Hundekuchen – 3 einfache Rezepte zum Selbermachen

Du fragst Dich gerade, was Du Deinem Hund Gutes an seinem Jahrestag tun sollst? Wie wäre es mit einem leckeren Hundekuchen, denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen! In dem heutigen Artikel stellen wir Dir …

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Du fragst Dich gerade, was Du Deinem Hund Gutes an seinem Jahrestag tun sollst? Wie wäre es mit einem leckeren Hundekuchen, denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen!
In dem heutigen Artikel stellen wir Dir die 3 besten und leckersten Hundekuchen vor. Es gibt alles von frisch gebackener Leberwurst Torte bis zu einem Nassfutter-No-Bake-Cake.

Was sind Hundekuchen?

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob Dein Hund einen Hundekuchen oder eine Hundetorte bekommen soll. Hundekuchen werden häufig auch als Alternativ-Begriff für Hundekekse verwendet. Hundekuchen sind dabei schon recht alt, die ersten wurden vermutlich 1963 als haltbare Hundenahrung verwendet. Die klassischen Hundekekse sind dabei meist aus Weizen-, Dinkel-, Hafer- oder Kartoffelmehl. Mit der Zeit wurden sie als Hauptnahrung durch das klassische Trockenfutter abgelöst und werden jetzt zur Belohnung als Leckerlies eingesetzt.

Vorteile von selbstgemachten Hundekuchen

Wie so oft bei selbstgemachten Lebensmitteln ist der entscheidendste Vorteil wohl, dass Du bestimmen kannst, was reinkommt und es auch genau weißt. Viele industrielle Hundekuchen, Kekse und Leckerlies enthalten wie beim Menschen Farb- und Konservierungsstoffe, teils sogar Zucker. Zutaten, die in Hund nun wirklich nicht braucht. Du weißt, was Deinem Hund am besten schmeckt und kannst so den für ihn PERFEKTEN Hundekuchen herstellen. Außerdem kannst Du damit richtig Geld sparen, denn die Zutaten sind häufig bedeutend günstiger als fertige Produkte.

Was gehört in den Hundekuchen?

Zunächst einmal solltest Du vorsichtig mit klassischen menschlichen Backzutaten sein. Auf keinen Fall gehört Schokolade in den Kuchen! Auch viel Zucker, künstliche Farbstoffe, Backpulver, Trauben, Rosinen, starke Gewürze, Kakao, Zwiebeln, Avocados sollten nicht in den Kuchen, da diese für den Hund ungesund und gesundheitsschädlich sein können. Eine ausführlichere Liste zu weiteren gefährlichen Zutaten findest Du hier.

Besonders gut eignen sich Zutaten, die auch in normalem Futter finden. Dazu gehören:

  • Mehl
  • Öl
  • leichte Kräuter (z.B.: Minze oder Basilikum)
  • Gekochte Kartoffeln
  • Obst
  • Eier
  • Fisch
  • Fleisch, Wurstwaren und Innereien
  • Prinzipiell gilt: Alles was du auch einzeln deinem Hund zu essen geben würdest

Rezept 1: Zum Geburtstag eine richtige LEBERWURST-TORTE

Mit diesem Hundekuchen machst Du Deinem geliebten Vierbeiner ein ganz besonderes Geschenk. Diese vor allem durch Leberwurst geprägte Torte ist für echte Liebhaber und eignet sich perfekt als leckeres Geschenk.

Zutaten den Grundteig:

  • 350 g Mehl (z.B. 250 g Kartoffelmehl und 100 g Buchweizenmehl)
  • 75 g Leberwurst für Hunde
  • 125 g Karotten
  • 3 Eier
  • 3 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 20-60 ml Karottensaft (oder das Kochwasser der Karotten)

Zutaten für die Creme:

  • 100 g Leberwurst für Hunde
  • 2-3 Esslöffel Joghurt

Zubereitung

  1. Koche die ungeschälten Karotten etwa 15 Min in Wasser, bis sie weich sind. Danach das Wasser abgießen und bei Bedarf auffangen.
  2. Die fertigen weichen Karotten für den Hundekuchen-Teig pürieren und mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben.
  3. Die Zutaten vermengen, bis ein zähflüssiger Teig entsteht.
  4. Danach so viel Saft hinzugeben, dass der Teig etwas cremiger wird, aber auch nicht zu flüssig.
  5. Hast Du die perfekte Teig-Konsistenz erreicht, fülle ihn in eine 26er-Springform. Oder in 3 unterschiedliche Formen, um ihn später direkt als Torte zu stapeln.
  6. Der Kuchen kann dann für 30 Minuten 150 Grad auf Umluft gebacken werden.
  7. Nachdem Du den Kuchen hast abkühlen lassen, schneidest Du ihn in 3 Schichten und schneidest dann aus diesen Schichten mithilfe einzelner Formen die Etagen für die Torte. Solltest Du direkt 3 unterschiedliche Formen benutzt haben, kannst Du Dir diesen Schritt sparen.
  8. Nun vermengst Du die Leberwurst mit Joghurt zu einer streichfähigen Masse. Das wird quasi Deine „Buttercreme“.
  9. Stapel die einzelnen Etagen zusammen mit der Creme aufeinander, damit sie gut aneinander halten. Den Rest der Creme verteilst Du jetzt um den Kuchen.
  10. Abschließend kannst Du die Torte noch mit weiteren Leckerlies, Kräutern oder anderer Wurst verzieren.

Rezept 2: Schneller No-Bake-Nassfutter-Kuchen

Für diesen Kuchen brauchst Du nicht backen können und auch nicht viele Zutaten. Perfekt für alle, die eigentlich jeden Geburtstag vergessen!

Zutaten:

  • 1 Dose Lieblings-Nassfutter Deines Hundes (ca. 400 g)
  • 150 g Ziegen- oder Frischkäse
  • 3-4 EL Karottensaft
  • Gurke und Kräuter zum Verzieren

Zubereitung

  1. Im ersten Schritt ist es das Ziel, den Inhalt der Dose in aus der Dose zu holen, ohne die Form dabei zu beschädigen. Hierzu die Dose öffnen und mit der offenen Seite nach unten auf einen Teller stellen, danach den Boden der Dose mit einem Dosenöffner entfernen und den Inhalt vorsichtig lösen und rausschieben.
  2. Ist dies erledigt, kann der Ziegen-/Frischkäse zusammen mit dem Karottensaft verrührt werden. Hieraus soll sich eine streichfähige Masse ergeben.
  3. Die Käse-Saftmischung kann danach an den Seiten des Nassfutter-Kuchens verteilt werden.
  4. Im letzten Schritt wird die Gurke aufgeschnitten, um den Hundekuchen zu dekorieren. Hierbei sind Deiner Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt!

Hättest Du lieber eine rote oder blaue Creme zum Einstreichen? Dann ersetze den Karottensaft durch zum Beispiel Rote-Beete-Saft oder püriere Himbeeren oder Heidelbeeren.

Rezept 3: Der Klassiker – Hundekekse – Thunfisch

Zutaten:

  • 1 Dose Thunfisch (im eigenen Saft)
  • 1 Ei
  • etwas Petersilie
  • (Kartoffel-) Mehl, Polenta oder Haferflocken zum Andicken

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten miteinander verrühren
  2. Mit Mehl, Haferflocken oder Polenta den Teig andicken (Bei der Verwendung von Polenta etwas mehr Feuchtigkeit im Teig lassen)
  3. Den Teig zu Bällchen formen. Die Größe der Plätzchen kann dabei je nach Geschmack und Größe Deines Hundes variieren.
  4. Hundekekse bei 150 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen und über Nacht im ausgeschalteten Backofen noch weiter trocknen lassen

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Wir haben Produkte im Bereich „Hundegeburtstag Sprüche“ miteinander verglichen und Empfehlungen für Dich zusammengestellt. Hier findest Du die Top 16 im Bereich „Hundegeburtstag Sprüche“:

FAQ

Welche Zutaten sollte ich auf keinem Fall bei dem Hundekuchen verwenden?

Alles was ungesund und gesundheitsschädlich für Deinen Hund ist. Dazu gehören z.B.:
– Schokolade und Kakao
– Backpulver
– Lebensmittelfarbe
– rohe Kartoffeln
– Gewürze
– Kaffee

Wie lagere ich Hundekuchen am besten?

Die Torten können problemlos 1-2 Tage im Kühlschrank gelagert werden.
Getrocknete Hundekekse sollten möglichst trocken gelagert werden. Hierfür eignen sich dem Namen entsprechend Keksdosen, wie sie auch für normale Kekse verwendet werden.

Quellen

https://www.zooplus.de/magazin/hund/hundeernaehrung/hundekuchen-backen-drei-leckere-rezepte
https://www.zooplus.de/magazin/hund/hundeernaehrung/hundekekse
https://hund-als-haustier.de/hundetorte/

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