Anfängerhunde: Die 7 besten Hunderassen für Anfänger

Du bist, wortwörtlich, noch nicht auf den Hund gekommen? – Keine Sorge, hier findest Du die perfekten Anfängerhunde. Ob groß, mittelgroß oder klein: Wir stellen hier mit Sicherheit auch eine passende Hunderasse für Dich vor! …

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Du bist, wortwörtlich, noch nicht auf den Hund gekommen? – Keine Sorge, hier findest Du die perfekten Anfängerhunde. Ob groß, mittelgroß oder klein: Wir stellen hier mit Sicherheit auch eine passende Hunderasse für Dich vor!

1.: Labrador Retriever (mittelgroßer Anfängerhund)

Der Labrador gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Hunderassen – nicht nur unter Anfängern. Er ist ein toller Familienhund, da er sehr gefügig, sympathisch und sozial ist. Er möchte gefallen uns braucht keine feste Bezugsperson. Außerdem ist er intelligent und braucht viel Bewegung.

Alter: 12–15 Jahre
Größe: 54–57 cm Widerristhöhe
Gewicht: 25–34 kg

2.: Berner Sennenhund (großer Anfängerhund)

Der Berner Sennenhund wird erst dann wirklich glücklich, wenn er zu einem festen Familienmitglied wird. Er versteht sich auch mit anderen Haustieren gut, wenn er zusammen mit diesen aufwächst. Er ist sanft , gelehrig und ausgeglichen, aber auch leicht zu Begeistern und bereit für Unternehmungen. Am liebsten ist er draußen, weswegen eine kleine Wohnung unpassend für ihn wäre.

Alter: 8–12Jahre
Größe: 58–70 cm Widerristhöhe
Gewicht: 40–50 kg

3.: Elo (mittelgroßer und kleiner Anfängerhund)

Der Elo ist ein ruhiger, kinderlieber und treuer Hund. Er bellt kaum oder gar nicht – und ist wie ein lebendiger Teddybär. Doch natürlich freut auch diese Hunderasse sich über Beschäftigung und Bewegung. Es gibt sie in mittelgroß und klein.

Alter: beide13–15 Jahre
Größe: bis zu 45 cm Widerristhöhe / bis zu 60 cm Widerristhöhe
Gewicht: 15 kg / 35 kg

4.: Malteser (kleiner Anfängerhund)

Der Malteser ist ein ausgesprochen charmanter und spielfreudiger Anfängerhund. Er ist superlieb, geduldig und hat keine hohen Ansprüche. Er versprüht Freude und Liebe.

Alter: 12–16 Jahre
Größe: 20–25 cm Widerristhöhe
Gewicht: 2–4 kg

5.: Eurasier (mittelgroßer Anfängerhund)

Der Eurasier ist ein auffallender und hübscher Anfängerhund. Er ist ein intelligenter, wachsamer und aktiver Begleiter. Mit ihrem starken Charakter gewinnen sie das Herz vieler Menschen. Er ist zwar sehr sensibel, ruhig und konzentriert, braucht aber auch eine gewisse liebevolle Strenge. Auch die Fellpflege ist bei dieser Rasse wichtig.

Alter: 12–15 Jahre
Größe: 48–60 cm Widerristhöhe
Gewicht: 18–32 kg

6.: Papillon (kleiner Anfängerhund)

Der Papillon, auch bekannt als Zwergspaniel, ist ein kleiner, freundlicher Hund. Er ist perfekt für Anfänger, da er keine Aggressionen aufweist und auch leicht in einem kleinen Garten oder einer Wohnung zu halten ist. Diese Rasse ist bekannt für ihre Intelligenz und Verspieltheit. Außerdem sind sie gerne in Gesellschaft und lieben es, Tricks zu lernen.

Alter: 13–16 Jahre
Größe: 23–31 cm Widerristhöhe
Gewicht: 1,5–5 kg

7. Golden Retriever (großer Anfängerhund)

Ein weiterer Klassiker: der Golden Retriever. Dieser Anfängerhund ist nicht nur schön anzusehen, sondern ist dazu auch noch zuverlässig, fröhlich und gutmütig. Er ist gut zu erziehen, braucht dafür jedoch einen starken Menschen an seiner Seite und genügend Bewegung. Er eignet sich super als Familienhund, da er sehr anpassungsfähig und loyal ist.

Alter: 11–15 Jahre
Größe: 51–61 cm Widerristhöhe
Gewicht: 27–36 kg

Auch tolle Anfängerhunde: die „Doodles“ (groß)

Zugegeben, gewissermaßen sind diese gutmütigen Anfängerhunde sogar ein achter Tipp: der Labradoodle und der Goldendoodle. Die Pudel-Mischlinge gelten als allergikerfreundlich. Das Haar des Pudels besitzt die Eigenschaft, nicht auszufallen, sondern einfach weiterzuwachsen. Aus diesem Grund sind regelmäßige Hundefriseur-Besuch nötig – oder Du musst selbst zu Schere greifen. Beide Rassen ähneln sich sehr: Sie sind tolle Familienhunde, intelligent und gehorsam, aber brauchen auch beide viel Auslauf.

Labradoodle
Alter: 13–15 Jahre
Größe: 53–65 cm Widerristhöhe
Gewicht: 25–40 kg

Goldendoodle
Alter: 11–15 Jahre
Größe: 30–70 cm Widerristhöhe
Gewicht: 10–45 kg

Und was ist mit Mischlingen?

Mischlinge gibt es (viel zu) viele auf dieser Welt. Sie vereinen die verschiedenen Eigenschaften reinrassiger Hunde miteinander. Manchmal ist nicht einmal bekannt, was für Rassen alle in diesen Hunden stecken. Deswegen lässt sich auch nicht so einfach sagen, was für Eigenschaften diese Hunde besitzen werden. Dies bezieht sich auf den Charakter, aber auch auf die Größe, das Gewicht, das Fell und die Lebenserwartung. Allgemein bekannt ist jedoch, dass Mischlinge oft gesünder sind als reinrassige Hunde. Durch Überzüchtung werden nämlich leider auch oft bestimmte Krankheiten und Fehlstellungen weitergegeben.

Mischlinge können genauso gute Anfängerhunde sein wie Rassenhunde. Letztere sind nicht besser oder schlechter als Nicht-Rassenhunde. Jeder Hund ist ein wertvolles Lebewesen mit einzigartigen Eigenschaften.

Welche Hunde nicht für Anfänger geeignet sind

Eindeutig keine Anfängerhunde sind Wach- und Jagdhunde. Diese Tiere brauchen erfahrene Herrchen und Frauchen, die sich durchsetzen können. Sie brauchen eine starke Führung und müssen mit viel Disziplin und Zeit erzogen werden.

Es gilt nicht, dass kleinere Hunde leichter zu erziehen sind. Oft sind sogar gerade kleine Hunde besonders intelligent und anspruchsvoll.

Bist Du bereit für einen neuen besten Freund? – Worauf Du auch bei einem Anfängerhund achten musst

Wenn Du Dir den Wunsch eines eigenen ersten Hundes erfüllen möchtest, musst Du so einiges beachten. Wir geben einen kleinen Überblick darüber, was Du alles bedenken solltest:

  • Sind alle Mitglieder Deines Haushalts mit der Anschaffung eines Hundes einverstanden?
  • Wenn Du in einer Wohnung wohnst: Hast Du die Erlaubnis des Vermieters?
  • Ist die Hundehaltung mit Deinen Arbeitszeiten vereinbar?
  • Aus welchem Grund möchtest Du einen Hund haben – und was sind Deine Erwartungen?
  • Hast Du bereits andere Tiere, die mit einem Hund zurechtkommen würden?
  • Nur weil eine Hunderasse für bestimmte Eigenschaften bekannt ist, heißt das nicht, dass Dein Hund genau diesen Beschreibungen entsprechen wird. Bedenke, dass er einen ganz eigenen Charakter haben wird.
  • Je größer Dein Hund ist, desto mehr Futter wird er brauchen. Auch dies sollte vor der Entscheidung für oder gegen einen Hund bedacht werden.
  • Hunde können krank werden. Sei Dir sicher, dass Du die Tierarzt-Kosten tragen kannst. Nur so kannst Du dem Tier Leid ersparen und ihm ein langes Leben bieten.
  • Auch in Deinen Urlaub solltest Du Deinen Hund mitnehmen – oder zumindest solltest Du schon vorher wissen, wo Du das Tier sicher unterbringen kannst.
  • Je kleiner ein Hund ist, desto älter wird er tendenziell. Wirst Du Dich die nächsten plus/minus 15 Jahre um einen Hund kümmern können?
  • Auch kleine Hunde brauchen täglichen Auslauf. Bist Du Dir darüber bewusst, dass Du drei- bis viermal am Tag mit ihm spazieren gehen musst?
  • Zu guter Letzt: Ein passender Name darf natürlich nicht fehlen. Hier findest Du Inspiration.

Und nun?

Jetzt bist Du sicherlich erst mal ganz schön erschlagen von all den Infos – das ist ganz normal. Es ist auch kein Kinderspiel, einen Hund zu haben und ihn erziehen zu müssen. Überleg Dir deswegen gut, wann Du Dir was für einen Hund zulegen willst.

Schlaf noch ein paar Nächte darüber. Und auch wichtig: Verschenke keine Lebewesen.

FAQ zum Thema Anfängerhunde

Was ist ein guter Anfängerhund?

Ein guter Anfängerhund sollte freundlich, ruhig, geduldig, sozial und folgsam sein. Dies ist unter anderem der Labrador Retriever, der Berner Sennenhund, der Elo, der Malteser, der Eurasier, der Papillon, der Golden Retriever sowie der Labra- und der Goldendoodle.

Welche Hunde sind am einfachsten zu erziehen?

Erziehung braucht grundsätzlich jeder Hund. Jedoch einfacher in der Erziehung sind zum Beispiel diese Familienhunde: der Elo, der Maltester, der Labrador Retriever, der Papillon und der Berner Sennenhund.

Welcher Hund ist für Berufstätige geeignet?

Für Berufstätige eigenen sich eher kleinere Hunde, da sie tendenziell weniger Auslauf benötigen. Doch auch kleine Hunde brauchen regelmäßige Spaziergänge und Beschäftigung. So zum Beispiel der Malteser oder der Papillon.

Quellen

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