Hundekrankenversicherung – finanzielle Erleichterung beim Tierarzt

Die Hundekrankenversicherung funktioniert ähnlich wie die private Krankenversicherung für Menschen und zahlt Tierarztkosten abhängig von Art und Umfang der Leistungen. Medikamente, Behandlungen und Operationen verursachen unerwartete Kosten und übersteigen das Budget vieler Tierhalter. Wer seinem Hund der Kosten wegen die Gesundheitsvorsorge- oder Erhaltung nicht verweigern möchte, kann eine Krankenversicherung abschließen.

Eine Hundekrankenversicherung erleichtert die Tierarztbesuche

Hundehalter müssen bei jedem Tierarztbesuch die Kosten bedenken, um die Rechnung zahlen zu können. Abhängig von den finanziellen Rücklagen des Halters stellen Unternehmen verschiedene Versicherungsmodelle vor. Eine gute Hundekrankenvollversicherung gibt es zu günstigen Konditionen und finanziert viele Tierarztkosten. Wer hohe Ausgaben von beispielsweise 2.000 Euro für eine Leistung nicht aufbringen kann oder möchte, profitiert von den Angeboten einer speziellen Hundekrankenversicherung, wie zum Beispiel der OP Versicherung.

Hundebesitzer, die die Gesundheit ihres Gefährten einem seriösen Versicherer anvertrauen möchten, finden auf Petplan einen kompetenten Ansprechpartner.

Krankenversicherung für Hunde alle Rassen

Tierarztkosten hängen weniger von der Größe des Hundes ab, als von der Art der erbrachten Leistung des Tierarztes. Die Behandlung großer und kleiner Hunde kann die Tierarztrechnung in die Höhe treiben, denn typische Beschwerden treffen auf viele Hunderassen zu und allgemeine tierärztliche Dienstleistungen betreffen jeden Hundebesitzer. Die Top 5 der Behandlungen zeigen es:

Platz 5: Ohrenentzündung

Hunderassen mit Schlappohren erleiden häufiger Ohrenentzündungen als Artgenossen mit stehenden Ohren.

Schließlich fühlen sich Milben und andere Parasiten im feuchtwarmen Klima der Innenohren wohl und verursachen Behandlungskosten von rund 200 bis 500 Euro.

Platz 4: Grauer Star

Die krankhafte Veränderung der Augenlinse endet oft in vollständiger Erblindung des Hundes. Einige große und kleine Hunderassen und Mischlinge tragen genetische Veranlagung für grauen Star in sich, der sich durch Linsentrübung zeigt. Für die Behandlung zahlen Hundehalter 1.500 bis 2.000 Euro.

Platz 3: Hüftdysplasie

Hunderasse ab der Größe eines Schäferhundes aufwärts erleiden häufiger Hüftgelenksdysplasie als kleine Hunde und müssen sich eine mehrmonatigen Behandlung unterziehen, inklusive Vor- und Nachbehandlung. Die Kosten liegen zwischen 2.000 und 5.000 Euro.

Platz 2: Zahnsteinentfernen

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Für die Zahnsteinentfernung benötigen viele Hunde eine Vollnarkosen, weil sie die – an sich kleine – Behandlung nicht besonders mögen. Dadurch liegt die Kostenhöhe der Behandlung bei etwa 300 Euro.

Platz 1: Vorsorge, Impfungen und Wurmkur

Regelmäßige Gesundheitskontrollen beim Tierarzt inkludieren Impfungen und Parasitenkuren. Die Kosten pro Behandlung sind überschaubar, aber summieren sich während des gesamten Hundelebens auf ungefähr 1.500 Euro.

Je nachdem, welche Tierarztkosten ein Hund im Laufe seines Lebens vermutlich verursacht, können Halter nach einer passenden Hundekrankenversicherung suchen.

Die drei Typen der Hundekrankenversicherung

Hundehaltern stehen drei unterschiedliche Krankenversicherungstypen zur Verfügung, jede Versicherung bietet individuelle Konditionen.

Die OP-Versicherung trägt die Kosten für einen operativen Eingriff beim Tierarzt. Operationen bergen wegen des unvorhersehbaren Verlaufes hohe Kostenrisiken, gegen die eine Hundekrankenversicherung absichert.

Hundebesitzer können eine Unfallschutzversicherung abschließen und somit die Kosten decken, wenn der Hund beispielsweise angefahren wird oder einen Giftköder schluckt. Diese Risiken liegen in der Stadt höher als in ländlichen Gegenden, daher lohnt sich der Unfallschutz vor allem für Hundebesitzer, die in der Stadt wohnen.

Einen vertraglich vereinbarten Rundum-Schutz bietet die Hundekrankenvollversicherung. Der Abschluss einer solchen Police lohnt sich, wenn Hundehalter die Folgekosten für Medikamente und ambulanten Behandlungen nach Unfällen oder Operationen decken lassen möchten.

Im Alter kostet der Hund mehr Geld

Mit steigendem Alter benötigt der Hunde mehr Behandlungen und Medikamente. Folglich steigen mit den Jahren die Tierarztkosten, die die Wichtigkeit einer Hundekrankenversicherung begründen.

Hohe Behandlungskosten entstehen besonderes bei mittelgroßen und kleinen Hunden, denn Hunde dieser Größenordnung erreichen oft eine hohe Lebensspanne von 16 Jahren.

Darum ist eine Hundekrankenversicherung wichtig – sieben Gründe für die Police

1. Die Versicherung übernimmt die Kosten einer Behandlung fast vollständig, sodass der Halter einen Besuch beim Tierarzt nicht scheuen muss.

2. Darüber hinaus bietet die Versicherung für den Hund finanzielle Sicherheit und gewährleistet die Kostenerstattung einer Behandlung. So können auch Hundebesitzer mit kleinem Budget für die Gesundheit ihres Vierbeiners sorgen.

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3. Böse Überraschungen gibt es mit einem seriösen Versicherungsunternehmen nicht, denn die Beiträge bleiben jeden Monat konstant und überschaubar.

4. Die Kosten erstattet die Hundekrankenversicherung zeitnah und Hundehalter können gut mit ihren Finanzen planen.

5. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Wahlfreiheit zwischen unterschiedlichen Tarifen. Versicherungen bieten Hundehaltern alternative tierärztliche Behandlungen, die der Genesung des Hundes zuträglich sind und weniger Aufwand verursachen.

6. Besitzer einer unkastrierten Hündin müssen ihren Vierbeiner beaufsichtigen, um eine ungewollte Trächtigkeit zu verhindern, auch im Ausland. Für den Notfall übernimmt die Hundekrankenversicherung die Kosten für die werdende Hundemutter.

7. Kostenintensive Behandlungen müssen Hundehaltern kein Kopfzerbrechen bereiten, wenn die Besitzer ihren Hund krankenversichern. Der Versicherer erstattet auch den Aufwand von mehreren tausend Euro, wie zum Beispiel Op-Kosten.

Eine Hundekrankenversicherung ist wichtig

Beim Toben, im Alter oder durch genetische Veranlagung – Hunde leben, wie Mensch auch, mit einem gewissen Gesundheitsrisiko, das abhängig von der Situation eintritt, meist unverhofft. Auf solche Momente sind Hundehalter zwar eingestellt, aber nicht immer finanziell gewappnet.

Damit das Tier in jeder Lebenslage die richtige tierärztliche Behandlung erfährt, sollten Hundebesitzer über den Abschluss einer Hundekrankenversicherung nachdenken. Die Versicherung erstattet Kosten zu unterschiedlichen Konditionen, die Hundehalter selbst wählen dürfen.

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