Erster Mensch-Hund-Friedhof eröffnet

Mensch-Hund-Friedhof eröffnet

Erster Mensch-Hund-Friedhof eröffnet

NRW erlaubt die gemeinsame Bestattung mit dem Hund

 

 

In Essen können Verstorbene ab sofort gemeinsam mit ihrem Hund (oder anderem Haustier) bestattet werden.
Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne, Nordrhein-Westfalen) gab die Erlaubnis das Menschen und Tieren in einem gemeinsamen Urnen-Grab bestattet werden dürfen.

Insbesondere für ältere, ansonsten einsame Menschen würden Hund oder Katze oft zu einem der wichtigsten Begleiter. „Soll die Asche des geliebten Tieres mit ins Grab, beantwortet sich auch für Hinterbliebene die Frage nach dem Verbleib der Tier-Urne von selbst“, sagte Steffens.

Der Friedhofsleiter Uwe Brinkmann des Mensch-Tier-Friedhof reagiert damit auf die große Nachfrage älterer und einsamer Tierliebhaber und betont: „Wir reagieren nur auf die Bedürfnisse der Menschen und haben nicht künstlich einen neuen Markt geschaffen” Viele Menschen würden schon jetzt Ihre eingeäscherten Haustiere daheim aufbewahren.
Ein sogennanntes „Freundschaftsgrab“ für sechs Urnen, davon maximal zwei Urnen für Tierhalter, soll inklusive Pflege 1725 Euro kosten. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre.

Auch wenn die Evangelische Kirche keine ethischen Einwände gegen die Bestattung der Tiere als „Mitgeschöpfe“ sieht, wird es keine gemeinsame Trauerfeier für Mensch und Hund geben.

Durch das neue Bestattungsgesetz in Nordrhein-Westfalen können in Zukunft natürlich auch andere Friedhofsträger im Rahmen des Bestattungsgesetzes eine gemeinsame Beerdigung des Hundes (oder anderem Haustier) mit der Halterin oder dem Halter ermöglichen.
Eine Einäscherung ist aber zwingend Voraussetzung. Diese muss auch weiterhin getrennt in Humankrematorien und Tierkrematorien durchgeführt werden.

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