Augenerkrankungen beim Hund von N – Z

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Augenerkrankungen beim Hund von N – Z

Augenerkrankung beim Hund

Bitte klicken Sie den Anfangsbuchstaben der Augenkrankheiten an:

N

P

R

S

T

U

V

Z

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Gehen Sie bitte bei Augenkrankheiten oder Veränderungen der Augen ihres Hundes zu einem Tierarzt.

Augenerkrankungen beim Hund – N –

Netzhautablösung beim Hund

Eine Netzhautablösung kann beim Hund über die gesamte Netzhaut gehen (total) oder die Netzhautablösung beschränkt sich auf bestimmte Bereiche (teilweise).
Die Erkrankung der Netzhautablösung beinhaltet die Abhebung der Netzhaut von der darunter liegenden Aderhaut.
Eine unbehandelte Netzhautablösung führt zur Blindheit des Hundes.

Ursachen:
– Bluthochdruck des Hundes
– Abnormale Differenzierung der Netzhaut/Netzhautdysplasie
– Fokaler/teilweiser Netzhautabhebung
– Entzündung der Netzhaut und der Aderhaut/Chorioretinitis Symptome:
– Eine teilweise Netzhautablösung ist meistens ein Zufallsbefund, weil von außen nichts zu sehen ist.

Eine totale Netzhautablösung äußert sich beim Hund mit

– deutlich eingeschränktem Sehvermögen des Hundes, er stößt immer wieder an Gegenstände,
– oder durch Blindheit,
– oder das betroffene Auge des Hundes hat eine weit gestellte Pupille und regiert nur schlecht oder gar nicht auf Licht.

Behandlung:
– Senkung des erhöhten Blutdrucks beim Hund
– Bei Netzhautdysplasie wird die Lasertherapie beim Hund erfolgreich eingesetzt.
– Bei teilweiser Netzhautabhebung wird die Lasertherapie beim Hund auch erfolgreich eingesetzt.
– Antibiotika.

Behandlung wenn Hund unter Chorioretinitis leidet.

Nukleussklerose/Nukleosklerose beim Hund

Viele ältere Hunde entwickeln eine Augenerkrankung die den Namen Nukleussklerose/ Nukleosklerose hat.
Diese hat, trotz gräulich-weisslich erscheinder Pupille (wie beim grauen Star), keinen Einfluss auf das Sehvermögen des Hundes.

Bei der Nukleosklerose handelt es sich um eine normale, alterbedingte Veränderung in der Linse des Hundeauges.

Ursachen:
Normale, alterbedingte Veränderung in der Linse des Hundeauges.

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Symptome:
– Die Augen des Hundes trüben sich.
– Die Sehfähigkeit des Hundes in der Dunkelheit ist eingeschränkt.
– Eventuell Fehlsichtigkeiten beim Hund.

Behandlung:
Die Nukleussklerose/Nukleosklerose bedarf keiner weiteren Behandlung.

Augenerkrankungen beim Hund – P –

Persistierende Pupillarmembran (PPMs)

Als ungeborener Welpe im Embryonal-Stadium ist der Hund mit Gefäßen im vorderen Augenbereich ausgestattet, die mit seiner Hornhaut verbunden sind.
Diese Gefäße dienen zur Entwicklung und Versorgung.
Im Normalfall bilden sich diese Gefäße zurück und lösen sich bis zur Geburt des Hundes.
Geschieht das nicht kommt es zu einer Persistierende Pupillarmembran, so nennt man das übrigbleiben embryonaler Gefäßstränge im vorderen Augenbereich.

Es gibt Gefäßstränge die kann man mit bloßen Auge sehen und andere wiederum nur mit einer starken Vergrößerung.
Die zurück gebliebenen Gefäße verUrsachen:eine durchgehende Reibung und das kann eine Hornhauttrübung nach sich ziehen, die erst nach Augenöffnung des Hundewelpen sichtbar wird.
Ist die Hornhauttrübung punktförmig und klein hat der Hund selten eine Einschränkung seiner Sehfähigkeit.

Totalen Hornhauttrübung
Bei einer totalen Hornhauttrübung kann der Hund mit dem betroffenen Auge nur wenig bis gar nichts sehen.

Ursachen:
Gefäße über der Hornhaut bilden sich beim Hund nicht zurück.

Symptome:
– Eine kleine, punktförmige Hornhauttrübung
– Eine totale Hornhauttrübung.

Behandlung:
Selten führt ein Persistierende Pupillarmembran zur Verminderung der Sehkraft des Hundes.
Ist die Sehfähigkeit des Hundes doch gefährdet, erfolgt operative Behandlung.

Pilzbedingte Bindehautentzündung des Hundeauge

Diese Bindehautentzündung wird durch Pilze hervorgerufen.
Auch die Bindehaut des Hundeauges beherbergt viele Pilze, Keime, normale Bakterien, die sich durch einige Dinge extrem und schnell vermehren können und so eine Infektion des Hundeauges verursachen können.

Ursachen:
– durch Fremdkörper im Hundeauge
– durch Verletzungen des Hundeauge
– durch Infektionen die durch Viren hervorgerufen werden
– durch die Verringerung des Tränenflusses Symptome:
– eine Rötung des betroffenen Hundeauge
– die Augenlider des betroffenen Hundeauge verkleben/verkrusten
– das betroffene Hundeauge sondert grünlich-gelbes Sekret ab
– der Hund blinzelt
– der Hund kneift die Augen zusammen
– der Hund reibt sich oft mit der Pfote das betroffene Auge

Behandlung:
Den Hund einem Tierarzt vorstellen.
Es muss der Grund für die bakterielle und pilzbedingte Bindehautentzündung gefunden werden.

Meistens werden lokale antibiotische Medikamente verabreicht.

Die verklebten und verkrusteten Augenlider müssen mit einem nassen lauwarmen und fusselfreien Tuch aufgeweicht werden um anschließend die Verkrustungen entfernen.

Pigmentkeratitis (Pigmentierte Hornhaut) Keratitis pigmentosa

Bei der Hornhautentzündung des Hundes ist die Pigmentierung der Hornhaut des betroffenen Hundeauges im Vordergrund.

Die Pigmentkreatitis ist oft bei den flachgesichtigen Hunderassen zu finden, z.B. bei:
– Mops
– Shih Tzu
– Pekinese

Ursachen:
– Die chronische Reizung durch die Haare der Nasenfalte.
– Nicht richtig schließende Lidern
– Abnorme/fehl gewachsene Wimpern
– Einrollen der unteren Augenlider
– Hund hat schwaches Immunsystem Symptome:
– Die Pigmentkreatitis beginnt meist am Augapfel an der Nasenseite Behandlung:
– Am effektivsten ist die operative Entfernung der Nasenfalte
– Medikamentöse Behandlung: der Pigmentkreatitis
– Das regelmäßige schneiden der Haare um die Nasenfalte verhindert die ständige Reizung der Hornhaut.

Progressive Retinal Atrophy (PRA)/Absterben der Netzhaut beim Hund

Die Progressive Retinal Atrophy ist eine vererbbare Augenkrankheit beim Hund.
Diese Augenerkrankung lässt die Netzhaut des Hundeauges langsam aber beständig absterben, bis zur völligen Blindheit des Auges.
Zwischen dem Auftreten der ersten Symptome (mit 3-5 Jahren) und seinem völligen erblinden (mit ca. 6-9 Jahre) liegen Jahre.

Eine häufige Folgeerscheinung ist der Graue Star.

Ursachen:
– Die Progressive Retinal Atrophy ist eine genetisch bedingte Erkrankung der Netzhaut. Diese ist beim betroffenen Hund schon von Geburt an angelegt

Symptome:
– Erste Symptome sind Anzeichen von Nachtblindheit.
– Betroffene Hunde haben einen unsicheren Bewegungsablauf im Dunklen.
– Unbekannte Personen/Objekte werden vom Hund ängstlich verbellt.
– Es ist ein geringeres Selbstvertrauen beim Hund zu beobachten (z. B. bei Treppen).
– Der betroffene Hund stößt sich an für ihn unbekannten Objekten.
– Die betroffenen Hunde weichen ihrem Besitzer nicht mehr von der Seite.
– Die Pupille des Hundes schließt sich nur noch unvollständig.

Behandlung:
Zur Zeit gibt es noch keine Medikamente oder eine Operationsmethode welche die Progressive Retinal Atrophy heilen kann.

Augenerkrankungen beim Hund – R –

Retinadysplasie – Fehlentwicklung der Netzhaut

Die Fehlentwicklung der Netzhaut bei Hunden wird meistens vererbt.

Die am häufigsten davon betroffenen Hunderassen sind:
– Amerikanischer Cockerspaniel
– Australien Shepherd
– Bedlington-Terrier
– Englischer Springerspaniel
– Golden Retriever
– Labrador Retriever
– Pudel

Ursachen:
– Vitamin A Mangel
– Trauma im Mutterleib
– Verschiedene Medikamente
– Virusinfektion (z.B.Herpes)
– Infektiöse Hundehepatitis (Adenoviren)
– Zwingerhusten

Symptome:
– Die Retinadysplasie wird oft bei einer Routineuntersuchung der Augen des Hundes, durch den Tierarzt diagnostisiert.

Behandlung:
Eine Behandlungsmöglichkeit gibt es in dem Sinne nicht.
Die Retinadysplasie verursacht selten Blindheit beim Hund.

Rollid (Entropium) beim Hund

Entropium nennt man die Augenerkrankung wo sich die Augenlider des Hundes nach innen rollen.

Es gibt Hunderassen bei denen diese Erkrankung vererbbar ist,
z.B Rottweiler und Chow- Chows.

Ursachen:
– Durch Vererbung bei einigen Hunderassen.
– Länger andauernde Lidinfektionen.
– Narbenbildung der Haut um das Hundeauge.
– Augenkneifen

Symptome:
Einrollen der Augenlider

Behandlung:
Die Augenerkrankung des Hundes wird operativ behandelt.

Augenerkrankungen beim Hund – S –

Sehnerventzündung (Neuritis optica)

Die Sehnerventzündung ist eine Augenerkrankung des Hundes die meistens beide Hundeaugen betrifft. Sie führt zu einer plötzlichen Erblindung.

Ursachen:
– Evtuelle Folge einer Infektionskrankheit z.B. der Staupe
– Eine abnorme Reaktion des Immunsystems, ohne das eine Ursache erkennbar wäre.

Symptome:
Die Pupillen der betroffenen Augen des Hundes sind starr und weit.

Behandlung:
Der Hund sollte schnellsten einem Tierarzt vorgestellt werden.
– Eine sofortige Cortisongabe ist meistens erforderlich.
– Die Behandlung der Sehnerventzündung (Neuritis optica) wird nach der jeweiligen Grunderkrankung ausgerichtet und evtl. mit entzündungshemmenden Medikamenten begleitet.

Schäferhund – Keratitis (Hornhautentzündung)

Die Augenerkrankung Schäferhund – Keratitis (Hornhautentzündung) hat ihren Namen daher, dass sie überwiegend bei Deutschen Schäferhunden und bei Deutschen Schäferhund-Mischlingen vorkommt.

Die Schäferhund-Keratitis tritt meistens bei Hunden zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr beidseitig auf Diese Augenerkrankung tritt schubweise auf.

Bei der Schäferhund-Keratitis handelt es sich um eine chronisch verlaufende Hornhautentzündung des Hundes.
Der betroffene Hund sollte im Sommer (z.B. am Meer und wenn strahlender Sonnenschein ist) und im Winter in den Bergen vor der Sonne geschützt werden.

In dieser Zeit am besten nur ganz früh und spät Abends mit dem Hund raus gehen.

Auch eine Sonnenbrille, die nach einer Eingewöhnungszeit, von den meisten Hunden akzeptiert wird, bringt Erleichterung für den Hund.

Ursachen:
Eine endgültige Klärung der Ursachen der Schäferhund-Keratitis gibt es noch nicht.
Es wird vermutet das es eine Autoimmunkrankheit ist, das heisst, das Immunsystem des Hundes greift die eigenen Körperzellen in der äußeren Hornhaut an.

Das UV-Licht ist ein äußerer Auslöser (durch die intensiven Sonnenstrahlen im Sommer und im Winter in den Bergen kann ein häufigeres Ausbrechen der Schäferhund-Keratitis beobachtet werden).

Symptome:
Die Erkrankung beginnt fast immer am äußeren Augenwinkel, beider Augen.
– Zu Beginn hat der äußere Hornhautrand rötlich-weiße Ablagerungen.
– Im weiterem Verlauf der Krankheit wandern die rötlich-weißen Ablagerungen bis zur Mitte der Hornhaut.

Behandlung:
Nach Ausbruch der Krankheit ist ein schnelles Handeln nötig um bleibende Schäden der Hundeaugen zu vermeiden.

– Cortison wird im akutem Zustand vom Tierarzt verordnet.
– Für die Dauertherapie wird meist eine Augensalbe verschrieben.
– Regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den Tierarzt sind wichtig

Wird die Schäferhund-Keratitis nicht rechtzeitig behandelt und vor allen Dingen regelmäßig, kann es zur Erblindung des Hundes kommen.

Schwund des Augenhintergrundes (PRA)

Der Schwund des Augenhintergrundes ist eine erblich bedingte Augenerkrankung, die den Verlust der Sehkraft für den Hund zur Folge hat.

Der Pudel ist eine der häufigsten davon betroffen Hunderassen.

Ursachen:
– Schwund des Augenhintergrundes.

Symptome:
Bei dieser Augenkrankheit verliert der Hund allmählich seine Sehkraft.

Behandlung:
Zur Zeit gibt es noch keine Behandlungsmöglichkeit um die Erblindung des Hundes zu verhindern.

Augenerkrankungen beim Hund – T –

Tagblindheit (Hemeralopie)

Die Augenerkrankung Tagblindheit (Hemeralopie)wird vererbt, betrifft in den meisten Fällen aber nur die folgenden Hunderassen:

– Alaska-Malamutes
– Zwergpudel

Ursachen:
Vererbte Retinastörung.

Symptome:
Der betroffene Hund leidet bei schwachem Licht unter geringer Sehkraft.

Behandlung:
Es gibt zur Zeit keine Erfolg bringende Behandlung für betroffene Hunde.

Tränende Augen beim Hund

Viele Augenkrankheiten des Hundes gehen mit Tränenfluss einher.
Aber auch verstopfte oder angeborene verformte Tränenkanäle führen zu tränenden Augen bei dem Hund.

Hunderassen die zu verstopften Tränenkanälen neigen, (vererbt):
– Bichon Frisee
– Lhasa Apso
– Malteser
– Pomeranien
– Pudel
– Zwerghunderassen
– flachgesichtige Hunderassen

Ursachen:
– Verstopfte Tränenkanäle
– Angeborene verformte Tränenkanäle.

Symptome:
Chronischer Tränenfluss färbt das Fell des Hundes am Auge mahagonifarben.

Behandlung:
Ist die Ursache des Tränenflusses beim Hund erkannt und beseitigt tritt Besserung ein.

Bei einer bakteriellen Infektion wird der Hund mit Antibiotika behandelt.

Eine operative Behandlungsmethode für angeborene verformte Tränenkanäle gibt es zur Zeit noch nicht.

Chronischer Tränenfluss hinterlässt im Fell des Hundes keine Flecken, wenn die Tränen 2x täglich (am besten morgens/abends) mit einem in physiologischer Kochsalzlösung getränkten Wattebausch abgewischt werden.

Trichiasis beim Hund

Die Wimpern sind bei dieser Augenerkrankung nach innen gebogen und nicht nach außen.

Ursachen:
Die Wimpern sind nach innen gebogen und berühren das Auge.

Symptome:
– Die Anomalie der Wimpern verursacht eine andauernde Reizung des Auges.
– die Gefahr einer Bindehautentzündung ist erhöht.
– die Gefahr einer Korneaschädigung ist erhöht.

Behandlung:
– Eine vorrübergehende Erleichterung bringt dem Hund das Auszupfen der Wimpern mit einer Pinzette, aber leider wachsen die Wimpern wieder nach.
– Wirkungsvoller ist die operative Entfernung der Haarbälge.

Trockene Hundeaugen (Keratokonjunktivitis sicca)

Da die Bindehautentzündung eine häufige Erkrankung des Hundeauges ist, ist es schwer die Diagnose eines trockenen Auges beim Hund zu stellen wenn nur eine Entzündung sichtbar ist aber nicht ein Test zur Tränenproduktion gemacht wird.
Den trockenen Augen des Hundes liegt ein Mangel an ausreichender Tränenflüssigkeit zu Grunde, die zu einem austrocknen der Hornhaut und der Bindehaut auf einem oder auch auf beiden Hundeaugen führen kann.
Im Anfangsstadium ist diese Augenerkrankung beim Hund nur schwer zu stellen.

Die folgenden Hundeassen sind häufig von Trockenen Augen betroffen:

– Amerikanischer Cockerspaniel,
– ChiHuaHua
– Dackel
– Englische Bulldogge
– Englischer Cockerspaniel
– Lhasa Apso
– West Highland White Terrier
– Yorkshire Terrier
– Zwergpinscher
– Zwergschnauzer

Ursachen:
– Mangelnde Tränenflüssigkeit
– Chronische Bindehautentzündungen
– Nch einer Verletzung der Tränendrüsen
– Nach operativen Eingriffen im Bereich der Tränendrüsen
– Immunschwäche/Immunsystem bedingte Krankheiten des Hundes
– Bakterielle Infektionen
– Virusinfektionen (z.B. Staupe)
– Adrenaldrüsenunterfunktion
– Infektionen die durch Staphylokokken verursacht werden
– Folgeerscheinung nach einer Mittelohrentzündung des Hundes wenn die Nerven der Tränendrüsen dadurch geschädigt wurden.
– Verschiedene Medikamente (z.B. Sulfonamide)
– Ein Vitaminmangel (z.B. Vitamin A)
– Nicht angelegte oder ausgebildete Tränendrüse (z. B. beim Yorkshire Terrier).

Symptome:

Erste Anzeichen der Erkrankung trockene Augen (Keratokonjunktivitis sicca) beim Hund sind z.B.

– Juckreiz des Auges, der Hund reibt es sich ständig.
– Häufiges Blinzeln des Hundes.
– Manchmal ist der Hund auch Lichtüberempfindlich.

Anzeichen bei fortschreitender Erkrankung trockene Augen (Keratokonjunktivitis sicca):

– Das Hundeauge zieht sich in die Augenhöhle zurück.
– Die Hornhaut des betroffenen Hundeauges sieht stumpf/matt, aus verliert den Glanz.
– Die Nickhaut/drittes Augenlid fällt vor und wird dadurch sichtbar.
– Die Absonderung aus dem betroffenen Hundeauge ist schleimartig, der zäh ist und gelblich-grünlich oder weißlich-gelb ausieht, besonders morgens.
– Die Bindehaut des kranken Hundeauges ist gerötet und schwillt stark an.
– Die Farbe der Hornhaut verändert sich je nach schwere des Krankheitsstadiums (von trübe, milchig weiß bis rötlich).

Ist die Erkrankung chronisch geworden ist die Hornhaut des kranken Hundeauges
– dunkel pigmentiert, das führt zur Einschränkung des Sehvermögens des Hundes.

Behandlung:
Bei einer leichten Erkrankung werden über mehrere Wochen künstlicher Tränen verabreicht.

Hat der Hund zusätzlich eine bakterielle Infektion wird diese mit antibiotischen Medikamenten behandelt

– Für eine Dauertherapie bei trockenen Augen wird meistens eine Augensalbe mit dem Wirkstoff Cyclosporin angewendet.
– Bringt das nicht den Erfolg kann diese Erkrankung auch operativ behandelt werden.
– Eine Ausheilung der Krankheit trockene Augen ist bisher nicht möglich.

Augenerkrankungen beim Hund – U –

Ulzerative Keratitis beim Hund

Die Ulzerative Keratitis ist eine Entzündung der Hornhaut die entweder
– die Oberfläche der Hornhaut(Kornea) betrifft oder
– tief in die unterste Schicht der Hornhaut (Kornea) vordringt

Die Ulzerative Keratitis kann mit einer tiefen oder oberflächlichen Geschwürenbildung ablaufen und zum Zusammenbruch des Auges führen.

Diese Augenerkrankung ist schwerer und ernster wie die Nicht Ulzerative Keratitis.

Nicht Ulzerative Keratitis

Ursachen:
Entstehung der Geschwüre durch
– trockene Augen des Hundes,
– eine Schilddrüsenunterfunktion,
– physische Verletzungen,
– Diabetes beim Hund,
– ererbte Korneadystrophie,
– Adrenaldrüsenunterfunktion des Hundes.

Symptome:
– Eventuelle Empfindlichkeit des Hundes gegenüber Licht.
– Vermehrter Tränenfluss.
– Augenzusammenkneifen.
– Bei Geschwürenbildung können starke Schmerzen entstehen.

Behandlung:
– Speziell für Hunde, können weiche Kontaktlinsen dem Auge Schutz geben.
– Ein operativer Eingriff lasst sich meistens nicht umgehen.

Uveitis des Hundeauges

Die Diagnose einer Uvetitis wird gestellt wenn sich die Aderhaut (Uvea) des Hundeauges entzündet hat.
Die Aderhaut ist der Lieferant der über das Blut das Hundeauge mit z.B. Glucose, Sauerstoff und vieles mehr versorgt.
Dadurch können schnell Krankheitserreger/ Entzündungszellen zum Hundeauge gelangen.
Zu Schädigungen des Hundeauges kann es kommen, wenn die Entzündung der Aderhaut nicht zum Stillstand kommt.

Uveitis Anterior (Entzündung der Iris)

Es gibt zwei Arten der Entzündung des Inneren Auges beim Hund.

Die Uveitis Anterior ist eine Entzündung der Iris und des Ziliarköpers des Hundeauges welche für den Hund mit großen Schmerzen verbunden ist.

Uveitis Posterior (Entzündung der Aderhaut)

Die Uveitis Posterior ist eine Entzündung der Choroidea und angrenzenden Netzhaut (Chorioretinitis).

Ursachen:
– schwaches Immunsystem des Hundes
– verschiedene Organkrankheiten des Hundes
– Verschiedene Infektionskrankheiten des Hundes, z.B.
Leptospirose (bakterielle Infektion), Leishmaniose u.s.w.
– Pilzinfektionen der Organe des Hundes
– Tumore
– Krebserkrankungen die Metastasen bilden

Symptome:
– Blinzeln des Hundes
– Gerötete Bindehaut
– Gerötete Iris
– Lichtüberempfindlichkeit
– Zusammenkneifen der Augenlider
– Getrübte Hornhaut (Hornhautödem)
– Engestellte Pupillen
– Blutungen im Auge
– Getrübtes Kammerwasser des betroffenen Hundeauges

Behandlung:
Eine schnelle und intensive Behandlung der Uveitis Anterior und der Uveitis posterior ist nötig
damit die inneren Augenstrukturen nicht zerstört werden
und um eine evtl. nachfolgende chronische Entzündung zu vermeiden.

– Entzündungshemmende Medikamente
– Besteht gleichzeitig eine Organinfektion des Hundes werden Antibiotika verabreicht.

Augenerkrankungen beim Hund – V –

Virale Konjunktivitis/ (Virusbedingte Bindehautentzündung) beim Hund

Das ist eine Form der Bindehautentzündung des Hundeauges, die durch eine Virusinfektion hervorgerufen wurde und die Augen für eine bakterielle Bindehautentzündung empfänglich machen.

Ursachen:
– Viren der Staupe
– Viren der Hepatitis

Symptome:
– Verminderte Tränenflüssigkeit/trockene Augen
– Gereizte, gerötete Bindehaut des betroffenen Hundeauges
– Der Hund blinzelt
– Der Hund reibt sich mit der Pfote das betroffene Auge

Behandlung:
– Eine Staupeinfektion kann der Tierarzt durch einen Abstrich von der Bindehaut schon früh diagnostisieren
– Sollte eine sekundäre bakterielle Infektion vorhanden sein muss diese mit antibiotischen Medikamenten behandelt werden.
– Bei verminderter Tränenflüssigkeit die Augen des Hundes mit physiologischer Kochsalzlösung feuchthalten.

Vorfall der Nickhautdrüse beim Hund

Diese Erkrankung wird auch Kirschenauge/Cherry eye beim Hund genannt.
Im Normalfall ist die Drüse des dritten Augenlides/Nickhaut beim Hund nicht zu sehen.
Der Vorfall dieser Nickhautdrüse kommt vermehrt bei jungen Hunden vor. Ursachen
– Vorfall der Nickhautdrüse Symptome:
– sichtbar werden der vorgefallenen entzündlich-geröteten rundlichen Nickhautdrüse
– nachlassender Tränenfluss bei chronisch vorgefallener Nickhautdrüse Behandlung:
– Operative Korrektur der Nickhautdrüse
– Eine Entfernung der Nickhautdrüse ist nicht anzuraten, da die Folge für den Hund und das betroffene Auge dann trockene Augen sein können.

Augenerkrankungen beim Hund – Z –

Zentral Progressive Retinaathrophie

Die Zentral Progressive Retinaathrophie ähnelt der Progressive Retinal Atrophy (PRA).

Sie ist auch eine vererbbare Augenkrankheit.
nd.
Die Zentral Progressive Retinaathrophie betrifft meist beide Augen des älteren Hundes, aber nur die Mitte der Retina (Netzhaut).
Es muss nicht unbedingt zur vollständigen Erblindung beim Hund führen.

Ursachen:
Die Zentral Progressive Retinaathrophie ist eine genetisch bedingte Erkrankung der Netzhaut und ist beim betroffenen Hund schon von Geburt an angelegt.

Symptome:
– Nachtblindheit ist nicht vorhanden
– Die zentrale Sehfähigkeit des Hundes ist beeinträchtigt
– Der Hund kann keine statischen/festen Objekte/mehr sehen. Bewegliche Dinge kann er noch sehen.

Behandlung:
– z. Zt. gibt es noch keine Behandlungsart gegen die Zentral Progressive Retinaathrophie.

Informationen zu den Augenkrankheiten beim Hund von A-Z finden Sie
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