gutem Appetit. Erst hat er aus dem Ententeich im Garten getrunken, einer Ente nach Hunde-Manier am Hinterteil geschnuppert – dann macht er sich über das Entenfutter her. Doch Pekingente Rudy aber will sich nicht so einfach die Grütze aus dem Napf nehmen lassen, die größte und stärkste der Truppe watschelt auf Barclay zu und zwickt ihn mit dem Schnabel. Brav macht Barclay Platz und lässt Rudy den Vortritt. „Es ist eine Art von Hassliebe, wie bei meinen Söhnen. Ständig triezt einer den anderen, aber sie kleben förmlich zusammen“, sagt Pam Ishiguro.

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Sieben Pekingenten hält die Hausfrau und Mutter in ihrem Garten in Orange County, Kalifornien. „Enterich Ruby ist der Chef der Truppe.“ Und als Chef hat Ruby bestimmte Vorrechte. So hütet er nicht nur den Futternapf – nein erhält auch seinen Hunde-Kumpel für sein ganz persönliches Eigentum. Diesen Schatz bewacht er eifersüchtig und entschieden: Wagt sich eine andere Ente in Barclays Nähe, denn geht Rudy entschlossen dazwischen. Pam: „Manchmal fliegen die Federn. Und wenn Rudy meine Freunde begrüßt, dann zwickt er sie mit dem Schnabel in die Zehen. Ich habe schon überlegt, ihm einen Gummi um den Schnabel zu legen, wenn Besuch kommt.“

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Auf der anderen Seite kann Rudy aber auch unheimlich sanft und liebenswürdig sein. Mit dem Schnabel säubert er das Fell des Retrievers, manchmal schmiegt er sich sanft an seinen großen Freund, manchmal bettet er sich zwischen seinen Pfoten. Und Barclay scheint die Aufmerksamkeiten seines Enterichs zu geniessen. Oft sieht man die zwei aneinander gekuschelt beim Schlaf.
Pam will der Liebe nicht im Weg stehen und lässt die Türe zum Garten meistens offen. Ob er unter seinesgleichen oder mit seiner großen Liebe leben will – diese Entscheidung hat Rudy inzwischen getroffen. Seiner Entenschar hat er den Bürzel zugekehrt und ist bei Barclay eingezogen. Nur zum Futtern und zum Baden zieht es ihn noch nach draußen.

Ostseeurlaub mit Hund: die schönsten Ziele

Die Ostseeküste gehört zu den gefragtesten innerdeutschen Urlaubszielen. Auch viele Hundehalter zieht es an die wunderschönen Urlaubsorte zwischen Flensburg und Usedom, die meist gut auf Vierbeiner und ihre Bedürfnisse eingestellt sind. So gibt es in zahlreichen Gemeinden Hundestrände, an denen sich die Tiere frei bewegen dürfen und bei vielen beliebten Touristenattraktionen und Ausflugszielen sind sie zumindest an der Leine herzlich willkommen.

Die schönsten Urlaubsziele mit dem Hund an der Ostsee

Besonders hoch im Kurs stehen die beiden schönen Inseln Rügen und Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. Sie bieten alles, was das Urlauberherz begehrt: lange Strände, malerische Ausflugsziele und vielfältige Aktivitäten. Auf Rügen bietet sich beispielsweise der Nationalpark Jasmund mit den berühmten weißen Kreidefelsen um den Königsstuhl als ideales Ziel für lange Spaziergänge mit dem Hund an. In „Karls Erlebnisdorf“ auf Rügen dürfen Hunde ihre Familien angeleint begleiten. Kinder finden hier einen Wasserspielplatz, der im Winter zur Eisbahn wird, einen Streichelzoo und viele weitere Angebote. Die Insel Usedom rühmt sich nicht nur mit den meisten Sonnenstunden an der Ostseeküste, sondern auch mit der längsten Strandpromenade Europas: ein toller Ort für lange Spaziergänge mit dem Hund. Noch besser: Entlang der Strandpromenade gibt es immer wieder Hundestrände, an denen Vierbeiner ohne Leine herumtoben können. Spaß für die ganze Familie bietet die außergewöhnliche Minigolfanlage „Piraten an der Ostsee“, bei denen der Hund (angeleint) mit auf das Gelände darf.

Dies sind natürlich nur einige der vielen tollen Ausflugsziele an der Ostsee mit Hunden. Weitere Tipps gefällig? Auf dem Festland von Mecklenburg-Vorpommern lockt die weitläufige Rostocker Heide mit einem eigenen Hundewald, in dem die tierischen Gäste ohne Leine nach Herzenslust herumlaufen und schnuppern dürfen. Das Freilichtmuseum Klockenhagen bei Ribnitz-Damgarten lädt mit seinen historischen Bauernhöfen und Häusern zu einer Reise in die Vergangenheit ein – und der Hund darf mit. In Schleswig-Holstein bietet das Landesmuseum für Volkskunde in Molfsee eine ähnliche Erfahrung. Weitere schöne Ziele im nördlichsten Bundesland sind unter anderem der Tierpark Arche in Warder, in dem viele seltene Nutztierrassen ein Refugium gefunden haben, und das Seebad Travemünde, in dem es gleich mehrere schöne Hundestrände und Spazierwege gibt. Ganz toll: Auch im bekannten Vergnügungspark Hansapark in Sierksdorf sind Hunde willkommen. An heißen Tagen stehen für sie sogar kostenlose „Wassertankstellen“ bereit.

Wichtige Tipps zum Urlaub an der Ostsee mit dem Hund

Mit Rücksicht auf den Vierbeiner ziehen viele Hundebesitzer Urlaubsziele vor, die leicht mit dem Auto zu erreichen sind. Die deutsche Ostseeküste macht hier keine Ausnahme. Je nach Wohnort kann die Anreise jedoch sehr lang sein. Daher sollten stets ausreichende Pausen eingeplant werden, in denen der Hund Gassi geführt wird. Empfehlenswert ist die Verwendung einer Checkliste zur Reisevorbereitung, um dem Hund die Fahrt so angenehm wie möglich zu machen. Wichtig ist zum Beispiel der Schutz vor direktem Sonnenlicht und Zugluft auf der Fahrt sowie eine ausreichende Sicherung des Hundes. Wird die Fahrt mit der Bahn angetreten, gibt es einige wichtige Vorschriften zu beachten. So müssen kleine Hunde in einer Transportbox transportiert werden. Für große Hunde gilt neben Leinen- auch Maulkorbpflicht, sodass der eigene Hund bei Bedarf rechtzeitig vor der Reise daran gewöhnt werden sollte. Ist der Hund noch nie mit dem Zug gefahren, kann es außerdem sinnvoll sein, zunächst eine kurze „Probefahrt“ in der eigenen Region zu unternehmen, sodass er sich mit dem Verkehrsmittel Zug vertraut machen kann.

Die richtige Unterkunft für den Urlaub mit Hund wählen

Ein letzter wichtiger Punkt für einen gelungenen Urlaub mit Hund an der Ostsee ist die Wahl der passenden Unterkunft. Besonders empfehlenswert ist ein eigenes Ferienhaus an einem der tierfreundlichen Urlaubsorte wie Rügen und Usedom: Hier kann sich der Hund frei im eigenen Haus und Garten bewegen, ohne womöglich andere Hotelgäste zu stören. Soll es unbedingt ein Hotel sein, ist darauf zu achten, dass Hunde willkommen sind.