Sicherheit für den Vierbeiner

Wo lauern die häufigsten Gefahrenquellen?

Die wichtigsten Gefahrenquellen, mit denen Tierhalter rechnen müssen, spielen sich in den eigenen vier Wänden ab, wo sich die Tiere den größten Teil der Zeit aufhalten. Die Schlimmsten dagegen können sich außerhalb des Einflussbereiches von Frauchen und Herrchen auftun.

Gefahren außerhalb des Hauses

Besonders vier Gefahren können auf Katzen und Hunde außerhalb des eigenen Grundstücks zukommen:
– Beißereien mit anderen Tieren
– Aufnahme von Giftködern
– Sommerlicher Hitzschlag
– Autounfälle

Gefahren innerhalb der eigenen vier Wände

Innerhalb des Hauses sind vielfach dieselben Dinge für Tiere gefährlich wie für kleine Kinder. Daher sollten alle diese Gegenstände möglichst unter Verschluss gehalten werden.

Dies gilt ganz besonders für alle gefährlichen Gegenstände, die die Tiere fressen, trinken oder beim Spielen anknabbern könnten.

Gerade die schwerwiegenden Verletzungen, wie Schnitt- und Bisswunden, Knochenbrüche, Kreuzbandrisse, aber auch Vergiftungen ziehen meist eine kostspielige OP nach sich, die schnell in den vierstelligen Bereich steigen kann. Um solch unerwarteten Kosten vorzubeugen, kann es durchaus Sinn machen eine spezielle OP-Versicherung für den Hund in Betracht zu ziehen. Diese wird meist in unterschiedlichen Tarifen und Leistungsvarianten angeboten. Um folglich unnötige Kosten zu vermeiden, sollte man sich vorab informieren, welcher Tarif der richtige ist. Bei einigen Anbietern kann man die Tarife für eine Hunde-OP-Versicherung ganz einfach online vergleichen. Damit es allerdings erst gar nicht so weit kommt, sollte auf folgende Gefahrenquellen geachtet werden.

1. Gefahr von Vergiftungen

Die Vergiftungsgefahr ist bei Tieren besonders hoch, da hier vielfältige Gefahren in der Wohnung lauern:

  • Medikamente (auch leichte gängige Schmerzmittel) können schon in geringen Mengen tödlich sein.
  • Putzmittel oder Waschmittel aller Art (Wäschepods, Geschirrspültabs etc., auch flüssige Mittel) dürfen vom Tier nicht aufgenommen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Tiere auch die gereinigten Flächen erst betreten dürfen, wenn diese getrocknet sind und der Raum gelüftet wurde. Dadurch kann vermieden werden, dass das Tier kleine Partikel mit den Pfoten aufnimmt und später ableckt.
  • Giftige Pflanzen. Hunde und Katzen fressen auch ab und zu Pflanzen oder Gras. Einige Zimmerpflanzen sind jedoch hochgiftig. Dazu gehören unter anderem Maiglöckchen, Tulpen, Gummibäume oder Yuccapflanzen. Eine genaue Aufzählung der giftigen Pflanzen kann über das Internet, den Blumenhändler oder Tierarzt erfragt werden.
  • Blumenwasser mit Dünger. Pflanzen, die über die Schalen gegossen und gedüngt werden, stellen eine zusätzliche Gefahr dar, da die Vierbeiner gerne abgestandenes Wasser zu sich nehmen. Im besten Fall entstehen dadurch „nur“ Magenreizungen, im schlimmsten Fall jedoch Vergiftungserscheinungen.
  • Schokolade. Was für Menschen lecker ist, ist für Tiere gefährlich. Der enthaltene Zucker kann die Tiere erblinden lassen, das darin enthaltene Theobromin führt zu negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und bei großen Mengen zu Vergiftungserscheinungen.
  • Raumdüfte, Räucherstäbchen oder Duftöle jeglicher Art sind für Menschen vielleicht angenehm, für die weitaus empfindlichere Tiernase jedoch eine Zumutung. Besonders die scharfen Zitrus- und Eukalyptusmischungen rufen Schwindelgefühle und Übelkeit bei den Tieren hervor. Zudem stören sie die hochempfindlichen Tiernasen.

2.Elektrizität

Alle Kabel können von den Tieren angeknabbert werden und zu gefährlichen Stromschlägen führen. Sie sollten also nicht offen über den Boden oder an der Wand entlangführen, sondern so verlegt werden, dass sie für die Tiere unzugänglich sind. Dieselbe Gefahr geht von Steckdosen, Mehrfachsteckern und Elektrogeräten an sich aus. Hunde oder Katzen könnten ihre feuchten Nasen in die Steckdosen drücken. Steckdosen sollten also mit einer Kindersicherung abgedeckt, Steckdosenleisten und Geräte so aufgestellt werden, dass sie sich außer Reichweite der Tiere befinden.

3.Herumliegende Gegenstände

Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird erkundet, angeleckt oder in den Mund genommen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um ein Feuerzeug, eine Nadel oder Zigarette handelt. Auch die Plastiktüte, die vom letzten Einkauf noch an einer Türklinke hängt, zieht sofort die Aufmerksamkeit der lieben Hausgenossen auf sich. Der verantwortungsvolle Besitzer sollte unbedingt dafür sorgen, dass solche Gegenstände stets außer Reichweite von Kindern und Tieren aufbewahrt werden.

4.Halsband in der Wohnung tragen

Herumtollende Tiere, die ihr Halsband in der Wohnung tragen, könnten sich damit versehentlich irgendwo einhaken und strangulieren. Die Tiere sollten daher im Haus lieber ohne Halsband spielen dürfen.

5.Gekippte Fenster

Katzen sind zwar kleine Akrobaten, doch es kommt viel zu häufig vor, dass sie sich in gekippten Fenstern einklemmen und stecken bleiben. Dies kann im schlimmsten Fall zum Tod führen, da sie möglicherweise nicht sofort entdeckt wird. Mindestens kann sie sich aber schwere Quetschungen der Organe zuziehen.

6.Stürze und Verbrennungen

Tiere haben zwar einen besseren Stand als wir, da sie auf vier Beinen laufen, dennoch kann ein Stubentiger sich beim Sprung verschätzen oder ein übereifrig die Treppe hinauf- oder hinabstürmender Hund ins Stolpern kommen und stürzen.

Neugierige Tiere schauen auch gerne beim Kochen zu, ob da nicht möglicherweise etwas für sie abfällt. Hier kann es jederzeit passieren, dass die Tiere versehentlich etwas umstoßen und sich mit heißem Wasser oder Suppe verbrühen.

7.Gefährliche Weihnachten

Essensreste vom Tisch und besondere Leckerlis, die die Tiere nicht vertragen, können zu schweren Magenbeschwerden führen.

Zudem gibt es vielfältige Gefahren, die vom Baum ausgehen:

  • Christbaumkugeln könnten vom spielenden Tier zerdeppert werden und es könnte sich an den Scherben schneiden.
  • Lametta wird leider von den Katzen beim Spielen gerne verschluckt.
  • Wird der Baum hübsch winterlich besprüht, oder auch ein Motiv ans Fenster gemalt, könnten die Tiere etwas von der giftigen Sprühfarbe zu sich nehmen.
  • Darüber hinaus gehören Tannenbaum und Weihnachtsstern zu den giftigen Pflanzen, die Vergiftungen auslösen können.
  • Die hübschen Geschenke, die unter dem Baum liegen, fordern die Tiere geradezu zum Spielen und Kauen heraus. Ein geschlucktes Geschenkband kann jedoch im Tierdarm großen Schaden anrichten.

So schön Weihnachten auch ist, zugunsten der Tiergesundheit sollte auf die meisten Verzierungen lieber verzichtet werden.

8.Silvester

Abgesehen vom Stress und der Angst, den die lauten Geräusche und Lichter bei den Tieren auslösen, könnten sie sich auch an den Krachern und Böllern verletzen, wenn sie versehentlich damit spielen oder sie verschlucken. Verantwortungsvolle Tierbesitzer sollten daher auf Feuerwerke verzichten.

Was tun im Notfall?

Bei kleinen Verletzungen und Schnittwunden kann häufig der Besitzer Erste Hilfe leisten. Auch bei Hitzschlag kann eine Kühlung durch Wasser erfolgen. Doch grundsätzlich empfiehlt es sich, das verletzte Tier zur Untersuchung zu einem Tierarzt zu bringen. Gerade bei schweren Unfällen ist dies die einzige Option.

Die tierfreundlichsten Reiseziele für den Urlaub mit Hund

Vor dem Urlaub dreht sich alles um das passende Reiseziel. Für die einen bedeutet das, Ruhe am Meer zu genießen, für die anderen ist ein Wanderurlaub genau das Richtige. Haustierbesitzer wählen häufig einen Mittelweg, um die Interessen von Tier und Mensch zu vereinen. Denn, ein Urlaub ohne den Vierbeiner ist für die wenigsten eine Option. Nicht jedes Reiseziel eignet sich allerdings für einen Urlaub mit Hund. Im Folgenden lernen Hundehalter deshalb 6 der 10 tierfreundlichsten Länder kennen.

Österreich überzeugt mit tierfreundlichen Unterkünften und Freizeitaktivitäten

Zu den beliebtesten und tierfreundlichsten Zielen in Europa zählt Österreich. Das Land überzeugt nicht nur mit tiergerechten Unterbringungsmöglichkeiten, sondern ebenso mit spannenden Aktivitäten für Mensch und Tier. In jeder Jahreszeit gibt es etwas zu erleben:

  • Frühling: Wandertouren zwischen Seen, Hügeln, Almen und Berglandschaften
  • Sommer: Besuch von Hundeschwimmteichen und Bergseen
  • Herbst: Radtouren entlang vielseitiger Wälder und Wiesen
  • Winter: Schneeschuhwandern oder Schlittenfahren

In Österreich gelten die üblichen EU-Einreisebestimmungen, weshalb der Heimtierpass für Hunde nicht fehlen darf. Ob Hotel, Pension oder Ferienhaus – tierfreundliche Unterkünfte sind je nach
Anspruch in allen Bundesländern von Tirol bis in die Steiermark verfügbar. Die Vierbeiner sind herzlich willkommen und zählen zu den gern gesehenen Gästen auf vier Pfoten.

Hundefreundliches Belgien bietet einen Mix aus Strand- und Bergurlaub

Tipp: In Österreich gibt es für jedes Bundesland andere Bestimmungen bezüglich der Leinen- und Maulkorbpflicht. Häufig sind Halter dazu angewiesen die Tiere so zu halten, dass sie Drittpersonen nicht belästigen oder gefährden. Es ist daher wichtig, diese individuellen Regelungen vor dem Urlaub mit Hund zu prüfen.

Belgien überzeugt mit der idealen Landschaft für einen Urlaub mit Hund. Zudem grenzt das Land direkt an die deutschen Heimatgefilde, sodass eine Anreise mit dem Auto möglich ist. Zum Entspannen bietet sich die belgische Nordseeregion mit knapp 70 Kilometern Sandstrand an. Des Weiteren sind die Ardennen sowie die Regionen des Hohen Venn empfehlenswerte Reisegegenden, denn hier warten Seen, Flüsse, teils unberührtes Land und Kanäle. Wichtig zu wissen ist, dass in Belgien eine absolute Leinenpflicht gilt. Folgende Aktivitäten sind ideal für Hund und Mensch:

  • Wandern in Europas größtem Hochmoor (Hohe Venn)
  • Wintersport in der Nähe von Burg Reinhartstein
  • Abkühlung in den zahlreichen Seen entlang vieler Rad- und Wanderwege
  • Sightseeing in beeindruckenden Städten wie Brügge, Mons oder Gent

Besonders beliebt ist die Ardennen Region. Hier vereinen Hundebesitzer viele Interessen, sodass Radfahren, Wandern, Sightseeing und die Besichtigung von historischen Prachtbauten möglich sind.

Hinweis: Wer allgemeine Reisetipps für den perfekten Urlaub mit Hund sucht, der schaut hier mal vorbei. Neben praktischen Vorbereitungen und expliziten Informationen zum Thema „Fliegen“ bekommen Hundehalter eine praktische Checkliste. So lassen sich die ersten Reisen mit Hund perfekt absolvieren.

Urlaub in der Heimat: Im tierfreundlichen Deutschland gilt es auf regionale Bestimmungen zu achten

An den deutschen Küsten gibt es zahlreiche ausgewiesene Hundestrände, wo die Vierbeiner toben und entspannen können.

Wer mit dem Hund keine lange Reise tätigen will, bleibt im Heimatland und macht im tierfreundlichen Deutschland Urlaub. Gut zu wissen für eine Reise auf bekanntem Terrain ist die Tatsache, dass es von Bundesland zu Bundesland andere Bestimmungen gibt. Damit sind beispielsweise Regelungen zu Leinenpflicht und Maulkorbzwang gemeint. Ansonsten gibt es in Deutschland zahlreiche Gegenden, die sich für einen Urlaub mit Hund anbieten. Dazu zählen:

  • Nord- und Ostsee sind beliebte Destinationen für den Urlaub mit Hund. Vorteilhaft sind die ausgewiesenen Hundestrände, wo die Tiere mit Artgenossen spielen können.
  • Mosel, Rhein und Elbe überzeugen hingegen mit beeindruckenden Landschaften. Wandern und Radfahren sind tägliche Beschäftigungen für Mensch und Tier.
  • Das Mittelgebirge lädt zum Entdecken und Herumstreifen ein. Zudem sind Hunde in den zahlreichen urigen Gaststätten herzlich willkommen.

Historisches Estland überzeugt mit Natur und menschenleeren Küsten

Im vielseitigen Estland tauchen Hundehalter mit ihren Vierbeinern in teils menschenleere Sumpf-, Moor- und Seenlandschaften ein. Das historische und gleichzeitig naturprächtige Land ist ideal für einen Urlaub mit der Fellnase, weil…

  • …sich Hunde an weitläufigen Küstenabschnitten austoben können.
  • …geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten zum Entdecken locken.
  • …hundefreundliche Hotels und Ferienhäuser in großer Vielfalt verfügbar sind.
  • …naturbelassene Landschaften mit Wäldern, Wasserfällen und Sumpfgebieten zum Wandern einladen.

Tipp: Es lohnt sich, gemeinsam mit dem vierbeinigen Liebling die Hauptstadt Estlands zu erkunden. Tallinn gehört nämlich zu den tierfreundlichsten Städten Europas. Haustiere sind hier auch in öffentlichen Bereichen gern gesehen.

Tiergerechtes Irland: Einzigartige Flora und Fauna der grünen Insel mit Hund entdecken

Bei einem Wanderurlaub mit Hund in Irland gehen die Herzen von Hund und Halter auf. Zu entdecken gibt es 40
verschiedene Grüntöne.


Auch, wenn die Anreise per Flugreise mit Hund eventuell anstrengender sein kann, lohnt sich dieses Reiseziel in jedem Fall. Irland ist mit seiner unvergleichlichen Flora und Fauna eine Reise wert. Die Landschaft überzeugt angeblich mit 40 unterschiedlichen Grüntönen, die es auf den zahlreichen Wanderwegen zu entdecken gilt. Die facettenreiche Natur bietet für Hund und Mensch eine Vielzahl an Nationalparks, steilen Küstenabschnitten, wunderschönen Sandstränden und atemberaubenden weiten Ebenen. Wer das perfekte Reiseziel für einen Wanderurlaub sucht, ist hier an der richtigen Adresse.

Ein wichtiger Tipp für eine Irlandreise mit Hund ist, dass neben den EU-Einreisebestimmungen eine weitere Verpflichtung auf Hundehalter zukommt: Einreisende Tiere müssen mindestens 24 Stunden, besser 120 Stunden vorher, eine Impfung gegen Bandwürmer erhalten.

Evergreen für einen tierfreundlichen Urlaub: Wälder und Seen in Schweden

Wälder und Seen so weit das Auge reicht – die schwedische Landschaft gehört zu den beliebtesten Reisezielen unter Haustierhaltern. Grund dafür ist der vielseitige Auslauf für die Vierbeiner, denn hier können sie sich kompromisslos gut austoben. In Schweden sind Ferienhäuser für den Urlaub mit Hund besonders beliebt. Laut einer Urlaubsanalyse zum Thema „Ferienhäuser“ wurde festgestellt, dass rund 40 Prozent der Ferienhausurlauber mit einem Haustier verreisen. Kein Wunder, denn diese Unterkunftsart bietet sich vor allem für Reisende mit Hund an. In der Regel sind die Grundstücke eingezäunt, sodass der Vierbeiner nicht weglaufen kann.

Tipp: Laut den Hinweisen für EU-Reiseländer vom VDH gilt der Leinenzwang in Schweden nur vom 01. März bis zum 20. August.

Gesund durch die kalte Jahreszeit - Hunde in Herbst und Winter richtig versorgen

Gesund durch die kalte Jahreszeit: Hunde im Herbst und Winter richtig versorgen

Wenn es draußen stürmt, hagelt und schneit und die Temperaturen in frostige Regionen fallen, beginnt nicht nur für den Menschen die ungemütliche Jahreszeit. Auch Vierbeiner spüren die nasskalte Witterung in den dunklen Monaten des Jahres. Zu Stubenhockern werden die meisten Hunde deshalb trotzdem nicht. Sie lieben es auch im Herbst und Winter, ausgiebige Spaziergänge zu machen und sich an der frischen Luft so richtig auszutoben. Natürlich gibt es auch Vierbeiner, die es bei Wind und Wetter nicht unbedingt nach draußen zieht. Sie lassen sich vielleicht gerade noch dazu motivieren, ihr Geschäft zu verrichten, bleiben ansonsten aber lieber drinnen im Warmen. Gelegentlich lässt sich in Spaziergang in der nasskalten Winterluft aber nicht vermeiden. Damit Regen, Wind, Schnee und Eis keine ungemütlichen Nebenwirkungen mit sich bringen, sollten Hundehalter ihren vierbeinigen Familienmitgliedern im Herbst und Winter eine besondere Pflege zuteilwerden lassen und ein paar nützliche Hinweise beachten, damit Hunde gesund und munter durch die kalte Jahreszeit kommen.

Auch Hunde können frieren

Wenn Frauchen und Herrchen sich mit Schal und Mütze bewaffnen und den Mantelkragen hochschlagen, können sich Hunde auf ihr Fell verlassen. Im Winter wird die Unterwolle bei vielen Hunderassen dichter, um sie möglichst gut gegen frostige Temperaturen und nasskaltes Wetter zu schützen. Trotz kuscheligem Winterfell können unsere vierbeinigen Freunde aber durchaus frieren und sind deshalb vielleicht nicht unbedingt ein Fan der kalten Jahreszeit. Wann ein Hund friert, hängt zum Teil von der Rasse und der damit verbundenen Fellstruktur ab. Ein verlässliches Kriterium ist aber vor allem das Körpergewicht des Hundes, das Frauchen und Herrchen besser einschätzen lässt, ob ihr Liebling möglicherweise friert. Wie das Tiermedizinportal berichtet, haben sich Forscher der Tufts University in Amerika eingehend mit dem individuellen Kälteempfinden von Hunden beschäftigt und dabei repräsentative Richtwerte ermittelt:

Hunde, die 25 Kilogramm und mehr wiegen, sind meist gut gegen die Kälte gewappnet. Sie frieren erst bei Temperaturen, die deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen, also etwa ab -10 bis -15 Grad. Das muss natürlich nicht heißen, dass sie deshalb an nasskalten Wintertagen mit Begeisterung vor die Tür gehen. Ungemütlich können sich große und schwere Hunderassen je nach Witterung auch schon bei wärmeren Temperaturen fühlen.

Hunde, die zwischen 10 und 25 Kilogramm auf die Waage bringen, können sich schon bei 0 bis -5 Grad unwohl fühlen. Wird es noch kälter frieren sie meist trotz ihres Winterfells empfindlich, wenn sie länger draußen sind.

Noch kleinere Hunde und Hunderassen, die weniger als 10 Kilogramm auf die Waage bringen, frieren meist sehr schnell und fühlen sich schon um den Gefrierpunkt herum nicht mehr so ganz wohl in ihrer Haut. Sie sollten an sehr kalten Tagen nur kurz und potentiell durch eine wärmende Kleidungsschicht geschützt ins Freie.

Besonders kälteempfindlich sind auch sehr junge oder sehr alte Hunde und Rassen, die von Natur aus ein kurzes Fell haben. Hier kann nach Bedarf mit wärmender Kleidung für Hunde aufgerüstet werden. Kühlt ein Hund nämlich im Herbst und Winter zu stark aus, können ähnlich wie beim Menschen eine unangenehme Erkältung oder eine sehr schmerzhafte Blasenentzündung die Folge sein. Grundsätzlich gilt: Ein Hund, der sichtbar zittert, den Schwanz einzieht oder sich nur noch langsam bewegt, friert, und sollte schnell wieder ins Warme kommen.

Mit Hunde gesund durch die kalte Jahreszeit

Empfindliche Pfoten brauchen besondere Pflege

Vor allem die Pfoten eines Hundes sollten in der kalten Jahreszeit eine Extraportion Pflege bekommen. Sie sind jetzt sehr anfällig für Verletzungen und Entzündungen, die äußerst unangenehm du schmerzhaft sein können.

Als Vorbereitung auf die Spaziergänge im Herbst und Winter sollten die Haare zwischen den Zehen sorgfältig zurückgeschnitten werden. Bleiben sie zu lang, können sich Streusalzpartikel oder mit kleinen Steinchen versetzte Schneeklümpchen darin festsetzen und die Pfoten stark reizen. Oft lohnt sich vor dem ersten Kälteeinbruch sogar ein Besuch beim Hundefriseur, um die Pfoten fachmännisch auf den Winter vorzubereiten.

Die empfindliche Haut an den Pfoten sollte außerdem mit sehr fett- und nährstoffreichen Cremes gegen Kälte und Salz geschützt werden. Besonders gut geschützt sind Hundepfoten, die täglich mit einer reichhaltigen und speziell zusammengesetzten Pflege versorgt werden. Für eine Extraportion Pflege und Schutz sorgen hochwertige Inhaltsstoffe wie Bienenwachs, Kokosöl, Lavendel und Ringelblumen.

Direkten Kontakt mit Streusalz oder Split sollten Hundehalter übrigens so gut wie möglich meiden. Die Kristalle können nicht nur bei Berührung schmerzhaft sein, sondern auch die weiche Haut an den Pfoten reizen und sogar verletzen. Wenn feine Risse in den Pfoten entstehen, können Streusalz und Schmutzpartikel eindringen. Schmerzhafte und sogar gesundheitsgefährdende Entzündungen können die Folge sein. Hundehalter sollten sich deshalb nach jedem Spaziergang etwas Zeit für die Pfotenpflege nehmen. Zunächst werden Salzablagerungen und Schmutzpartikel vorsichtig mit lauwarmem Wasser entfernt. Anschließend lässt sich die spezielle Pfotenpflege besonders gut auftragen. Vor dem nächsten Einsatz im Freien. sollte die Creme in Ruhe einziehen und die Pfote etwas regenerieren können.

Wer im Winter auch bei frostigen Temperaturen gerne mit seinem Vierbeiner unterwegs ist, kann mit speziellen Hundeschuhen für einen hochwertigen Schutz gegen Salz, Split und gefrorenen Boden sorgen. Vor allem bei kleinen Verletzungen oder gereizten Pfoten sollten Hunde auf jedem Spaziergang im Winter Schuhe tragen. Wer der Idee eher skeptisch gegenübersteht, kann zunächst auf eine intensive Pfotenpflege setzen und die Hundeschuhe nur für den Notfall im Gepäck haben.

Keine langen Pausen auf kaltem Boden

Hunde halten sich im Winter warm, indem sie sich viel bewegen. Auf Spaziergängen in der kalten Winterluft sollten längere Pausen deshalb vermieden werden. Ideal sind mehrere kurze Spaziergänge, die über den ganzen Tag verteilt werden und die aufgrund der kurzen Laufstrecke ohne große Pausen auskommen.

Vor allem sollten Hunde niemals lange auf kaltem Untergrund liegen. Das gilt nicht nur für Schnee und Eis. Auch im Herbst kann der Boden je nach Witterung schon empfindlich kalt sein. Liegt ein Hund zu lange auf einen unangenehm kühlen Untergrund, kann dies zu Erfrierungen oder einer Blasenentzündung führen. Wer trotz frostiger Temperaturen nicht auf längere Spaziergänge verzichten möchte, sollte eine isolierende Decke für seinen Vierbeiner im Gepäck haben. Es gibt besonders kompakte und leichte Hundedecken mit Isolierschicht, die sich bei Bedarf schnell ausbreiten und wieder einpacken lassen. So findet der Hund bei jeder Pause ein warmes Plätzchen, um sich auszuruhen, ohne direkt auf dem ausgekühlten Boden platznehmen zu müssen.

Durch ausgewogene Ernährung das Immunsystem stärken

Genau wie beim Menschen, ist auch für Hunde ein starkes Immunsystem der ideale Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Wird es draußen kalt und nass, sollte einer ausgewogenen und abwehrstärkenden Ernährung deshalb besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Äußerst wertvoll für ein starkes Immunsystem sind essentielle Fettsäuren, die der Körper des Hundes nicht selbst herstellen kann und die ihm deshalb täglich mit der Nahrung zugeführt werden sollten. Mehrfach ungesättigte Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren stärken das Immunsystem und machen robust für die kalte Jahreszeit. Außerdem sollte die Ernährung eines Hundes im Winter viel Vitamin A und Zink enthalten. Beide unterstützen die Gesundheit der Schleimhäute, die durch nasskalte Außenluft und eher warme und trockene Heizungsluft in Innenräumen stark beansprucht werden können. Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt außerdem die Gesundheit der Darmflora und kann so das Immunsystem täglich unterstützen. Wenn ein Hund trotz vermeintlich ausgewogener Ernährung im Herbst und Winter häufig krank ist und insgesamt mit einem schlechteren Gesundheitszustand zu kämpfen hat, können auch spezielle Nahrungsergänzungen für eine ausreichende Nährstoffversorgung und damit für ein stärkeres Immunsystem sorgen. Diese sollten allerdings nur in Abstimmung mit dem Tierarzt zum Einsatz kommen.

Vor allem Hunde, die sich trotz nasskaltem Wetter gerne im Freien bewegen, sollten im Herbst und Winter übrigens eine Extraportion Futter erhalten. Um in der kalten Witterung die Körpertemperatur konstant aufrechterhalten zu könne, benötigen Hunde viel mehr Energie, als dies im Sommer der Fall ist. Damit die wärmende Fettschicht dafür nicht angegriffen werden muss, darf der Napf ruhig ein bisschen voller sein. Das gilt allerdings nur im Zusammenhang mit ausreichender Bewegung an der frischen Luft. Für die Stubenhocker unter den vierbeinigen Familienmitgliedern sollte das Futter im Winter nicht zu kalorienhaltig sein, damit sie sich durch die reduzierte Bewegung keine ungesunde Fettschicht anfressen.

Mit dem notwendigen Hintergrundwissen und der passenden Ausrüstung kommen Hund und Halter gesund und munter durch die kalte Jahreszeit.

Hund barfen - welches futter ist das beste

BARFen: Welches Gemüse für Hunde geeignet ist

Dass bei der biologisch artgerechten Fütterung von Hunden nicht nur rohes Fleisch in den Futternapf gehört, ist all jenen, die sich näher mit dem Thema BARFen beschäftigt haben, längst bekannt. Wie ihre wilden Vorfahren, die Wölfe, benötigen auch Hunde für eine ausgewogene und gesunde Fütterung pflanzliche Nahrungsanteile. Etwa 20 bis 30 Prozent einer Hundemahlzeit sollten aus anderen als tierischen Komponenten bestehen. In der Natur nehmen die Vierbeiner diese durch das Verspeisen der Verdauungstrakte ihrer Beutetiere auf, die in der Regel mit pflanzlicher Nahrung gefüllt sind. Gemüse und in geringerem Maße auch Obst gehören deshalb unbedingt auf den Speiseplan von Hunden. Nur so ist gewährleistet, dass der vierbeinige Hausfreund all die notwendigen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe bekommt, die er benötigt, um gesund und aktiv zu bleiben.

Welche Gemüsearten besonders zu empfehlen sind, hängt nicht ganz unwesentlich von den individuellen Vorlieben und Verträglichkeiten des jeweiligen Hundes ab. Allerdings sind bestimmte Sorten anderen eindeutig vorzuziehen. Wieder andere können für die Vierbeiner sogar zu einer Gefahr werden.

Diese Gemüsearten liefern besonders wertvolle Nährstoffe

Besonders wertvolle Inhaltsstoffe hat beispielsweise die Karotte zu bieten. Sie ist nicht nur reich an wichtigen Ballaststoffen und Vitaminen, sondern auch an unverzichtbaren Mineralstoffen. Durch den hohen Anteil an Pektin werden der Darm und seine Schleimhäute nachhaltig geschützt. Darüber hinaus sorgen Carotine für gesunde Augen und ein seidiges Fell.

Auch die verschiedenen Arten von Speisekürbissen sind aufgrund ihrer hohen Verträglichkeit gut als pflanzliche Zugabe beim BARFen geeignet. Neben Vitamin A, Kalzium und Magnesium sind Kürbisse auch erstklassige Lieferanten von Betacarotin, das für eine Stärkung des Immunsystems sorgt.

Zur Stärkung des Immunsystems trägt auch die Rote Bete bei. Mit ihren Vitaminen und Mineralstoffen wirkt sie sich außerdem positiv auf die Blutbildung und die Verdauung aus. Allerdings sollten Rote Beten, wie auch Spinat und Mangold, aufgrund ihres hohen Anteils an Nitrat und Oxalsäure nur in Maßen oder in Verbindung mit ausgleichenden Produkten wie etwa Hüttenkäse verfüttert werden.

Besonders nährstoffreich präsentiert sich auch die Süßkartoffel. Sie liefert nicht nur wichtige Kohlenhydrate sowie die Vitamine A und C, sondern auch jede Menge Magnesium und Ballaststoffe. Durch den beachtlichen Anteil an Antioxidantien stellt sie eine hervorragende Prophylaxe gegen Entzündungen dar.

FertigBARF mit Gemüse als bequeme Alternative

Beim Einkauf der pflanzlichen Komponenten des BARFens hilft nicht nur der Gemüsehändler um die Ecke, sondern auch spezielle Onlineshops. So ist das gefrostete BARF Gemüse vom Tierhotel zum Beispiel bestens geeignet, einen gesunden und ausgewogenen Fütterungsplan zusammenzustellen.

Einen guten Mix verschiedener Produkte bietet auch fertiges BARF inkl. Gemüse von JuniBARF, das ebenfalls bequem über das Internet bestellt werden kann. Die aufwändige Zusammenstellung und Verarbeitung von unterschiedlichen Gemüsesorten kann auf diese Weise leicht umgangen werden, denn diese Produkte sind bereits fertig supplementiert, sodass selbst nichts mehr hinzugefügt werden muss.

Einige Gemüsesorten bergen Risiken und Gefahren für Hunde

Trotz der wichtigen Funktion, die Gemüse bei der biologisch artgerechten Rohfütterung einnimmt, sind jedoch nicht alle Sorten uneingeschränkt zu empfehlen. Auf bestimmte Produkte sollte generell verzichtet werden, da sie bei Hunden eine toxische Wirkung entfalten, die zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Neben Lauch, Zwiebeln und Knoblauch (bei einigen Hunderassen) sind auch Avocados für die Vierbeiner eher ungeeignet. Während die Schwefelverbindungen in den Zwiebelgewächsen die roten Blutkörperchen angreifen, attackiert das in der Avocado enthaltene Persin das Herz. Darüber hinaus kann der hohe Fettgehalt auch Verdauungsprobleme hervorrufen.

Die richtige Zubereitung ist ein entscheidender Punkt für die Verträglichkeit

Bei der Zubereitung einer BARF Mahlzeit, die pflanzliche Komponenten enthält, sollten einige grundsätzliche Dinge beachtet werden. Zunächst einmal sollten Gemüse und Obst unbedingt gewaschen werden, um eventuelle Rückstände von Pflanzen- und Insektengiften zu beseitigen. Während zum Beispiel bei Karotten auf das Schälen verzichtet werden kann, ist dies beim Kürbis und bei der Süßkartoffel unerlässlich. Die Süßkartoffel muss außerdem vor dem Verzehr unbedingt gekocht werden. Derart vorbereitet sollten alle Gemüsesorten anschließend püriert werden. So ist gewährleistet, dass die Vierbeiner ihre tägliche Ration an pflanzlicher Nahrung in verträglicher Form aufnehmen und auch verarbeiten können. Auch ein Schuss Öl, zum Beispiel Kokosöl oder Lachsöl helfen dabei, das Gemüse für den Hund verträglicher zu machen.

Generell gilt nicht nur beim BARFen allgemein, sondern auch beim Verfüttern von BARF Gemüse, dass eine intensive Beschäftigung mit dieser Fütterungsart unbedingt erforderlich ist, bevor die Ernährung eines Hundes auf die biologisch artgerechte Rohfütterung umgestellt wird. Generell gilt jedoch bei jeder Fütterungsart, dass man sich vorher genau informieren sollte, wie man Hunde richtig füttert.

Bildmaterial: © Dogma Tiernahrung GmbH

Kleinster Hund der Welt

Der kleinste Hund der Welt-ein Yorkshire Terrier

Ist dieser Yorkshire Terrier der kleinste Hund der Welt?
250 gramm wiegt der kleiner Wirbelwind bei einer Höhe von 7 cm und einer Länge von 12cm.
Die Geschwister des Mini-Terriers wiegen alle ca. 16x so viel.
Sein Besitzer sagt das er der kleinste Hund der Welt sei.
Egal ob das stimmt oder nicht er ist einfach süss.
Schaut selbst..

Hund entlaufen - Wie finde ich Ihn wieder?

Hund entlaufen: Das sollten Sie beachten

Möglichkeiten Ihren Hund schnell wieder zu finden

Hund entlaufen – Wie finde ich Ihn wieder?

Kein anderes Lebewesen ist uns Menschen so nah wie der Hund. Kein Zweifel also, dass es für einen Hundebesitzer eine Ausnahmesituation darstellt, wenn der geliebte Vierbeiner entlaufen ist. Eine längere Abwesenheit dieses „Familienangehörigen“ bereitet den Betroffenen meist großen Kummer und immense Sorgen. Erst recht, wenn er als Teil der Familie in die täglichen Abläufe integriert war. Doch soweit muss es nicht kommen. Um den Ausreißer möglichst schnell zu finden, bieten sich einige Möglichkeiten an. Die Palette reicht von einfachen Hilfsmitteln bis hin zu technisch ausgefeilten Lösungen. Ist der Hund trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ohne Halsung und ohne Möglichkeit zur Ortung abgängig, ist schnelles Handeln entscheidend. Verschiedene Maßnahmen helfen dann dabei, den Entlaufenen bald wieder in Empfang nehmen zu können.
Was bei der Rückkehr zu tun ist, und was zu beachten ist, wenn Sie einen fremden Hund finden, erfahren Sie im letzten Abschnitt.

Da bist Du ja wieder! Oder: Was kann bei der Suche helfen?

Als einfachste und sicherste Möglichkeit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten die Verwendung von identifizierenden Hundehalsbändern erwiesen. Von technischen Gegebenheiten unabhängig, sorgt die Halsung effektiv dafür, ihren Hund schnell wieder zu Ihnen zurückzubringen. Ob Sie die Halsung nun mit Ihrer Telefonnummer oder Ihrer Adresse beschriften, ist zunächst zweitrangig. Wichtig ist nur, dass der Finder den Hund zweifelsfrei Ihnen zuordnen kann. Die Auswahl reicht von stabilen Halsbändern aus Polyester, über Biothane-Halsungen in Signalfarben, bis hin zu elastischen Halsbändern, bei denen das Verletzungsrisiko deutlich minimiert ist.

Etwas zeitgemäßer als die Verwendung von Halsungen ist die Kennzeichnung durch einen Chip. Einmal durch den Tierarzt implantiert, gibt er ein Hundeleben lang Auskunft über das Herkunftsland und führt eine eindeutige Identifikationsnummer. Das Auslesen ist nur mit einem speziellen Lesegerät möglich. Dies führt allerdings in aller Regel dazu, dass Sie ihren Hund erst mit zeitlicher Verzögerung wiedersehen – nur Rettungskräfte, wie die Polizei, Feuerwehr oder Tierärzte und Tierheime besitzen solch ein Gerät. Der Einsatz des Chips hat sich offenbar trotzdem bewährt: In einigen Bundesländern ist die Kennzeichnung mittels implantierten Chips abhängig von Rasse oder Größe des Hundes mittlerweile Pflicht.

Wird auf der Halsung oder einem Chip eine Hundeidentifikationsnummer verwendet, sollten Sie unbedingt auch an den Eintrag in eines der Hunderegister denken. Das Angebot ist mittlerweile vielfältig. Das bekannteste Register betreibt der spendenfinanzierte Verein TASSO e.V.. Daneben unterstützen Sie auch der von Jägern ins Leben gerufene Dienst registrier-mich.de, der Deutsche Tierschutzbund oder die Internationale Zentrale für Tierregistrierung bei der Suche nach dem entlaufenen Vierbeiner.

Auch elektronische Hundeortungsgeräte helfen dabei, den Standort ihres Hundes schnell festzustellen und ihn unversehrt zurückzubringen. Die liebevoll als „Hunde-Navi“ bezeichneten Geräte unterscheiden sich in Ausstattung, Funktionalität – und natürlich im Preis. Moderne Geräte ermitteln die exakte Position des Vermissten via GPS und senden diese über Funk oder das Mobilfunknetz an den Hundeführer.

Der Einsatz sozialer Medien hat sich bei der Suche nach den Vermissten in den letzten Jahren ebenfalls oftmals sehr bewährt. Tierfreunde unterstützen sich dort gegenseitig und organisieren sich in eigens dafür eingerichteten Facebook-Gruppen, wie z.Bsp. “Jagdhund vermisst”. Je mehr Menschen Ihr Gesuch lesen, desto größer sind natürlich die Chancen, ihren haarigen Begleiter wiederzufinden. Die Suchmeldungen dort können geteilt, kommentiert – oder im besten Fall mit einer Erfolgsmeldung als erledigt gekennzeichnet werden.

Keine Halsung, kein Chip, keine Ortung – was tun?

Gerade bei der Jagd kann es aber auch vorkommen, dass ein Jagdhund ohne Halsung unterwegs ist. Fehlt ein Chip zur Kennzeichnung und wird auch kein Gerät zur Ortung verwendet, sind die Folgen weitreichend: Sie müssen Ihren Hund dann ohne all die genannten Hilfsmittel finden.

Nun heißt es Ruhe bewahren!

Um in dieser emotional fordernden Situation den Überblick nicht zu verlieren, bietet sich der Einsatz einer Checkliste an.

Befolgen Sie die dortigen Punkte, bestehen aber gute Chancen, Ihren Hund auch ohne Kennzeichnung bald wiederzufinden.

Im Internet findet man einige Checklisten die Sie bei der Suche nach Ihrem Hund unterstützen.

Spezielle Fahndungsplakate für ihren entlaufenen Hund können in Nähe des Ortes oder einem belebten Ort in näherer Umgebung des Abhandenkommens das Hilfsmittel der Wahl sein. Der Rufname, besondere Merkmale wie Färbungen des Fells und Ort und Datum des Entlaufens erleichtert eine Zuordnung und bringen Ihnen so vielleicht wertvolle Hinweise ein. Ein „Fahndungsfoto“ hilft am besten dabei, den gesuchten Hund wiederzuerkennen. Vergessen Sie deshalb bitte nicht, regelmäßig Fotos ihres Hundes anzufertigen, um sie gegebenenfalls sofort griffbereit zu haben.

Das große Aufatmen: Wenn ihr Hund zurück ist

Die Erleichterung über das Auffinden des Entlaufenen ist natürlich riesig. Dennoch sollte ihr Hund sofort auf etwaige Verletzungen hin untersucht werden. Es versteht sich von selbst, dem Hund zunächst auch Wasser anzubieten. Je nach Länge der Abwesenheit müssen Sie eine Wurmkur durchführen und Flöhe oder andere Parasiten beseitigen. Die Freude über die Rückkehr dürfen und sollten Sie gerne in den gleichen sozialen Netzwerken teilen, die Ihnen zuvor bei der Suche behilflich waren.

Wenn Ihnen ein fremder Hund zuläuft

Sie haben einen offenbar herrenlosen Hund aufgefunden und möchten nun dabei helfen, ihn möglichst schnell wieder nach Hause zu bringen? Das wird den Halter freuen!

Beachten Sie dabei bitte die folgenden Punkte:
Versuchen Sie zunächst den Hund einzufangen und nach Möglichkeit anzuleinen. machen Sie jedoch nur offensichtlich friedliche Hunde fest!

Bieten Sie dem Hund etwas zu trinken, nach Möglichkeit auch etwas zu fressen an.

Wenn der Hund eine Halsung trägt, sind die Aussichten gut, den Halter schnell zu ermitteln. Falls keine Telefonnummer oder Anschrift des Halters vermerkt ist, finden Sie vielleicht eine Registrierungsnummer. Damit können Sie sich an die oben genannten, gängigen Register wenden, die für Sie den Kontakt zum Hundehalter herstellen.

In den sozialen Netzwerken läuft möglicherweise bereits die Suche nach dem Vierbeiner. Besuchen Sie die einschlägigen Gruppen dort und informieren Sie über ihren Fund.

Haben Sie keine Möglichkeit, den Besitzer zu kontaktieren, bringen Sie den Hund in das dem Fundort nächstgelegene Tierheim.

Bis der Besitzer gefunden wurde, können auch Sie sich um den Hund kümmern. Aber bitte nur, wenn Sie dazu die Möglichkeiten haben und sich die Beherbergung zutrauen. Sie sollten jedoch auf alle Fälle die örtliche Polizeidienststelle informieren – schon um in keinen falschen Verdacht zu geraten.

Berühmte Hunde

Die berühmtesten Hunde der Welt

Wer bei den berühmtesten Hunden der Welt immer sofort an Lassie denkt liegt zwar richtig, denn Sie ist einer der berühmtesten Hunde der Welt – aber es gibt noch viele weitere tolle Hunde.
Der Kult um Lassie begann durch eine Kurzgeschichte die 1938 in der amerikanischen Zeitung „Saturday Evening Post“  erschien. Da es so gut ankam erschien 1940 ein Roman und 1943 kam Lassie ins Kino.

Laika,der erste Hund im Weltraum

Laika war eine Moskauer Mischlingshündin und erster Erdbewohner im Weltraum kam  ja leider zu trauriger Berühmtheit. Am 3.11.1957 wurde sie in Sputnik 2 ins Weltall geschickt.  Auf eine Reise ohne jede Chance wieder zurück zu kommen und zu überleben. Es wird angenommen das Laika einige Stunden nach dem Start an Überhitzung starb. Es gibt eine Briefmarke ihr zu Ehren und Sie bekam auch einen Platz auf einer Erinnerungsliste der tödlich verunglückten Kosmonauten.

Baby rettet Neugeborenes

Der Husky rettete ein Neugeborenes  in Taiwan das Leben. Das Baby war in die Kloschüssel gefallen als die Mutter das Bewusstsein verlor.

Barry, der Lawinenhund

Barry war ein berühmter Lawinenhund. Der Hund wurde 1800 in Bern geboren und soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Die Geschichte um den Lawinenhund Barry besagt das ein Lawinenopfer ihn versehentlich mit einem Wolf verwechselte und den Hund deshalb lebensgefährlich verletzte, so dass Barry auf Wunsch des Priors vom klösterlichen Amt nach Bern gebracht wurde. Dort starb er 1814. Nach seinem Tode wurde der Hund ausgestopft und ist heute noch in einer Vitrine am Eingang des „Naturhistorischen Museums der Bürgergemeinde Bern“ zu sehen.

Barry erlangte traurige Berühntheit

Dieser Barry oder auch Bari (1947 verstorben) erlangte als Hund des letzten Lagerkommandanten des Vernichtungslagers Treblinka, Kurt Franz traurige Berühmtheit.

Bauschan, der treue Gefährte von Thomas Mann

Der Hühnerhund Bauschan war der Lieblingshund von Thomas Mann. Mehr über diese besondere Liebe zwischen Hund und Mensch kann man erfahren wenn man Thomas Manns Buch „Herr und Hund. Ein Idyll“ liest. Dieses Buch schrieb Thomas Mann für seinen Hund Bauschan. Als sein Hund starb beantwortete Thomas Mann die Beileidsschreiben persönlich.

Belferlein

Der Spitz Belferlein war der Haushund der Familie Martin Luthers.

Blondi, der Hund Adolf Hitlers

Die Schäferhündin Blondi gelangte als Hund von Adolf Hitler zu trauriger Berühmtheit. Adolf Hitlers Sekretärin notierte: „Hitler hatte das größte Vergnügen, wenn Blondi wieder ein paar Zentimeter höher springen konnte […], und er behauptete, die Beschäftigung mit seinem Hund sei sein größtes Vergnügen.“ Die Schäferhündin starb am 30.04.1945, wie Adolf Hitler durch Gift.

Bobby, treu über den Tod hinaus

Der Terriermischling Bobby erhielt in Edingburgh ein Denkmal da er über Jahre seinem toten Herrchen die Treue hielt und jeden Tag an dessen Grab wachte.

Boomer, Johannes Rau Hund

Der Mischlingshund Boomer von Altbundespräsident Johannes Rau, gewann durch seine oft tagelangen Ausflüge auf eigener Pfote zu den verschiedensten Orten mediale Aufmerksamkeit.

Buddy hatte nur ein berühmtes Herrchen

Der Hund Buddy, ein Labrador Retriever (1997-2002) lebte mit Bill Clinton während seiner Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten im Weißen Haus.

Butz, Wilhelm Busch zeichnete ihn

Butz war ein brauner Pudel und treuer Begleiter von Arthur Schopenhauer. Schopenhauer ließ seinen Hund von Wilhelm Busch zeichnen.

Canelo,aus dem Buch von Steinebck

Mischlingshund Canelo aus Cadiz, war spanischer Bruder im Geiste von Greyfriars Bobby. 12 Jahre wartete er immer auf dem selben
Platz auf sein verstorbenes Herrchen. Man setzte ihm eine Gedenktafel in Cadiz die jeden daran erinnern soll wie stark die Liebe eines Hundes zu seinem Menschen sein kann.

Charley

Charley war der Pudel von John Steinbeck (US-amerikanischer Autor), wurde durch ein Buch bekannt. John Steinbeck schrieb die Geschichte „Meine Reise mit Charley“,1962 für seinen Hund.

Daffi, Begleiterin von Thomas Brezina

Daffi,eine West Highland Terrier Hündin war der Hund von Thomas Brezina, einem Kinder- und Jugendbuchautor aus Österreich.

Corgis, die Hunde der Queen

Corgis, wer kennt Sie nicht, die Hunde von Elizabeth II. Sie fielen ehr negativ auf. Bekannt wurden die Hunde der Queen durch ihre Beißattacken auf Palastangestellte und Besucher.

Daisy, die Hunde des Modedesigners

Die Yorkshire- Terrier – Hündin Daysi von Rudolph Moshammer. Der Mode-Designer besaß insgesamt vier Terrier die er alle nach und nach in der Öffentlichkeit als Daisy betitelte. Rudolph Moshammer kreierte auch eine eigene Kollektion für Hundebekleidung.

Etah war zuerst am Südpol

Etha eine Samojedenhündin, erreichte 1911 als erste den Südpol. Sie war der Leithund der Expedition von Amundsen.

Fala

Fala war der Scottish Terrier von Franklin D. Roosevelt. Der Präsident erwähnte seinen Hund Fala öfters in seinen öffentlichen Reden. Auch auf Zeitungsfotos war der Scottish Terrier immer wieder mal abgebildet.

Fortune, der Hund der Kaiserin

Fortune war der Mops von Josephine de Beauharnais (Kaiserin der Franzosen)

Foxl, Hitlers erster Hund

Foxl, ein weisser Terrier, war der erste Hund des Gefreiten Hitler. Im ersten Weltkrieg lief der Hund zu ihm, aus einem britischen Schützengraben, über. Bei Kriegsende hatte man ihn aber Hitler schon wieder gestohlen.

Greyfriars Bobby, seine Geschichte wurde verfilmt

Bobby war ein Skye Terrier. Wurde durch außerordentliche Treue zu seinem Herrchen bekannt. Der Hund Bobby gehörte dem Polizisten John Gray. Als sein Herrchen starb soll Bobby 14 Jahre lang an seinem Grab auf dem Kirchhof der Greyfriars Kirk in der Edinburgher Altstadt verbracht haben. Die Geschichte von Hund Bobby wurde sogar verfilmt: „Greyfriars Bobby-Die wahre Geschichte eines Hundes, 1961“. Auch in einem Lassie-Film wird diese Geschichte verarbeitet. Der Hund starb 1827.

Hachiko, wurde zu Lebzeiten ein Symbol für Treue

Der Akita-Inu Hachiko aus Tokio, wurde schon zu Lebzeiten ein japanisches Symbol für Treue. Der Hund holte seinen Besitzer, einen Professor der ihn 1924 mit nach Tokio nahm täglich vom Bahnhof ab. 1925 starb der Professor und der Hund wurde zu Verwandten gegeben. Dort riss er aus und kam jeden Tag weiterhin zur gleichen Zeit zum Bahnhof um auf seinen Besitzer zu warten. Anfangs galt er eher als Ärgernis aber mit den Jahren änderte sich dies und als ein ehemaliger Student des Professors den Hund erkannte und mehrere Artikel über ihn verfasste wurde der Akita in ganz Japan bekannt. 1932 wurde dem Hund ein Denkmal gesetzt. Bei der feierlichen Eröffnung war Hachiko anwesend. 1935 starb der Hund.

Hitler und Rommel

Hitler und Rommel waren die Hunde des britischen Feldmarschalls Bernhard Montgomery im Zweiten Weltkrieg.

Josephine, ihr widmete man einen Roman

Josephine, war die schwarze Pudel – Dame von der Schriftstellerin Jacqueline Susann. Ihren
Roman „Not tonight, Josephine“ widmete Sie ihrem Hund.

Leo biss Richard Wagner und bekam einen Teppich

Die Bulldoge Leo war der Hund von richard Wagners Vermieter in Biebrich/Wiesbaden. Leo biss Wagner in die Hand, so dass er eine Zeit lang nicht komponieren konnte. Trotzdem sandte er dem Hund später aus Wien einen Teppich zum Schutz beim kalten Wetter.

Nipper – das Logo großer Musikfirmen

„Nipper listen to his master´s Voice“ ist der berühmte Hund der still vor dem Grammophon sitzt und der Stimme seines Herrn lauscht. Das sieht man auf dem Logo einiger großen Musikfirmen wie der „EMI Group“.

Mancs

Mancs war ein ungarischer Rettungshund. Erste Berühmtheit erlangte er als er 1999 ein dreijähriges Mädchens rettet, das nach dem Erdbeben im türkischen İzmit 82 Stunden unter Trümmern begraben war.

Peps,  Queen Victoria fragte nach ihm

Peps war ein Cavalier King Charles Spaniel der von 1842-1855 gelebt haben soll.
Wagner berichtete Minna über seinen Empfang bei Queen Victoria in London: „Erst frug sie mich, was Peps macht? Dann: ob Knackerchen artig wäre?“

Pohl

Pohl war der Hund Richard Wagners Vermieter, begleitete aber Wagner als Schutzhund nachdem er bestohlen wurde. Selbst bei der Premiere von Tristan und Isolde 1865 in München liegt er bei Wagner. Pohl starb 1866 in Richard Wagners Abwesenheit in Dresden und wurde einfach verscharrt. Daraufhin exhumierte er den Leichnam des Hundes und baute ihm eine Kiste die er mit einem Pelz auslegte und ließ auch einen Grabstein aufstellen.

Robber, Richard Wagners Fluchtbegleiter

Der Neufundländer Robber begleitete Richard Wagner auf seiner Flucht von Riga über London nach Paris. Auch auf der 24tägigen illegalen Überfahrt ist er dabei. Über den Hund kann man in „Mein Leben“ von Wagner folgende Aufzeichnungen lesen: „Wie es mir auch ergehen möchte, der riesige Hund musste mit nach Paris …..! “
„Zu meiner wachsenden Pein mußte ich das so stark bepelzte, nordische Tier in glühender Sonnenhitze tagelang neben dem Wagen herlaufen sehen“

Russ, begraben neben Richard Wagner

Russ, ein Neufundländer liegt auf dem Grundstück der Villa Wahnfired, dem heutigen Richard Wagner Museum zu den Füßen Richard Wagners begraben.

Sam, hässlichster Hund der Welt

Sam der blinde chinesische Schopfhund aus Santa Barbara, der dreimal in Folge zum hässlichsten Hund der Welt gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!

Stuczel war jahrelang Liebesbote

Stucel erhielt ein Denkmal von Ritter Kurt Weckheim, da er jahrelang Liebesbriefe zwischen dem Ritter der in Gothas Diensten
auf Burg Friedenstein war und seiner heutigen Gemahlin überbrachte. Als der Hund 1650 starb setzte ihm das Paar ein Denkmal.

Die weißen Pudel Athena, Alexa, Lesley und Snoopy

Seit den 1960er Jahren traten die Jacob-Sisters (deutsches Gesangsquartett) immer mit vier Pudeln auf.

Rico, bekannt durch „Wetten dass..“

Rico ein Border-Collie-Rüde, der Hund kann 250 verschieden benannte Gegenstände auf Zuruf unterscheiden.
Der Hund Rico wurde durch „Wetten,dass…?“ bekannt. Dort zeigte der Border Collie das er 77 Wörter den jeweiligen Spielzeugen zuordnen konnte und sie auf Kommando aus einem Nebenraum holte. Mittlerweile kann der Hund dies sogar mit 250 Spielzeugen. Renommierte Fachzeitschriften wie die „Science“ berichteten schon über diesen Hund, seine Fähigkeiten waren schon Gegenstände wissenschaftlicher Untersuchungen. Der Hund soll die Intelligenz eines 3-jährigen Kindes besitzen. Somit wäre der Border Collie Rico fast so intelligent ist wie ein Schimpanse.

Sheriff – stark verbunden mit Dürenmatt

Sheriff war der Hund von Friedrich Dürenmatt. In seinem autobiografischen Werk beschreibt Dürenmatt wie sein Hund bei seinem Herzinfarkt dabei war. Wenn man es liest spürt man die starke Verbindung zwischen Dürenmatt und seinem Hund. Der Maler Valerin malte den Hund auch.

Snuppy, erster geklonter Hund

Der afghanische Hirtenhund Snuppy, war der erste geklonte Hund der Welt. Er wurde am 24.04.2005 geboren.

Tyras attackierte Gortschako

Die Dogge Tyras von Bismarck erlangte Berühmheit weil Sie 1878 dem russichen Gortschakow welcher stark gestikuierte und somit den Beschützerinstinkt des Hundes weckte den Hosenboden aufriss. Ein Zitat von Bismarck: „Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.“

Trump

Der Mops Trump lebte ca. 1740. Er war der ständige Begleiter von William Hogarth. Dieser verewigte den Mops mehrfach in seinen Werken. Im Porzellanporträt im Victoria and Albert Museum in London und von G. C. Lichtenberg wurde er sogar mit einer ausführlichen Fußnote versehen.

Uggie

Der Jack Russell Terrier Uggier (2002-2015) wurde für seine Darstellung im Film The Artist bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Jahr 2012 mit dem Palm Dog Award ausgezeichnet.

Wo die Liebe hin fällt: Ente liebt Golden Retriever

Golden Retriever Barclay ist mal wieder bei gutem Appetit. Erst hat er aus dem Ententeich im Garten getrunken, einer Ente nach Hunde-Manier am Hinterteil geschnuppert – dann macht er sich über das Entenfutter her. Doch Pekingente Rudy aber will sich nicht so einfach die Grütze aus dem Napf nehmen lassen, die größte und stärkste der Truppe watschelt auf Barclay zu und zwickt ihn mit dem Schnabel. Brav macht Barclay Platz und lässt Rudy den Vortritt. „Es ist eine Art von Hassliebe, wie bei meinen Söhnen. Ständig triezt einer den anderen, aber sie kleben förmlich zusammen“, sagt Pam Ishiguro.

© animal.press

Sieben Pekingenten hält die Hausfrau und Mutter in ihrem Garten in Orange County, Kalifornien. „Enterich Ruby ist der Chef der Truppe.“ Und als Chef hat Ruby bestimmte Vorrechte. So hütet er nicht nur den Futternapf – nein erhält auch seinen Hunde-Kumpel für sein ganz persönliches Eigentum. Diesen Schatz bewacht er eifersüchtig und entschieden: Wagt sich eine andere Ente in Barclays Nähe, denn geht Rudy entschlossen dazwischen. Pam: „Manchmal fliegen die Federn. Und wenn Rudy meine Freunde begrüßt, dann zwickt er sie mit dem Schnabel in die Zehen. Ich habe schon überlegt, ihm einen Gummi um den Schnabel zu legen, wenn Besuch kommt.“

© animal.press

Auf der anderen Seite kann Rudy aber auch unheimlich sanft und liebenswürdig sein. Mit dem Schnabel säubert er das Fell des Retrievers, manchmal schmiegt er sich sanft an seinen großen Freund, manchmal bettet er sich zwischen seinen Pfoten. Und Barclay scheint die Aufmerksamkeiten seines Enterichs zu geniessen. Oft sieht man die zwei aneinander gekuschelt beim Schlaf.
Pam will der Liebe nicht im Weg stehen und lässt die Türe zum Garten meistens offen. Ob er unter seinesgleichen oder mit seiner großen Liebe leben will – diese Entscheidung hat Rudy inzwischen getroffen. Seiner Entenschar hat er den Bürzel zugekehrt und ist bei Barclay eingezogen. Nur zum Futtern und zum Baden zieht es ihn noch nach draußen.

Ostseeurlaub mit Hund: die schönsten Ziele

Die Ostseeküste gehört zu den gefragtesten innerdeutschen Urlaubszielen. Auch viele Hundehalter zieht es an die wunderschönen Urlaubsorte zwischen Flensburg und Usedom, die meist gut auf Vierbeiner und ihre Bedürfnisse eingestellt sind. So gibt es in zahlreichen Gemeinden Hundestrände, an denen sich die Tiere frei bewegen dürfen und bei vielen beliebten Touristenattraktionen und Ausflugszielen sind sie zumindest an der Leine herzlich willkommen.

Die schönsten Urlaubsziele mit dem Hund an der Ostsee

Besonders hoch im Kurs stehen die beiden schönen Inseln Rügen und Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. Sie bieten alles, was das Urlauberherz begehrt: lange Strände, malerische Ausflugsziele und vielfältige Aktivitäten. Auf Rügen bietet sich beispielsweise der Nationalpark Jasmund mit den berühmten weißen Kreidefelsen um den Königsstuhl als ideales Ziel für lange Spaziergänge mit dem Hund an. In „Karls Erlebnisdorf“ auf Rügen dürfen Hunde ihre Familien angeleint begleiten. Kinder finden hier einen Wasserspielplatz, der im Winter zur Eisbahn wird, einen Streichelzoo und viele weitere Angebote. Die Insel Usedom rühmt sich nicht nur mit den meisten Sonnenstunden an der Ostseeküste, sondern auch mit der längsten Strandpromenade Europas: ein toller Ort für lange Spaziergänge mit dem Hund. Noch besser: Entlang der Strandpromenade gibt es immer wieder Hundestrände, an denen Vierbeiner ohne Leine herumtoben können. Spaß für die ganze Familie bietet die außergewöhnliche Minigolfanlage „Piraten an der Ostsee“, bei denen der Hund (angeleint) mit auf das Gelände darf.

Dies sind natürlich nur einige der vielen tollen Ausflugsziele an der Ostsee mit Hunden. Weitere Tipps gefällig? Auf dem Festland von Mecklenburg-Vorpommern lockt die weitläufige Rostocker Heide mit einem eigenen Hundewald, in dem die tierischen Gäste ohne Leine nach Herzenslust herumlaufen und schnuppern dürfen. Das Freilichtmuseum Klockenhagen bei Ribnitz-Damgarten lädt mit seinen historischen Bauernhöfen und Häusern zu einer Reise in die Vergangenheit ein – und der Hund darf mit. In Schleswig-Holstein bietet das Landesmuseum für Volkskunde in Molfsee eine ähnliche Erfahrung. Weitere schöne Ziele im nördlichsten Bundesland sind unter anderem der Tierpark Arche in Warder, in dem viele seltene Nutztierrassen ein Refugium gefunden haben, und das Seebad Travemünde, in dem es gleich mehrere schöne Hundestrände und Spazierwege gibt. Ganz toll: Auch im bekannten Vergnügungspark Hansapark in Sierksdorf sind Hunde willkommen. An heißen Tagen stehen für sie sogar kostenlose „Wassertankstellen“ bereit.

Wichtige Tipps zum Urlaub an der Ostsee mit dem Hund

Mit Rücksicht auf den Vierbeiner ziehen viele Hundebesitzer Urlaubsziele vor, die leicht mit dem Auto zu erreichen sind. Die deutsche Ostseeküste macht hier keine Ausnahme. Je nach Wohnort kann die Anreise jedoch sehr lang sein. Daher sollten stets ausreichende Pausen eingeplant werden, in denen der Hund Gassi geführt wird. Empfehlenswert ist die Verwendung einer Checkliste zur Reisevorbereitung, um dem Hund die Fahrt so angenehm wie möglich zu machen. Wichtig ist zum Beispiel der Schutz vor direktem Sonnenlicht und Zugluft auf der Fahrt sowie eine ausreichende Sicherung des Hundes. Wird die Fahrt mit der Bahn angetreten, gibt es einige wichtige Vorschriften zu beachten. So müssen kleine Hunde in einer Transportbox transportiert werden. Für große Hunde gilt neben Leinen- auch Maulkorbpflicht, sodass der eigene Hund bei Bedarf rechtzeitig vor der Reise daran gewöhnt werden sollte. Ist der Hund noch nie mit dem Zug gefahren, kann es außerdem sinnvoll sein, zunächst eine kurze „Probefahrt“ in der eigenen Region zu unternehmen, sodass er sich mit dem Verkehrsmittel Zug vertraut machen kann.

Die richtige Unterkunft für den Urlaub mit Hund wählen

Ein letzter wichtiger Punkt für einen gelungenen Urlaub mit Hund an der Ostsee ist die Wahl der passenden Unterkunft. Besonders empfehlenswert ist ein eigenes Ferienhaus an einem der tierfreundlichen Urlaubsorte wie Rügen und Usedom: Hier kann sich der Hund frei im eigenen Haus und Garten bewegen, ohne womöglich andere Hotelgäste zu stören. Soll es unbedingt ein Hotel sein, ist darauf zu achten, dass Hunde willkommen sind.

Übergewicht beim Hund – Ist mein Hund zu dick?

 

Woran erkenne ich, ob mein Hund Übergewicht hat?

Ob Ihr Hund übergewichtig ist, lässt sich anhand verschiedener Kriterien feststellen. Zunächst einmal sollten Sie den Hund wiegen. Das kann auf speziellen Tierwaagen beim Tierarzt geschehen oder auch einfach zu Hause mit einer normalen Personenwaage. Um dabei möglichst genaue Ergebnisse zu erzielen, stellen Sie sich am besten gemeinsam mit Ihren Vierbeiner auf die Waage und ziehen anschließend das eigene Körpergewicht ab. Wie viel ein Hund wiegen sollte, ist für eingetragene Rassen festgelegt. Hier gibt es Normgrößen und –gewichte, anhand derer Sie sich orientieren können.

Auch ein einfacher Test, für den keine Waage oder ähnliches benötigt wird, gibt Hinweise darauf, ob ein Hund zu dick ist. Wenn Sie beim Streichen über den Brustkorb des Vierbeiners keine Rippen mehr spüren können, ist er aller Wahrscheinlichkeit nach zu dick. Ein weiteres Indiz für einen zu dicken Hund ist Trägheit. Der Hund einstmals so agile Hund will den ganzen Tag nur faul auf der Couch liegen und läuft allenfalls mal zum Futternapf und zurück – ein Teufelskreis beginnt.
Bevor Sie Ihren Hund nun eigenmächtig auf Diät setzen, besuchen Sie bitte unbedingt einen Tierarzt, mit dem Sie das weitere Vorgehen detailliert durchsprechen und der klärt, ob das Übergewicht oder die Trägheit eventuell organische Ursachen hat. Sonst schaden Sie Ihrem Liebling womöglich mehr als dass Sie ihm helfen.

Wie das Herrchen so der Hund?

Laut Einschätzungen der Welt Gesundheitsorganisation ist mittlerweile jeder dritte Mensch auf der Welt übergewichtig. Ähnlich verhält es sich bei Hunden. Von ihnen soll sogar annähernd jeder zweite Übergewicht haben oder gar adipös – also fettleibig – sein. Ein paar Speckröllchen sehen bei der ein oder anderen Hunderasse vielleicht niedlich aus, schaden der Gesundheit der Fellnase aber immens.

Was sind die Ursachen für Übergewicht beim Hund?

Übergewicht beim Hund entsteht wie auch beim Menschen durch eine zu hohe Energiezufuhr. Wenn dem Körper mehr Energie (in Form von Essen) zugeführt wird als dieser verbrennt, wandelt er die überschüssige Energie in Fettreserven für schlechte Zeiten um. In der Vergangenheit war dies ein großer Überlebensvorteil und somit durchaus nützlich. In Zeiten der ständigen Verfügbarkeit von Lebensmitteln entpuppt sich diese Eigenschaft allerdings als unnötig und ungesund.
Die Überversorgung mit Energie beim Hund kann verschiedene Ursachen haben. So kann es schlicht und einfach sein, dass der Hund zu viel Futter bekommt oder dass bei der Berechnung der Tagesration vergessen wird, die kleinen Leckerlis, die das Hundeleben doch so angenehm machen, mit einzurechnen. Gerade ältere Hundehalter, die selbst nicht mehr so mobil sind, versuchen ausgefallene Spiel- und Toberunden mit dem geliebten Vierbeiner durch ein extra Leckerli hier und da zu kompensieren. Das ist sicherlich lieb gemeint, ist aber absolut falsch.

Auch ändert sich der tägliche Kalorienbedarf von Hunden über die Jahre. Ältere Hunde verbrauchen deutlich weniger Kalorien als junge. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, wenn Sie sich unsicher über die ideale Futtermenge für Ihren Liebling sind. Es kann aber auch sein, dass das Übergewicht eines Hundes organische Ursachen hat. Das
ist zum Beispiel bei einer Schilddrüsenüberfunktion der Fall oder wenn der Hund unter einer Überfunktion der Nebenniere leidet. Ein weiterer Grund für Übergewicht beim kann eine Kastration sein.Kastrierte Hunde verspüren häufig einen größeren Appetit, haben aber gleichzeitig weniger Lust auf Bewegung. Die Folge: Speck an Stellen, wo keiner hingehört.

Welche gesundheitlichen Folgen hat Übergewicht beim Hund?

Nicht nur, dass ein zu dicker Hund meistens nicht allzu gut aussieht und träge wird – Übergewicht beim Hund hat vor allem weitreichende Folgen für die Gesundheit.
Unter dem Mehrgewicht leiden die Gelenke und Knochen des Hundes, was bei ihm wiederum zu Schmerzen beim Bewegen führt.
Auch neigen übergewichtige Hunde dazu, kurzatmig zu sein und dadurch schwer Luft zu bekommen. Ebenso hat ein übergewichtiger Hund ein vielfach erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Übergewicht beim Hund schwächt dessen Immunsystem und macht ihn somit anfälliger für Infekte, Tumore und Allergien. Die Lebenserwartung eines zu dicken Hundes ist um bis zu zwei Jahre niedriger als die eines normalgewichtigen. Allein schon deshalb sollte ein fülliger Hund seine überflüssigen Pfunde schnell wieder verlieren.

Wie kann ich gegen Übergewicht bei meinem Hund vorgehen?

Ein Hund selbst ist sich seines Übergewichts nicht wirklich bewusst und kann deshalb auch nicht aktiv dagegen steuern. Es ist nun Ihre Aufgabe, den Hund bei dieser Angelegenheit zu unterstützen. Grundsätzlich gilt es, den Hund mehr Kalorien verbrauchen zu lassen als er aufnimmt. Dies geschieht durch eine verminderte Kalorienzufuhr gepaart mit mehr Bewegung.
Als ideal erwiesen haben sich spezielle Diätfutter, die kalorien- und fettreduziert sind. Bevor Sie allerdings eine konkrete Maßnahme ergreifen, besuchen Sie bitte unbedingt Ihren Tierarzt und klären Sie mit ihm die Ursachen für das Übergewicht. Erstellen Sie gemeinsam mit ihm einen Ernährungs- und Bewegungsplan. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihr vierbeiniger Freund alle Nährstoffe erhält, die er benötigt.

Gibt es einen Jo-Jo- Effekt bei Hunden?

Damit der wieder erschlankte Hund sich möglichst für immer an seiner neuen Topform erfreuen kann, ist es wichtig, auch nach Beendigung der Diät auf seine Ernährung zu achten. Ansonsten sind die mühsam abgesparten und abtrainierten Pfunde schneller wieder auf den Hunderippen als Sie „bei Fuß“ sagen können.

Achten Sie in Zukunft darauf, dass sich Bewegung und Belohnung in Form von Leckerlis die Waage halten und achten Sie genau auf die Futtermengen.
So machen Sie Ihrem vierbeinigen Begleiter die schönste Freude.

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