Leinenzwang Brutzeit 2015

Leinenpflicht für Hunde

Leinenpflicht für Hunde
Es ist wieder so weit.
Hunde sind vom 1. April 2015 bis zum 15. Juli 2015 – also während der allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit der freilebenden Tiere – im Wald und in der übrigen freien Landschaft immer an der Leine zu führen.

 

Darüber hinaus sind Hunde gemäß der städtischen Verordnung über den Leinenzwang für Hunde vom 1. Januar bis 30. Juni in allen Waldflächen, allen Gehölzgruppen in der Feldmark
und allen Landschaftsschutzgebieten der Stadt Salzgitter an der Leine zu führen.

Durch diese Regelungen sollen gerade geborene Rehkitze oder brütende Vögel vor freilaufenden Hunden geschützt werden. Schon ein spielender Hund kann Wildtiere stören und so verschrecken, dass sie sich nicht mehr um ihren Nachwuchs kümmern.

Eine ganzjährige Leinenpflicht gilt zudem am Salzgittersee, in den Naturschutzgebieten „Klärteich III“, „Köppelmannsberg“ und „Speckenberg“, im Landschaftsschutzgebiet „Haverlahwiese“ sowie auf Märkten, bei Umzügen, Veranstaltungen, Festen, in Ladenzentren und Fußgängerzonen.

Wer seinen Hund vorsätzlich oder fahrlässig nicht anleint, handelt ordnungswidrig.

Für interessierte Hundefreunde liegt ein Merkblatt zum Thema Leinenzwang in den beiden Bürgercentern und im Fachgebiet Umwelt der Stadt Salzgitter kostenlos bereit.

Hundesteuer, Hundesteuersatzung, Hund, Antrag, Tierheim,

Hundesteuersatzung geändert

Hundesteuersatzung geändert

In einer der ersten Ratssitzungen der Stadt Viersen wurde Anfang Februar 2015 eine Änderung der Hundesteuersatzung beschlossen. Künftig können die Einwohner der Stadt Viersen sich auf Antrag für ein Jahr von der Hundesteuer befreien lassen, sofern sie einem Hund aus dem Tierheim Mönchengladbach oder Nettetal übernommen haben. Diese Möglichkeit gilt für alle Hunde die nach dem 1. Januar 2015 vom Tierheim übernommen wurden. Sobald diese Neuregelung im Amtsblatt des Landkreises Viersen veröffentlicht wurde tritt sie auch schon in Kraft.
Bleibt abzuwarten ob dieses Beispiel Schule macht und auch andere Landkreise, Städte und Gemeinden diesem Beispiel folgen. So kann ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden Hunde aus dem Tierheim zu übernehmen und in ein neues Heim zu geben.