Die tierfreundlichsten Reiseziele für den Urlaub mit Hund

Vor dem Urlaub dreht sich alles um das passende Reiseziel. Für die einen bedeutet das, Ruhe am Meer zu genießen, für die anderen ist ein Wanderurlaub genau das Richtige. Haustierbesitzer wählen häufig einen Mittelweg, um die Interessen von Tier und Mensch zu vereinen. Denn, ein Urlaub ohne den Vierbeiner ist für die wenigsten eine Option. Nicht jedes Reiseziel eignet sich allerdings für einen Urlaub mit Hund. Im Folgenden lernen Hundehalter deshalb 6 der 10 tierfreundlichsten Länder kennen.

Österreich überzeugt mit tierfreundlichen Unterkünften und Freizeitaktivitäten

Zu den beliebtesten und tierfreundlichsten Zielen in Europa zählt Österreich. Das Land überzeugt nicht nur mit tiergerechten Unterbringungsmöglichkeiten, sondern ebenso mit spannenden Aktivitäten für Mensch und Tier. In jeder Jahreszeit gibt es etwas zu erleben:

  • Frühling: Wandertouren zwischen Seen, Hügeln, Almen und Berglandschaften
  • Sommer: Besuch von Hundeschwimmteichen und Bergseen
  • Herbst: Radtouren entlang vielseitiger Wälder und Wiesen
  • Winter: Schneeschuhwandern oder Schlittenfahren

In Österreich gelten die üblichen EU-Einreisebestimmungen, weshalb der Heimtierpass für Hunde nicht fehlen darf. Ob Hotel, Pension oder Ferienhaus – tierfreundliche Unterkünfte sind je nach
Anspruch in allen Bundesländern von Tirol bis in die Steiermark verfügbar. Die Vierbeiner sind herzlich willkommen und zählen zu den gern gesehenen Gästen auf vier Pfoten.

Hundefreundliches Belgien bietet einen Mix aus Strand- und Bergurlaub

Tipp: In Österreich gibt es für jedes Bundesland andere Bestimmungen bezüglich der Leinen- und Maulkorbpflicht. Häufig sind Halter dazu angewiesen die Tiere so zu halten, dass sie Drittpersonen nicht belästigen oder gefährden. Es ist daher wichtig, diese individuellen Regelungen vor dem Urlaub mit Hund zu prüfen.

Belgien überzeugt mit der idealen Landschaft für einen Urlaub mit Hund. Zudem grenzt das Land direkt an die deutschen Heimatgefilde, sodass eine Anreise mit dem Auto möglich ist. Zum Entspannen bietet sich die belgische Nordseeregion mit knapp 70 Kilometern Sandstrand an. Des Weiteren sind die Ardennen sowie die Regionen des Hohen Venn empfehlenswerte Reisegegenden, denn hier warten Seen, Flüsse, teils unberührtes Land und Kanäle. Wichtig zu wissen ist, dass in Belgien eine absolute Leinenpflicht gilt. Folgende Aktivitäten sind ideal für Hund und Mensch:

  • Wandern in Europas größtem Hochmoor (Hohe Venn)
  • Wintersport in der Nähe von Burg Reinhartstein
  • Abkühlung in den zahlreichen Seen entlang vieler Rad- und Wanderwege
  • Sightseeing in beeindruckenden Städten wie Brügge, Mons oder Gent

Besonders beliebt ist die Ardennen Region. Hier vereinen Hundebesitzer viele Interessen, sodass Radfahren, Wandern, Sightseeing und die Besichtigung von historischen Prachtbauten möglich sind.

Hinweis: Wer allgemeine Reisetipps für den perfekten Urlaub mit Hund sucht, der schaut hier mal vorbei. Neben praktischen Vorbereitungen und expliziten Informationen zum Thema „Fliegen“ bekommen Hundehalter eine praktische Checkliste. So lassen sich die ersten Reisen mit Hund perfekt absolvieren.

Urlaub in der Heimat: Im tierfreundlichen Deutschland gilt es auf regionale Bestimmungen zu achten

An den deutschen Küsten gibt es zahlreiche ausgewiesene Hundestrände, wo die Vierbeiner toben und entspannen können.

Wer mit dem Hund keine lange Reise tätigen will, bleibt im Heimatland und macht im tierfreundlichen Deutschland Urlaub. Gut zu wissen für eine Reise auf bekanntem Terrain ist die Tatsache, dass es von Bundesland zu Bundesland andere Bestimmungen gibt. Damit sind beispielsweise Regelungen zu Leinenpflicht und Maulkorbzwang gemeint. Ansonsten gibt es in Deutschland zahlreiche Gegenden, die sich für einen Urlaub mit Hund anbieten. Dazu zählen:

  • Nord- und Ostsee sind beliebte Destinationen für den Urlaub mit Hund. Vorteilhaft sind die ausgewiesenen Hundestrände, wo die Tiere mit Artgenossen spielen können.
  • Mosel, Rhein und Elbe überzeugen hingegen mit beeindruckenden Landschaften. Wandern und Radfahren sind tägliche Beschäftigungen für Mensch und Tier.
  • Das Mittelgebirge lädt zum Entdecken und Herumstreifen ein. Zudem sind Hunde in den zahlreichen urigen Gaststätten herzlich willkommen.

Historisches Estland überzeugt mit Natur und menschenleeren Küsten

Im vielseitigen Estland tauchen Hundehalter mit ihren Vierbeinern in teils menschenleere Sumpf-, Moor- und Seenlandschaften ein. Das historische und gleichzeitig naturprächtige Land ist ideal für einen Urlaub mit der Fellnase, weil…

  • …sich Hunde an weitläufigen Küstenabschnitten austoben können.
  • …geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten zum Entdecken locken.
  • …hundefreundliche Hotels und Ferienhäuser in großer Vielfalt verfügbar sind.
  • …naturbelassene Landschaften mit Wäldern, Wasserfällen und Sumpfgebieten zum Wandern einladen.

Tipp: Es lohnt sich, gemeinsam mit dem vierbeinigen Liebling die Hauptstadt Estlands zu erkunden. Tallinn gehört nämlich zu den tierfreundlichsten Städten Europas. Haustiere sind hier auch in öffentlichen Bereichen gern gesehen.

Tiergerechtes Irland: Einzigartige Flora und Fauna der grünen Insel mit Hund entdecken

Bei einem Wanderurlaub mit Hund in Irland gehen die Herzen von Hund und Halter auf. Zu entdecken gibt es 40
verschiedene Grüntöne.


Auch, wenn die Anreise per Flugreise mit Hund eventuell anstrengender sein kann, lohnt sich dieses Reiseziel in jedem Fall. Irland ist mit seiner unvergleichlichen Flora und Fauna eine Reise wert. Die Landschaft überzeugt angeblich mit 40 unterschiedlichen Grüntönen, die es auf den zahlreichen Wanderwegen zu entdecken gilt. Die facettenreiche Natur bietet für Hund und Mensch eine Vielzahl an Nationalparks, steilen Küstenabschnitten, wunderschönen Sandstränden und atemberaubenden weiten Ebenen. Wer das perfekte Reiseziel für einen Wanderurlaub sucht, ist hier an der richtigen Adresse.

Ein wichtiger Tipp für eine Irlandreise mit Hund ist, dass neben den EU-Einreisebestimmungen eine weitere Verpflichtung auf Hundehalter zukommt: Einreisende Tiere müssen mindestens 24 Stunden, besser 120 Stunden vorher, eine Impfung gegen Bandwürmer erhalten.

Evergreen für einen tierfreundlichen Urlaub: Wälder und Seen in Schweden

Wälder und Seen so weit das Auge reicht – die schwedische Landschaft gehört zu den beliebtesten Reisezielen unter Haustierhaltern. Grund dafür ist der vielseitige Auslauf für die Vierbeiner, denn hier können sie sich kompromisslos gut austoben. In Schweden sind Ferienhäuser für den Urlaub mit Hund besonders beliebt. Laut einer Urlaubsanalyse zum Thema „Ferienhäuser“ wurde festgestellt, dass rund 40 Prozent der Ferienhausurlauber mit einem Haustier verreisen. Kein Wunder, denn diese Unterkunftsart bietet sich vor allem für Reisende mit Hund an. In der Regel sind die Grundstücke eingezäunt, sodass der Vierbeiner nicht weglaufen kann.

Tipp: Laut den Hinweisen für EU-Reiseländer vom VDH gilt der Leinenzwang in Schweden nur vom 01. März bis zum 20. August.

Gesund durch die kalte Jahreszeit - Hunde in Herbst und Winter richtig versorgen

Gesund durch die kalte Jahreszeit: Hunde im Herbst und Winter richtig versorgen

Wenn es draußen stürmt, hagelt und schneit und die Temperaturen in frostige Regionen fallen, beginnt nicht nur für den Menschen die ungemütliche Jahreszeit. Auch Vierbeiner spüren die nasskalte Witterung in den dunklen Monaten des Jahres. Zu Stubenhockern werden die meisten Hunde deshalb trotzdem nicht. Sie lieben es auch im Herbst und Winter, ausgiebige Spaziergänge zu machen und sich an der frischen Luft so richtig auszutoben. Natürlich gibt es auch Vierbeiner, die es bei Wind und Wetter nicht unbedingt nach draußen zieht. Sie lassen sich vielleicht gerade noch dazu motivieren, ihr Geschäft zu verrichten, bleiben ansonsten aber lieber drinnen im Warmen. Gelegentlich lässt sich in Spaziergang in der nasskalten Winterluft aber nicht vermeiden. Damit Regen, Wind, Schnee und Eis keine ungemütlichen Nebenwirkungen mit sich bringen, sollten Hundehalter ihren vierbeinigen Familienmitgliedern im Herbst und Winter eine besondere Pflege zuteilwerden lassen und ein paar nützliche Hinweise beachten, damit Hunde gesund und munter durch die kalte Jahreszeit kommen.

Auch Hunde können frieren

Wenn Frauchen und Herrchen sich mit Schal und Mütze bewaffnen und den Mantelkragen hochschlagen, können sich Hunde auf ihr Fell verlassen. Im Winter wird die Unterwolle bei vielen Hunderassen dichter, um sie möglichst gut gegen frostige Temperaturen und nasskaltes Wetter zu schützen. Trotz kuscheligem Winterfell können unsere vierbeinigen Freunde aber durchaus frieren und sind deshalb vielleicht nicht unbedingt ein Fan der kalten Jahreszeit. Wann ein Hund friert, hängt zum Teil von der Rasse und der damit verbundenen Fellstruktur ab. Ein verlässliches Kriterium ist aber vor allem das Körpergewicht des Hundes, das Frauchen und Herrchen besser einschätzen lässt, ob ihr Liebling möglicherweise friert. Wie das Tiermedizinportal berichtet, haben sich Forscher der Tufts University in Amerika eingehend mit dem individuellen Kälteempfinden von Hunden beschäftigt und dabei repräsentative Richtwerte ermittelt:

Hunde, die 25 Kilogramm und mehr wiegen, sind meist gut gegen die Kälte gewappnet. Sie frieren erst bei Temperaturen, die deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen, also etwa ab -10 bis -15 Grad. Das muss natürlich nicht heißen, dass sie deshalb an nasskalten Wintertagen mit Begeisterung vor die Tür gehen. Ungemütlich können sich große und schwere Hunderassen je nach Witterung auch schon bei wärmeren Temperaturen fühlen.

Hunde, die zwischen 10 und 25 Kilogramm auf die Waage bringen, können sich schon bei 0 bis -5 Grad unwohl fühlen. Wird es noch kälter frieren sie meist trotz ihres Winterfells empfindlich, wenn sie länger draußen sind.

Noch kleinere Hunde und Hunderassen, die weniger als 10 Kilogramm auf die Waage bringen, frieren meist sehr schnell und fühlen sich schon um den Gefrierpunkt herum nicht mehr so ganz wohl in ihrer Haut. Sie sollten an sehr kalten Tagen nur kurz und potentiell durch eine wärmende Kleidungsschicht geschützt ins Freie.

Besonders kälteempfindlich sind auch sehr junge oder sehr alte Hunde und Rassen, die von Natur aus ein kurzes Fell haben. Hier kann nach Bedarf mit wärmender Kleidung für Hunde aufgerüstet werden. Kühlt ein Hund nämlich im Herbst und Winter zu stark aus, können ähnlich wie beim Menschen eine unangenehme Erkältung oder eine sehr schmerzhafte Blasenentzündung die Folge sein. Grundsätzlich gilt: Ein Hund, der sichtbar zittert, den Schwanz einzieht oder sich nur noch langsam bewegt, friert, und sollte schnell wieder ins Warme kommen.

Mit Hunde gesund durch die kalte Jahreszeit

Empfindliche Pfoten brauchen besondere Pflege

Vor allem die Pfoten eines Hundes sollten in der kalten Jahreszeit eine Extraportion Pflege bekommen. Sie sind jetzt sehr anfällig für Verletzungen und Entzündungen, die äußerst unangenehm du schmerzhaft sein können.

Als Vorbereitung auf die Spaziergänge im Herbst und Winter sollten die Haare zwischen den Zehen sorgfältig zurückgeschnitten werden. Bleiben sie zu lang, können sich Streusalzpartikel oder mit kleinen Steinchen versetzte Schneeklümpchen darin festsetzen und die Pfoten stark reizen. Oft lohnt sich vor dem ersten Kälteeinbruch sogar ein Besuch beim Hundefriseur, um die Pfoten fachmännisch auf den Winter vorzubereiten.

Die empfindliche Haut an den Pfoten sollte außerdem mit sehr fett- und nährstoffreichen Cremes gegen Kälte und Salz geschützt werden. Besonders gut geschützt sind Hundepfoten, die täglich mit einer reichhaltigen und speziell zusammengesetzten Pflege versorgt werden. Für eine Extraportion Pflege und Schutz sorgen hochwertige Inhaltsstoffe wie Bienenwachs, Kokosöl, Lavendel und Ringelblumen.

Direkten Kontakt mit Streusalz oder Split sollten Hundehalter übrigens so gut wie möglich meiden. Die Kristalle können nicht nur bei Berührung schmerzhaft sein, sondern auch die weiche Haut an den Pfoten reizen und sogar verletzen. Wenn feine Risse in den Pfoten entstehen, können Streusalz und Schmutzpartikel eindringen. Schmerzhafte und sogar gesundheitsgefährdende Entzündungen können die Folge sein. Hundehalter sollten sich deshalb nach jedem Spaziergang etwas Zeit für die Pfotenpflege nehmen. Zunächst werden Salzablagerungen und Schmutzpartikel vorsichtig mit lauwarmem Wasser entfernt. Anschließend lässt sich die spezielle Pfotenpflege besonders gut auftragen. Vor dem nächsten Einsatz im Freien. sollte die Creme in Ruhe einziehen und die Pfote etwas regenerieren können.

Wer im Winter auch bei frostigen Temperaturen gerne mit seinem Vierbeiner unterwegs ist, kann mit speziellen Hundeschuhen für einen hochwertigen Schutz gegen Salz, Split und gefrorenen Boden sorgen. Vor allem bei kleinen Verletzungen oder gereizten Pfoten sollten Hunde auf jedem Spaziergang im Winter Schuhe tragen. Wer der Idee eher skeptisch gegenübersteht, kann zunächst auf eine intensive Pfotenpflege setzen und die Hundeschuhe nur für den Notfall im Gepäck haben.

Keine langen Pausen auf kaltem Boden

Hunde halten sich im Winter warm, indem sie sich viel bewegen. Auf Spaziergängen in der kalten Winterluft sollten längere Pausen deshalb vermieden werden. Ideal sind mehrere kurze Spaziergänge, die über den ganzen Tag verteilt werden und die aufgrund der kurzen Laufstrecke ohne große Pausen auskommen.

Vor allem sollten Hunde niemals lange auf kaltem Untergrund liegen. Das gilt nicht nur für Schnee und Eis. Auch im Herbst kann der Boden je nach Witterung schon empfindlich kalt sein. Liegt ein Hund zu lange auf einen unangenehm kühlen Untergrund, kann dies zu Erfrierungen oder einer Blasenentzündung führen. Wer trotz frostiger Temperaturen nicht auf längere Spaziergänge verzichten möchte, sollte eine isolierende Decke für seinen Vierbeiner im Gepäck haben. Es gibt besonders kompakte und leichte Hundedecken mit Isolierschicht, die sich bei Bedarf schnell ausbreiten und wieder einpacken lassen. So findet der Hund bei jeder Pause ein warmes Plätzchen, um sich auszuruhen, ohne direkt auf dem ausgekühlten Boden platznehmen zu müssen.

Durch ausgewogene Ernährung das Immunsystem stärken

Genau wie beim Menschen, ist auch für Hunde ein starkes Immunsystem der ideale Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Wird es draußen kalt und nass, sollte einer ausgewogenen und abwehrstärkenden Ernährung deshalb besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Äußerst wertvoll für ein starkes Immunsystem sind essentielle Fettsäuren, die der Körper des Hundes nicht selbst herstellen kann und die ihm deshalb täglich mit der Nahrung zugeführt werden sollten. Mehrfach ungesättigte Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren stärken das Immunsystem und machen robust für die kalte Jahreszeit. Außerdem sollte die Ernährung eines Hundes im Winter viel Vitamin A und Zink enthalten. Beide unterstützen die Gesundheit der Schleimhäute, die durch nasskalte Außenluft und eher warme und trockene Heizungsluft in Innenräumen stark beansprucht werden können. Eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützt außerdem die Gesundheit der Darmflora und kann so das Immunsystem täglich unterstützen. Wenn ein Hund trotz vermeintlich ausgewogener Ernährung im Herbst und Winter häufig krank ist und insgesamt mit einem schlechteren Gesundheitszustand zu kämpfen hat, können auch spezielle Nahrungsergänzungen für eine ausreichende Nährstoffversorgung und damit für ein stärkeres Immunsystem sorgen. Diese sollten allerdings nur in Abstimmung mit dem Tierarzt zum Einsatz kommen.

Vor allem Hunde, die sich trotz nasskaltem Wetter gerne im Freien bewegen, sollten im Herbst und Winter übrigens eine Extraportion Futter erhalten. Um in der kalten Witterung die Körpertemperatur konstant aufrechterhalten zu könne, benötigen Hunde viel mehr Energie, als dies im Sommer der Fall ist. Damit die wärmende Fettschicht dafür nicht angegriffen werden muss, darf der Napf ruhig ein bisschen voller sein. Das gilt allerdings nur im Zusammenhang mit ausreichender Bewegung an der frischen Luft. Für die Stubenhocker unter den vierbeinigen Familienmitgliedern sollte das Futter im Winter nicht zu kalorienhaltig sein, damit sie sich durch die reduzierte Bewegung keine ungesunde Fettschicht anfressen.

Mit dem notwendigen Hintergrundwissen und der passenden Ausrüstung kommen Hund und Halter gesund und munter durch die kalte Jahreszeit.

Schnupfenzeit für Hunde

Schnupfenzeit bei Hunden: Niesen, Husten, laufende Nase

Bei nasskaltem Wetter ist auch das Immunsystem von Hunden geschwächt. Deshalb kann es bei Ihrem Hund während der Schnupfenzeit schnell zu einer Erkältung kommen.

Anzeichen dafür, dass Ihr Hund erkältet ist:

Erkältungen äußern sich bei Hunden meist durch,

  • Niesen,
  • Nasenausfluss,
  • häufiges Schlecken der Nase,
  • tränende Augen

Ein erkälteter Hund ist auch oft müde und lustlos.

Behandlung bei Schnupfen oder Erkältung des Hundes:

Bei einer leichten Erkältung sollten Sie dem betroffenen Hund Ruhe und einen warmen Schlafplatz verordnen.
Unternehmen Sie mit Ihrem Hund nur noch kleine Spaziergänge. Sollte er nass werden, reiben Sie Ihre Fellnase bitte gründlich trocken.

Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr erkälteter Hund genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Wenn er nicht trinken mag, weichen Sie sein Trockenfutter ein oder geben Sie Wasser unter sein Feuchtfutter.

Wann muss ich mit dem erkälteten Hund zum Tierarzt gehen?

Leidet der Hund zusätzlich zum Schnupfen an Husten, rasselndem Atem, Würgen, eitrigem Augenausfluss oder erhöhter Körpertemperatur  (über 38,5) sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.
Falls nötig wird der  Tierarzt Antibiotika oder andere Medikamente verschreiben.

Dauer

Es kann einige Tage dauern bis die Erkältungsbeschwerden beim Hund nachlassen.

Birgitt Thiesmann (51), Heimtierexpertin der Tierschutzstiftung VIER PFOTEN:

„Wenn ein Hund anfängt zu kränkeln, sind Wärme und Ruhe überaus wichtig. Machen Sie es Ihrem Hund zuhause richtig gemütlich. Auch Inhalieren ist beim vierbeinigen Patienten eine gute Möglichkeit, um Erkältungsanzeichen zu lindern. Besonders gut eignen sich dafür Wasser mit Meersalz sowie verschiedene Kräuter oder Teesorten. Auf ätherische Öle sollte jedoch unbedingt verzichtet werden.“

Inhalieren hilft auch Hunden

Am einfachsten gelingt das Inhalieren, wenn Hunde an eine Schlaf- oder Transportbox gewöhnt sind. Man schließt das Tier ein, stellt den Topf davor und legt ein Handtuch oder eine Decke über Box und Topf. Wichtig ist, dass der Topf nicht zu dicht an der Box steht, damit er nicht umgeworfen werden kann. Die Inhalationsflüssigkeit sollte sehr warm, aber auf keinen Fall kochend sein.
Wenn der Hund Anzeichen von Panik oder Unwohlsein zeigt, muss die Anwendung sofort beendet werden.

Eine weitere Möglichkeit ist, das Sie sich mit Ihrer Fellnase zwischen zwei Stühle oder Sessel setzen über die eine Decke liegt. Der Topf mit der dampfenden Flüssigkeit sollte direkt vor Ihnen und Ihrem Hund stehen. So können Sie im selbstgebauten Zelt mit Ihrem kranken Hund 10 Minuten inhalieren.

Schnupfzenteit: Erkältungen beim Hund vorbeugen

Damit es gar nicht erst zur Erkältung kommt, sollten Hundehalter vorbeugen. Hunde haben in der Schnupfenzeit einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Fettsäuren. Zur Stärkung der allgemeinen Immunsituation können Präparate wie Echinacea, Vitamin C und Aloe Vera übers Futter verabreicht werden.

Um die Atemluft zu verbessern, hat sich das Aufstellen von Luftbefeuchtern bewährt. Auf alle Fälle sollte man aber auf Raumdüfte, Sprays oder Räucherstäbchen verzichten.

Ansteckungsgefahr

Dass sich ein Hund  bei seinem Besitzer ansteckt oder der Besitzer beim kranken Hund, ist sehr unwahrscheinlich, aber es kann bei einer Erkältung  vorkommen.

Von einem Hund auf einen  anderen  Hund  kann sich die Erkältung  aber  schnell übertragen.
Deshlab lassen Sie Ihren kranken Hund wenn möglich, nicht mit anderen Hunden spielen. Auch Ausstellungen  oder Hundeschule sollte Tabu sein.

Niesen beim Hund kann auch auf andere Krankheiten hinweisen

In den meisten Fällen ist Niesen beim Hund auf  stärkere Lichteinwirkung , Aufregung  oder vorübergehende Reizungen der Nasenschleimhäute zurückzuführen.
Stoffe welche die Nasenschleimhaut eines Hundes reizen können sind z.B.  Deo, Parfums, Haarsprays, Autoabgase.

Krankheitsbedingte Ursachen von Niesen beim Hund

Allergien, Polypen, Infektionen mit Viren, Bakterien oder Pilzen,  Wegener Granulomatose (nekrotisierende Entzündung der Gefäße,  mit  Granulombildung an Nase, Nasenhöhlen), Fremdkörper, Verletzungen.  Auch systemische Erkrankungen, wie beispielsweise Blutgerinnungsstörungen können Niesen auslösen.

Hund barfen - welches futter ist das beste

BARFen: Welches Gemüse für Hunde geeignet ist

Dass bei der biologisch artgerechten Fütterung von Hunden nicht nur rohes Fleisch in den Futternapf gehört, ist all jenen, die sich näher mit dem Thema BARFen beschäftigt haben, längst bekannt. Wie ihre wilden Vorfahren, die Wölfe, benötigen auch Hunde für eine ausgewogene und gesunde Fütterung pflanzliche Nahrungsanteile. Etwa 20 bis 30 Prozent einer Hundemahlzeit sollten aus anderen als tierischen Komponenten bestehen. In der Natur nehmen die Vierbeiner diese durch das Verspeisen der Verdauungstrakte ihrer Beutetiere auf, die in der Regel mit pflanzlicher Nahrung gefüllt sind. Gemüse und in geringerem Maße auch Obst gehören deshalb unbedingt auf den Speiseplan von Hunden. Nur so ist gewährleistet, dass der vierbeinige Hausfreund all die notwendigen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe bekommt, die er benötigt, um gesund und aktiv zu bleiben.

Welche Gemüsearten besonders zu empfehlen sind, hängt nicht ganz unwesentlich von den individuellen Vorlieben und Verträglichkeiten des jeweiligen Hundes ab. Allerdings sind bestimmte Sorten anderen eindeutig vorzuziehen. Wieder andere können für die Vierbeiner sogar zu einer Gefahr werden.

Diese Gemüsearten liefern besonders wertvolle Nährstoffe

Besonders wertvolle Inhaltsstoffe hat beispielsweise die Karotte zu bieten. Sie ist nicht nur reich an wichtigen Ballaststoffen und Vitaminen, sondern auch an unverzichtbaren Mineralstoffen. Durch den hohen Anteil an Pektin werden der Darm und seine Schleimhäute nachhaltig geschützt. Darüber hinaus sorgen Carotine für gesunde Augen und ein seidiges Fell.

Auch die verschiedenen Arten von Speisekürbissen sind aufgrund ihrer hohen Verträglichkeit gut als pflanzliche Zugabe beim BARFen geeignet. Neben Vitamin A, Kalzium und Magnesium sind Kürbisse auch erstklassige Lieferanten von Betacarotin, das für eine Stärkung des Immunsystems sorgt.

Zur Stärkung des Immunsystems trägt auch die Rote Bete bei. Mit ihren Vitaminen und Mineralstoffen wirkt sie sich außerdem positiv auf die Blutbildung und die Verdauung aus. Allerdings sollten Rote Beten, wie auch Spinat und Mangold, aufgrund ihres hohen Anteils an Nitrat und Oxalsäure nur in Maßen oder in Verbindung mit ausgleichenden Produkten wie etwa Hüttenkäse verfüttert werden.

Besonders nährstoffreich präsentiert sich auch die Süßkartoffel. Sie liefert nicht nur wichtige Kohlenhydrate sowie die Vitamine A und C, sondern auch jede Menge Magnesium und Ballaststoffe. Durch den beachtlichen Anteil an Antioxidantien stellt sie eine hervorragende Prophylaxe gegen Entzündungen dar.

FertigBARF mit Gemüse als bequeme Alternative

Beim Einkauf der pflanzlichen Komponenten des BARFens hilft nicht nur der Gemüsehändler um die Ecke, sondern auch spezielle Onlineshops. So ist das gefrostete BARF Gemüse vom Tierhotel zum Beispiel bestens geeignet, einen gesunden und ausgewogenen Fütterungsplan zusammenzustellen.

Einen guten Mix verschiedener Produkte bietet auch fertiges BARF inkl. Gemüse von JuniBARF, das ebenfalls bequem über das Internet bestellt werden kann. Die aufwändige Zusammenstellung und Verarbeitung von unterschiedlichen Gemüsesorten kann auf diese Weise leicht umgangen werden, denn diese Produkte sind bereits fertig supplementiert, sodass selbst nichts mehr hinzugefügt werden muss.

Einige Gemüsesorten bergen Risiken und Gefahren für Hunde

Trotz der wichtigen Funktion, die Gemüse bei der biologisch artgerechten Rohfütterung einnimmt, sind jedoch nicht alle Sorten uneingeschränkt zu empfehlen. Auf bestimmte Produkte sollte generell verzichtet werden, da sie bei Hunden eine toxische Wirkung entfalten, die zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Neben Lauch, Zwiebeln und Knoblauch (bei einigen Hunderassen) sind auch Avocados für die Vierbeiner eher ungeeignet. Während die Schwefelverbindungen in den Zwiebelgewächsen die roten Blutkörperchen angreifen, attackiert das in der Avocado enthaltene Persin das Herz. Darüber hinaus kann der hohe Fettgehalt auch Verdauungsprobleme hervorrufen.

Die richtige Zubereitung ist ein entscheidender Punkt für die Verträglichkeit

Bei der Zubereitung einer BARF Mahlzeit, die pflanzliche Komponenten enthält, sollten einige grundsätzliche Dinge beachtet werden. Zunächst einmal sollten Gemüse und Obst unbedingt gewaschen werden, um eventuelle Rückstände von Pflanzen- und Insektengiften zu beseitigen. Während zum Beispiel bei Karotten auf das Schälen verzichtet werden kann, ist dies beim Kürbis und bei der Süßkartoffel unerlässlich. Die Süßkartoffel muss außerdem vor dem Verzehr unbedingt gekocht werden. Derart vorbereitet sollten alle Gemüsesorten anschließend püriert werden. So ist gewährleistet, dass die Vierbeiner ihre tägliche Ration an pflanzlicher Nahrung in verträglicher Form aufnehmen und auch verarbeiten können. Auch ein Schuss Öl, zum Beispiel Kokosöl oder Lachsöl helfen dabei, das Gemüse für den Hund verträglicher zu machen.

Generell gilt nicht nur beim BARFen allgemein, sondern auch beim Verfüttern von BARF Gemüse, dass eine intensive Beschäftigung mit dieser Fütterungsart unbedingt erforderlich ist, bevor die Ernährung eines Hundes auf die biologisch artgerechte Rohfütterung umgestellt wird. Generell gilt jedoch bei jeder Fütterungsart, dass man sich vorher genau informieren sollte, wie man Hunde richtig füttert.

Bildmaterial: © Dogma Tiernahrung GmbH

Kleinster Hund der Welt

Der kleinste Hund der Welt-ein Yorkshire Terrier

Ist dieser Yorkshire Terrier der kleinste Hund der Welt?
250 gramm wiegt der kleiner Wirbelwind bei einer Höhe von 7 cm und einer Länge von 12cm.
Die Geschwister des Mini-Terriers wiegen alle ca. 16x so viel.
Sein Besitzer sagt das er der kleinste Hund der Welt sei.
Egal ob das stimmt oder nicht er ist einfach süss.
Schaut selbst..

Hund entlaufen - Wie finde ich Ihn wieder?

Hund entlaufen: Das sollten Sie beachten

Möglichkeiten Ihren Hund schnell wieder zu finden

Hund entlaufen – Wie finde ich Ihn wieder?

Kein anderes Lebewesen ist uns Menschen so nah wie der Hund. Kein Zweifel also, dass es für einen Hundebesitzer eine Ausnahmesituation darstellt, wenn der geliebte Vierbeiner entlaufen ist. Eine längere Abwesenheit dieses „Familienangehörigen“ bereitet den Betroffenen meist großen Kummer und immense Sorgen. Erst recht, wenn er als Teil der Familie in die täglichen Abläufe integriert war. Doch soweit muss es nicht kommen. Um den Ausreißer möglichst schnell zu finden, bieten sich einige Möglichkeiten an. Die Palette reicht von einfachen Hilfsmitteln bis hin zu technisch ausgefeilten Lösungen. Ist der Hund trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ohne Halsung und ohne Möglichkeit zur Ortung abgängig, ist schnelles Handeln entscheidend. Verschiedene Maßnahmen helfen dann dabei, den Entlaufenen bald wieder in Empfang nehmen zu können.
Was bei der Rückkehr zu tun ist, und was zu beachten ist, wenn Sie einen fremden Hund finden, erfahren Sie im letzten Abschnitt.

Da bist Du ja wieder! Oder: Was kann bei der Suche helfen?

Als einfachste und sicherste Möglichkeit hat sich in den vergangenen Jahrzehnten die Verwendung von identifizierenden Hundehalsbändern erwiesen. Von technischen Gegebenheiten unabhängig, sorgt die Halsung effektiv dafür, ihren Hund schnell wieder zu Ihnen zurückzubringen. Ob Sie die Halsung nun mit Ihrer Telefonnummer oder Ihrer Adresse beschriften, ist zunächst zweitrangig. Wichtig ist nur, dass der Finder den Hund zweifelsfrei Ihnen zuordnen kann. Die Auswahl reicht von stabilen Halsbändern aus Polyester, über Biothane-Halsungen in Signalfarben, bis hin zu elastischen Halsbändern, bei denen das Verletzungsrisiko deutlich minimiert ist.

Etwas zeitgemäßer als die Verwendung von Halsungen ist die Kennzeichnung durch einen Chip. Einmal durch den Tierarzt implantiert, gibt er ein Hundeleben lang Auskunft über das Herkunftsland und führt eine eindeutige Identifikationsnummer. Das Auslesen ist nur mit einem speziellen Lesegerät möglich. Dies führt allerdings in aller Regel dazu, dass Sie ihren Hund erst mit zeitlicher Verzögerung wiedersehen – nur Rettungskräfte, wie die Polizei, Feuerwehr oder Tierärzte und Tierheime besitzen solch ein Gerät. Der Einsatz des Chips hat sich offenbar trotzdem bewährt: In einigen Bundesländern ist die Kennzeichnung mittels implantierten Chips abhängig von Rasse oder Größe des Hundes mittlerweile Pflicht.

Wird auf der Halsung oder einem Chip eine Hundeidentifikationsnummer verwendet, sollten Sie unbedingt auch an den Eintrag in eines der Hunderegister denken. Das Angebot ist mittlerweile vielfältig. Das bekannteste Register betreibt der spendenfinanzierte Verein TASSO e.V.. Daneben unterstützen Sie auch der von Jägern ins Leben gerufene Dienst registrier-mich.de, der Deutsche Tierschutzbund oder die Internationale Zentrale für Tierregistrierung bei der Suche nach dem entlaufenen Vierbeiner.

Auch elektronische Hundeortungsgeräte helfen dabei, den Standort ihres Hundes schnell festzustellen und ihn unversehrt zurückzubringen. Die liebevoll als „Hunde-Navi“ bezeichneten Geräte unterscheiden sich in Ausstattung, Funktionalität – und natürlich im Preis. Moderne Geräte ermitteln die exakte Position des Vermissten via GPS und senden diese über Funk oder das Mobilfunknetz an den Hundeführer.

Der Einsatz sozialer Medien hat sich bei der Suche nach den Vermissten in den letzten Jahren ebenfalls oftmals sehr bewährt. Tierfreunde unterstützen sich dort gegenseitig und organisieren sich in eigens dafür eingerichteten Facebook-Gruppen, wie z.Bsp. “Jagdhund vermisst”. Je mehr Menschen Ihr Gesuch lesen, desto größer sind natürlich die Chancen, ihren haarigen Begleiter wiederzufinden. Die Suchmeldungen dort können geteilt, kommentiert – oder im besten Fall mit einer Erfolgsmeldung als erledigt gekennzeichnet werden.

Keine Halsung, kein Chip, keine Ortung – was tun?

Gerade bei der Jagd kann es aber auch vorkommen, dass ein Jagdhund ohne Halsung unterwegs ist. Fehlt ein Chip zur Kennzeichnung und wird auch kein Gerät zur Ortung verwendet, sind die Folgen weitreichend: Sie müssen Ihren Hund dann ohne all die genannten Hilfsmittel finden.

Nun heißt es Ruhe bewahren!

Um in dieser emotional fordernden Situation den Überblick nicht zu verlieren, bietet sich der Einsatz einer Checkliste an.

Befolgen Sie die dortigen Punkte, bestehen aber gute Chancen, Ihren Hund auch ohne Kennzeichnung bald wiederzufinden.

Im Internet findet man einige Checklisten die Sie bei der Suche nach Ihrem Hund unterstützen.

Spezielle Fahndungsplakate für ihren entlaufenen Hund können in Nähe des Ortes oder einem belebten Ort in näherer Umgebung des Abhandenkommens das Hilfsmittel der Wahl sein. Der Rufname, besondere Merkmale wie Färbungen des Fells und Ort und Datum des Entlaufens erleichtert eine Zuordnung und bringen Ihnen so vielleicht wertvolle Hinweise ein. Ein „Fahndungsfoto“ hilft am besten dabei, den gesuchten Hund wiederzuerkennen. Vergessen Sie deshalb bitte nicht, regelmäßig Fotos ihres Hundes anzufertigen, um sie gegebenenfalls sofort griffbereit zu haben.

Das große Aufatmen: Wenn ihr Hund zurück ist

Die Erleichterung über das Auffinden des Entlaufenen ist natürlich riesig. Dennoch sollte ihr Hund sofort auf etwaige Verletzungen hin untersucht werden. Es versteht sich von selbst, dem Hund zunächst auch Wasser anzubieten. Je nach Länge der Abwesenheit müssen Sie eine Wurmkur durchführen und Flöhe oder andere Parasiten beseitigen. Die Freude über die Rückkehr dürfen und sollten Sie gerne in den gleichen sozialen Netzwerken teilen, die Ihnen zuvor bei der Suche behilflich waren.

Wenn Ihnen ein fremder Hund zuläuft

Sie haben einen offenbar herrenlosen Hund aufgefunden und möchten nun dabei helfen, ihn möglichst schnell wieder nach Hause zu bringen? Das wird den Halter freuen!

Beachten Sie dabei bitte die folgenden Punkte:
Versuchen Sie zunächst den Hund einzufangen und nach Möglichkeit anzuleinen. machen Sie jedoch nur offensichtlich friedliche Hunde fest!

Bieten Sie dem Hund etwas zu trinken, nach Möglichkeit auch etwas zu fressen an.

Wenn der Hund eine Halsung trägt, sind die Aussichten gut, den Halter schnell zu ermitteln. Falls keine Telefonnummer oder Anschrift des Halters vermerkt ist, finden Sie vielleicht eine Registrierungsnummer. Damit können Sie sich an die oben genannten, gängigen Register wenden, die für Sie den Kontakt zum Hundehalter herstellen.

In den sozialen Netzwerken läuft möglicherweise bereits die Suche nach dem Vierbeiner. Besuchen Sie die einschlägigen Gruppen dort und informieren Sie über ihren Fund.

Haben Sie keine Möglichkeit, den Besitzer zu kontaktieren, bringen Sie den Hund in das dem Fundort nächstgelegene Tierheim.

Bis der Besitzer gefunden wurde, können auch Sie sich um den Hund kümmern. Aber bitte nur, wenn Sie dazu die Möglichkeiten haben und sich die Beherbergung zutrauen. Sie sollten jedoch auf alle Fälle die örtliche Polizeidienststelle informieren – schon um in keinen falschen Verdacht zu geraten.

Berühmte Hunde

Die berühmtesten Hunde der Welt

Wer bei den berühmtesten Hunden der Welt immer sofort an Lassie denkt liegt zwar richtig, denn Sie ist einer der berühmtesten Hunde der Welt – aber es gibt noch viele weitere tolle Hunde.
Der Kult um Lassie begann durch eine Kurzgeschichte die 1938 in der amerikanischen Zeitung „Saturday Evening Post“  erschien. Da es so gut ankam erschien 1940 ein Roman und 1943 kam Lassie ins Kino.

Laika,der erste Hund im Weltraum

Laika war eine Moskauer Mischlingshündin und erster Erdbewohner im Weltraum kam  ja leider zu trauriger Berühmtheit. Am 3.11.1957 wurde sie in Sputnik 2 ins Weltall geschickt.  Auf eine Reise ohne jede Chance wieder zurück zu kommen und zu überleben. Es wird angenommen das Laika einige Stunden nach dem Start an Überhitzung starb. Es gibt eine Briefmarke ihr zu Ehren und Sie bekam auch einen Platz auf einer Erinnerungsliste der tödlich verunglückten Kosmonauten.

Baby rettet Neugeborenes

Der Husky rettete ein Neugeborenes  in Taiwan das Leben. Das Baby war in die Kloschüssel gefallen als die Mutter das Bewusstsein verlor.

Barry, der Lawinenhund

Barry war ein berühmter Lawinenhund. Der Hund wurde 1800 in Bern geboren und soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Die Geschichte um den Lawinenhund Barry besagt das ein Lawinenopfer ihn versehentlich mit einem Wolf verwechselte und den Hund deshalb lebensgefährlich verletzte, so dass Barry auf Wunsch des Priors vom klösterlichen Amt nach Bern gebracht wurde. Dort starb er 1814. Nach seinem Tode wurde der Hund ausgestopft und ist heute noch in einer Vitrine am Eingang des „Naturhistorischen Museums der Bürgergemeinde Bern“ zu sehen.

Barry erlangte traurige Berühntheit

Dieser Barry oder auch Bari (1947 verstorben) erlangte als Hund des letzten Lagerkommandanten des Vernichtungslagers Treblinka, Kurt Franz traurige Berühmtheit.

Bauschan, der treue Gefährte von Thomas Mann

Der Hühnerhund Bauschan war der Lieblingshund von Thomas Mann. Mehr über diese besondere Liebe zwischen Hund und Mensch kann man erfahren wenn man Thomas Manns Buch „Herr und Hund. Ein Idyll“ liest. Dieses Buch schrieb Thomas Mann für seinen Hund Bauschan. Als sein Hund starb beantwortete Thomas Mann die Beileidsschreiben persönlich.

Belferlein

Der Spitz Belferlein war der Haushund der Familie Martin Luthers.

Blondi, der Hund Adolf Hitlers

Die Schäferhündin Blondi gelangte als Hund von Adolf Hitler zu trauriger Berühmtheit. Adolf Hitlers Sekretärin notierte: „Hitler hatte das größte Vergnügen, wenn Blondi wieder ein paar Zentimeter höher springen konnte […], und er behauptete, die Beschäftigung mit seinem Hund sei sein größtes Vergnügen.“ Die Schäferhündin starb am 30.04.1945, wie Adolf Hitler durch Gift.

Bobby, treu über den Tod hinaus

Der Terriermischling Bobby erhielt in Edingburgh ein Denkmal da er über Jahre seinem toten Herrchen die Treue hielt und jeden Tag an dessen Grab wachte.

Boomer, Johannes Rau Hund

Der Mischlingshund Boomer von Altbundespräsident Johannes Rau, gewann durch seine oft tagelangen Ausflüge auf eigener Pfote zu den verschiedensten Orten mediale Aufmerksamkeit.

Buddy hatte nur ein berühmtes Herrchen

Der Hund Buddy, ein Labrador Retriever (1997-2002) lebte mit Bill Clinton während seiner Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten im Weißen Haus.

Butz, Wilhelm Busch zeichnete ihn

Butz war ein brauner Pudel und treuer Begleiter von Arthur Schopenhauer. Schopenhauer ließ seinen Hund von Wilhelm Busch zeichnen.

Canelo,aus dem Buch von Steinebck

Mischlingshund Canelo aus Cadiz, war spanischer Bruder im Geiste von Greyfriars Bobby. 12 Jahre wartete er immer auf dem selben
Platz auf sein verstorbenes Herrchen. Man setzte ihm eine Gedenktafel in Cadiz die jeden daran erinnern soll wie stark die Liebe eines Hundes zu seinem Menschen sein kann.

Charley

Charley war der Pudel von John Steinbeck (US-amerikanischer Autor), wurde durch ein Buch bekannt. John Steinbeck schrieb die Geschichte „Meine Reise mit Charley“,1962 für seinen Hund.

Daffi, Begleiterin von Thomas Brezina

Daffi,eine West Highland Terrier Hündin war der Hund von Thomas Brezina, einem Kinder- und Jugendbuchautor aus Österreich.

Corgis, die Hunde der Queen

Corgis, wer kennt Sie nicht, die Hunde von Elizabeth II. Sie fielen ehr negativ auf. Bekannt wurden die Hunde der Queen durch ihre Beißattacken auf Palastangestellte und Besucher.

Daisy, die Hunde des Modedesigners

Die Yorkshire- Terrier – Hündin Daysi von Rudolph Moshammer. Der Mode-Designer besaß insgesamt vier Terrier die er alle nach und nach in der Öffentlichkeit als Daisy betitelte. Rudolph Moshammer kreierte auch eine eigene Kollektion für Hundebekleidung.

Etah war zuerst am Südpol

Etha eine Samojedenhündin, erreichte 1911 als erste den Südpol. Sie war der Leithund der Expedition von Amundsen.

Fala

Fala war der Scottish Terrier von Franklin D. Roosevelt. Der Präsident erwähnte seinen Hund Fala öfters in seinen öffentlichen Reden. Auch auf Zeitungsfotos war der Scottish Terrier immer wieder mal abgebildet.

Fortune, der Hund der Kaiserin

Fortune war der Mops von Josephine de Beauharnais (Kaiserin der Franzosen)

Foxl, Hitlers erster Hund

Foxl, ein weisser Terrier, war der erste Hund des Gefreiten Hitler. Im ersten Weltkrieg lief der Hund zu ihm, aus einem britischen Schützengraben, über. Bei Kriegsende hatte man ihn aber Hitler schon wieder gestohlen.

Greyfriars Bobby, seine Geschichte wurde verfilmt

Bobby war ein Skye Terrier. Wurde durch außerordentliche Treue zu seinem Herrchen bekannt. Der Hund Bobby gehörte dem Polizisten John Gray. Als sein Herrchen starb soll Bobby 14 Jahre lang an seinem Grab auf dem Kirchhof der Greyfriars Kirk in der Edinburgher Altstadt verbracht haben. Die Geschichte von Hund Bobby wurde sogar verfilmt: „Greyfriars Bobby-Die wahre Geschichte eines Hundes, 1961“. Auch in einem Lassie-Film wird diese Geschichte verarbeitet. Der Hund starb 1827.

Hachiko, wurde zu Lebzeiten ein Symbol für Treue

Der Akita-Inu Hachiko aus Tokio, wurde schon zu Lebzeiten ein japanisches Symbol für Treue. Der Hund holte seinen Besitzer, einen Professor der ihn 1924 mit nach Tokio nahm täglich vom Bahnhof ab. 1925 starb der Professor und der Hund wurde zu Verwandten gegeben. Dort riss er aus und kam jeden Tag weiterhin zur gleichen Zeit zum Bahnhof um auf seinen Besitzer zu warten. Anfangs galt er eher als Ärgernis aber mit den Jahren änderte sich dies und als ein ehemaliger Student des Professors den Hund erkannte und mehrere Artikel über ihn verfasste wurde der Akita in ganz Japan bekannt. 1932 wurde dem Hund ein Denkmal gesetzt. Bei der feierlichen Eröffnung war Hachiko anwesend. 1935 starb der Hund.

Hitler und Rommel

Hitler und Rommel waren die Hunde des britischen Feldmarschalls Bernhard Montgomery im Zweiten Weltkrieg.

Josephine, ihr widmete man einen Roman

Josephine, war die schwarze Pudel – Dame von der Schriftstellerin Jacqueline Susann. Ihren
Roman „Not tonight, Josephine“ widmete Sie ihrem Hund.

Leo biss Richard Wagner und bekam einen Teppich

Die Bulldoge Leo war der Hund von richard Wagners Vermieter in Biebrich/Wiesbaden. Leo biss Wagner in die Hand, so dass er eine Zeit lang nicht komponieren konnte. Trotzdem sandte er dem Hund später aus Wien einen Teppich zum Schutz beim kalten Wetter.

Nipper – das Logo großer Musikfirmen

„Nipper listen to his master´s Voice“ ist der berühmte Hund der still vor dem Grammophon sitzt und der Stimme seines Herrn lauscht. Das sieht man auf dem Logo einiger großen Musikfirmen wie der „EMI Group“.

Mancs

Mancs war ein ungarischer Rettungshund. Erste Berühmtheit erlangte er als er 1999 ein dreijähriges Mädchens rettet, das nach dem Erdbeben im türkischen İzmit 82 Stunden unter Trümmern begraben war.

Peps,  Queen Victoria fragte nach ihm

Peps war ein Cavalier King Charles Spaniel der von 1842-1855 gelebt haben soll.
Wagner berichtete Minna über seinen Empfang bei Queen Victoria in London: „Erst frug sie mich, was Peps macht? Dann: ob Knackerchen artig wäre?“

Pohl

Pohl war der Hund Richard Wagners Vermieter, begleitete aber Wagner als Schutzhund nachdem er bestohlen wurde. Selbst bei der Premiere von Tristan und Isolde 1865 in München liegt er bei Wagner. Pohl starb 1866 in Richard Wagners Abwesenheit in Dresden und wurde einfach verscharrt. Daraufhin exhumierte er den Leichnam des Hundes und baute ihm eine Kiste die er mit einem Pelz auslegte und ließ auch einen Grabstein aufstellen.

Robber, Richard Wagners Fluchtbegleiter

Der Neufundländer Robber begleitete Richard Wagner auf seiner Flucht von Riga über London nach Paris. Auch auf der 24tägigen illegalen Überfahrt ist er dabei. Über den Hund kann man in „Mein Leben“ von Wagner folgende Aufzeichnungen lesen: „Wie es mir auch ergehen möchte, der riesige Hund musste mit nach Paris …..! “
„Zu meiner wachsenden Pein mußte ich das so stark bepelzte, nordische Tier in glühender Sonnenhitze tagelang neben dem Wagen herlaufen sehen“

Russ, begraben neben Richard Wagner

Russ, ein Neufundländer liegt auf dem Grundstück der Villa Wahnfired, dem heutigen Richard Wagner Museum zu den Füßen Richard Wagners begraben.

Sam, hässlichster Hund der Welt

Sam der blinde chinesische Schopfhund aus Santa Barbara, der dreimal in Folge zum hässlichsten Hund der Welt gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!

Stuczel war jahrelang Liebesbote

Stucel erhielt ein Denkmal von Ritter Kurt Weckheim, da er jahrelang Liebesbriefe zwischen dem Ritter der in Gothas Diensten
auf Burg Friedenstein war und seiner heutigen Gemahlin überbrachte. Als der Hund 1650 starb setzte ihm das Paar ein Denkmal.

Die weißen Pudel Athena, Alexa, Lesley und Snoopy

Seit den 1960er Jahren traten die Jacob-Sisters (deutsches Gesangsquartett) immer mit vier Pudeln auf.

Rico, bekannt durch „Wetten dass..“

Rico ein Border-Collie-Rüde, der Hund kann 250 verschieden benannte Gegenstände auf Zuruf unterscheiden.
Der Hund Rico wurde durch „Wetten,dass…?“ bekannt. Dort zeigte der Border Collie das er 77 Wörter den jeweiligen Spielzeugen zuordnen konnte und sie auf Kommando aus einem Nebenraum holte. Mittlerweile kann der Hund dies sogar mit 250 Spielzeugen. Renommierte Fachzeitschriften wie die „Science“ berichteten schon über diesen Hund, seine Fähigkeiten waren schon Gegenstände wissenschaftlicher Untersuchungen. Der Hund soll die Intelligenz eines 3-jährigen Kindes besitzen. Somit wäre der Border Collie Rico fast so intelligent ist wie ein Schimpanse.

Sheriff – stark verbunden mit Dürenmatt

Sheriff war der Hund von Friedrich Dürenmatt. In seinem autobiografischen Werk beschreibt Dürenmatt wie sein Hund bei seinem Herzinfarkt dabei war. Wenn man es liest spürt man die starke Verbindung zwischen Dürenmatt und seinem Hund. Der Maler Valerin malte den Hund auch.

Snuppy, erster geklonter Hund

Der afghanische Hirtenhund Snuppy, war der erste geklonte Hund der Welt. Er wurde am 24.04.2005 geboren.

Tyras attackierte Gortschako

Die Dogge Tyras von Bismarck erlangte Berühmheit weil Sie 1878 dem russichen Gortschakow welcher stark gestikuierte und somit den Beschützerinstinkt des Hundes weckte den Hosenboden aufriss. Ein Zitat von Bismarck: „Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.“

Trump

Der Mops Trump lebte ca. 1740. Er war der ständige Begleiter von William Hogarth. Dieser verewigte den Mops mehrfach in seinen Werken. Im Porzellanporträt im Victoria and Albert Museum in London und von G. C. Lichtenberg wurde er sogar mit einer ausführlichen Fußnote versehen.

Uggie

Der Jack Russell Terrier Uggier (2002-2015) wurde für seine Darstellung im Film The Artist bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Jahr 2012 mit dem Palm Dog Award ausgezeichnet.

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Ernährungsmythen rund um den Hund

Die fünf größten Ernährungsmythen beim Hund

Wie ernährt man einen Hund richtig? Diese Frage wird unter Hundehaltern immer wieder diskutiert. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse helfen dabei, die Ernährung von Hunden gesünder zu gestalten. Trotz vieler wertvoller Beiträge und hilfreicher Informationen, gibt es auch jede Menge Mythen und Binsenweisheiten, die Hundebesitzer in die Irre führen.

1. Gesunde Hundeernährung lässt sich ausschließlich durch Fleisch erreichen

Dieser Mythos ist unter Hundehaltern weit verbreitet. Die Aussage, dass Hunde reine Fleischfresser sind, ist allerdings falsch. Fleisch ist als alleiniges Futtermittel nicht ausreichend. Um den Vierbeiner ausgewogen und bedarfsgerecht zu ernähren, gehören neben Fleisch (Protein) auch Kohlenhydrate, Vitamine und Spurenelemente in seinen Napf. Eine einseitige Ernährung nur mit Fleisch kann gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Mögliche Erkrankungen sind Demineralisierung der Knochen, Beeinträchtigung der Schilddrüsenfunktion, Dickdarmprobleme sowie übel riechender Kot.

2. Fastentage reinigen den Magen-Darm-Trakt des Hundes

Ein Fastentag lässt sich wissenschaftlich nicht rechtfertigen. Rein biologisch kommt es durch einen „24-Stunden-Hunger“ weder zu einer Reinigung des Magen-Darm-Trakts, noch zu einer gesunden Entgiftung. Das einzige Ergebnis ist das der Hund unnötig hungrig ist. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Schäden an den Darmzellen kommen.
Es  wäre effektiver den Nährstoffbedarf des Hundes durch ein ausgewogenes und hochwertiges Hundefutter, täglich zu decken.

3. Getreide ist als Futtermittel für Hunde absolut zu vermeiden

Getreide eignet sich als Energielieferant in der Hundeernährung. Aus diesem Grund wird es häufig im Hundefutter verwendet. Das Gerücht, Getreide sei in jedem Fall schädlich für Hunde und dürfe unter keinen Umständen gefüttert werden, sorgt dafür, dass viele Hundehalter nur getreidefreies Hundefutter verwenden.

Die in Getreide enthaltene Stärke kann der Hund in aufgeschlossener Form sehr gut verwerten. Es ist jedoch ein umstrittener Futterzusatz, weil einige Hunde gegen bestimmte Getreidearten wie beispielsweise Weizen oder Mais Allergien entwickeln können. Der Auslöser von Allergien ist häufig Gluten, ein Klebstoff im Getreide. Für Hunde, die auf gewisse Futtermittel allergisch reagieren, bieten sich Alternativen aus Süßkartoffel und Reis an.

Der Tierarzt kann mit einer sogenannten Ausschlussdiät herausfinden ob ein Hund tatsächlich an einer Futtermittelallergie leidet.

4.Zähneputzen ist beim Hund in keinem Fall nötig

Regelmäßige Zahnpflege durch Zähneputzen ist ein umstrittenes Thema. Die Annahme, dass Zähneputzen beim Hund unnötig ist, ist lediglich zum Teil richtig. Gerade bei kleinen und kurzschnauzigen Hunden, die wenig Platz im Kiefer haben, kann es durch Ablagerungen und Zahnstein zu schmerzhaften Entzündungen kommen. Im schlimmsten Fall können diese auf den Blutkreislauf übergreifen und Organe schädigen. Um Zahnfleischentzündungen und -ablagerungen zu vermeiden, ist das tägliche Zähneputzen zu empfehlen. Neben speziellen Hundekauknochen, können zudem bestimmte Bestandteile im Hundefutter wie Zinksulfate oder Eukalyptus dazu beitragen, Zähne gesund zu halten und Zahnprobleme vorzubeugen. Bei größeren Hunden sollten Hundebesitzer ein- bis dreimal pro Woche zur Hundezahnbürste greifen.

5. Häufige Futterumstellungen sind wichtig für den Hund

Dass Hunde eine abwechslungsreiche Ernährung benötigen, ist aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht richtig. Wichtig ist, dass sich der Hund ausgewogen ernährt und mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Durch häufiges wechseln des Hundefutter kann es zu Verdauungsproblemen kommen, da sich die sensible Darmflora erst auf das neue Hundefutter einstellen muss. Sind Futterumstellungen nicht vermeidbar sollten diese nur langsam erfolgen und sich nach Möglichkeit über 3 bis 4 Tage erstrecken.
Ein Hundefutter  sollte nie ohne einen wirklich wichtigen Grund ausgewechselt  werden. Gründe sind zum Beispiel eine Allergie gegen bestimmte Futtermittel, eine absolute Futterverweigerung oder altersbedingte Anpassungen.

Hunde an der HundeleineHunde an der Hundeleine

Hunde richtig führen

Wenn man sich einen Hund anschafft verändert sich das eigene Leben und auch das der direkten Umwelt. Denn so ein Hund bedeutet, neben einer Menge Freude, auch eine Menge Verantwortung gegenüber dem Hund und den Mitmenschen.
Für ein friedliches Miteinander sind ein paar grundlegende Regeln notwendig die dafür Sorge tragen sollen, dass Mensch und Hund in möglichst großer Eintracht gemeinsam leben können. Jeder der sich einen Hund zulegt sollte sich also damit beschäftigen dass er diese „Spielregeln“ einhält.
Alles andere bringt nur Verdruss und Ärger mit Menschen, die unter Umständen Vorbehalte gegen Hunde und Hundehalter haben

Deshalb wichtig:

Hunde sollten im Freien nicht gänzlich unbeaufsichtigt sein.
Sie sollten ihren Hund in jedweder Situation kontrollieren können.
Hunde sollten möglichst auf Zuruf zurückkommen und bei absehbarer Begegnung mit anderen Menschen, Hunden oder Wildtieren, angeleint werden.
Wenn Sie Ihren Hund „frei“ laufen lassen dann sollte er immer Sicht-und Rufweite sein.
Hunde sollen keine Wildtiere jagen.
Hunde sollten auch in keinem Fall durch frische Saatsfelder laufen, irgendwo buddeln oder im Unterholz Jungtiere während der Brut-und Setzzeit aufscheuchen.
Wenn ihr Hund sein Häufchen macht, dann hat ein guter Hundehalter immer schon eine Tüte bereit und entsorgt das ganze.

Wer seinen Hund so vorausschauend führt wird eine Menge positive Erlebnisse mit seiner Umwelt verbuchen können. Und vielleicht besteht dann die Möglichkeit dass wir eines Tages nicht überall nur Schilder mit der Aufschrift „Hunde verboten“ mehr sehen müssen. Denn dann haben auch die größten Kritiker begriffen dass es verantwortungsvolle Menschen gibt die einen Hund in jeder Situation “ führen“ können.

So erkennt und akzeptiert dein Hund dich als Führungsperson

Dein Hund sollte nicht an der Leine ziehen

Du kannst deinem Hund keine Sicherheit vermitteln, wenn er dich hierhin und dorthin zieht und selbst entscheidet wo er lang gehen möchte.  Unterbindest du dies nicht und gibst z.B. verärgert auf,  deutet dein Hund es  als Zeichen das du nicht in der Lage bist das Rudel (die Gruppe) anzuführen. Auch wenn dein Hund eigentlich gar nicht selber führen möchtet wird er die Führung übernehmen, nach dem Motto: “besser ich mach es als Herrchen/Frauchen,  irgendeiner muss es ja machen”

Wo die Liebe hin fällt: Ente liebt Golden Retriever

Golden Retriever Barclay ist mal wieder bei gutem Appetit. Erst hat er aus dem Ententeich im Garten getrunken, einer Ente nach Hunde-Manier am Hinterteil geschnuppert – dann macht er sich über das Entenfutter her. Doch Pekingente Rudy aber will sich nicht so einfach die Grütze aus dem Napf nehmen lassen, die größte und stärkste der Truppe watschelt auf Barclay zu und zwickt ihn mit dem Schnabel. Brav macht Barclay Platz und lässt Rudy den Vortritt. „Es ist eine Art von Hassliebe, wie bei meinen Söhnen. Ständig triezt einer den anderen, aber sie kleben förmlich zusammen“, sagt Pam Ishiguro.

© animal.press

Sieben Pekingenten hält die Hausfrau und Mutter in ihrem Garten in Orange County, Kalifornien. „Enterich Ruby ist der Chef der Truppe.“ Und als Chef hat Ruby bestimmte Vorrechte. So hütet er nicht nur den Futternapf – nein erhält auch seinen Hunde-Kumpel für sein ganz persönliches Eigentum. Diesen Schatz bewacht er eifersüchtig und entschieden: Wagt sich eine andere Ente in Barclays Nähe, denn geht Rudy entschlossen dazwischen. Pam: „Manchmal fliegen die Federn. Und wenn Rudy meine Freunde begrüßt, dann zwickt er sie mit dem Schnabel in die Zehen. Ich habe schon überlegt, ihm einen Gummi um den Schnabel zu legen, wenn Besuch kommt.“

© animal.press

Auf der anderen Seite kann Rudy aber auch unheimlich sanft und liebenswürdig sein. Mit dem Schnabel säubert er das Fell des Retrievers, manchmal schmiegt er sich sanft an seinen großen Freund, manchmal bettet er sich zwischen seinen Pfoten. Und Barclay scheint die Aufmerksamkeiten seines Enterichs zu geniessen. Oft sieht man die zwei aneinander gekuschelt beim Schlaf.
Pam will der Liebe nicht im Weg stehen und lässt die Türe zum Garten meistens offen. Ob er unter seinesgleichen oder mit seiner großen Liebe leben will – diese Entscheidung hat Rudy inzwischen getroffen. Seiner Entenschar hat er den Bürzel zugekehrt und ist bei Barclay eingezogen. Nur zum Futtern und zum Baden zieht es ihn noch nach draußen.