Wo die Liebe hin fällt: Ente liebt Golden Retriever

Golden Retriever Barclay ist mal wieder bei gutem Appetit. Erst hat er aus dem Ententeich im Garten getrunken, einer Ente nach Hunde-Manier am Hinterteil geschnuppert – dann macht er sich über das Entenfutter her. Doch Pekingente Rudy aber will sich nicht so einfach die Grütze aus dem Napf nehmen lassen, die größte und stärkste der Truppe watschelt auf Barclay zu und zwickt ihn mit dem Schnabel. Brav macht Barclay Platz und lässt Rudy den Vortritt. „Es ist eine Art von Hassliebe, wie bei meinen Söhnen. Ständig triezt einer den anderen, aber sie kleben förmlich zusammen“, sagt Pam Ishiguro.

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Sieben Pekingenten hält die Hausfrau und Mutter in ihrem Garten in Orange County, Kalifornien. „Enterich Ruby ist der Chef der Truppe.“ Und als Chef hat Ruby bestimmte Vorrechte. So hütet er nicht nur den Futternapf – nein erhält auch seinen Hunde-Kumpel für sein ganz persönliches Eigentum. Diesen Schatz bewacht er eifersüchtig und entschieden: Wagt sich eine andere Ente in Barclays Nähe, denn geht Rudy entschlossen dazwischen. Pam: „Manchmal fliegen die Federn. Und wenn Rudy meine Freunde begrüßt, dann zwickt er sie mit dem Schnabel in die Zehen. Ich habe schon überlegt, ihm einen Gummi um den Schnabel zu legen, wenn Besuch kommt.“

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Auf der anderen Seite kann Rudy aber auch unheimlich sanft und liebenswürdig sein. Mit dem Schnabel säubert er das Fell des Retrievers, manchmal schmiegt er sich sanft an seinen großen Freund, manchmal bettet er sich zwischen seinen Pfoten. Und Barclay scheint die Aufmerksamkeiten seines Enterichs zu geniessen. Oft sieht man die zwei aneinander gekuschelt beim Schlaf.
Pam will der Liebe nicht im Weg stehen und lässt die Türe zum Garten meistens offen. Ob er unter seinesgleichen oder mit seiner großen Liebe leben will – diese Entscheidung hat Rudy inzwischen getroffen. Seiner Entenschar hat er den Bürzel zugekehrt und ist bei Barclay eingezogen. Nur zum Futtern und zum Baden zieht es ihn noch nach draußen.

Ostseeurlaub mit Hund: die schönsten Ziele

Die Ostseeküste gehört zu den gefragtesten innerdeutschen Urlaubszielen. Auch viele Hundehalter zieht es an die wunderschönen Urlaubsorte zwischen Flensburg und Usedom, die meist gut auf Vierbeiner und ihre Bedürfnisse eingestellt sind. So gibt es in zahlreichen Gemeinden Hundestrände, an denen sich die Tiere frei bewegen dürfen und bei vielen beliebten Touristenattraktionen und Ausflugszielen sind sie zumindest an der Leine herzlich willkommen.

Die schönsten Urlaubsziele mit dem Hund an der Ostsee

Besonders hoch im Kurs stehen die beiden schönen Inseln Rügen und Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. Sie bieten alles, was das Urlauberherz begehrt: lange Strände, malerische Ausflugsziele und vielfältige Aktivitäten. Auf Rügen bietet sich beispielsweise der Nationalpark Jasmund mit den berühmten weißen Kreidefelsen um den Königsstuhl als ideales Ziel für lange Spaziergänge mit dem Hund an. In „Karls Erlebnisdorf“ auf Rügen dürfen Hunde ihre Familien angeleint begleiten. Kinder finden hier einen Wasserspielplatz, der im Winter zur Eisbahn wird, einen Streichelzoo und viele weitere Angebote. Die Insel Usedom rühmt sich nicht nur mit den meisten Sonnenstunden an der Ostseeküste, sondern auch mit der längsten Strandpromenade Europas: ein toller Ort für lange Spaziergänge mit dem Hund. Noch besser: Entlang der Strandpromenade gibt es immer wieder Hundestrände, an denen Vierbeiner ohne Leine herumtoben können. Spaß für die ganze Familie bietet die außergewöhnliche Minigolfanlage „Piraten an der Ostsee“, bei denen der Hund (angeleint) mit auf das Gelände darf.

Dies sind natürlich nur einige der vielen tollen Ausflugsziele an der Ostsee mit Hunden. Weitere Tipps gefällig? Auf dem Festland von Mecklenburg-Vorpommern lockt die weitläufige Rostocker Heide mit einem eigenen Hundewald, in dem die tierischen Gäste ohne Leine nach Herzenslust herumlaufen und schnuppern dürfen. Das Freilichtmuseum Klockenhagen bei Ribnitz-Damgarten lädt mit seinen historischen Bauernhöfen und Häusern zu einer Reise in die Vergangenheit ein – und der Hund darf mit. In Schleswig-Holstein bietet das Landesmuseum für Volkskunde in Molfsee eine ähnliche Erfahrung. Weitere schöne Ziele im nördlichsten Bundesland sind unter anderem der Tierpark Arche in Warder, in dem viele seltene Nutztierrassen ein Refugium gefunden haben, und das Seebad Travemünde, in dem es gleich mehrere schöne Hundestrände und Spazierwege gibt. Ganz toll: Auch im bekannten Vergnügungspark Hansapark in Sierksdorf sind Hunde willkommen. An heißen Tagen stehen für sie sogar kostenlose „Wassertankstellen“ bereit.

Wichtige Tipps zum Urlaub an der Ostsee mit dem Hund

Mit Rücksicht auf den Vierbeiner ziehen viele Hundebesitzer Urlaubsziele vor, die leicht mit dem Auto zu erreichen sind. Die deutsche Ostseeküste macht hier keine Ausnahme. Je nach Wohnort kann die Anreise jedoch sehr lang sein. Daher sollten stets ausreichende Pausen eingeplant werden, in denen der Hund Gassi geführt wird. Empfehlenswert ist die Verwendung einer Checkliste zur Reisevorbereitung, um dem Hund die Fahrt so angenehm wie möglich zu machen. Wichtig ist zum Beispiel der Schutz vor direktem Sonnenlicht und Zugluft auf der Fahrt sowie eine ausreichende Sicherung des Hundes. Wird die Fahrt mit der Bahn angetreten, gibt es einige wichtige Vorschriften zu beachten. So müssen kleine Hunde in einer Transportbox transportiert werden. Für große Hunde gilt neben Leinen- auch Maulkorbpflicht, sodass der eigene Hund bei Bedarf rechtzeitig vor der Reise daran gewöhnt werden sollte. Ist der Hund noch nie mit dem Zug gefahren, kann es außerdem sinnvoll sein, zunächst eine kurze „Probefahrt“ in der eigenen Region zu unternehmen, sodass er sich mit dem Verkehrsmittel Zug vertraut machen kann.

Die richtige Unterkunft für den Urlaub mit Hund wählen

Ein letzter wichtiger Punkt für einen gelungenen Urlaub mit Hund an der Ostsee ist die Wahl der passenden Unterkunft. Besonders empfehlenswert ist ein eigenes Ferienhaus an einem der tierfreundlichen Urlaubsorte wie Rügen und Usedom: Hier kann sich der Hund frei im eigenen Haus und Garten bewegen, ohne womöglich andere Hotelgäste zu stören. Soll es unbedingt ein Hotel sein, ist darauf zu achten, dass Hunde willkommen sind.

Übergewicht beim Hund – Ist mein Hund zu dick?

 

Woran erkenne ich, ob mein Hund Übergewicht hat?

Ob Ihr Hund übergewichtig ist, lässt sich anhand verschiedener Kriterien feststellen. Zunächst einmal sollten Sie den Hund wiegen. Das kann auf speziellen Tierwaagen beim Tierarzt geschehen oder auch einfach zu Hause mit einer normalen Personenwaage. Um dabei möglichst genaue Ergebnisse zu erzielen, stellen Sie sich am besten gemeinsam mit Ihren Vierbeiner auf die Waage und ziehen anschließend das eigene Körpergewicht ab. Wie viel ein Hund wiegen sollte, ist für eingetragene Rassen festgelegt. Hier gibt es Normgrößen und –gewichte, anhand derer Sie sich orientieren können.

Auch ein einfacher Test, für den keine Waage oder ähnliches benötigt wird, gibt Hinweise darauf, ob ein Hund zu dick ist. Wenn Sie beim Streichen über den Brustkorb des Vierbeiners keine Rippen mehr spüren können, ist er aller Wahrscheinlichkeit nach zu dick. Ein weiteres Indiz für einen zu dicken Hund ist Trägheit. Der Hund einstmals so agile Hund will den ganzen Tag nur faul auf der Couch liegen und läuft allenfalls mal zum Futternapf und zurück – ein Teufelskreis beginnt.
Bevor Sie Ihren Hund nun eigenmächtig auf Diät setzen, besuchen Sie bitte unbedingt einen Tierarzt, mit dem Sie das weitere Vorgehen detailliert durchsprechen und der klärt, ob das Übergewicht oder die Trägheit eventuell organische Ursachen hat. Sonst schaden Sie Ihrem Liebling womöglich mehr als dass Sie ihm helfen.

Wie das Herrchen so der Hund?

Laut Einschätzungen der Welt Gesundheitsorganisation ist mittlerweile jeder dritte Mensch auf der Welt übergewichtig. Ähnlich verhält es sich bei Hunden. Von ihnen soll sogar annähernd jeder zweite Übergewicht haben oder gar adipös – also fettleibig – sein. Ein paar Speckröllchen sehen bei der ein oder anderen Hunderasse vielleicht niedlich aus, schaden der Gesundheit der Fellnase aber immens.

Was sind die Ursachen für Übergewicht beim Hund?

Übergewicht beim Hund entsteht wie auch beim Menschen durch eine zu hohe Energiezufuhr. Wenn dem Körper mehr Energie (in Form von Essen) zugeführt wird als dieser verbrennt, wandelt er die überschüssige Energie in Fettreserven für schlechte Zeiten um. In der Vergangenheit war dies ein großer Überlebensvorteil und somit durchaus nützlich. In Zeiten der ständigen Verfügbarkeit von Lebensmitteln entpuppt sich diese Eigenschaft allerdings als unnötig und ungesund.
Die Überversorgung mit Energie beim Hund kann verschiedene Ursachen haben. So kann es schlicht und einfach sein, dass der Hund zu viel Futter bekommt oder dass bei der Berechnung der Tagesration vergessen wird, die kleinen Leckerlis, die das Hundeleben doch so angenehm machen, mit einzurechnen. Gerade ältere Hundehalter, die selbst nicht mehr so mobil sind, versuchen ausgefallene Spiel- und Toberunden mit dem geliebten Vierbeiner durch ein extra Leckerli hier und da zu kompensieren. Das ist sicherlich lieb gemeint, ist aber absolut falsch.

Auch ändert sich der tägliche Kalorienbedarf von Hunden über die Jahre. Ältere Hunde verbrauchen deutlich weniger Kalorien als junge. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, wenn Sie sich unsicher über die ideale Futtermenge für Ihren Liebling sind. Es kann aber auch sein, dass das Übergewicht eines Hundes organische Ursachen hat. Das
ist zum Beispiel bei einer Schilddrüsenüberfunktion der Fall oder wenn der Hund unter einer Überfunktion der Nebenniere leidet. Ein weiterer Grund für Übergewicht beim kann eine Kastration sein.Kastrierte Hunde verspüren häufig einen größeren Appetit, haben aber gleichzeitig weniger Lust auf Bewegung. Die Folge: Speck an Stellen, wo keiner hingehört.

Welche gesundheitlichen Folgen hat Übergewicht beim Hund?

Nicht nur, dass ein zu dicker Hund meistens nicht allzu gut aussieht und träge wird – Übergewicht beim Hund hat vor allem weitreichende Folgen für die Gesundheit.
Unter dem Mehrgewicht leiden die Gelenke und Knochen des Hundes, was bei ihm wiederum zu Schmerzen beim Bewegen führt.
Auch neigen übergewichtige Hunde dazu, kurzatmig zu sein und dadurch schwer Luft zu bekommen. Ebenso hat ein übergewichtiger Hund ein vielfach erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Übergewicht beim Hund schwächt dessen Immunsystem und macht ihn somit anfälliger für Infekte, Tumore und Allergien. Die Lebenserwartung eines zu dicken Hundes ist um bis zu zwei Jahre niedriger als die eines normalgewichtigen. Allein schon deshalb sollte ein fülliger Hund seine überflüssigen Pfunde schnell wieder verlieren.

Wie kann ich gegen Übergewicht bei meinem Hund vorgehen?

Ein Hund selbst ist sich seines Übergewichts nicht wirklich bewusst und kann deshalb auch nicht aktiv dagegen steuern. Es ist nun Ihre Aufgabe, den Hund bei dieser Angelegenheit zu unterstützen. Grundsätzlich gilt es, den Hund mehr Kalorien verbrauchen zu lassen als er aufnimmt. Dies geschieht durch eine verminderte Kalorienzufuhr gepaart mit mehr Bewegung.
Als ideal erwiesen haben sich spezielle Diätfutter, die kalorien- und fettreduziert sind. Bevor Sie allerdings eine konkrete Maßnahme ergreifen, besuchen Sie bitte unbedingt Ihren Tierarzt und klären Sie mit ihm die Ursachen für das Übergewicht. Erstellen Sie gemeinsam mit ihm einen Ernährungs- und Bewegungsplan. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihr vierbeiniger Freund alle Nährstoffe erhält, die er benötigt.

Gibt es einen Jo-Jo- Effekt bei Hunden?

Damit der wieder erschlankte Hund sich möglichst für immer an seiner neuen Topform erfreuen kann, ist es wichtig, auch nach Beendigung der Diät auf seine Ernährung zu achten. Ansonsten sind die mühsam abgesparten und abtrainierten Pfunde schneller wieder auf den Hunderippen als Sie „bei Fuß“ sagen können.

Achten Sie in Zukunft darauf, dass sich Bewegung und Belohnung in Form von Leckerlis die Waage halten und achten Sie genau auf die Futtermengen.
So machen Sie Ihrem vierbeinigen Begleiter die schönste Freude.

Auf unseren Seiten zum Thema Dicker Hund finden Sie noch viele weitere Informationen.

Mein Tier ist weg! Was nun?

Mein Tier ist weg! Was nun?

Das kann schnell passieren, es reichen häufig Kleinigkeiten und schon ist das eigene Haustier aus dem Haus oder der Wohnung gelaufen. Dabei handelt es sich nicht um Worthülsen, sondern um nachweisbare Fakten: Rund 300.000 Hunde und Katzen entlaufen jährlich. Zu Vögeln und Kaninchen gibt es keine genauen Zahlen, Schätzungen zufolge liegt die Zahl aber in einem ähnlichen Rahmen. Häufig bleiben Hunde und Katzen dabei unbeschadet, da sie trotz des Aufwachsens mit dem Menschen noch über ihren Urinstink der Selbstversorgung verfügen. Doch nicht immer finden sich die Tiere wieder. Die Ursachen sind scheinbar schwer zu regulieren, da die Tiere nicht ständig im Augen behalten werden können.

Präventionsmaßnahmen

Bei Hunden ist es zur Prävention wichtig, ihnen mit dem Kommando „Sitz“ beizubringen, dass sie vor eine Straße anhalten müssen. Diese kleine Übung bereitet den Hund auf die Gefahr vor dem Verkehr vor. So steigt bei der Verinnerlichung der Situation nachweißlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Vierbeiner sich von der Straße fernhält. Ratsam ist es in jedem Fall, das Tier zu registrieren. Das geschieht mit Daten wie dem Rufnamen, dem äußeren Erscheinungsbild, einer Nummer und der Adresse des Zuhauses. Verschiedene Vereine und Institutionen übernehmen die Registrierung. Das Ganze ist sogar kostenlos!

Was kann aber getan werden, wenn das Tier schon weg ist?

  • Zuallererst sollte im eigenen Umfeld gesucht werden. Katzen büchsen laut verschiedener Statistiken in einem Radius von durchschnittlich 700 Metern aus. Noch geringer ist die Zahl bei kleineren Tieren, vielleicht verstecken sich diese nur im Keller oder in der Garage?
  • Wer kennt das nicht? Klappert man einmal mit der Futterdose ist das Tier plötzlich ganz schnell an Ort und Stelle. Da die Ohren von Tieren immer noch besser sind als man das vermutet, ist auch das einen Versuch wert.
  • Gleich die ganze Familie und den Freundeskreis anzuheuern ist meist keine gute Idee. Zu viele Tiere werden bei großer Aufregung verschreckt und flüchten noch weiter weg.
  • Bei Katzen ist ein einfacher Trick meist effektiv: Katzen sind nachtaktiv und schlafen bzw. verstecken sich untertags. Die Suche in der Dämmerung oder am frühen Morgen ist deshalb ratsam.
  • Aufmerksamkeit ist immer gut: Der Tierarzt, die Nachbarn und Freunde sollten darüber informiert werden, dass das Tier verschwunden ist. Vielleicht können darüber Hinweise gesammelt werden. Bei Plakaten ein Bild, eine Beschreibung und eine Telefonnummer nicht vergessen! Auch digital macht eine Vermisstenanzeige Sinn: Diese kann geteilt werden und bekommt so eine hohe Reichweite.
  • Es gibt auch Tiersucher mit Hunden, die darauf ausgebildet sind, mit Hilfe von Haarproben den vermissten Vierbeiner aufzutreiben. Auch das ist immer ein Versuch wert.

Ruhig bleiben!

Ein sinnvoller aber genauso schwieriger Tipp ist: Versuchen Sie, ruhig zu bleiben. Der Liebling wird schwer vermisst und die Sorge ist groß, aber es gibt viele Tricks, die helfen, das Tier wieder nach Hause finden zu lassen. Trotzdem darf keine Zeit verschwendet werden, denn die erste zwei vollen Tage nach dem Verschwind sind entscheidend. Mehr zu dem Thema ist in dem kostenlosen Ratgeber „Sicher auf vier Pfoten“ nachzulesen, der hier kostenlos heruntergeladen werden kann:

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Wolf

Im Herzen ein Wolf: Vom Wild- zum Haustier

Der Hund gilt nicht nur als der beste Freund des Menschen, sondern ist auch das älteste Haustier überhaupt. Unumstritten ist, dass der treue Vierbeiner vom Wolf abstammt. Doch schaut man sich seinen Hund an, fällt es mitunter schwer zu glauben, dass dieser süße Vierbeiner von einem Tier abstammt, dass in freier Wildbahn Jagd auf Rehe, Rothirsche und Wildschweine macht. Wie konnte also aus dem Rudeltier der heutige Haushund hervorgehen? Und wieviel Wolf steckt noch heute in unseren treuen Begleitern?

Der Wolf – eine Art mit vielen Unterarten

Der Wolf wird in der Wissenschaft mit dem Lateinischen Terminus Canis lupus bezeichnet und ist das größte Raubtier aus der Familie der Hunde (lat. Canidae). Wölfe sind äußerst anpassungsfähige Raubtiere, die ursprünglich in ganz Asien, Europa und Nordamerika anzutreffen waren. Lange Zeit war der Wolf eines der am weitesten verbreiteten Landsäugetiere der Erde. Doch in Folge der Ausbreitung der Land- und Weidewirtschaft, und der damit verbundenen Jagd auf Wölfe und dem Verlust von Lebensraum, ist seine Gesamtpopulation stetig zurückgegangen. Erst seit etwa 30 Jahren erholt sich der Bestand in einigen Regionen der Erde aufgrund strenger Tierschutzgesetze allmählich wieder. Bevorzugte Lebensräume der meisten Wölfe sind heute Wälder und Grasländer, auch wenn sich einige Populationen auch in der arktischen Tundra und in den nordamerikanischen Wüsten auffinden lassen. Aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet, gibt es nur eine Wolfrasse. Dennoch sehen Wölfe nicht überall gleich aus. Je nach Verbreitungsgebiet unterscheiden Experten bis zu 19 verschiedene Unterrassen, vom Arabischen über den Italienischen bis hin zum Mexikanischen Wolf. Vor allem die Farbe des Fells, das Gewicht und die Schulterhöhe dienen dabei als optische Unterscheidungskriterien. Die Farbe des Fells europäischer Wölfe reicht von gelblichgrau, über graubraun bis dunkelgrau, die Schulterhöhe ausgewachsener Tiere variiert zwischen 70 und 90 cm.

Im Rudel stark

Wolfsrudel

Wölfe verfügen über ein hochentwickeltes Sozialverhalten, das auf ihrer gemeinsamen Jagd im Rudel fußt. Denn im Rudel lassen sich deutlich größere Tiere, denen ein einzelner Wolf unterlegen wäre, gemeinsam verfolgen und überwältigen. Dabei erfordert die erfolgreiche Jagd ein hohes Maß an Koordination und klare Regeln des Zusammenlebens. Das Rudel ist die natürliche Sozialordnung des Wolfs. Es besteht in der Regel aus Vater- und Muttertier und deren Nachkommen. Erst wenn der Nachwuchs die Geschlechtstreife erreicht, verlässt er das Rudel, um ein eigenes zu gründen. Bevor die Jungwölfe jedoch losziehen, unterstützen sie die Elterntiere bei der Aufzucht ihrer jüngeren Geschwister. In der Regel verlassen die Tiere ihr Rudel innerhalb der ersten drei Lebensjahren. Aufgrund von Nahrungsknappheit kann dies jedoch schon deutlich früher geschehen. Die Größe eines Rudels variiert je nach Unterart zwischen einem Dutzend und bis zu mehr als 30 Wölfen. Gelegentlich werden auch rudelfremde, männliche Jungwölfe für eine bestimmte Zeit in ein Rudel aufgenommen.

Wolf und Hund haben viele Gemeinsamkeiten

Auch der Hund ist bekanntlich ein Rudeltier. Wie der Wolf unter Wölfen, sucht der Hund im „menschlichen Rudel“ seinen Rang. Bei Wölfen gliedert sich die Hierarchie vor allem nach dem Alter und dem Geschlecht, die Älteren setzen sich normalerweise gegen die Jüngeren durch. An der Spitze eines Wolfsrudels stehen die Elterntiere, die gegenüber ihrem Nachwuchs dominant auftreten. Rangkämpfe finden meist zwischen Gleichgeschlechtigen statt. Daher sollten Hunden von ihren Herrchen beziehungsweise Frauchen einen niedrigen Rang in der Hierarchie zugewiesen bekommen, ansonsten kann es zu Rangkonflikten zwischen dem Hund und den anderen Familienmitgliedern kommen, insofern der Hund im Rang nach oben strebt. Dies zeigt sich dann im aggressiven Verhalten des Hundes gegenüber einzelnen Familienangehörigen, welches das Zusammenleben – und damit auch das Leben des Hundes – unnötig erschwert. Da Hunde Rudeltiere sind, sollte man sie auch nicht zu viel alleine lassen, denn ohne sein Rudel fühlt sich der Hund tatsächlich hundeelend.

Wolfsrudel verteidigen ihr Revier vehement gegen fremde Wölfe und andere, für sie gefährliche, Eindringlinge, die ihnen die begrenzte Nahrung streitig machen könnten. Ihr Revier stecken die Wölfe dabei durch Harn- und Kotmarkierungen ab, nur selten überschneiden sich zwei oder mehrere Wolfsreviere. Auch in diesem Sozialverhalten zeigt sich, wie nah verwandt Wolf und Hund sind. Auch Hunde verteidigen instinktiv ihr Revier, also das Grundstück beziehungsweise das Haus oder die Wohnung, in der sie leben, zumindest durch lautstarkes Bellen. Daher eignen sich Hunde ideal als Wachtiere, wobei die Art ihrer Reaktion beim Eindringen Fremder in ihr Territorium je nach Rasse und Erziehung variiert. Auch das Abstecken des Reviers mit Duftstoffen haben sie von ihren wölfischen Vorfahren übernommen. Der Harn wird dabei mit stark riechenden Sekret aus den Analdrüsen angereichert, welches viele Informationen transportiert, die andere Hunde entschlüsseln können.

Hund

Eine weitere wesentliche Gemeinsamkeit von Hund und Wolf ist der ausgeprägte Geruchssinn. Wölfe können ihre Beute, zumeist Huftiere, über mehrere Kilometer weit riechen. Die Nase ist ihr Hauptorgan, genau wie beim Hund, wobei der Geruchsinn je nach Rasse unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Hunde verfügen durchschnittlich über 125 bis 220 Millionen Riechzellen und können sogar Stimmungen und Krankheiten über die Nase wahrnehmen. Es lassen sich zahlreiche weitere Analogien zwischen Hunden und ihren Vorfahren feststellen. Die genetische Übereinstimmung von Hund und Wolf beträgt zwischen 99,7% und 99,9%.

Wo und wann der Wolf zum Hund wurde

Der Wolf wurde durch Zähmung des Menschen zum Hund, darin ist sich die Forschung einig. Doch wann und wo der Wolf domestiziert wurde, darüber herrschte lange Zeit Unklarheit. Aufschluss gibt eine 2017 publizierte Studie der University of Oxford. Nach dieser wurde der Wolf an zwei Orten unabhängig voneinander domestiziert, nämlich zuerst vor 15000 Jahren in Europa und 2500 Jahre später in Ostasien. Es gab ursprünglich also zwei verschiedenen Wolfspopulationen. Für die Studie wurden sowohl genetische als auch archäologische Daten von prähistorischen und modernen Hunden ausgewertet. Bis zum Erscheinen dieser Studie ging die Mehrheit der Forscher davon aus, dass der Wolf zu einem festen Zeitpunkt vom Menschen gezähmt wurde, wo war allerdings umstritten. Der Fundort des weltweit ältesten Fossil, dass einem Hund zugeordnet werden kann, stammt aus dem Gebiet des heutigen Bonn-Oberkassel. Dort entdeckten Arbeiter in einem Steinbruch die Überreste einer Frau, eines Mannes und ihres Vierbeiners. Dieser 15.000 Jahre alte Fund markiert den Ursprung im Zusammenleben von Mensch und Hund.

Anpassung an den Menschen

Hund und Kind

Die Vielzahl der heute existierenden Hunderassen ist über einen längeren Zeitraum entstanden, als Folge der Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume und das Zusammenleben mit dem Menschen. Dieser hat den Hunden immer wieder verschiedene Aufgaben übertragen, die unterschiedliche Eigenschaften voraussetzen. Am Beispiel zweier britischer Hunderassen lässt sich dies exemplarisch aufzeigen: Beagle und Border Collier. So wurde der Beagle für die Treibjagd in der Meute auf Feldhasen und Wildkaninchen gezüchtet, was sich in seinem großen Bewegungsdrang und seinem starken Finderwillen ausdrückt. Der Beagle gilt als liebenswürdig und aufgeweckt, ohne Anzeichen von Angriffslust oder Ängstlichkeit. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stammt der Beagle ursprünglich aus der Normandie. Von hier aus sollen 1066 n. Chr. weiße Hubertushunde im Heer Wilhelms des Eroberers nach Großbritannien gelangt sein. Die Hubertushunde wiederum haben ihren Ursprung ca. 200 Jahre früher im namensgebenden Kloster St. Hubertus in den Ardennen. Der Border Collie dagegen stammt aus dem Grenzgebiet zwischen England und Schottland und wurde für die Bewachung und das Zusammenhalten von Schafsherden gezüchtet. In gewissen Situationen wird beim Betrachten des Charakters des Border Collies das offensichtlich, was in jedem Hund steckt: seine Verwandtschaft mit dem Wolf. Beim Hüten der Schafe streckt er den Kopf weit nach vorne, senkt den ganzen Körper und fixiert die Herde, wie ein Wolf bei der Jagd.

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Hunde werden immer älter! Krankheiten erkennen und vorbeugen.

Krankheiten bei älteren Hunden erkennen

Bonn (ots) – Bello ist heute mal wieder extrem träge. Sein Mittagsschläfchen will nicht enden, nur ab und zu trottet er gemächlich zu seinem Futternapf, um ein paar Happen zu sich zu nehmen.

Muss ich mir Sorgen machen? Diese Frage stellen sich viele Hundehalter, wenn der vierbeinige Hausgenosse schon einige Jährchen auf dem Buckel hat und Verhaltensänderungen sichtbar werden.

Einfach nur dem Alter geschuldet?
Schließlich macht es sich auch Opa zunehmend auf seinem Ohrensessel gemütlich, aber Opa ist ja auch schon 80 Jahre alt, Bello gerade mal erst 8.

Achtung! Hundejahre zählen mehr als Menschenjahre.
Demnach ist Bello eigentlich schon ziemlich alt, da darf sich das ein oder andere Zipperlein bemerkbar machen.
Je nach Rasse beginnt der Alterungsprozess zwischen sechs und neun Jahren.
Eine Studie der Veterinärklinik München aus den 90er Jahren belegt, dass sich die durchschnittliche Lebenszeit beim Hund seit Mitte der 80er Jahre um rund ein Jahr erhöht hat.
Damit einher gehen verständlicherweise eine nachlassende Leistungsfähigkeit, immer häufiger auch altersbedingte Erkrankungen. Herz und Kreislauf können den vierbeinigen Senioren zu schaffen machen, der gesamte Bewegungsapparat leidet unter Abnutzungserscheinungen, Arthrose von Hüftgelenk und Kniegelenk sind häufig diagnostizierte Krankheiten beim Hund.
Rund 30.000 ältere Hunde leiden auch an Diabetes mellitus, andere an einer Nebennierenrindenüberfunktion, dem sogenannten Cushing-Syndrom, das mit zahlreichen und vielseitigen Symptomen einhergeht.

Im Alter bleibt es leider häufig nicht bei einer Krankheit. Tierärzte sprechen dann von Mehrfacherkrankungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese so genannte Multimorbidität bereits im Alter von sechs Jahren beginnt. Es kann sich dabei um klassische Alterskrankheiten, aber auch um verschleppte Jugendkrankheiten handeln, die bis zum Alter hin chronisch geworden sind. Regelmäßige Altersvorsorgeuntersuchungen schaffen schnell Gewissheit. Noch besser ist es, Hunde schon vor Eintritt in die Seniorphase dem Tierarzt regelmäßig vorzustellen. Bei frühzeitigen Vorsorgeuntersuchungen hat der Tierarzt die Möglichkeit, das Tier im wahrsten Sinne auf Herz und Nieren zu untersuchen und geeignete Therapien einzuleiten.

Das Alter des Hundes versteht man besser, wenn man es mit Menschenjahren vergleicht. Große Hunderassen beispielsweise haben bereits mit sechs Jahren die Seniorenphase erreicht, mittlere Rassen mit acht bis neun Jahren. Kleine Rassen werden sehr viel älter und zählen erst mit neun Jahren zu den Senioren. Der achtjährige Bello also hat das Recht ein wenig kürzer zu treten, auch wenn er gesund ist und ein Geriatriecheck Entwarnung gegeben hat.

Mehr Informationen zu altersbedingten Krankheiten finden Sie hier: Hundegesundheit

 

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Schock bei Hundeerziehung

Der Schock bei der Hundeerziehung

Hundeerziehung mit Schock

Unsere Hunde sind uns ja bekanntlich das liebste. Immer präsent, immer treu, immer anhänglich, mal mehr -mal weniger verschmutzt und sie bringen uns zum Lachen.
Nur eines tun sie nicht: immer nur gehorchen. Aber weil wir sie lieben, tolerieren wir das wie wir dies bei Kindern auch tun würden und erziehen unsere vierbeinigen Freunde mit Liebe und Geduld.
Nun ja, es gibt Ausnahmen. Es ist schon verwunderlich mit welcher Akribie manch ein „Mensch“ sich Dinge einfallen lässt um Hunde zu erziehen: Tritte, Schläge, Leinenruck, Gebrüll oder aber Elektrohalsbänder…
Wie kommt man nur auf so etwas?
Dass man als ungeduldiger Mensch die Fassung verliert, o. k., verständlich wenn auch unschön. Dass man aus Unerfahrenheit der Leine reißt, auch nicht gut aber passiert leider mal dem ein oder anderen.
Aber dass man sich extra ein „Hilfsmittel“ kauft mit dem man dem Hund bewusst Schmerzen zufügt und dann auch noch in einer Hundeschule lernt wie man damit umgeht, bzw. dass man dort gesagt bekommt dass dieses Vorgehen beim Training des Hundes hilft?
Natürlich gibt es auch viele Hundetrainer die nicht dieser Meinung sind und verständlicherweise Tierschützer erst recht nicht. Es gibt andere Mittel und bessere Mittel Hunde zu erziehen.
Und Hundeerziehung funktioniert nun einmal nicht von „jetzt auf sofort“,  sondern sie braucht Geduld und Liebe. So wie sie das auch mit ihren Kindern machen würden.
Oder würden diese Menschen auf die Idee kommen ihrem fünfjährigen Sohn oder ihrer Tochter ein Elektrohalsband umzulegen und immer dann aufs Knöpfchen zu drücken wenn das Kind mal gerade nicht „pariert“?
Merkwürdig ist das diese Geräte in Deutschland ganz normal gehandelt werden dürfen. Die Anwendung ist zwar gesetzlich verboten, aber kaufen kann man so etwas?
Warum der Handel mit einem Elektrohalsband nicht verboten ist?
Vielleicht geht es auch hier mal wieder um Arbeitsplätze, aber wir können uns sicher sein das es so viele Arbeitsplätze gar nicht geben kann dies zu rechtfertigen, oder? Tatsache ist das, solange man so ein “Ding“ kaufen kann, wird es auch immer wieder unbelehrbare Zeitgenossen geben die diese Elektrohalsbänder auch benutzen. – Schade.

Hundehaltung im Auto verboten

Verbot der Hundehaltung im Auto

Verbot der Hundehaltung im Auto

Mit einer Klageabweisung hat das Verwaltungsgericht Stuttgart eine Verfügung des Landratsamts Ludwigsburg bestätigt. Der Besitzer eines Weimaraners klagte gegen die Verfügung welche ihm untersagte den Hund während seiner Arbeitszeit im Auto zu halten. Zwar habe der Besitzers des Hundes nachweisen können dass er sich „regelmäßig“ kümmere, dies sei jedoch keine artgerechte Unterbringung da die Box lediglich für den Transport bestimmt sei und das Tier nur eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit habe, so der Richter.
Auch die Begründung dass sich das Verhältnis zwischen Halter und Hund seit der Änderung der täglichen Betreuung abkühle sei keine hinreichende Begründung für diese Form der Unterbringung.

Hier geht es zu ÜBERSICHT A-Z 

Neue Produkte auf Dawanda

Liebe Hundefans,

es geht los: Unser Dawanda Shop ist nun offiziell veröffentlicht.

Hier findet ihr demnächst zahlreiche Hundeprodukte, ob Tassen, Poster, Tshirts, alles ist möglich.

Aber vor allem: Wir bieten dir an dich und /oder deinen Hund als kleines Kunstwerk zu verewigen und zu dir zu schicken. Wie klingt das?

Schreibe uns an hundeinfoportal[at]gmail.com und wir melden uns bei dir um alles weitere zu besprechen.

 

Ein schönes Wochenende wünscht das Team vom Hundeinfoportal.de

einreisebestimmung-hunde-drittländer

Einreise mit Hunden aus Nicht-EU-Ländern

Regelungen zur Einreise mit Hunden in die Europäische Union (EU)

Zum Schutz vor  Einschleppung und Verbreitung der Tollwut gelten für die Einreise mit Hunden, aus Nicht-EU-Ländern (sog. Drittländer)  die Regelungen der Verordnung (EU) Nr. 576/2013.

Die Anforderungen an den Gesundheitsstatus der Tiere richten sich grundsätzlich nach der Tollwutsituation sowohl des Herkunfts-Drittlandes als auch des Bestimmungs-Mitgliedstaates in der EU.
Pro Person dürfen bis zu  5 Hunde mitgeführt werden, welche nicht dazu bestimmt sein dürfen, den Besitzer zu wechseln.
Ausnahme: Wenn die Hunde zur  Teilnahme an Wettbewerben, Ausstellungen und Sportveranstaltungen bzw. zum Training für solche Veranstaltungen einreisen sollen. (nicht zum Handel).
Diese Hunde müssen mindestens 6 Monate alt sein und es muss ein schriftlicher Nachweis vorliegen, dass sie für eine der genannten Veranstaltungen registriert sind.

In Deutschland die Bundesländer für die Durchführung und Überwachung dieser Europäischen Verordnung zuständig.
Adresse und Kontaktmöglichkeiten der Veterinärbehörden – siehe PDF: 
(Oberste Veterinärbehörden der Bundesländer (PDF, 26 KB, nicht barrierefrei)

Voraussetzungen für die Einreise in die EU

Hunde  aus Andorra, Färöer, Gibraltar, Grönland, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz und Vatikanstadt müssen von einem Heimtierausweis begleitet werden, der den Bedingungen des Anhang III, Teile 3 und 4 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013 entspricht.
Dieser Heimtierausweis muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, dies erfolgt mittels Tätowierung oder Mikrochip . Diese Kennzeichnungs-Nummer muss  im Heimtierpass eingetragen sein.
Seit dem 3. Juli 2011 ist für neu gekennzeichnete Tiere der Microchip verpflichtend.
Pflicht ist weiterhin das aus dem Heimtierausweis hervorgeht, dass ein gültiger Tollwutschutz vorliegt.

Erfolgt die Einreise aus Drittländern, die im Anhang II Teil 2 der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 577/2013 gelistet sind, so gilt:

  • Jeder Hund  muss durch eine deutlich erkennbar Tätowierung oder durch einen Microchip (dieser ist seit 3. Juli 2011 für neu gekennzeichnete Tiere verpflichtend) gekennzeichnet sein (Technische Anforderungen an den Transponder (PDF, 32 KB, nicht barrierefrei)),
  • In der Tiergesundheitsbescheinigung muss ein gültiger Impfschutz gegen Tollwut nachgewiesen werden. Die Gültigkeitsdauer des Impfschutzes richtet sich nach den Angaben des Herstellers. Fragen Sie hierzu gegebenenfalls Ihren Tierarzt. Eine Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgt sein.
  • Der Hund muss für die Einreise von einer verantwortlichen Person begleitet werden. Die begleitende Person muss eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, dass die Einreise des Hundes nicht dem Verkauf oder einem Wechsel des Besitzers dient.
  • Die Einfuhr der Hunde darf nur auf direktem Wege erfolgen. Sollten beim Transport nicht-gelistete Drittländer passiert werden, so hat der Halter bzw. der Bevollmächtigte in einer Selbsterklärung zu bestätigen, dass das Tier bei der Durchreise keinen Kontakt zu Tollwut-empfänglichen Tieren hatte und dass es das Beförderungsmittel bzw. den Flughafen nicht verlassen hat.

 

Ist das Herkunftsland NICHT gelistet (z.B. Ägypten, Türkei..) und somit die dortige Tollwutsituation und ihre Überwachung unklar oder bedenklich, so gilt zusätzlich folgendes:
  • Die Tiere müssen vor der Einreise einer Blutuntersuchung auf Antikörper gegen die Tollwut unterzogen worden sein. Diese Untersuchung muss mindestens 30 Tage nach der Impfung und mindestens 3 Monate vor der Einreise erfolgen.
    Die Blutentnahme darf nur ein in dem jeweiligen Drittland autorisierter Tierarzt vornehmen. Die Blutuntersuchung selbst muss in einem von der Europäischen Kommission zugelassenen Labor erfolgen (Anhang 1 der Entscheidung der Kommission 2004/233/EG).
    Liste der für Tollwuttests zugelassenen Labors in den Drittländern (in englisch)
    Sie sollten in jedem Fall unbedingt  vorher mit dem betreffenden Labor Kontakt aufnehmen, um die Bedingungen für den Versand der Blutprobe abzustimmen. Sofern nach der Blutuntersuchung die vom Hersteller des Impfstoffes vorgegebenen Impfintervalle eingehalten wurden, braucht die Blutuntersuchung nicht wiederholt werden.
  • Die 3-Monats-Frist vor der Einreise gilt nicht für die Wiedereinreise von Heimtieren aus einem NICHT gelisteten Drittland in die EU, aus dessen EU-Heimtierausweis hervorgeht, dass die Blutentnahme durchgeführt wurde bevor dieses Tier das Gebiet der Gemeinschaft verlassen hat und dass bei der Blutanalyse genügend Antikörper auf Tollwut nachgewiesen worden sind.

Die zuvor genannten Einreisebedingungen müssen mit einer Tiergesundheitsbescheinigung nachgewiesen werden, die von einem amtlich autorisierten Tierarzt auszustellen ist (der chinesische Veterinärdienst verlangt eine chinesisch-sprachige Tiergesundheitsbescheinigung). Zusätzlich sind Belegdokumente wie Impfausweis oder Nachweis über das Ergebnis der Blutuntersuchung mitzuführen.

Voraussetzung für die Einreise ist, dass die Tiere in Begleitung einer verantwortlichen Person reisen. Die begleitende Person muss eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, dass die Verbringung des Tieres nicht dem Verkauf bzw. Besitzerwechsel dient.

Bitte bedenken Sie, dass bei jedem Heimtier (Hunde, Katzen, Frettchen) bei der Einreise bzw. Wiedereinreise aus einem Nicht-EU-Staat grundsätzlich eine Dokumentenkontrolle bzw. Identitätsfeststellung durchgeführt wird. Hierfür hat die Begleitperson das Tier beim Zoll anzumelden.
Die Einreise von Heimtieren aus Drittländern hat über einen Flughafen bzw. Hafen zu erfolgen, der in der „Liste der Einreiseorte in der Bundesrepublik Deutschland“ aufgeführt ist.
Von dieser Vorschrift ausgenommen sind Heimtiere aus Andorra, der Schweiz, Färöer, Gibraltar, Grönland, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Staat Vatikanstadt.

Keine Einreise wenn  Welpen unter 15 Wochen alt sind

Einreise aus gelisteten Drittländern 15 Wochen
Einreise aus NICHT gelisteten Drittländern frühesten mit 7 Monaten
Auch hier gilt  selbstverständlich die Pflicht zur Tollwut-Impfung

 

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