Drohende Insolvenz für viele Tierheime

Tierheim in Not, Dogge

Drohende Insolvenz für viele Tierheime

In vielen Tierheimen droht das wirtschaftliche “aus“. Die Gründe dafür sind vielfältig. So werden deutlich mehr Tiere aus wirtschaftlichen Gründen im Tierheim abgegeben als dies noch vor einigen Jahren der Fall war.  Gleichzeitig geht die Spendenbereitschaft der Menschen zurück, da diese teilweise selber in finanzielle Not geraten sind. Es steht zumindest fest das seitdem diese Einnahmen bedingt durch die Wirtschaftskrise in 2008 rückläufig sind, immer weniger Geld für die Tiere vorhanden ist.

Auch die Kommunen zahlen nach Ansicht der Tierschützer zu wenig. So werden für Fundtiere die abgegeben werden in den meisten Fällen nur Festbeträge bezahlt. Diese sind von Stadt zu Stadt ganz unterschiedlich. Die Stadt Köln gibt für eine abgegebene Katze z.B. einen Pauschalbetrag von 100 Euro, bzw. für einen Hund eine Pauschale von 200 Euro. Dieses Geld ist relativ schnell aufgebraucht, was dann? Dann ist das Tierheim auf die Zuwendungen von Privatpersonen in Form von Spenden angewiesen. Bleiben diese aus dann geht der Negativtrend immer schneller voran.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Hinweis auf mehr Eigenverantwortung durch die Tierhalter. Bevor man sich ein Tier anschafft sollte man sich gründlich überlegen welche Anforderungen dieses Tier mit sich bringt, welche Pflichten, und welche Kosten letztenendlich entstehen. Rechnet man bei einem mittelgroßen Hund zum Beispiel Futter, Steuer und Versicherungen zusammen so kann dies schnell einen Betrag von 50-100 Euro pro Monat ergeben. Das muss man sich auch leisten können!
Dann noch die Frage ob man auch Zeit genug für dieses Tier hat, denn nur um des Besitz Willen einen Hund 8 Stunden am Tag in die Wohnung einzusperren (man hat ja meistens eine reguläre Arbeit der man nachgehen muss) kann nicht der Sinn sein. Schnell kommt man dann zu dem Schluss dass der Hund „weg muss“. Und dann geht es ab in das Tierheim mit dem Vierbeiner! Durch ein wenig mehr Überlegung kann jeder dazu beitragen das Tierheime nicht weiter überfordert werden.
Aber auch an anderer Stelle kann man Hilfestellung geben, weshalb wir vom www.hundeinfoportal.de auch die Initiative „Futter kaufen-Gutes tun“ unterstützen.
Wir bitten Sie, liebe Leser, sich dort einmal umzuschauen. Vielleicht finden Sie dort das Futter ihrer Wahl und können so durch den Kauf von einem Produkt das sie ohnehin kaufen würden, zur Unterstützung der Tierheime beitragen. Wir danken Ihnen.

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