Die berühmtesten Hunde der Welt

Berühmte Hunde

Wer bei berühmten Hunden immer sofort an Lassie denkt liegt zwar richtig, denn Sie ist einer der berühmtesten Hunde der Welt – aber es gibt noch viele weitere tolle Hunde.
Der Kult um Lassie begann durch eine Kurzgeschichte die 1938 in der amerikanischen Zeitung „Saturday Evening Post“  erschien. Da es so gut ankam erschien 1940 ein Roman und 1943 kam Lassie ins Kino.

Laika, Moskauer Mischlingshündin und erster Erdbewohner im Weltraum kam  ja leider zu trauriger Berühmtheit. Am 3.11.1957 wurde sie in Sputnik 2 ins Weltall geschickt.  Auf eine Reise ohne jede Chance wieder zurück zu kommen und zu überleben. Es wird angenommen das Laika einige Stunden nach dem Start an Überhitzung starb. Es gibt eine Briefmarke ihr zu Ehren und Sie bekam auch einen Platz auf einer Erinnerungsliste der tödlich verunglückten Kosmonauten.

Baby, ein Husky rettete einen neugeborenen Baby in Taiwan das Leben. Das Neugeborene

war in die Kloschüssel gefallen als die Mutter das Bewusstsein verlor.

Barry, war ein berühmter Lawinenhund. Der Hund wurde 1800 in Bern geboren und soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Die Geschichte um den Lawinenhund Barry besagt das ein Lawinenopfer ihn versehentlich mit einem Wolf verwechselte und den Hund deshalb lebensgefährlich verletzte, so dass Barry auf Wunsch des Priors vom klösterlichen Amt nach Bern gebracht wurde. Dort starb er 1814. Nach seinem Tode wurde der Hund ausgestopft und ist heute noch in einer Vitrine am Eingang des „Naturhistorischen Museums der Bürgergemeinde Bern“ zu sehen.

Barry, dieser Barry oder auch Bari (1947 verstorben) erlangte als Hund des letzten Lagerkommandanten des Vernichtungslagers Treblinka, Kurt Franz traurige Berühmtheit.

Bauschan, ein Hühnerhund, war der Lieblingshund von Thomas Mann. Mehr über diese besondere Liebe zwischen Hund und Mensch kann man erfahren wenn man Thomas Manns Buch „Herr und Hund. Ein Idyll“ liest. Dieses Buch schrieb Thomas Mann für seinen Hund Bauschan. Als sein Hund starb beantwortete Thomas Mann die Beileidsschreiben persönlich.

Der Spitz Belferlein war der Haushund der Familie Martin Luthers.

Blondi gelangte als Schäferhündin von Adolf Hitler zu trauriger Berühmtheit. Adolf Hitlers Sekretärin notierte: „Hitler hatte das größte Vergnügen, wenn Blondi wieder ein paar Zentimeter höher springen konnte […], und er behauptete, die Beschäftigung mit seinem Hund sei sein größtes Vergnügen.“ Die Schäferhündin starb am 30.04.1945, wie Adolf Hitler durch Gift.

Bobby, ein Terriermischling erhielt in Edingburgh ein Denkmal da er über Jahre seinem toten Herrchen die Treue hielt und jeden Tag an dessen Grab wachte.
Der Mischlingshund Boomer von Altbundespräsident Johannes Rau, gewann durch seine oft tagelangen Ausflüge auf eigene Pfote zu den verschiedensten Orten mediale Aufmerksamkeit.

Buddy hat nichts besonderes getan oder geleistet. Aber er war der Hund von Bill Clinton.

Butz war ein brauner Pudel und treuer Begleiter von Arthur Schopenhauer. Schopenhauer liess seinen Hund von Wilhelm Busch zeichnen.

Canelo, Mischlingshund aus Cadiz, spanischer Bruder im Geiste von Greyfriars Bobby
Charley, der Pudel von John Steinbeck (US-amerikanischer Autor), wurde durch ein Buch bekannt. John Steinbeck schrieb die Geschichte „Meine Reise mit Charley“,1962 für seinen Hund.

Daffi, eine West Highland Terrier Hündin war der Hund von Thomas Brezina, einem Kinder- und Jugendbuchautor aus Österreich.

Corgis, die Hunde von Elizabeth II. fielen neagtiv auf. Bekannt wurden die Hunde durch ihre Beißattacken auf Palastangestellte und Besucher.

Daisy, die Yorkshire- Terrier – Hündin von Rudolph Moshammer. Moshammer besaß insgesamt vier Terrier die er alle nach und nach in der Öffentlichkeit als Daisy betitelte. Rudolph Moshammer kreierte auch eine eigene Kollektion für Hundebekleidung.

Etah, eine Samojedenhündin, erreichte 1911 als erste den Südpol. Sie war der Leithund der Expedition von Amundsen.

Fala, der Scottish Terrier von Franklin D. Roosevelt

Fortune war der Mops von Josephine de Beauharnais (Kaiserin der Franzosen)

Foxl, ein weisser Terrier, war der erste Hund des Gefreiten Hitler. Im ersten Weltkrieg lief
der Hund zu ihm, aus einem britischen Schützengraben, über. Bei Kriegsende hatte man ihn
aber Hitler schon wieder gestohlen.

Greyfriars Bobby, ein Skye Terrier. Wurde durch außerordentliche Treue zu seinem Herrchen bekannt. Der Hund Bobby gehörte dem Polizisten John Gray. Als sein Herrchen starb soll Bobby 14 Jahre lang an seinem Grab auf dem Kirchhof der Greyfriars Kirk in der Edinburgher Altstadt verbracht haben. Die Geschichte von Hund Bobby wurde sogar verfilmt: „Greyfriars Bobby-Die wahre Geschichte eines Hundes, 1961“. Auch in einem Lassie-Film wird diese Geschichte verarbeitet. Der Hund starb 1827.

Hachiko, ein Akita-Inu aus Tokio, wurde schon zu Lebzeiten ein japanisches Symbol für Treue. Der Hund holte seinen Besitzer, einen Professor der ihn 1924 mit nach Tokio nahm täglich vom Bahnhof ab. 1925 starb der Professor und der Hund wurde zu Verwandten gegeben. Dort riss er aus und kam jeden Tag weiterhin zur gleichen Zeit zum Bahnhof um auf seinen Besitzer zu warten. Anfangs galt er eher als Ärgernis aber mit den Jahren änderte sich dies und als ein ehemaliger Student des Professors den Hund erkannte und mehrere Artikel über ihn verfasste wurde der Akita in ganz Japan bekannt. 1932 wurde dem Hund ein Denkmal gesetzt. Bei der feierlichen Eröffnung war Hachiko anwesend. 1935 starb der Hund.

Hitler und Rommel, die Hunde des britischen Feldmarschalls Bernhard Montgomery im
Zweiten Weltkrieg.

Josephine, war die schwarze Pudel – Dame von der Schriftstellerin Jacqueline Susann. Ihren
Roman „Not tonight, Josephine“ widmete Sie ihrem Hund.

Nipper, listen to his master´s Voice“ ist der berühmte Hund der still vor dem Grammophon
sitzt und der Stimme seines Herrn lauscht. Das sieht man auf dem Logo einiger großen
Musikfirmen wie der „EMI Group“.

Mancs,ungarischer Rettungshund

Peps, ein Bologneser Hund, war einer der Hunde von Richard Wagner die den Hundefreund begleiteten.

Pohl, auch ein Hund von Richard Wagner, starb 1866 in Richard Wagners Abwesenheit in Dresden und wurde einfach verscharrt. Hierauf tat er das was er bei fast all seinen Hunden tat. Hierzu schreibt Wagner:

Robber, ein Neufundländer begleitete Richard Wagner auf seiner Flucht von Riga über London nach Paris. Auch auf der 24tägigen illegalen Überfahrt ist er dabei. Über den Hund kann man in „Mein Leben“ von Wagner folgende Aufzeichnungen lesen: „Wie es mir auch ergehen möchte, der riesige Hund musste mit nach Paris …..! “
„Zu meiner wachsenden Pein mußte ich das so stark bepelzte, nordische Tier in glühender Sonnenhitze tagelang neben dem Wagen herlaufen sehen“

Russ, ein Neufundländer liegt auf dem Grundstück der Villa Wahnfired, dem heutigen Richard Wagner Museum zu den Füßen Richard Wagners begraben.

Sam, der blinde chinesische Schopfhund aus Santa Barbara, der dreimal in Folge zum hässlichsten Hund der Welt gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!

Stuczel, erhielt ein Denkmal von Ritter Kurt Weckheim, da er jahrelang Liebesbriefe
zwischen dem Ritter der in Gothas Diensten auf Burg Friedenstein war und seiner heutigen
Gemahlin überbrachte. Als der Hund 1650 starb setzte ihm das Paar ein Denkmal.

Die weißen Pudel der Jacob-Sisters (deutsches Gesangsquartett)

Rico, ein Border-Collie-Rüde, der Hund kann 250 verschieden benannte Gegenstände auf Zuruf unterscheiden.
Der Hund Rico wurde durch „Wetten,dass…?“ bekannt. Dort zeigte der Border Collie das er 77 Wörter den jeweiligen Spielzeugen zuordnen konnte und sie auf Kommando aus einem Nebenraum holte. Mittlerweile kann der Hund dies sogar mit 250 Spielzeugen. Renommierte Fachzeitschriften wie die „Science“ berichteten schon über diesen Hund, seine Fähigkeiten waren schon Gegenstände wissenschaftlicher Untersuchungen. Der Hund soll die Intelligenz eines 3-jährigen Kindes besitzen. Somit wäre der Border Collie Rico fast so intelligent ist wie ein Schimpanse.

Sheriff, war der Hund von Friedrich Dürenmatt. In seinem autobiografischen Werk beschreibt Dürenmatt wie sein Hund bei seinem Herzinfarkt dabei war. Wenn man es liest spürt man die starke Verbindung zwischen Dürenmatt und seinem Hund. Der Maler Valerin malte den Hund auch.

Der afghanische Hirtenhund Snuppy, war der erste geklonte Hund der Welt.

Tyras, die Dogge von Bismarck erlangte Berühmheit weil Sie 1878 dem russichen Gortschakow welcher stark gestikuierte und somit den Beschützerinstinkt des Hundes weckte den Hosenboden aufriss. Ein Zitat von Bismarck: „Ich habe grosse Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.“