Gelenkbeschwerden des Hundes erkennen und wirksam behandeln

Gelenkbeschwerden des Hundes – wichtige Infos zum Thema

Sie als Hundebesitzer freuen sich, wenn ihr Liebling gesund und munter herumtollt. Wenn dies mal nicht so ist, sondern ihr Hund sich lahmend statt lebendig trabend bewegt, ist Hilfe nötig. Was ist bei Gelenkbeschwerden des Hundes zu beachten, welche Ursachen stecken dahinter, welche Symptome gibt es, welche Behandlungsmöglichkeiten? Dieser Ratgebertext gibt Ihnen interessante Hinweise.

Wichtige Gelenke im Bewegungsapparat des Hundes

Um Gelenkbeschwerden des Hundes erkennen und die Hintergründe verstehen zu können, ist ein Blick in die Anatomie des Hundes sinnvoll. Was sind eigentlich Gelenke? Es sind gut bewegliche Verbindungen zwischen Knochen, sogenannte echte Gelenke, die für Lastübertragung von einer auf die andere Knochenfläche sorgen. Je nach Bewegungsmöglichkeit und Form unterscheiden sich die Gelenke in einfache und zusammengesetzte. Das Schultergelenk ist ein einfaches Gelenk (verbindet zwei Knochen), aber auch gleichzeitig ein Kugelgelenk (Bewegung in alle Richtungen möglich). Auch das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk. Das aus einem Gelenkkopf (Oberschenkelknochen) und einer Gelenkpfanne (Becken) bestehende Hüftgelenk kann sich praktisch in alle Richtungen drehen. Passen die Gelenkflächen von Oberschenkelkopf und Hüftgelenkpfanne nicht genau zusammen, ist eine Hüftgelenkdysplasie gegeben, Gelenkbeschwerden des Hundes sind vor programmiert!
Kniegelenk und Ellenbogengelenk des Hundes dagegen sind sogenannte Scharnier- bzw. Walzen- Gelenke. Sie sind in zwei Richtungen beweglich. Passen die am Gelenk beteiligten Knochen (Elle, Oberarmknochen, Speiche) des Ellenbogengelenks nicht korrekt zusammen, ist Ellenbogengelenk Dysplasie die Diagnose.

Aufbau und Funktion eines Gelenks – typische Teile

Ein typischer Gelenkaufbau besteht aus Fläche, Höhle, Kapsel, Knorpel, Schmiere und Spalt. Die jeweils gegenüber liegenden Gelenkflächen (Kopf und Pfanne) sind mit Knorpel überzogen. Dieser Knorpel erhält seine Nährstoffe aus der Synovialflüssigkeit, auch Gelenkschmiere genannt. Sie füllt den Gelenkspalt in der Gelenkhöhle aus und dient als eine Art Gleitmittel zwischen den jeweiligen Gelenkflächen. Der Knorpel selbst besteht aus Knorpelzellen (Chondrozyten) und einer Matrix (Glukosaminglykane wie z.B. Chondroitinsulfat). Gesundes Knorpelgewebe besteht zu 70 % aus Wasser. Das Matrixnetz funktioniert dabei wie ein Schwamm. Die Gelenkkapsel aus straffem Bindegewebe umschließt das Gelenk und gibt Festigkeit. Nach außen folgt die Knochenhaut, innen befindet sich die Gelenkinnenhaut Synovialis, eine Membran mit Blutgefäßen und Nerven. Sie ist von Deckzellen überzogen, welche die nötige Synovialflüssigkeit absondern. Dazu transportieren diese Zellen schädliche Stoffe aus dem Gelenk. Auf- und Abbau der Knorpelstrukturen regeln sich bei gesunden Gelenken von allein.

Gelenkbeschwerden des Hundes – Arten, Ursachen und Krankheitszeichen

Was steckt eigentlich hinter dem Begriff Gelenkbeschwerden des Hundes? Wie bei uns Menschen sind auch bei Hunden gesunde Gelenke ein Schlüssel zu Beweglichkeit und Wohlbefinden. Diverse Gelenkbeschwerden des Hundes, die sich als Schmerz und Bewegungseinschränkung äußern, sind
deshalb möglichst rasch abzuklären. Eine bekannte, meist genetisch bedingte, also vererbliche Form der Gelenkerkrankung bei Hunden ist die Dysplasie. Hüftgelenk Dysplasie (HD) kommt vor allem bei großen Hunderassen (z. B. Bernhardiner, Dobermann, Schäferhund) vor. Sie kann allerdings auch bei kleinen Hunderassen (z. B. Zwergpudel oder Yorkshire Terrier) auftreten. Dies gilt auch für die ebenfalls genetisch bedingte Ellenbogengelenk Dysplasie (ED). Diese beiden Erkrankungen aus dem Bereich Gelenkbeschwerden des Hundes entwickeln sich oft während der Wachstumsphase durch falsche Belastung und Ernährung. Also lässt sich in dieser Zeit durch den Hundebesitzer ein gewisser positiver Einfluss auf den Verlauf einer möglichen Dysplasie des Hundes erreichen.
Gelenkbeschwerden des Hundes haben häufige ihre Ursache in einer Arthrose oder Arthritis. Dabei entsteht nahezu immer aus einer Ellenbogengelenk- oder Hüftgelenkdysplasie irgendwann eine oft recht schmerzhafte Arthrose. Betroffen von einer Arthrose sind auch andere Gelenke, die hohen Belastungen ausgesetzt sind wie Knie oder Schulter. Arthritis heißt die entzündliche Form einer Gelenkerkrankung, während die Arthrose selbst degenerativ bedingt ist. Arthrose bedeutet meistens altersbedingte Abnutzung und Verschleiß durch Überbeanspruchung. Daraus kann sich auch, z. B. durch eine Infektion, eine entzündliche Form entwickeln.
Borreliose , auch Lyme Borreliose genannt, ist eine Infektionskrankheit, die von Zecken auf Hunde übertragen wird. Die Erkrankung äußert sich z. B. mit Fieber und Gelenkschmerzen. Anzeichen für Gelenkbeschwerden des Hundes sind oft Abgeschlagenheit und Gelenksteifigkeit, vor allem nach längerem Liegen. Berührungsschmerz am betroffenen Gelenk. z. B. bei der Untersuchung durch den Tierarzt, ist ebenfalls typisch. Neben der manuellen Untersuchung stehen dem Tierarzt in speziellen Fällen auch Röntgen und Ultraschall zur genauen Diagnosestellung zur Verfügung.

Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkbeschwerden des Hundes

Wenn Sie ihren Hund beobachten, können Sie sicher schnell beurteilen, ob ein Gang zum Tierarzt nötig ist. Oft sind jedoch Gelenkbeschwerden des Hundes, speziell Schmerzen, recht gut daheim zu behandeln. Es müssen auch nicht gleich immer starke Arzneimittel sein. Ehe Cortisonspritzen, Analgetika und Antiphlogistika oder gar Operationen vom Arzt verordnet werden, sind Umschläge und Schonung oft schon hilfreich. Nachstehend erfahren Sie interessante Fakten zu natürlichen Heilmitteln, die recht wirksam und dabei gut verträglich sind. Überhaupt lässt sich mit ausgewogener Bewegung und Ernährung viel an Erkrankungen verhindern.
Eines der bekanntesten und bewährtesten Naturheilmittel, das die Ureinwohner Neuseelands schon vor Jahrtausenden nutzten, ist die Grünlippmuschel (Perna canaliculus). Deren breites Spektrum an positiven Wirkungen basiert auf den vielfältigen Inhaltsstoffen. Dazu gehören die Aminozucker Glucosamin und Chondroitin. Sie wirken in erster Linie beim Neuaufbau von Knorpel mit.
Lyprinol, ein spezieller Wirkstoff der Grünlippmuschel, enthält insgesamt 12 verschiedene Omega-3-Fettsäuren. Diese zeichnen sich durch eine erstklassige, entzündungshemmende Wirkung aus. Dabei ist interessant, dass Entzündungsrückgang gleichzeitig ein Nachlassen der Schmerzen bewirken kann. Methylsulfonylmethan (MSM), eine schwefelhaltige Substanz, zeigt eine sehr gute schmerzlindernde Wirkung. All diese Substanzen sind in ihrer gemeinsamen Wirkweise für eine breite und erstaunlich gute Wirksamkeit der Grünlippmuschel verantwortlich.
Die Teufelskralle, auch afrikanische Teufelskralle oder Trampelklette genannt, ist eine weitere, alt bewährte Heilpflanze. Sie stammt aus Namibia und Teilen Südafrikas. In den Wurzeln der Pflanze sind Irosidglykoside, Flavonide, Triterpene, ungesättigte Fettsäuren und Zimtsäure enthalten. Als Gemeinschaft zeigen diese Stoffe eine gute Wirksamkeit bei Entzündung und Schmerzen, speziell bei Gelenkschmerzen und degenerativen Gelenkerkrankungen.

Petsana Gelenktabletten für Hunde, verträglich und wirksam

Wenn Sie etwas für die Gesundheit ihres Lieblingstieres tun möchten, mit Nahrungsergänzung von Petsana ist es möglich. Vor allem bei Gelenkbeschwerden des Hundes empfehlen wir Petsana Gelenktabletten. Sie enthalten genau die erprobten und bewährten Naturheilmittel die Sie oben näher kennengelernt haben. In diesen Tabletten, die Sie dem Hund einfach verabreichen können, ist viel natürliche Heilkraft vereint: Grünlippmuschel Pulver, Chondroitin und Glucosamin, MSM und schmerzlindernder Ingwer sowie Teufelskralle. Sie können bei ihrem Hund damit Schmerzen gut lindern, Entzündungen behandeln und das Wohlbefinden steigern. Sie helfen dem Tier damit auf natüriche Weise. Angebote finden Sie unter petsana.de/products/gelenktabletten-für-hunde.
Zum Schluss noch ein allgemeiner Hinweis: Unter hundeinfoportal.de erhalten Sie viele wichtige Informationen rund um den Hund.

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