Der Pudel – gelockter Gefährte für Groß und Klein

Das freundliche Wesen, die Löckchen und das elegante Äußere machen den Pudel zu einer beliebten Wahl. Der Pudel überzeugt jedoch nicht nur alte Damen, sondern zeichnet sich durch Intelligenz, Treue und Mut aus und eignet …

Pudel
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Das freundliche Wesen, die Löckchen und das elegante Äußere machen den Pudel zu einer beliebten Wahl. Der Pudel überzeugt jedoch nicht nur alte Damen, sondern zeichnet sich durch Intelligenz, Treue und Mut aus und eignet sich deswegen auch für Familien. Hier erfährst Du, ob diese Hunderasse vielleicht auch der richtige Zuwachs für Deine Familie ist.

Charakter Deines neuen Vierbeiners

Pudel gelten als eine der intelligentesten Hunderassen der Welt und verfügen dementsprechend über eine außerordentlich hohe Lern- und Dressurfähigkeit und weisen außerdem ein hohes Erinnerungsvermögen vor.

Deine neue Fellnase ist zudem sehr loyal und menschenbezogen, weswegen Pudel vielfältig einsetzbar sind – ob Rettungshund, Therapiehund, Blindenhund oder Familienhund, diese Rasse ist ein richtiger Allrounder. Gerade als Familienhund ist der Pudel eine ideale Wahl, weil er als sehr anpassungsfähig gilt und sich Menschen und Kindern gegenüber aufgeschlossen, freundlich und einfühlsam zeigt.

Pudel binden sich passioniert an ihre Herrchen. Ihr geselliges Wesen macht sie deswegen zu einem perfekten Familienzuwachs. Beißen oder aggressives Verhalten liegt nicht in der Natur von ihnen, weswegen Du Dir keine Gedanken um die Sicherheit Deiner Kinder machen musst.

Löckchen über Löckchen – Aussehen des Pudels

Pudel sind bekannt für ihr stolzes und elegantes Auftreten. Charakteristisch hierfür sind vor allem ihre gelockte Haarpracht und der fast schon tänzelnde Gang. Das Fell des Pudels ist dicht und wollig und verleiht ihm einen majestätischen Touch.

Da Pudel nicht haaren, benötigen sie regelmäßig einen Besuch beim Hundefriseur. Was für eine Schur Dein flauschiger Gefährte bekommt, entscheidest Du. So vielfältig wie die Schur-Varianten sind auch die Fellfarben. Pudel erscheinen in schwarz, silber, grau, weiß, braun oder apricot.

Sie unterscheiden sich in vier Größen – Großpudel (bis 60 cm), Kleinpudel (bis 45 cm), Zwergpudel (bis 35 cm) und Toypudel (bis 28 cm). Auch wenn sie sich hinsichtlich ihrer Größe stark unterscheiden, bleibt das Gesamterscheinungsbild gleich.

Wo kommt der Pudel eigentlich her?

Über den genauen Ursprung des Hundes wurde lange Zeit gestritten. Viele haben sich letztlich auf Frankreich geeinigt. Der französische Name „Caniche“ deutet bereits auf die ursprüngliche Verwendung der Rasse an – nämlich die Jagd von Wildgeflügel.

Aufgrund der exzellenten Dressurfähigkeit wurden Pudel ab dem 19. Jahrhundert dann vor allem im Zirkus eingesetzt und dort weiter gezüchtet. Aus den einstigen Jagdhunden wurden dann mehr und mehr Familien- und Begleithunde. In der Nachkriegszeit machten sie sogar dem Deutschen Schäferhund den Rang als beliebtesten Hund Deutschlands den Rang strittig.

Was benötigt Dein Pudel, um glücklich zu sein?

Ein Pudel benötigt wie jede andere Hunderasse artgerechte und hochwertige Nahrung – sowohl Trocken- als auch Nassfutter oder Frischfutter sind hier die richtige Wahl. Bei Trockenfutter solltest Du den üblicherweise hohen Gehalt an Kohlenhydraten beachten. Hier reicht also oftmals schon eine geringe Menge aus, um Deinen neuen Begleiter glücklich zu stimmen.

Um eine ausgewogene Ernährung gewährleisten zu können, solltest Du beachten, dass sich gutes Futter etwa aus 20 % Gemüse und Getreide und 80 % Fleisch zusammensetzt. Es ist wichtig, bei dem gleichen Futter für einen längeren Zeitraum zu bleiben. Ein häufiger Futterwechsel tut den meisten Hunden nicht gut.

Wie bändigst Du die Lockenpracht Deines plüschigen Begleiters?

Die Hunde haben ein außerordentlich weiches Fell, welches durchgehend wächst. Es ist daher wichtig, ihn regelmäßig zu scheren, damit sich sein Unterfell nicht verfilzt. Es ist außerdem ratsam, Deinen Hund schon von klein auf daran zu gewöhnen, regelmäßig gebürstet zu werden.

Da die Haut von Pudeln keine Poren haben, kann es kein Fett abweisen. Daher ist regelmäßig Badezeit angesagt. Achte hierbei auf alkalifreie Shampoos und trockne Dein Hündchen hinterher gut ab.

Natürlich kannst Du Deinem Hundefriseur regelmäßig einen Besuch abstatten. Mit Fellpflegesets und einer Schermaschine kriegst Du das aber ganz bestimmt mit ein bisschen Übung auch selber hin.

Der ideale Halter für einen Pudel

Da die Rasse mit ihrer Menschenbezogenheit und ihrer Lernfähigkeit besticht, gestaltet sich die Erziehung dieser Hunderasse überwiegend einfach. Wichtig ist, die Pudel schon als Welpen daran zu gewöhnen, auf Dich zu hören. Eine konsequente Erziehung ist wichtig für ein harmonisches Zusammenleben und Euer beider Seelenfrieden.

Sie sind treu und gehorsam. Trotzdem sollten sie sowohl körperlich als auch geistig ausgelastet sein und herausgefordert werden. Plane also ruhig abwechslungsreiche Aktivitäten, damit Dein neues Familienmitglied und Du ein echtes Team werdet. Apportieren, Stöckchen holen, Ballspiele und Dummy-Training sind tolle Möglichkeiten, den Jagdurinstinkt in Deinem Pudel herauszukitzeln.

Viele von ihnen weisen darüber hinaus eine hohe Affinität für Wasser auf. Es ist außerdem immer ratsam, durch den Besuch einer Hundeschule oder beim Gassi-Gehen auf andere Hunde zu treffen, um Deinen Pudel an andere Hunde zu gewöhnen.

Zucht und Gesundheit

Auch wenn bei der heutigen Zuchtauswahl Wert auf die Gesundheit zu legen, schleichen sich dennoch erblich bedingte Krankheiten ein. Am häufigsten betrifft das bei Pudeln Probleme mit den Augen, wie die Progressive Retinaatrophie und der Katarakt, die beide zur Erblindung führen können. Zudem sind Pudel manchmal von Gelenkproblemen betroffen.

Innerhalb der letzten Jahre wurde das Risiko für diese Erbkrankheiten allerdings stark gesenkt. Daher ist es ratsam, einen seriösen Züchter aufzusuchen, wenn Du Dich für einen Pudel entscheidest. Je nach Pudelgröße liegt der Kaufpreis hier für einen Welpen zwischen 800 – 1000 Euro.

Good to Know

Aufgepasst: Der Pudel ist ein Allergikerhund und eignet sich daher ideal für Hundeliebhaber, die üblicherweise mit Allergien zu kämpfen haben. Er gilt also als hypoallergen und löst nicht die typischen Allergiesymptome wie juckende Augen oder Niesanfälle aus.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie keinen starken Eigengeruch haben und von vielen Menschen als geruchlos empfunden werden.

Ein liebenswerter Hund für die ganze Familie

Ein aufgewecktes, flauschiges Hündchen, das viel Liebe spendet und diese auch erhalten sollte. Wenn Du bereit bist Konsequenz, Liebe und Ausläufe in der freien Natur zu schenken, sollten sowohl Deine kleine Fellnase als auch Du selber glücklich werden.

Auch wenn Pudel gerne viel rennen und sich tagsüber austoben möchten, mutieren sie des Abends gerne auch mal zum Schoßhündchen und suchen die körperliche Nähe zu ihren Besitzern, weswegen sie sich ideal als Familienhund machen.

FAQ zum Thema Pudel

Ist der Pudel ein Anfängerhund?

Der Pudel ist ideal für Anfänger geeignet, da er leicht erziehbar ist und durch sein freundliches Wesen überzeugt.

Ist der Pudel ein Kläfferhund?

Er ist kein typischer Kläffer. Trotzdem teilen sie sich gerne mit und haben einen gewissen Beschützerinstinkt ihrer Familie gegenüber. Wegen ihrer Intelligenz kann man ihnen allerdings das Bellen leicht abtrainieren.

Für wen ist der Pudel geeignet?

Er ist am besten für Anfänger und Familien geeignet, da er sehr menschenbezogen und gesellig ist.

Wie viel kostet ein Pudel?

Ein Pudel vom Züchter kann zwischen 800 – 1000 Euro kosten.

Quellen

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