Mein Tier ist weg! Was nun?

Mein Tier ist weg! Was nun?

Das kann schnell passieren, es reichen häufig Kleinigkeiten und schon ist das eigene Haustier aus dem Haus oder der Wohnung gelaufen. Dabei handelt es sich nicht um Worthülsen, sondern um nachweisbare Fakten: Rund 300.000 Hunde und Katzen entlaufen jährlich. Zu Vögeln und Kaninchen gibt es keine genauen Zahlen, Schätzungen zufolge liegt die Zahl aber in einem ähnlichen Rahmen. Häufig bleiben Hunde und Katzen dabei unbeschadet, da sie trotz des Aufwachsens mit dem Menschen noch über ihren Urinstink der Selbstversorgung verfügen. Doch nicht immer finden sich die Tiere wieder. Die Ursachen sind scheinbar schwer zu regulieren, da die Tiere nicht ständig im Augen behalten werden können.

Präventionsmaßnahmen

Bei Hunden ist es zur Prävention wichtig, ihnen mit dem Kommando „Sitz“ beizubringen, dass sie vor eine Straße anhalten müssen. Diese kleine Übung bereitet den Hund auf die Gefahr vor dem Verkehr vor. So steigt bei der Verinnerlichung der Situation nachweißlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Vierbeiner sich von der Straße fernhält. Ratsam ist es in jedem Fall, das Tier zu registrieren. Das geschieht mit Daten wie dem Rufnamen, dem äußeren Erscheinungsbild, einer Nummer und der Adresse des Zuhauses. Verschiedene Vereine und Institutionen übernehmen die Registrierung. Das Ganze ist sogar kostenlos!

Was kann aber getan werden, wenn das Tier schon weg ist?

  • Zuallererst sollte im eigenen Umfeld gesucht werden. Katzen büchsen laut verschiedener Statistiken in einem Radius von durchschnittlich 700 Metern aus. Noch geringer ist die Zahl bei kleineren Tieren, vielleicht verstecken sich diese nur im Keller oder in der Garage?
  • Wer kennt das nicht? Klappert man einmal mit der Futterdose ist das Tier plötzlich ganz schnell an Ort und Stelle. Da die Ohren von Tieren immer noch besser sind als man das vermutet, ist auch das einen Versuch wert.
  • Gleich die ganze Familie und den Freundeskreis anzuheuern ist meist keine gute Idee. Zu viele Tiere werden bei großer Aufregung verschreckt und flüchten noch weiter weg.
  • Bei Katzen ist ein einfacher Trick meist effektiv: Katzen sind nachtaktiv und schlafen bzw. verstecken sich untertags. Die Suche in der Dämmerung oder am frühen Morgen ist deshalb ratsam.
  • Aufmerksamkeit ist immer gut: Der Tierarzt, die Nachbarn und Freunde sollten darüber informiert werden, dass das Tier verschwunden ist. Vielleicht können darüber Hinweise gesammelt werden. Bei Plakaten ein Bild, eine Beschreibung und eine Telefonnummer nicht vergessen! Auch digital macht eine Vermisstenanzeige Sinn: Diese kann geteilt werden und bekommt so eine hohe Reichweite.
  • Es gibt auch Tiersucher mit Hunden, die darauf ausgebildet sind, mit Hilfe von Haarproben den vermissten Vierbeiner aufzutreiben. Auch das ist immer ein Versuch wert.

Ruhig bleiben!

Ein sinnvoller aber genauso schwieriger Tipp ist: Versuchen Sie, ruhig zu bleiben. Der Liebling wird schwer vermisst und die Sorge ist groß, aber es gibt viele Tricks, die helfen, das Tier wieder nach Hause finden zu lassen. Trotzdem darf keine Zeit verschwendet werden, denn die erste zwei vollen Tage nach dem Verschwind sind entscheidend. Mehr zu dem Thema ist in dem kostenlosen Ratgeber „Sicher auf vier Pfoten“ nachzulesen, der hier kostenlos heruntergeladen werden kann:

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Die Autoren listen erste Hilfe Tipps, Sicherung des eigenen Zuhauses, ein extra Kapitel zu Hunden und eines zu Katzen auf.

Wolf

Im Herzen ein Wolf: Vom Wild- zum Haustier

Der Hund gilt nicht nur als der beste Freund des Menschen, sondern ist auch das älteste Haustier überhaupt. Unumstritten ist, dass der treue Vierbeiner vom Wolf abstammt. Doch schaut man sich seinen Hund an, fällt es mitunter schwer zu glauben, dass dieser süße Vierbeiner von einem Tier abstammt, dass in freier Wildbahn Jagd auf Rehe, Rothirsche und Wildschweine macht. Wie konnte also aus dem Rudeltier der heutige Haushund hervorgehen? Und wieviel Wolf steckt noch heute in unseren treuen Begleitern?

Der Wolf – eine Art mit vielen Unterarten

Der Wolf wird in der Wissenschaft mit dem Lateinischen Terminus Canis lupus bezeichnet und ist das größte Raubtier aus der Familie der Hunde (lat. Canidae). Wölfe sind äußerst anpassungsfähige Raubtiere, die ursprünglich in ganz Asien, Europa und Nordamerika anzutreffen waren. Lange Zeit war der Wolf eines der am weitesten verbreiteten Landsäugetiere der Erde. Doch in Folge der Ausbreitung der Land- und Weidewirtschaft, und der damit verbundenen Jagd auf Wölfe und dem Verlust von Lebensraum, ist seine Gesamtpopulation stetig zurückgegangen. Erst seit etwa 30 Jahren erholt sich der Bestand in einigen Regionen der Erde aufgrund strenger Tierschutzgesetze allmählich wieder. Bevorzugte Lebensräume der meisten Wölfe sind heute Wälder und Grasländer, auch wenn sich einige Populationen auch in der arktischen Tundra und in den nordamerikanischen Wüsten auffinden lassen. Aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet, gibt es nur eine Wolfrasse. Dennoch sehen Wölfe nicht überall gleich aus. Je nach Verbreitungsgebiet unterscheiden Experten bis zu 19 verschiedene Unterrassen, vom Arabischen über den Italienischen bis hin zum Mexikanischen Wolf. Vor allem die Farbe des Fells, das Gewicht und die Schulterhöhe dienen dabei als optische Unterscheidungskriterien. Die Farbe des Fells europäischer Wölfe reicht von gelblichgrau, über graubraun bis dunkelgrau, die Schulterhöhe ausgewachsener Tiere variiert zwischen 70 und 90 cm.

Im Rudel stark

Wolfsrudel

Wölfe verfügen über ein hochentwickeltes Sozialverhalten, das auf ihrer gemeinsamen Jagd im Rudel fußt. Denn im Rudel lassen sich deutlich größere Tiere, denen ein einzelner Wolf unterlegen wäre, gemeinsam verfolgen und überwältigen. Dabei erfordert die erfolgreiche Jagd ein hohes Maß an Koordination und klare Regeln des Zusammenlebens. Das Rudel ist die natürliche Sozialordnung des Wolfs. Es besteht in der Regel aus Vater- und Muttertier und deren Nachkommen. Erst wenn der Nachwuchs die Geschlechtstreife erreicht, verlässt er das Rudel, um ein eigenes zu gründen. Bevor die Jungwölfe jedoch losziehen, unterstützen sie die Elterntiere bei der Aufzucht ihrer jüngeren Geschwister. In der Regel verlassen die Tiere ihr Rudel innerhalb der ersten drei Lebensjahren. Aufgrund von Nahrungsknappheit kann dies jedoch schon deutlich früher geschehen. Die Größe eines Rudels variiert je nach Unterart zwischen einem Dutzend und bis zu mehr als 30 Wölfen. Gelegentlich werden auch rudelfremde, männliche Jungwölfe für eine bestimmte Zeit in ein Rudel aufgenommen.

Wolf und Hund haben viele Gemeinsamkeiten

Auch der Hund ist bekanntlich ein Rudeltier. Wie der Wolf unter Wölfen, sucht der Hund im „menschlichen Rudel“ seinen Rang. Bei Wölfen gliedert sich die Hierarchie vor allem nach dem Alter und dem Geschlecht, die Älteren setzen sich normalerweise gegen die Jüngeren durch. An der Spitze eines Wolfsrudels stehen die Elterntiere, die gegenüber ihrem Nachwuchs dominant auftreten. Rangkämpfe finden meist zwischen Gleichgeschlechtigen statt. Daher sollten Hunden von ihren Herrchen beziehungsweise Frauchen einen niedrigen Rang in der Hierarchie zugewiesen bekommen, ansonsten kann es zu Rangkonflikten zwischen dem Hund und den anderen Familienmitgliedern kommen, insofern der Hund im Rang nach oben strebt. Dies zeigt sich dann im aggressiven Verhalten des Hundes gegenüber einzelnen Familienangehörigen, welches das Zusammenleben – und damit auch das Leben des Hundes – unnötig erschwert. Da Hunde Rudeltiere sind, sollte man sie auch nicht zu viel alleine lassen, denn ohne sein Rudel fühlt sich der Hund tatsächlich hundeelend.

Wolfsrudel verteidigen ihr Revier vehement gegen fremde Wölfe und andere, für sie gefährliche, Eindringlinge, die ihnen die begrenzte Nahrung streitig machen könnten. Ihr Revier stecken die Wölfe dabei durch Harn- und Kotmarkierungen ab, nur selten überschneiden sich zwei oder mehrere Wolfsreviere. Auch in diesem Sozialverhalten zeigt sich, wie nah verwandt Wolf und Hund sind. Auch Hunde verteidigen instinktiv ihr Revier, also das Grundstück beziehungsweise das Haus oder die Wohnung, in der sie leben, zumindest durch lautstarkes Bellen. Daher eignen sich Hunde ideal als Wachtiere, wobei die Art ihrer Reaktion beim Eindringen Fremder in ihr Territorium je nach Rasse und Erziehung variiert. Auch das Abstecken des Reviers mit Duftstoffen haben sie von ihren wölfischen Vorfahren übernommen. Der Harn wird dabei mit stark riechenden Sekret aus den Analdrüsen angereichert, welches viele Informationen transportiert, die andere Hunde entschlüsseln können.

Hund

Eine weitere wesentliche Gemeinsamkeit von Hund und Wolf ist der ausgeprägte Geruchssinn. Wölfe können ihre Beute, zumeist Huftiere, über mehrere Kilometer weit riechen. Die Nase ist ihr Hauptorgan, genau wie beim Hund, wobei der Geruchsinn je nach Rasse unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Hunde verfügen durchschnittlich über 125 bis 220 Millionen Riechzellen und können sogar Stimmungen und Krankheiten über die Nase wahrnehmen. Es lassen sich zahlreiche weitere Analogien zwischen Hunden und ihren Vorfahren feststellen. Die genetische Übereinstimmung von Hund und Wolf beträgt zwischen 99,7% und 99,9%.

Wo und wann der Wolf zum Hund wurde

Der Wolf wurde durch Zähmung des Menschen zum Hund, darin ist sich die Forschung einig. Doch wann und wo der Wolf domestiziert wurde, darüber herrschte lange Zeit Unklarheit. Aufschluss gibt eine 2017 publizierte Studie der University of Oxford. Nach dieser wurde der Wolf an zwei Orten unabhängig voneinander domestiziert, nämlich zuerst vor 15000 Jahren in Europa und 2500 Jahre später in Ostasien. Es gab ursprünglich also zwei verschiedenen Wolfspopulationen. Für die Studie wurden sowohl genetische als auch archäologische Daten von prähistorischen und modernen Hunden ausgewertet. Bis zum Erscheinen dieser Studie ging die Mehrheit der Forscher davon aus, dass der Wolf zu einem festen Zeitpunkt vom Menschen gezähmt wurde, wo war allerdings umstritten. Der Fundort des weltweit ältesten Fossil, dass einem Hund zugeordnet werden kann, stammt aus dem Gebiet des heutigen Bonn-Oberkassel. Dort entdeckten Arbeiter in einem Steinbruch die Überreste einer Frau, eines Mannes und ihres Vierbeiners. Dieser 15.000 Jahre alte Fund markiert den Ursprung im Zusammenleben von Mensch und Hund.

Anpassung an den Menschen

Hund und Kind

Die Vielzahl der heute existierenden Hunderassen ist über einen längeren Zeitraum entstanden, als Folge der Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume und das Zusammenleben mit dem Menschen. Dieser hat den Hunden immer wieder verschiedene Aufgaben übertragen, die unterschiedliche Eigenschaften voraussetzen. Am Beispiel zweier britischer Hunderassen lässt sich dies exemplarisch aufzeigen: Beagle und Border Collier. So wurde der Beagle für die Treibjagd in der Meute auf Feldhasen und Wildkaninchen gezüchtet, was sich in seinem großen Bewegungsdrang und seinem starken Finderwillen ausdrückt. Der Beagle gilt als liebenswürdig und aufgeweckt, ohne Anzeichen von Angriffslust oder Ängstlichkeit. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stammt der Beagle ursprünglich aus der Normandie. Von hier aus sollen 1066 n. Chr. weiße Hubertushunde im Heer Wilhelms des Eroberers nach Großbritannien gelangt sein. Die Hubertushunde wiederum haben ihren Ursprung ca. 200 Jahre früher im namensgebenden Kloster St. Hubertus in den Ardennen. Der Border Collie dagegen stammt aus dem Grenzgebiet zwischen England und Schottland und wurde für die Bewachung und das Zusammenhalten von Schafsherden gezüchtet. In gewissen Situationen wird beim Betrachten des Charakters des Border Collies das offensichtlich, was in jedem Hund steckt: seine Verwandtschaft mit dem Wolf. Beim Hüten der Schafe streckt er den Kopf weit nach vorne, senkt den ganzen Körper und fixiert die Herde, wie ein Wolf bei der Jagd.

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Schock bei Hundeerziehung

Der Schock bei der Hundeerziehung

Hundeerziehung mit Schock

Unsere Hunde sind uns ja bekanntlich das liebste. Immer präsent, immer treu, immer anhänglich, mal mehr -mal weniger verschmutzt und sie bringen uns zum Lachen.
Nur eines tun sie nicht: immer nur gehorchen. Aber weil wir sie lieben, tolerieren wir das wie wir dies bei Kindern auch tun würden und erziehen unsere vierbeinigen Freunde mit Liebe und Geduld.
Nun ja, es gibt Ausnahmen. Es ist schon verwunderlich mit welcher Akribie manch ein „Mensch“ sich Dinge einfallen lässt um Hunde zu erziehen: Tritte, Schläge, Leinenruck, Gebrüll oder aber Elektrohalsbänder…
Wie kommt man nur auf so etwas?
Dass man als ungeduldiger Mensch die Fassung verliert, o. k., verständlich wenn auch unschön. Dass man aus Unerfahrenheit der Leine reißt, auch nicht gut aber passiert leider mal dem ein oder anderen.
Aber dass man sich extra ein „Hilfsmittel“ kauft mit dem man dem Hund bewusst Schmerzen zufügt und dann auch noch in einer Hundeschule lernt wie man damit umgeht, bzw. dass man dort gesagt bekommt dass dieses Vorgehen beim Training des Hundes hilft?
Natürlich gibt es auch viele Hundetrainer die nicht dieser Meinung sind und verständlicherweise Tierschützer erst recht nicht. Es gibt andere Mittel und bessere Mittel Hunde zu erziehen.
Und Hundeerziehung funktioniert nun einmal nicht von „jetzt auf sofort“,  sondern sie braucht Geduld und Liebe. So wie sie das auch mit ihren Kindern machen würden.
Oder würden diese Menschen auf die Idee kommen ihrem fünfjährigen Sohn oder ihrer Tochter ein Elektrohalsband umzulegen und immer dann aufs Knöpfchen zu drücken wenn das Kind mal gerade nicht „pariert“?
Merkwürdig ist das diese Geräte in Deutschland ganz normal gehandelt werden dürfen. Die Anwendung ist zwar gesetzlich verboten, aber kaufen kann man so etwas?
Warum der Handel mit einem Elektrohalsband nicht verboten ist?
Vielleicht geht es auch hier mal wieder um Arbeitsplätze, aber wir können uns sicher sein das es so viele Arbeitsplätze gar nicht geben kann dies zu rechtfertigen, oder? Tatsache ist das, solange man so ein “Ding“ kaufen kann, wird es auch immer wieder unbelehrbare Zeitgenossen geben die diese Elektrohalsbänder auch benutzen. – Schade.

Neue Produkte auf Dawanda

Liebe Hundefans,

es geht los: Unser Dawanda Shop ist nun offiziell veröffentlicht.

Hier findet ihr demnächst zahlreiche Hundeprodukte, ob Tassen, Poster, Tshirts, alles ist möglich.

Aber vor allem: Wir bieten dir an dich und /oder deinen Hund als kleines Kunstwerk zu verewigen und zu dir zu schicken. Wie klingt das?

Schreibe uns an hundeinfoportal[at]gmail.com und wir melden uns bei dir um alles weitere zu besprechen.

 

Ein schönes Wochenende wünscht das Team vom Hundeinfoportal.de

einreisebestimmung-hunde-drittländer

Einreise mit Hunden aus Nicht-EU-Ländern

Regelungen zur Einreise mit Hunden in die Europäische Union (EU)

Zum Schutz vor  Einschleppung und Verbreitung der Tollwut gelten für die Einreise mit Hunden, aus Nicht-EU-Ländern (sog. Drittländer)  die Regelungen der Verordnung (EU) Nr. 576/2013.

Die Anforderungen an den Gesundheitsstatus der Tiere richten sich grundsätzlich nach der Tollwutsituation sowohl des Herkunfts-Drittlandes als auch des Bestimmungs-Mitgliedstaates in der EU.
Pro Person dürfen bis zu  5 Hunde mitgeführt werden, welche nicht dazu bestimmt sein dürfen, den Besitzer zu wechseln.
Ausnahme: Wenn die Hunde zur  Teilnahme an Wettbewerben, Ausstellungen und Sportveranstaltungen bzw. zum Training für solche Veranstaltungen einreisen sollen. (nicht zum Handel).
Diese Hunde müssen mindestens 6 Monate alt sein und es muss ein schriftlicher Nachweis vorliegen, dass sie für eine der genannten Veranstaltungen registriert sind.

In Deutschland die Bundesländer für die Durchführung und Überwachung dieser Europäischen Verordnung zuständig.
Adresse und Kontaktmöglichkeiten der Veterinärbehörden – siehe PDF: 
(Oberste Veterinärbehörden der Bundesländer (PDF, 26 KB, nicht barrierefrei)

Voraussetzungen für die Einreise in die EU

Hunde  aus Andorra, Färöer, Gibraltar, Grönland, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstadt müssen von einem Heimtierausweis begleitet werden, der den Bedingungen des Anhang III, Teile 3 und 4 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013 entspricht.
Dieser Heimtierausweis muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, dies erfolgt mittels Tätowierung oder Mikrochip . Diese Kennzeichnungs-Nummer muss  im Heimtierpass eingetragen sein.
Seit dem 3. Juli 2011 ist für neu gekennzeichnete Tiere der Microchip verpflichtend.
Pflicht ist weiterhin das aus dem Heimtierausweis hervorgeht, dass ein gültiger Tollwutschutz vorliegt.

Erfolgt die Einreise aus Drittländern, die im Anhang II Teil 2 der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 577/2013 gelistet sind, so gilt:

  • Jeder Hund  muss durch eine deutlich erkennbar Tätowierung oder durch einen Microchip (dieser ist seit 3. Juli 2011 für neu gekennzeichnete Tiere verpflichtend) gekennzeichnet sein (Technische Anforderungen an den Transponder (PDF, 32 KB, nicht barrierefrei)),
  • In der Tiergesundheitsbescheinigung muss ein gültiger Impfschutz gegen Tollwut nachgewiesen werden. Die Gültigkeitsdauer des Impfschutzes richtet sich nach den Angaben des Herstellers. Fragen Sie hierzu gegebenenfalls Ihren Tierarzt. Eine Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgt sein.
  • Der Hund muss für die Einreise von einer verantwortlichen Person begleitet werden. Die begleitende Person muss eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, dass die Einreise des Hundes nicht dem Verkauf oder einem Wechsel des Besitzers dient.
  • Die Einfuhr der Hunde darf nur auf direktem Wege erfolgen. Sollten beim Transport nicht-gelistete Drittländer passiert werden, so hat der Halter bzw. der Bevollmächtigte in einer Selbsterklärung zu bestätigen, dass das Tier bei der Durchreise keinen Kontakt zu Tollwut-empfänglichen Tieren hatte und dass es das Beförderungsmittel bzw. den Flughafen nicht verlassen hat.

 

Ist das Herkunftsland NICHT gelistet (z.B. Ägypten, Türkei..) und somit die dortige Tollwutsituation und ihre Überwachung unklar oder bedenklich, so gilt zusätzlich folgendes:
  • Die Tiere müssen vor der Einreise einer Blutuntersuchung auf Antikörper gegen die Tollwut unterzogen worden sein. Diese Untersuchung muss mindestens 30 Tage nach der Impfung und mindestens 3 Monate vor der Einreise erfolgen.
    Die Blutentnahme darf nur ein in dem jeweiligen Drittland autorisierter Tierarzt vornehmen. Die Blutuntersuchung selbst muss in einem von der Europäischen Kommission zugelassenen Labor erfolgen (Anhang 1 der Entscheidung der Kommission 2004/233/EG).
    Liste der für Tollwuttests zugelassenen Labors in den Drittländern (in englisch)
    Sie sollten in jedem Fall unbedingt  vorher mit dem betreffenden Labor Kontakt aufnehmen, um die Bedingungen für den Versand der Blutprobe abzustimmen. Sofern nach der Blutuntersuchung die vom Hersteller des Impfstoffes vorgegebenen Impfintervalle eingehalten wurden, braucht die Blutuntersuchung nicht wiederholt werden.
  • Die 3-Monats-Frist vor der Einreise gilt nicht für die Wiedereinreise von Heimtieren aus einem NICHT gelisteten Drittland in die EU, aus dessen EU-Heimtierausweis hervorgeht, dass die Blutentnahme durchgeführt wurde bevor dieses Tier das Gebiet der Gemeinschaft verlassen hat und dass bei der Blutanalyse genügend Antikörper auf Tollwut nachgewiesen worden sind.

Die zuvor genannten Einreisebedingungen müssen mit einer Tiergesundheitsbescheinigung nachgewiesen werden, die von einem amtlich autorisierten Tierarzt auszustellen ist (der chinesische Veterinärdienst verlangt eine chinesisch-sprachige Tiergesundheitsbescheinigung). Zusätzlich sind Belegdokumente wie Impfausweis oder Nachweis über das Ergebnis der Blutuntersuchung mitzuführen.

Voraussetzung für die Einreise ist, dass die Tiere in Begleitung einer verantwortlichen Person reisen. Die begleitende Person muss eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, dass die Verbringung des Tieres nicht dem Verkauf bzw. Besitzerwechsel dient.

Bitte bedenken Sie, dass bei jedem Heimtier (Hunde, Katzen, Frettchen) bei der Einreise bzw. Wiedereinreise aus einem Nicht-EU-Staat grundsätzlich eine Dokumentenkontrolle bzw. Identitätsfeststellung durchgeführt wird. Hierfür hat die Begleitperson das Tier beim Zoll anzumelden.
Die Einreise von Heimtieren aus Drittländern hat über einen Flughafen bzw. Hafen zu erfolgen, der in der „Liste der Einreiseorte in der Bundesrepublik Deutschland“ aufgeführt ist.
Von dieser Vorschrift ausgenommen sind Heimtiere aus Andorra, der Schweiz, Färöer, Gibraltar, Grönland, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Staat Vatikanstadt.

Keine Einreise wenn  Welpen unter 15 Wochen alt sind

Einreise aus gelisteten Drittländern 15 Wochen
Einreise aus NICHT gelisteten Drittländern frühesten mit 7 Monaten
Auch hier gilt  selbstverständlich die Pflicht zur Tollwut-Impfung

 

© BUNDESMINISTERIUM FÜR ERNÄHRUNG UND LANDWIRTSCHAFT

In eigener Sache: Wir sind auf Instagram

Hallo ihr Lieben,
ab sofort findet ihr uns auch auf Instagram. Hier werden wir euch mit schönen, lustigen und inspirierenden Hundefotos versorgen und ab und an Produkte vorstellen die uns am Herzen liegen. Wir freuen uns auf euch.

Euer Team vom Hundeinfoportal.de

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hund-allein-bleiben-training

Allein bleiben – Mit diesem Training lernt es Ihr Hund

Tägliches kurzes Training –  Auch Ihr Hund kann allein bleiben 

Ihr Hund ist ein Rudeltier und möchte deshalb am liebsten immer mit seinem Rudel zusammen sein. Deshalb kann ein Hund, der es nicht gewöhnt ist auch mal alleine zu bleiben, sich schon nach zehn Minuten einsam spüren und in eine Stresssituation geraten die ihm nicht gut tut.
Deshalb ist es wichtig das ein Hund frührzeitig lernt das nicht immer jemand da sein kann und die Abwesenheit seiner Familie für einige Zeit völlig normal ist.
Mit Geduld können Sie ihren Hund Schritt für Schritt an das allein bleiben gewöhnen.

Welpen lernen das “ allein bleiben „am schnellsten
Spielen Sie ausgiebig mit Ihrem Hund damit er erschöpft und schläfrig ist.Schicken Sie ihn dann auf seinen Platz. (Körbchen, Decke..) Verlassen Sie nun ohne ein Wort zu ihm zu sagen das Zimmer und schließen die Tür. Nach 3-5 Minuten gehen Sie wieder zu ihm und geben ihm ein Leckerlie.
Dies üben Sie täglich und weiten die Zeit die Sie ihren kleinen Vierbeiner alleine lassen immer weiter aus.Vergessen Sie aber nie Ihre Wiederkehr mit etwas für den Welpen angenehmes zu verbinden, eine Spielrunde oder ein Lekkerlie.
Wenn er etwas Schönes bekommt verbindet er nach und nach ihr weggehen mit positiver Erwartung.

Wichtig ist das Sie weiterhin ausgiebig mit ihm spielen und danach auf seinen Platz schicken bevor Sie Ihren Hund alleine lassen.

Konsequenz muss sein – auch wenn es schwer fällt
Auch wenn Ihr Welpe noch so jämmerlich weint weil er sich einsam fühlt dürfen Sie so lange nicht zurück kehren wie er jault. Sollten Sie es doch tun verbindet Ihre Hund Ihre Rückkehr mit seinem jaulen und wird in Zukunft immer wieder sofort jaulen damit sie schnell wieder kommen.
Warten Sie deshalb einen Moment ab wo er ruhig ist und gehen erst dann mit einem Lekkerlie zu ihm.

Erwachsene Hunde
Auch wenn das Training bei einem jungen Hund viel einfacher ist kann auch ein älterer Hund lernen alleine zu bleiben.Sie werden hierzu nur noch mehr Geduld aufbringen müssen. Führen Sie das Training genauso durch wie bei einem jungen Hund.

Tierheimhunde
Vor allem Tierheimhunde leiden unter Trennungsängsten.  In solch einem Fall suchen Sie bitte den Rat eines  Trainers und wenden dieses Training nicht ohne Beratung an.

Mehr zum Thema Hundeerziehung hier

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hundesitter 90.000 € verdienen

Als Hundesitter 90.000 Euro verdienen

Das Einkommen eines professionellen Hundesitters kann 90.000 Euro betragen. Unglaublich aber wahr?

Die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, das man wenn man Hunde mag und gerne an der frischen Luft unterwegs ist man mit Spass sehr, sehr  viel Geld verdienen kann.
Laut der „Daily Mail“ kann der Verdienst eines professionellen Hunde-Sitters 90.000 Euro (46.000 Pfund) im Jahr betragen.

Dies wäre das doppelte des Durchschnittsverdienst (22.000 Pfund) in Großbritannien.

Doch der Alltag der meisten Hundesitter in Großbritannien sieht anders aus. Von solch einem hohen Einkommen können die meisten Hunde-Sitter nur träumen. Ihr durchschnittlicher Verdienst liegt bei ca. 35.000 Euro – 37.000 Euro.
Um auf ein ausreichendes Einkommen zu kommen führen sie meistens acht oder mehr Hunde gleichzeitig aus.
Laut „Daily Mail“ sind die Kunden der Hunde-Sitter meist wohlhabende Banker oder Aktien-Händler, die an Wochentagen aufgrund Ihrer Arbeitsauslastung keine Zeit haben, sich um ihre Hunde selbst zu kümmern.
Vor allem in London ist dem Bericht zufolge der Bedarf sehr hoch, da dort viele Banker und Aktien-Händler leben und arbeiten
Für eine Stunde mit dem Hund Gassi zu gehen berechnen die „dog-walker“ meistens 19,47 Euro (14 Pfund) pro Hund.
Was sich im ersten Moment wie leicht verdientes Geld anhört – aber es gibt sogenannte versteckte Kosten.

„Daily Mail“ listete einige der Nachteile auf die den Verdienst wieder schmälern, da diese nicht zusätzlich erstattet werden:
Die sehr hohen Parkgebühren rund um die Londoner Parks,
Die Anfahrtwege und Abfahrtswege der Hunde-Sitter,
Versicherungsgebühren der nötigen Versicherungen die den Hunde-Sitter gegen Kosten durch Tierverletzungen oder Verlust von Hunden und Haustürschlüsseln absichert

Hundehaufen zu entfernen wird zur Herausforderung
Nicht zu vergessen das auch in Großbritanien der Hundekot sofort eingesammelt werden muss. Dies kann mehr als schwierig werden wenn man einen Haufen tollender Hunde beaufsichtigen muss oder sogar einige an der Leine führt.

Die Übersicht aller Themen im Hundeinfoportal  …hier

Können Hunde träumen, Stanley Coren

Können Hunde träumen? – 72 Alltagsfragen rund um unsere Vierbeiner

Ein wirklich interessantes Buch.
Es hat uns Spaß gemacht die ein oder andere Frage zu entdecken worüber wir uns bisher noch gar keine Gedanken gemacht haben.
Es gibt sehr viel zu entdecken über unseren „besten Freund“ und einige Mythen werden widerlegt.
Auch als Geschenk für Hundefreunde gut geeignet.

Hier geht es zum Buch

Besonders gefiel mir auch die lockere Art des Autors,  z.B. die Frage “ Wie intelligent sind Hunde im Vergleich zu anderen Tieren?“ zu beantworten.

Ein Ausschnitt seiner Antwort:
„Im Allgemeinen sind Tiere, die für ihren Lebensunterhalt jagen müssen (.…) schlauer als reine Vegetarier … man braucht nicht viel Intelligenz, um ein Salatblatt zu überlisten….

Der Autor Stanley Coren,  ein für sein Hundefachwissen bekannte Psychologieprofessor,  beantwortet noch viele andere Fragen in sehr unterhaltsamer, lockerer Weise:

Können Hunde wirklich Krebszellen riechen? Kann man die Intelligenz eines Hundes fördern?
Können Hunde träumen? Verstehen Hunde was sie auf dem Fernsehbildschirm sehen? Sind sie musikalisch? Können sie Eifersucht empfinden? Warum schlafen manche Hunde auf dem Rücken?
Was sagt es über das Ich-Bewusstsein des Hundes aus das er sich nicht im Spiegel erkennt. Welchem Menschenalter entspricht Verstand und Gefühlsleben eines Hundes? Eifersucht und Neid – kennt ein Hund das? Wie sieht es aus mit fairem Verhalten? Können auch Hunde an Depressionen erkranken? Ist ein Gepard wirklich schneller? Warum sind Welpen Nesthocker? Warum leuchten Hundeaugen im Dunkeln?  Warum sind Windhunde am schwersten zu trainieren?
Bestimmt die Genetik die Intelligenz des Hundes? Sind manche Hunde aggressiver als andere?
Warum berühren sich Hunde mit den Nasen?  Warum erschlaffen manche Welpen wenn man sie hochhebt?

Was uns nicht so gut gefiel?

Ergebnisse jahrzehntelanger Forschungstätigkeit ermöglichen zum Teil diese Antworten aber die Methoden wie die Forscher teils an diese Ergebnisse kommen gefallen uns nicht.

 

Hunde-Selfies von Hansi Trompka

Selfies können auch lustig und sehr niedlich sein. Das kleine Hunde-Selfies – Buch zauberte uns ein Lächeln ins Gesicht und manchmal wurde auch herzhaft gelacht.
Vor allem das Selfie eines Maltipoo hatte es uns angetan und bei den Serienaufnahmen eines Bulldoggenwelpen schmolzen wir dahin.

Man spürt seine Liebe zu den Vierbeinern beim Autor Hansi Trompka der sich besonders auf das Ablichten von Hunden spezialisiert hat. Er betont das für ihn das Wohl der Tiere  bei seiner Arbeit selbstverständlich immer an erster Stelle stehen würde.

Ein wirklich süßes und lustiges Buch das nur einen Nachteil hat – es war viel zu schnell durchgeblättert 🙂