Hunde an der HundeleineHunde an der Hundeleine

Hunde richtig führen

Wenn man sich einen Hund anschafft verändert sich das eigene Leben und auch das der direkten Umwelt. Denn so ein Hund bedeutet, neben einer Menge Freude, auch eine Menge Verantwortung gegenüber dem Hund und den Mitmenschen.
Für ein friedliches Miteinander sind ein paar grundlegende Regeln notwendig die dafür Sorge tragen sollen, dass Mensch und Hund in möglichst großer Eintracht gemeinsam leben können. Jeder der sich einen Hund zulegt sollte sich also damit beschäftigen dass er diese „Spielregeln“ einhält.
Alles andere bringt nur Verdruss und Ärger mit Menschen, die unter Umständen Vorbehalte gegen Hunde und Hundehalter haben

Deshalb wichtig:

Hunde sollten im Freien nicht gänzlich unbeaufsichtigt sein.
Sie sollten ihren Hund in jedweder Situation kontrollieren können.
Hunde sollten möglichst auf Zuruf zurückkommen und bei absehbarer Begegnung mit anderen Menschen, Hunden oder Wildtieren, angeleint werden.
Wenn Sie Ihren Hund „frei“ laufen lassen dann sollte er immer Sicht-und Rufweite sein.
Hunde sollen keine Wildtiere jagen.
Hunde sollten auch in keinem Fall durch frische Saatsfelder laufen, irgendwo buddeln oder im Unterholz Jungtiere während der Brut-und Setzzeit aufscheuchen.
Wenn ihr Hund sein Häufchen macht, dann hat ein guter Hundehalter immer schon eine Tüte bereit und entsorgt das ganze.

Wer seinen Hund so vorausschauend führt wird eine Menge positive Erlebnisse mit seiner Umwelt verbuchen können. Und vielleicht besteht dann die Möglichkeit dass wir eines Tages nicht überall nur Schilder mit der Aufschrift „Hunde verboten“ mehr sehen müssen. Denn dann haben auch die größten Kritiker begriffen dass es verantwortungsvolle Menschen gibt die einen Hund in jeder Situation “ führen“ können.

So erkennt und akzeptiert dein Hund dich als Führungsperson

Dein Hund sollte nicht an der Leine ziehen

Du kannst deinem Hund keine Sicherheit vermitteln, wenn er dich hierhin und dorthin zieht und selbst entscheidet wo er lang gehen möchte.  Unterbindest du dies nicht und gibst z.B. verärgert auf,  deutet dein Hund es  als Zeichen das du nicht in der Lage bist das Rudel (die Gruppe) anzuführen. Auch wenn dein Hund eigentlich gar nicht selber führen möchtet wird er die Führung übernehmen, nach dem Motto: “besser ich mach es als Herrchen/Frauchen,  irgendeiner muss es ja machen”

Schock bei Hundeerziehung

Der Schock bei der Hundeerziehung

Hundeerziehung mit Schock

Unsere Hunde sind uns ja bekanntlich das liebste. Immer präsent, immer treu, immer anhänglich, mal mehr -mal weniger verschmutzt und sie bringen uns zum Lachen.
Nur eines tun sie nicht: immer nur gehorchen. Aber weil wir sie lieben, tolerieren wir das wie wir dies bei Kindern auch tun würden und erziehen unsere vierbeinigen Freunde mit Liebe und Geduld.
Nun ja, es gibt Ausnahmen. Es ist schon verwunderlich mit welcher Akribie manch ein „Mensch“ sich Dinge einfallen lässt um Hunde zu erziehen: Tritte, Schläge, Leinenruck, Gebrüll oder aber Elektrohalsbänder…
Wie kommt man nur auf so etwas?
Dass man als ungeduldiger Mensch die Fassung verliert, o. k., verständlich wenn auch unschön. Dass man aus Unerfahrenheit der Leine reißt, auch nicht gut aber passiert leider mal dem ein oder anderen.
Aber dass man sich extra ein „Hilfsmittel“ kauft mit dem man dem Hund bewusst Schmerzen zufügt und dann auch noch in einer Hundeschule lernt wie man damit umgeht, bzw. dass man dort gesagt bekommt dass dieses Vorgehen beim Training des Hundes hilft?
Natürlich gibt es auch viele Hundetrainer die nicht dieser Meinung sind und verständlicherweise Tierschützer erst recht nicht. Es gibt andere Mittel und bessere Mittel Hunde zu erziehen.
Und Hundeerziehung funktioniert nun einmal nicht von „jetzt auf sofort“,  sondern sie braucht Geduld und Liebe. So wie sie das auch mit ihren Kindern machen würden.
Oder würden diese Menschen auf die Idee kommen ihrem fünfjährigen Sohn oder ihrer Tochter ein Elektrohalsband umzulegen und immer dann aufs Knöpfchen zu drücken wenn das Kind mal gerade nicht „pariert“?
Merkwürdig ist das diese Geräte in Deutschland ganz normal gehandelt werden dürfen. Die Anwendung ist zwar gesetzlich verboten, aber kaufen kann man so etwas?
Warum der Handel mit einem Elektrohalsband nicht verboten ist?
Vielleicht geht es auch hier mal wieder um Arbeitsplätze, aber wir können uns sicher sein das es so viele Arbeitsplätze gar nicht geben kann dies zu rechtfertigen, oder? Tatsache ist das, solange man so ein “Ding“ kaufen kann, wird es auch immer wieder unbelehrbare Zeitgenossen geben die diese Elektrohalsbänder auch benutzen. – Schade.

hund-allein-bleiben-training

Allein bleiben – Mit diesem Training lernt es Ihr Hund

Tägliches kurzes Training –  Auch Ihr Hund kann allein bleiben 

Ihr Hund ist ein Rudeltier und möchte deshalb am liebsten immer mit seinem Rudel zusammen sein. Deshalb kann ein Hund, der es nicht gewöhnt ist auch mal alleine zu bleiben, sich schon nach zehn Minuten einsam spüren und in eine Stresssituation geraten die ihm nicht gut tut.
Deshalb ist es wichtig das ein Hund frührzeitig lernt das nicht immer jemand da sein kann und die Abwesenheit seiner Familie für einige Zeit völlig normal ist.
Mit Geduld können Sie ihren Hund Schritt für Schritt an das allein bleiben gewöhnen.

Welpen lernen das “ allein bleiben „am schnellsten
Spielen Sie ausgiebig mit Ihrem Hund damit er erschöpft und schläfrig ist.Schicken Sie ihn dann auf seinen Platz. (Körbchen, Decke..) Verlassen Sie nun ohne ein Wort zu ihm zu sagen das Zimmer und schließen die Tür. Nach 3-5 Minuten gehen Sie wieder zu ihm und geben ihm ein Leckerlie.
Dies üben Sie täglich und weiten die Zeit die Sie ihren kleinen Vierbeiner alleine lassen immer weiter aus.Vergessen Sie aber nie Ihre Wiederkehr mit etwas für den Welpen angenehmes zu verbinden, eine Spielrunde oder ein Lekkerlie.
Wenn er etwas Schönes bekommt verbindet er nach und nach ihr weggehen mit positiver Erwartung.

Wichtig ist das Sie weiterhin ausgiebig mit ihm spielen und danach auf seinen Platz schicken bevor Sie Ihren Hund alleine lassen.

Konsequenz muss sein – auch wenn es schwer fällt
Auch wenn Ihr Welpe noch so jämmerlich weint weil er sich einsam fühlt dürfen Sie so lange nicht zurück kehren wie er jault. Sollten Sie es doch tun verbindet Ihre Hund Ihre Rückkehr mit seinem jaulen und wird in Zukunft immer wieder sofort jaulen damit sie schnell wieder kommen.
Warten Sie deshalb einen Moment ab wo er ruhig ist und gehen erst dann mit einem Lekkerlie zu ihm.

Erwachsene Hunde
Auch wenn das Training bei einem jungen Hund viel einfacher ist kann auch ein älterer Hund lernen alleine zu bleiben.Sie werden hierzu nur noch mehr Geduld aufbringen müssen. Führen Sie das Training genauso durch wie bei einem jungen Hund.

Tierheimhunde
Vor allem Tierheimhunde leiden unter Trennungsängsten.  In solch einem Fall suchen Sie bitte den Rat eines  Trainers und wenden dieses Training nicht ohne Beratung an.

Mehr zum Thema Hundeerziehung hier

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Vorurteile in der Hundeerziehung

Vorurteile in der Hundeerziehung

Schluss mit den Vorurteilen in der Hundeerziehung

Kennen Sie solche Glaubenssätze auch? „Ein Hund lernt nur solange er noch ein Welpe ist! “ oder „Mein Hund ist einfach zu alt, der lernt nichts mehr!“
Wer hat das nur  in die Welt gesetzt?
Der Glaube das Hunde nur im Welpenalter lernen ist leider sehr weit verbreitet.
Doch stimmt das? Nein, selbstverständlich nicht.
Oder lernen Menschen auch nur dann wenn sie unter 20 Jahren sind?

Es ist richtig das Hunde in der sogenannten „Sozialisierungsphase“ leichter lernen. Dies betrifft die Zeit zwischen der vierten und der 16. Lebenswoche. In dieser Zeit entwickelt sich maßgeblich das Hirn des Hundes und kann entsprechend geprägt werden. Üblicherweise befinden sich Welpen in dieser Zeit noch geschützt im Rudel. Wer ihn also in dieser Zeit begegnet negativ auffällt wird von ihnen auch im späteren Leben als Sozialpartner anerkannt. Daraus ergibt sich ganz eindeutig dass diese Lebensphase für einen Hund sehr prägend ist und dass es Sinn macht die jungen Hunde möglichst viele positive Erfahrungen Menschen, Hunden und anderen Tieren sammeln. Sinnvoll ist auch die Gewöhnung an unterschiedliche Geräusche wie Küchengeräte, Staubsauger, Autos und alles was im täglichen Leben so passiert. Das Kennenlernen dieser Geräuschkulisse ist für das spätere Zusammenleben mit dem Hund sehr wichtig und erleichtert “ das miteinander „ ungemein.

Ab etwa der zehnten Lebenswoche kommt es zu ersten Unsicherheitsphasen. Hier ist ganz besonders wichtig dass der Welpe Sicherheit durch seine Bezugsperson, Geschwister und Elterntiere erfährt. Diese kleine Tatsache ist eine der wichtigsten Punkte warum Welpen erst ab der zehnten Lebenswoche abgegeben werden sollten. Ein Welpe muss also lernen seine Bezugsperson und der zugehörigen Umwelt zu vertrauen damit er diese Eindrücke gut verarbeitet und seinem Halter Vertrauen entgegenbringt. Verläuft diese Phase positiv so hat man einen gelassenen, ruhigen und selbstsicheren Hund der sich durch nichts so schnell aus der Ruhe bringen lassen wird. Eine perfekte Grundlage für eine erfolgreiche Hundeerziehung. Hieraus ergibt sich folgerichtig das, wenn ein Hund in dieser Zeit negative Erfahrungen gemacht, er bei vergleichbaren Situationen unsicher reagieren wird, unter sogar ängstlich. Also: nicht überfordern, sondern fördern!

Hunde lernen dennoch ein Leben lang. Auch ein Hund der in seiner Sozialisierungsphase schlechte Erfahrungen gemacht hat kann diese bis zu einem gewissen Grad aufarbeiten. Dies kann zum Beispiel sein das man den Hund behutsam in Situationen begleitet die ihm ganz offensichtlich Probleme bereiten, bzw. ihn unsicher werden lassen.
Dies gilt auch für traumatische Erlebnisse. Fast jeder in unserem Team hatte schon einmal ein Tier das aus schlechter Haltung stammte. Diese Hunde waren unheimlich dankbar liebe Zuneigung die wir ihnen geben konnten. Der Autor zum Beispiel hatte einen Mischling aus einem Kasseler Tierheim der wirklich furchtbares erlebt hatte und dennoch absolut zutraulich, tapfer und lieb war. Ich werde unseren „Rocky“ ganz bestimmt nicht vergessen.

Also: Geben Sie Ihrem Hund eine reelle Chance. Geben Sie Ihrem Hund Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen. Nutzen Sie als Hilfestellung für eine erfolgreiche Hundeerziehung die vielen vielen Fachbücher für sanfte Erziehung und benutzen sie auf keinem Fall solche Grusel liegen Dinge wie Stachelhalsbänder oder sogar Elektroschocker. Diese sind aus gutem Grund verboten!

Wir alle wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Hundeerziehung und ganz viel Spaß gemeinsam mit ihrem vierbeinigen Freund und Partner.

 

Schock bei Hundeerziehung

Der Schock bei der Hundeerziehung?

Der Schock bei der Hundeerziehung?

Unsere Hunde sind uns ja bekanntlich das liebste. Immer präsent, immer treu, immer anhänglich, mal mehr -mal weniger verschmutzt und sie bringen uns zum Lachen.
Nur eines tun sie nicht: immer nur gehorchen. Aber weil wir sie lieben, tolerieren wir das wie wir dies bei Kindern auch tun würden und erziehen unsere vierbeinigen Freunde mit Liebe und Geduld.
Nun ja, es gibt Ausnahmen. Es ist schon verwunderlich mit welcher Akribie manch ein „Mensch“ sich Dinge einfallen lässt um Hunde zu erziehen: Tritte, Schläge, Leinenruck, Gebrüll oder aber Elektrohalsbänder…
Wie kommt man nur auf so etwas? Dass man als ungeduldiger Mensch die Fassung verliert, o. k., verständlich wenn auch unschön. Dass man aus Unerfahrenheit der Leine reißt, auch unschön. Aber dass man sich extra ein „Hilfsmittel“ kauft mit dem man dem Hund bewusst Schmerzen zufügt und dann auch noch in einer Hundeschule lernt wie man damit umgeht, bzw. dass man dort gesagt bekommt dass dieses Vorgehen beim Training des Hundes hilft? Nun es gibt Hundetrainer die nicht dieser Meinung sind und, verständlicherweise, Tierschützer erst recht nicht. Es gibt andere Mittel Hunde zu erziehen. Und Hundeerziehung funktioniert nun einmal nicht von „jetzt auf sofort“ sondern sie braucht Geduld und Liebe. So wie sie das auch mit ihren Kindern machen würden. Oder würden diese Menschen auf die Idee kommen ihrem fünfjährigen Sohn oder ihrer Tochter ein Elektrohalsband umzulegen und immer dann aufs Knöpfchen zu drücken wenn das Kind mal gerade nicht „pariert“?
Merkwürdig ist das diese Geräte in Deutschland ganz normal gehandelt werden dürfen. Die Anwendung ist zwar gesetzlich verboten, aber kaufen kann man so etwas?
Warum der Handel mit einem Elektrohalsband nicht verboten ist? Vielleicht geht es auch hier mal wieder um Arbeitsplätze, aber wir können uns sicher sein das es so viele Arbeitsplätze gar nicht geben kann, oder? Tatsache ist das, solange man so ein “Ding“ kaufen kann, wird es auch immer wieder unbelehrbare Zeitgenossen geben die diese Teile auch benutzen. Schade.

Hundeerziehung Grundregeln

Grundregeln der Hundeerziehung

Grundregeln der Hundeerziehung

1. Da Welpen und junge Hunde schnell lernen, sollte mit der Ausbildung früh begonnen werden.
2. Der Hund sollte anfangs bei den Übungen angeleint bleiben.
3. Immer nur eine Übung trainieren. Wenn der Hund diese begriffen hat, kann man zur nächsten Übung übergehen.
4. Verwenden Sie immer das gleiche Kommando für die gleiche Übung.
5. Sprechen Sie mit angenehm klingender, aber bestimmter Betonung in der Stimme.
6. Der Hund sollte nicht zögerlich, sondern sofort Ihre Befehle befolgen, da ein Hund immer wieder seine Grenzen austesten wird.
7. Nicht mit Lob sparen, wenn eine Übung korrekt ausgeführt wurde.
8. Wenn eine Übung nicht korrekt ausgeführt wurde, sollte diese sofort wiederholt werden. In diesem Fall den Hund erst loben, wenn die Übung dann korrekt ausgeführt wird.
9. Das Training sollte Spaß machen. Deshalb sollte jede Trainingseinheit positiv beendet werden. Nach dem Training noch etwas mit dem Hund zu spielen ist deshalb wichtig.

Hund zieht an der Leine – Das hilft

Wenn Ihr Hund nicht ziehen soll dann ziehen Sie auch nicht an der Leine

Ihr Hund versteht nicht das Ihr Zurück reißen der Leine eine Reaktion auf sein Verhalten ist.  Ihr Vierbeiner empfindet Ihr Gezerre an der Leine als Beschäftigung mit ihm.  Sie riskieren nur eine Verletzung der Nackenmuskulatur oder Kehlkopf des Hundes.

Übernehmen Sie die Führung
Wenn Sie möchten das Ihr Hund nicht mehr an der Leine zieht und entspannt neben Ihnen  geht, müssen Sie Ihrem Hund übermitteln , dass er durch Ziehen nicht mehr „weiter kommt“. Übernehmen Sie ab jetzt wieder die Führung an der Leine.

Wie das geht?  –  Sobald Ihr Hund zu ziehen beginnt, bleiben Sie sofort  stehen oder gehen in die entgegengesetzte Richtung.  Dies führen Sie so lange fort, bis Ihrer Fellnase den Druck selbst von der Leine nimmt. Sobald es dies tut loben Sie Ihren Hund – streicheln sie ihn oder geben Sie ihm ein Leckerchen. So verstärken Sie das gewünschte Nicht-Ziehen positiv  und  motivieren Ihren Hund, es beim nächsten Mal genauso zu machen.

Unterbrechen Sie so ab jetzt  unerwünschtes Ziehen Ihres Hundes und belohnen ihn für richtiges Verhalten.