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Hallo ihr Lieben,
ab sofort findet ihr uns auch auf Instagram. Hier werden wir euch mit schönen, lustigen und inspirierenden Hundefotos versorgen und ab und an Produkte vorstellen die uns am Herzen liegen. Wir freuen uns auf euch.

Euer Team vom Hundeinfoportal.de

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Allein bleiben – Mit diesem Training lernt es Ihr Hund

Tägliches kurzes Training –  Auch Ihr Hund kann allein bleiben 

Ihr Hund ist ein Rudeltier und möchte deshalb am liebsten immer mit seinem Rudel zusammen sein. Deshalb kann ein Hund, der es nicht gewöhnt ist auch mal alleine zu bleiben, sich schon nach zehn Minuten einsam spüren und in eine Stresssituation geraten die ihm nicht gut tut.
Deshalb ist es wichtig das ein Hund frührzeitig lernt das nicht immer jemand da sein kann und die Abwesenheit seiner Familie für einige Zeit völlig normal ist.
Mit Geduld können Sie ihren Hund Schritt für Schritt an das allein bleiben gewöhnen.

Welpen lernen das “ allein bleiben „am schnellsten
Spielen Sie ausgiebig mit Ihrem Hund damit er erschöpft und schläfrig ist.Schicken Sie ihn dann auf seinen Platz. (Körbchen, Decke..) Verlassen Sie nun ohne ein Wort zu ihm zu sagen das Zimmer und schließen die Tür. Nach 3-5 Minuten gehen Sie wieder zu ihm und geben ihm ein Leckerlie.
Dies üben Sie täglich und weiten die Zeit die Sie ihren kleinen Vierbeiner alleine lassen immer weiter aus.Vergessen Sie aber nie Ihre Wiederkehr mit etwas für den Welpen angenehmes zu verbinden, eine Spielrunde oder ein Lekkerlie.
Wenn er etwas Schönes bekommt verbindet er nach und nach ihr weggehen mit positiver Erwartung.

Wichtig ist das Sie weiterhin ausgiebig mit ihm spielen und danach auf seinen Platz schicken bevor Sie Ihren Hund alleine lassen.

Konsequenz muss sein – auch wenn es schwer fällt
Auch wenn Ihr Welpe noch so jämmerlich weint weil er sich einsam fühlt dürfen Sie so lange nicht zurück kehren wie er jault. Sollten Sie es doch tun verbindet Ihre Hund Ihre Rückkehr mit seinem jaulen und wird in Zukunft immer wieder sofort jaulen damit sie schnell wieder kommen.
Warten Sie deshalb einen Moment ab wo er ruhig ist und gehen erst dann mit einem Lekkerlie zu ihm.

Erwachsene Hunde
Auch wenn das Training bei einem jungen Hund viel einfacher ist kann auch ein älterer Hund lernen alleine zu bleiben.Sie werden hierzu nur noch mehr Geduld aufbringen müssen. Führen Sie das Training genauso durch wie bei einem jungen Hund.

Tierheimhunde
Vor allem Tierheimhunde leiden unter Trennungsängsten.  In solch einem Fall suchen Sie bitte den Rat eines  Trainers und wenden dieses Training nicht ohne Beratung an.

Mehr zum Thema Hundeerziehung hier

Übersicht aller Themen von A-Z auf Hundeinfoportal 

hundesitter 90.000 € verdienen

Als Hundesitter 90.000 Euro verdienen

Das Einkommen eines professionellen Hundesitters kann 90.000 Euro betragen. Unglaublich aber wahr?

Die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, das man wenn man Hunde mag und gerne an der frischen Luft unterwegs ist man mit Spass sehr, sehr  viel Geld verdienen kann.
Laut der „Daily Mail“ kann der Verdienst eines professionellen Hunde-Sitters 90.000 Euro (46.000 Pfund) im Jahr betragen.

Dies wäre das doppelte des Durchschnittsverdienst (22.000 Pfund) in Großbritannien.

Doch der Alltag der meisten Hundesitter in Großbritannien sieht anders aus. Von solch einem hohen Einkommen können die meisten Hunde-Sitter nur träumen. Ihr durchschnittlicher Verdienst liegt bei ca. 35.000 Euro – 37.000 Euro.
Um auf ein ausreichendes Einkommen zu kommen führen sie meistens acht oder mehr Hunde gleichzeitig aus.
Laut „Daily Mail“ sind die Kunden der Hunde-Sitter meist wohlhabende Banker oder Aktien-Händler, die an Wochentagen aufgrund Ihrer Arbeitsauslastung keine Zeit haben, sich um ihre Hunde selbst zu kümmern.
Vor allem in London ist dem Bericht zufolge der Bedarf sehr hoch, da dort viele Banker und Aktien-Händler leben und arbeiten
Für eine Stunde mit dem Hund Gassi zu gehen berechnen die „dog-walker“ meistens 19,47 Euro (14 Pfund) pro Hund.
Was sich im ersten Moment wie leicht verdientes Geld anhört – aber es gibt sogenannte versteckte Kosten.

„Daily Mail“ listete einige der Nachteile auf die den Verdienst wieder schmälern, da diese nicht zusätzlich erstattet werden:
Die sehr hohen Parkgebühren rund um die Londoner Parks,
Die Anfahrtwege und Abfahrtswege der Hunde-Sitter,
Versicherungsgebühren der nötigen Versicherungen die den Hunde-Sitter gegen Kosten durch Tierverletzungen oder Verlust von Hunden und Haustürschlüsseln absichert

Hundehaufen zu entfernen wird zur Herausforderung
Nicht zu vergessen das auch in Großbritanien der Hundekot sofort eingesammelt werden muss. Dies kann mehr als schwierig werden wenn man einen Haufen tollender Hunde beaufsichtigen muss oder sogar einige an der Leine führt.

Die Übersicht aller Themen im Hundeinfoportal  …hier

Können Hunde träumen, Stanley Coren

Können Hunde träumen? – 72 Alltagsfragen rund um unsere Vierbeiner

Ein wirklich interessantes Buch.
Es hat uns Spaß gemacht die ein oder andere Frage zu entdecken worüber wir uns bisher noch gar keine Gedanken gemacht haben.
Es gibt sehr viel zu entdecken über unseren „besten Freund“ und einige Mythen werden widerlegt.
Auch als Geschenk für Hundefreunde gut geeignet.

Hier geht es zum Buch

Besonders gefiel mir auch die lockere Art des Autors,  z.B. die Frage “ Wie intelligent sind Hunde im Vergleich zu anderen Tieren?“ zu beantworten.

Ein Ausschnitt seiner Antwort:
„Im Allgemeinen sind Tiere, die für ihren Lebensunterhalt jagen müssen (.…) schlauer als reine Vegetarier … man braucht nicht viel Intelligenz, um ein Salatblatt zu überlisten….

Der Autor Stanley Coren,  ein für sein Hundefachwissen bekannte Psychologieprofessor,  beantwortet noch viele andere Fragen in sehr unterhaltsamer, lockerer Weise:

Können Hunde wirklich Krebszellen riechen? Kann man die Intelligenz eines Hundes fördern?
Können Hunde träumen? Verstehen Hunde was sie auf dem Fernsehbildschirm sehen? Sind sie musikalisch? Können sie Eifersucht empfinden? Warum schlafen manche Hunde auf dem Rücken?
Was sagt es über das Ich-Bewusstsein des Hundes aus das er sich nicht im Spiegel erkennt. Welchem Menschenalter entspricht Verstand und Gefühlsleben eines Hundes? Eifersucht und Neid – kennt ein Hund das? Wie sieht es aus mit fairem Verhalten? Können auch Hunde an Depressionen erkranken? Ist ein Gepard wirklich schneller? Warum sind Welpen Nesthocker? Warum leuchten Hundeaugen im Dunkeln?  Warum sind Windhunde am schwersten zu trainieren?
Bestimmt die Genetik die Intelligenz des Hundes? Sind manche Hunde aggressiver als andere?
Warum berühren sich Hunde mit den Nasen?  Warum erschlaffen manche Welpen wenn man sie hochhebt?

Was uns nicht so gut gefiel?

Ergebnisse jahrzehntelanger Forschungstätigkeit ermöglichen zum Teil diese Antworten aber die Methoden wie die Forscher teils an diese Ergebnisse kommen gefallen uns nicht.

 

Fischfrikadellen für Hunde - Rezept

Fischfrikadellen für Hunde

Fischfrikadellen für Hunde

Unsere Hunde, ob groß oder klein,  lieben diese Fischfrikadellen und sind ganz wild drauf.
Wir nehmen immer Dinkel-Brötchen da unsere Tenya auf Weizen allergisch ist.

 

Zutaten:
(Diese variieren je nach Gewicht und Größe des Hundes)
1/2 kg Seelachsfilet
1 Tasse Brühe oder Milch

2 Brötchen (Weizenbrötchen oder Dinkelbrötchen)

Kräuter (Petersilie, Basilikum oder Dill)

Zubereitung:

2 Brötchen in 1 Tasse Brühe oder  Milch einweichen

Das Seelachsfilet in wenig Wasser kurz  aufkochen und dann bei schwacher Temperatur den Fisch ca 5 Minuten weiter köcheln, bis er gar ist.

Den garen Fisch mit den eingeweichten Brötchen und Käuter mischen.

Handliche Frikadellen formen.

Braten in wenig Öl.

Und wenn Sie fertig sind gut wegräumen 😉

Weitere Rezepte für Hunde-Leckerlies haben wir hier für euch aufgeschrieben

Hier geht es zu ÜBERSICHT A-Z 

 

leinenzwang-hundeverbot

Hundeverbote und Leinenpflicht in Berlin

Hundeverbote und Leinenpflicht in Berlin?

Ab Sommer 2016 wird es in Berlin kaum noch erlaubt sein seinen Hund ohne Leine auszuführen.
In Berlin gibt es nur noch ca. 37 Hundeauslaufgebiete für die fast  98.000 Hunde, die in der Hauptstadt gemeldet sind.
Das neue Hundegesetz schreibt dann eine generelle Leinenpflicht für Hunde in Berlin vor.
So darf ein Hund nur noch in den ca. 37 Hundeauslaufgebieten ohne Leine laufen.
Geplante Änderungen:

Hundeführerschein
Eine teilweise Befreiung von der Leinenpflicht ist aber möglich, wenn Halterin /Halter die Sachkundebescheinigung, den sogenannten Hundeführerschein, erlangt.
Es ist keine Pflicht den Hundeführerschein zu absolvieren. Die Kosten von 100 Euro einmalig und 40 Euro jährlich wird sich aber nicht jeder Hundebesitzer leisten können, befürchten wir 🙁

Hundeverbot

Hunde sind auf Spielplätze, öffentlichen Badestellen, Badeanstalten und gekennzeichnete Liegewiesen verboten. An  öffentlichen Badestellen an Seen und Flüssen sind Hunde nur dann nicht verboten wenn es per Schildern ausdrücklich erlaubt ist.
Die Berliner Bezirke können aber zusätzlich auch in Erholungsgebieten Hundemitnahmeverbote aussprechen. 

Hunderegister

Die Einrichtung eines zentralen Hunderegisters ist geplant, dort müssen dann alle in Berlin gehaltenen Hunde gemeldet werden.

Rasseliste

Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Bullterrier und Tosa Inu sind bisher per Hundegesetz als gefährliche Hunderassen eingestuft. Auch Hunde aus Kreuzungen dieser Rassen gelten bisher generell als gefährlich. Diese gesetzliche Rasseliste soll mit dem neuen Hundegesetz aufgehoben werden.  

Hundekot
Jeder  Hundehalter ist verpflichtet den Kot seines Hundes „unverzüglich“ zu entsorgen. Deshalb muss ein Hundebesitzer dafür geeignete Hilfsmittel, im Normalfall einen Plastikbeutel, bei sich tragen.
Dies darf von Mitarbeitern des Ordnungsamtes überprüft werden. Jeder der dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss ein Bußgeld zahlen.

Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz
Die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz teilt aber mit das, bevor das Gesetz in Kraft treten kann, noch das verfassungsrechtlich vorgesehene parlamentarische Verfahren durchlaufen werden muss.

Die  Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz wird  die Öffentlichkeit nach der Beschlussfassung des Abgeordnetenhauses zeitnah und umfassend über die Neuregelungen und den Zeitpunkt ihres Inkrafttretens informieren.
Selbstverständlich wird es für die zahlreiche neues Regelungen angemessene Übergangszeiten geben.

 

 

Hier bleibt Erinnerung lebendig

In Ruhe vom Wegbegleiter Abschied nehmen
Tierfriedhöfe bieten Trost wenn das geliebte Haustier stirbt.
So kann man in Ruhe Abschied nehmen und seinem Wegbegleiter die letzte Ehre erweisen.Ein Tierfriedhof der uns gut gefallen hat liegt harmonisch am Waldrand und hat auf dem parkähnlichen Gelände sogar einen kleinen Teich.

Nähere Infos gibt es hier

 

Mensch-Hund-Friedhof eröffnet

Erster Mensch-Hund-Friedhof eröffnet

Erster Mensch-Hund-Friedhof eröffnet

NRW erlaubt die gemeinsame Bestattung mit dem Hund

 

 

In Essen können Verstorbene ab sofort gemeinsam mit ihrem Hund (oder anderem Haustier) bestattet werden.
Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne, Nordrhein-Westfalen) gab die Erlaubnis das Menschen und Tieren in einem gemeinsamen Urnen-Grab bestattet werden dürfen.

Insbesondere für ältere, ansonsten einsame Menschen würden Hund oder Katze oft zu einem der wichtigsten Begleiter. „Soll die Asche des geliebten Tieres mit ins Grab, beantwortet sich auch für Hinterbliebene die Frage nach dem Verbleib der Tier-Urne von selbst“, sagte Steffens.

Der Friedhofsleiter Uwe Brinkmann des Mensch-Tier-Friedhof reagiert damit auf die große Nachfrage älterer und einsamer Tierliebhaber und betont: „Wir reagieren nur auf die Bedürfnisse der Menschen und haben nicht künstlich einen neuen Markt geschaffen“ Viele Menschen würden schon jetzt Ihre eingeäscherten Haustiere daheim aufbewahren.
Ein sogennanntes „Freundschaftsgrab“ für sechs Urnen, davon maximal zwei Urnen für Tierhalter, soll inklusive Pflege 1725 Euro kosten. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre.

Auch wenn die Evangelische Kirche keine ethischen Einwände gegen die Bestattung der Tiere als „Mitgeschöpfe“ sieht, wird es keine gemeinsame Trauerfeier für Mensch und Hund geben.

Durch das neue Bestattungsgesetz in Nordrhein-Westfalen können in Zukunft natürlich auch andere Friedhofsträger im Rahmen des Bestattungsgesetzes eine gemeinsame Beerdigung des Hundes (oder anderem Haustier) mit der Halterin oder dem Halter ermöglichen.
Eine Einäscherung ist aber zwingend Voraussetzung. Diese muss auch weiterhin getrennt in Humankrematorien und Tierkrematorien durchgeführt werden.

Weitere interessante Beiträge finden Sie unter HUNDENACHRICHTEN

Alle Themen von A-Z finden Sie ins der ÜBERSICHT

Jagende Hunde gefährden Menschen

Jagende Hunde gefährden Menschen, Wildtiere und sich selbst

Wird beim Hund der Jagdinstinkt geweckt, gibt es oft kein Halten mehr.

VIER PFOTEN rät: Hunde lieber an die lange Leine nehmen! / Hamburg, 16. März 2015

 

Dies kann Wildtieren, wie Rehen und Hasen, zum Verhängnis werden.Doch Hunde können auch Menschen oder sich selbst gefährden, etwa wenn sie im Jagdfieber über die Straße rennen.

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN erklärt, dass das Jagen ein tief in den Genen verankerter Urtrieb des Hundes ist. Je nach Rasse ist dieser unterschiedlich ausgeprägt und wird geweckt, sobald der Hund etwas wahrnimmt, was Beute verspricht: ein Rascheln, Bewegungen, Gerüche. Sofort konzentriert er sich völlig auf die anstehende Jagd und ist für Rückrufe des Halters unempfänglich. Die Beute wird verfolgt und schlimmstenfalls getötet. Für den Hund ist die Jagd ein natürliches und selbstbelohnendes Verhalten.

Birgitt Thiesmann (51), Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN:

„Halter sollten ihren Hund dort, wo mit Wild zu rechnen ist und gerade im Frühjahr, wenn viele Jungtiere geboren werden, an eine Schleppleine oder Laufleine nehmen. Denn was viele nicht wissen: Jäger dürfen jagende Hunde laut Landesjagdgesetzen zum Schutz der Wildtiere erschießen.“

Eine Alternative zur Leine kann ein Training sein, bei dem der Hund lernt in der Nähe des Halters zu bleiben und auf dessen Rufe zu reagieren. Belohnen ist hier wichtig: Ein bestimmtes Wort, eine Zuwendung oder ein Leckerli können das Belohnungsgefühl auslösen und den Halter interessanter als das Reh oder Kaninchen machen.

Vorurteile in der Hundeerziehung

Vorurteile in der Hundeerziehung

Schluss mit den Vorurteilen in der Hundeerziehung

Kennen Sie solche Glaubenssätze auch? „Ein Hund lernt nur solange er noch ein Welpe ist! “ oder „Mein Hund ist einfach zu alt, der lernt nichts mehr!“
Wer hat das nur  in die Welt gesetzt?
Der Glaube das Hunde nur im Welpenalter lernen ist leider sehr weit verbreitet.
Doch stimmt das? Nein, selbstverständlich nicht.
Oder lernen Menschen auch nur dann wenn sie unter 20 Jahren sind?

Es ist richtig das Hunde in der sogenannten „Sozialisierungsphase“ leichter lernen. Dies betrifft die Zeit zwischen der vierten und der 16. Lebenswoche. In dieser Zeit entwickelt sich maßgeblich das Hirn des Hundes und kann entsprechend geprägt werden. Üblicherweise befinden sich Welpen in dieser Zeit noch geschützt im Rudel. Wer ihn also in dieser Zeit begegnet negativ auffällt wird von ihnen auch im späteren Leben als Sozialpartner anerkannt. Daraus ergibt sich ganz eindeutig dass diese Lebensphase für einen Hund sehr prägend ist und dass es Sinn macht die jungen Hunde möglichst viele positive Erfahrungen Menschen, Hunden und anderen Tieren sammeln. Sinnvoll ist auch die Gewöhnung an unterschiedliche Geräusche wie Küchengeräte, Staubsauger, Autos und alles was im täglichen Leben so passiert. Das Kennenlernen dieser Geräuschkulisse ist für das spätere Zusammenleben mit dem Hund sehr wichtig und erleichtert “ das miteinander „ ungemein.

Ab etwa der zehnten Lebenswoche kommt es zu ersten Unsicherheitsphasen. Hier ist ganz besonders wichtig dass der Welpe Sicherheit durch seine Bezugsperson, Geschwister und Elterntiere erfährt. Diese kleine Tatsache ist eine der wichtigsten Punkte warum Welpen erst ab der zehnten Lebenswoche abgegeben werden sollten. Ein Welpe muss also lernen seine Bezugsperson und der zugehörigen Umwelt zu vertrauen damit er diese Eindrücke gut verarbeitet und seinem Halter Vertrauen entgegenbringt. Verläuft diese Phase positiv so hat man einen gelassenen, ruhigen und selbstsicheren Hund der sich durch nichts so schnell aus der Ruhe bringen lassen wird. Eine perfekte Grundlage für eine erfolgreiche Hundeerziehung. Hieraus ergibt sich folgerichtig das, wenn ein Hund in dieser Zeit negative Erfahrungen gemacht, er bei vergleichbaren Situationen unsicher reagieren wird, unter sogar ängstlich. Also: nicht überfordern, sondern fördern!

Hunde lernen dennoch ein Leben lang. Auch ein Hund der in seiner Sozialisierungsphase schlechte Erfahrungen gemacht hat kann diese bis zu einem gewissen Grad aufarbeiten. Dies kann zum Beispiel sein das man den Hund behutsam in Situationen begleitet die ihm ganz offensichtlich Probleme bereiten, bzw. ihn unsicher werden lassen.
Dies gilt auch für traumatische Erlebnisse. Fast jeder in unserem Team hatte schon einmal ein Tier das aus schlechter Haltung stammte. Diese Hunde waren unheimlich dankbar liebe Zuneigung die wir ihnen geben konnten. Der Autor zum Beispiel hatte einen Mischling aus einem Kasseler Tierheim der wirklich furchtbares erlebt hatte und dennoch absolut zutraulich, tapfer und lieb war. Ich werde unseren „Rocky“ ganz bestimmt nicht vergessen.

Also: Geben Sie Ihrem Hund eine reelle Chance. Geben Sie Ihrem Hund Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen. Nutzen Sie als Hilfestellung für eine erfolgreiche Hundeerziehung die vielen vielen Fachbücher für sanfte Erziehung und benutzen sie auf keinem Fall solche Grusel liegen Dinge wie Stachelhalsbänder oder sogar Elektroschocker. Diese sind aus gutem Grund verboten!

Wir alle wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Hundeerziehung und ganz viel Spaß gemeinsam mit ihrem vierbeinigen Freund und Partner.