Ein Hund, unabhängig von der Hunderasse, ist ein treuer Gefährte und für viele sogar ein vollwertiges Familienmitglied. Doch wurde er einst als Nutztier gezüchtet, was er auch heute noch für viele ist. Er bewacht Haus und Hof, treibt Schafe zusammen und ist ein ergebener Begleiter auf der Jagd. Dabei spielt die Hunderasse eine entscheidende Rolle, ob der Hund mit seinem Wesen und seiner Größe dieser Aufgabe gewachsen ist. Denn die Rasse bestimmt nicht nur das Aussehen eines Hundes. Sie prägt auch elementare Charaktereigenschaften, seinen Einsatzzweck und die Anforderungen an die Haltung. 

Welche Hunderasse ist besonders für Anfänger geeignet oder besonders kinderfreundlich?

Wichtige Aspekte bei der Suche nach der geeigneten Hunderasse als Anschaffung für sich Selbst oder für die Familie sind:“Ist die Rasse kinderfreundlich?“ und auch „Ist die Rasse besonders für Anfänger geeignet?“. Um Ihnen hier relativ schnell einen guten Überblick zu verschaffen ohne langes zusammen suchen von Informationen aus verschiedenen Quellen, haben wir Ihnen eine praktische Filtermöglichkeit eingerichtet. Klicken Sie einfach auf „Geeignet für Kinder“ oder auch auf „Geeignet für Anfänger“ um die Liste der Hunderassen nach den neuen Kriterien zu sortieren.

In unserer Rubrik Hunderassen findest du ausführliche Beschreibungen der einzelnen Gattungen. Hier kannst du dich über die verschiedenen Charaktereigenschaften und Haltungsanforderungen informieren. Außerdem findest du Wissenswertes zur Pflege, rassespezifischen Krankheiten und weitere Kriterien, die vor dem Kauf eines Hundes berücksichtigt werden sollten.

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Die Geschichte der Hunderassen

Ausgrabungen lassen vermuten, dass bereits in der Steinzeit Hundezucht betrieben wurde. Denn Forscher fanden Überreste von getöteten Hunden. Daraus schließen sie, dass die Menschen bereits 11.500 vor Christus eine Selektion durchgeführt haben, welche Tiere für die Zucht geeignet sind.

Bis zum Mittelalter gab es in Europa etwa 12 verschiedene Hunderassen. Im Gegensatz zu heute dienten die Hunde aber nicht zur Gesellschaft. Stattdessen erfüllten sie alle einen bestimmten Nutzen. Sie wurden für die Jagd, als Schäferhund oder als Hofhund eingesetzt. Auch heute noch gilt der Hund als Nutztier. So ist er in der Landwirtschaft dazu da, den Hof oder das Tier zu bewachen und zu versorgen. Zwar wird der Hund mittlerweile in den meisten Familien als Haustier gehalten, doch hat sich im Laufe der Jahrhunderte auch sein Aufgabenspektrum als Arbeitstier verändert. Neben dem Hirten-, Jagd- oder Wachhund, gibt es Rettungshunde, Blindenführhunde, Polizeihunde, Spürhunde und sogar Therapiehunde.

Die Charaktereigenschaften der Hunderassen als Indikator für den Einsatzweck

Im Wesentlichen lässt sich sagen, dass jede Hunderasse verschiedene Charaktereigenschaften aufweist. So gilt der Border Collie gemeinhin als sehr lernfähig und aufgeweckt, was ihn zu einem ausgezeichneten Hirtenhund macht. Der Schäferhund hingegen ist äußerst nervenfest, selbstsicher und hat ein hohes Schutzverhalten. Diese Eigenschaften benötigt er nicht nur als Wach- und Hütehund. Sondern auch in seiner Aufgabe als Polizeihund. Die verschiedenen Charaktereigenschaften der Hunderassen definieren, welchen Zweck die Tiere erfüllen können.

Im 19. Jahrhundert verloren Hunde in ihrer Rolle als Arbeitstier zunehmend an Bedeutung. Stattdessen entdeckte der Mensch die Hundeausstellung für sich. Dabei spielten die Charaktereigenschaften einzelner Rassen eine nebengeordnete Rolle und das Hauptmerkmal lag bei der Zucht vermehrt auf der Optik. So kam es, dass neue Rassen gezüchtet wurden, deren signifikanten Eigenschaften körperlicher Natur waren.

Die Hundezucht: Was machen Züchter?

Unter Hundezucht versteht man nicht, einfach nur Hunde miteinander zu verpaaren. Stattdessen sollten verantwortungsvolle Züchter zwei Hunde als Elterntiere auswählen, die perfekt passen. Dabei liegt ihr Augenmerk vor allem auf der Gesundheit und den rassentypischen Merkmalen. Der Züchter beobachtet die Tiere und lässt sie untersuchen. Nur so kann er sicherstellen, dass ein Wurf mit gesunden und langlebigen Welpen gebärt.

Verantwortungsvolle Züchter sind in der Regel in einem anerkannten Zuchtverband registriert. Sie wissen Bescheid über die Vererbungslehre, rassentypische (Erb-)Krankheiten und die Merkmale ihrer Rassen. Sie können die Vorzüge der Hunderassen bei der Zucht hervorheben, ohne den Hund durch eine schlechte Zusammenführung von Genen gesundheitlich zu beeinträchtigen.

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Rassetypische Krankheiten

Durch das Züchten entstehen sogenannte rassetypische Krankheiten. Dabei handelt es sich um Erbkrankheiten, die von den Elterntieren an den Nachwuchs weitergegeben werden. Diese Erkrankungen lassen sich bei bestimmten Rassen besonders häufig beobachten.

  • Rassetypische Krankheiten bei kleinen Hunden: Kleine Hunde haben einen sehr engen Kiefer, weshalb sie häufig an Zahnproblemen leiden. Außerdem lässt sich bei ihnen oft eine Missbildung der Kniegelenke feststellen. Bei Chihuahua, Zwergpinscher, Pudel und Co. stellt das Herausspringen der Kniescheibe keine Seltenheit dar. Hinzukommt, dass durch das enge Becken eine normale Geburt sehr schwierig ist. Häufig muss ein Kaiserschnitt erfolgen.
  • Rassetypische Krankheiten bei großen Hunden: Große Hunde wachsen sehr schnell, was zu Problemen mit den Gelenken führt. In den meisten Fällen ist davon das Hüftgelenk betroffen, wodurch Schwierigkeiten beim Gehen entstehen. Auch kommt es häufig zu einer Verdickung des Herzmuskels.
  • Rassetypische Krankheiten bei Spaniel: Durch ihre Schlappohren haben Spaniel oft Probleme mit den Ohren. Außerdem lassen sich bei diesen Rassen vermehrt epileptische Anfälle beobachten.
  • Rassetypische Krankheiten bei Hunden mit kurzer Schnauze. Hunde mit einem breiten Kopf und einer kurzen Schnauze leiden oft an Atemwegsproblemen. Die ungenügend ausgebildete Nasenmuschel sorgt dafür, dass sich die Nasenöffnung verschließt. Außerdem haben diese Rassen oftmals ein deformiertes Gaumensegel. Das kann zu erschwerter Atmung und Schnarchen führen.

Wie viele und welche Hunderassen gibt es?

Es gibt Schätzungen zufolge mehr als 800 Hunderassen auf der Welt, allerdings sind nur etwa 350 offiziell vom FCI anerkannt. Noch vor Hunderten Jahren gab es gerade einmal zwölf Rassen, darunter Spürhunde, Treibhunde, Schäferhunde und Hofhunde. Viele Rassenbezeichnungen aus dieser Zeit weisen darauf hin, welchen Nutzen die Hunde hatten. Wie der Schäferhund oder der Irische Hirtenhund.

Über die Jahrhunderte hinweg züchteten die Menschen immer neue Hunde. Daraus entstanden nicht nur neue Hunderassen, die verschiedene Charakterzüge der Urtypen vereinten oder verstärkten. Sondern auch Mischlinge. Heute überwacht die 1911 gegründete Weltorganisation für Kynologie Fédération Cynologique Internationale, kurz FCI, die Rassestandards der Hunde.

Die FCI-Gruppen und Sektionen der Hunderassen

Raymond Triquet definierte 1982 die Gesamtheit der Hunderassen neu. Dabei unterteilte er die verschiedenen Gattungen in zehn Gruppen und Sektionen. Bei der Einteilung wurde auf Gemeinsamkeiten in Bezug auf ihrWesen, ihre Geschichte und die Ansprüche geachtet. Der FCI veröffentlichte diese Einteilung weltweit und ordnete jeder Hunderasse ein FCI-Mitgliedsland zu, welches als Ursprungsland der jeweiligen Rasse gilt.

Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

Die Hüte- und Treibhunde haben alle einen starken Willen zum Arbeiten. Sie sind nicht nur intelligent undlernwillig, sie ordnen sich ihrem menschlichen Besitzer auch schnell unter. Obwohl sie gemeinhin nicht als Kläffer bekannt sind, ist ihr Bellen das wichtigste Arbeitsmittel für die tägliche Arbeit: Das Zusammentreiben und Bewachen von Schafherden. Hüte- und Treibhunde brauchen Auslauf und Beschäftigung.  Sie eignen sich daher nicht als Wohnungshund oder für kurze Spaziergänge.

Die erste FCI-Gruppe umfasst die Sektion 1 (Hütehunde) und Sektion 2 (Treibhunde). Zu dieser Gruppe gehören 43 Hunderassen. Unter anderem Border und Bearded Collie, Welsh Corgi, Australien Shepard, Schweizer und Deutscher Schäferhund und der Bobtail zur ersten Sektion. Zu den Treibhunden zählen unter anderem der Bouvier des Ardennes und der Australien Cattle Dog.

Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Obwohl diese Gruppe auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können, haben sie doch alle eines gemeinsam: einen stark ausgeprägten Schutz- und Jagdtrieb. Sie sind nervenstarkwachsam und haben ein starkes Territorialbewusstsein. Das beweisen sie, indem sie ihr Territorium gerne auch mal durch lautes Bellen verteidigen.

Neben Pinschern und Schnauzern gehören zu dieser Gruppe auch Smoushond, Russischer Schwarzer Terrier, doggenartige Hunde, Berghunde und Berner Sennehunde. Insgesamt zählt diese Einteilung rund 50 Hunderassen, die in drei Sektionen (Pinscher und Schnauzer, Molossoide und Schweizer Sennenhunde) unterteilt sind. Die ersten beiden Sektionen sind sowohl robust wie auch gute Wachhunde, da sie sehr aufmerksam sind. Molossoiden wie der Deutsche Boxer, Bullmastiff und Rottweiler sind groß und wirken auf viele Menschen bedrohlich. Das macht sie allerdings zu guten Beschützern.

Gruppe 3: Terrier

Die Hunderassen der dritten FCI-Gruppe treten mit einem sehr großen Selbstbewusstsein auf. Dies führt dazu, dass sie hin und wieder mit ihrem frechen Verhalten auffallen. Das macht diese Hunde aber auch interessant. Das, und ihr menschenbezogenes Wesen. Denn Terrier sind auch verschmust, verspielt, anhänglich und treu. Sie brauchen allerdings auch Beschäftigung, da sie sich schnell langweilen.

Zur Gruppe der Terrier gehören 34 Hunderassen, die wiederum in vier Sektionen unterteilt werden:

  • Sektion 1: Hochläufige Terrier (bspw. Fox Terrier, Airedale Terrier, Welsh Terrier)
  • Sektion 2: Niederläufige Terrier (bspw. Jack Russell Terrier, West Highland White Terrier)
  • Sektion 3: Bullartige Terrier (bspw. Bullterrier, Staffordshire Terrier)
  • Sektion 4: Zwerg-Terrier (bspw. Australien Silky Terrier, Yorkshire Terrier)
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Gruppe 4: Dachshunde

Der seit dem Mittelalter bekannte Dachshund wird auch Dackel oder Teckel genannt. Aus Laufhunden, sogenannten Bracken, wurde fortlaufen niederläufige Hunde gezüchtet, die sich zur Jagd auf der Erde eignen. Daraus entstand die heute so beliebte Hunderasse Dackel, die noch immer gerne zur Jagd genutzt wird. Denn der Dackel ist sehr flinkund hat eine äußerst feine Nase. Er hat zwar kurze, aber kräftige Beine und zeigt sich furchtlos, wenn auch etwas dickköpfig.

Dackel sind tolle Familienhunde. Doch sollte man beim Spazierengehen immer ein Auge auf sie haben, wenn sie eine Fährte wittern.

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Gruppe 5: Spitze und Hunde des Urtyps

Diese Hunderassen können gut als Arbeitstiere, für die Jagd, zum Hüten oder als Begleithund eingesetzt werden. Einige Rassen werden auch als Schlittenhunde genutzt. Sie alle zeigen sich als sehr widerstandsfähig, was auch auf ihr dichtes Fell zurückgeht. Sie sind klug und haben ein starkes Territorialverhalten. Diese Hunderassen brauchen Beschäftigung und eignen sich nicht als Wohnungshunde.

Zur fünften FCI-Gruppe gehören 45 Hunderassen. Diese wiederum unterteilen sich in sieben Sektionen:

  • Sektion 1: Nordische Schlittenhunde (bspw. Siberian Husky, Alaskan Malamute)
  • Sektion 2: Nordische Jagdhunde (bspw. Westsibirische Laika, Norwegischer Lundehund)
  • Sektion 3: Nordische Wach- und Hütehunde (bspw. Finnische Lapphund)
  • Sektion 4: Europäische Spitze (bspw. Zwergspitz)
  • Sektion 5: Asiatische Spitze und deren verwandte Rassen (bspw. Chow Chow, Akita)
  • Sektion 6: Urtyp (bspw. Basenji )
  • Sektion 7: Urtyp-Rassen zur jagdlichen Verwendung (bspw. Podenco)

Gruppe 6:  Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

Laufhunde haben eine sehr feine Spürnase, mit der sie Menschen seit Jahrhunderten bei der Jagd helfen. Ihr natürliches Wesen ist darauf ausgelegt, zu jagen. Daher ist bei Spaziergängen mit diesen Tieren immer ein wachsames Auge von Nöten. Bei dieser Gruppe wird zwischen drei Sektionen unterschieden, die das Jagdverhalten der Rassen wiederspiegeln:

Sektion 1 umfasst alle Laufhunde. Dazu gehören mitunter der Beagle und der Basset Hound. Beim Jagen nehmen sie eine Fährte auf und folgen dieser bellend. Sie sind sogar in der Lage, Großwild zu hetzen. Diese Methode ist allerdings in Deutschland nicht mehr erlaubt.

Zur 2. Sektion, den Schweißhunden, gehören der Alpenländische Dachsbracke, der Hannoversche Schweißhund und der Bayerische Gebirgsschweißhund. Bei der Jagd sind sie dafür zuständig, verletztes Wild aufzuspüren.

Die Hunderassen der Sektion 3 dienen nicht der Jagd. Dazu zählen beispielsweise der Dalmatiner und der Ridgeback.

Gruppe 7: Vorstehhunde

Vorstehhunde gehören wie die 6. Gruppe zu den Jagdhunden. Allerdings besteht ihre Aufgabe darin, das Wild aufzuspüren und ihrem Jäger die Richtung zu weisen. Dieser Fähigkeit können sie dank ihrer feinen Nase und ihrem großen Arbeitswillen nachkommen. Die Vorstehhunde sind dabei weder nervös noch hektisch. Stattdessen zeigen die treuen Gefährten dem Menschen ruhig und durch das lautlose Heben der Pfote an, wo sich das Tier befindet.

Zur 7. FCI-Gruppe gehören mitunter der große und der kleine Münsterländer, Deutsch Drahthaar, Deutsch Kurzhaar, Spaniel, Setter und Braque.

Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

Die 1. Sektion dieser Gruppe, die Apportierhunde, sind auch als Retriever bekannt. Somit gehören mitunter der Golden Retriever und der Labrador zu dieser Gattung. Sie zeichnen sich durch ihr sanftmütiges und freundliches Wesen aus. Ihre Geduld macht sie zu einem tollen Familienhund und sie werden gerne als Blindenhundausgebildet.

Die Stöberhunde der Sektion 2 haben einen sehr feinen Geruchssinn. Rassen wie English Cocker Spaniel, English Springer Spaniel, Field Spaniel, Kooikerhondje und Welsh Springer Spaniel suchen im Dickicht das Wild und scheuchen es auf.

Die 3. Sektion, Wasserhunde wie der American Spaniel und der Irische Wasserspaniel werden beim Fischfang genutzt. Sie haben ein dichtes Fell, das sie vor Kälte schützt und können sehr gut schwimmen.

Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde

Die 9. FCI-Gruppe ist sehr menschenbezogen. Sie wurden für keinen bestimmten Zweck gezüchtet und gelten gemeinhin als treue Gefährten. Bei vielen Rassen steht beim Züchten die Optik im Vordergrund, was diese Gruppe für Hundeausstellungen beliebt macht. Doch durch das Überzüchten haben viele dieser Hunderassen aber auch Krankheiten, die ihnen das Leben erschweren.

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Die 9. Gruppe besteht aus 26 Hunderassen, die in 11 Sektionen unterteilt sind:

  • Sektion 1: Bichons und verwandte Rassen
  • Sektion 2: Pudel
  • Sektion 3: Kleine belgische Hunderassen
  • Sektion 4: Haarlose Hunderassen
  • Sektion 5: Tibetanische Hunderassen
  • Sektion 6: Chihuahua
  • Sektion 7: Englische Gesellschaftsspaniel
  • Sektion 8: Japanische Spaniel und Pekinese
  • Sektion 9: Kontinentaler Zwergspaniel und Russkiy Toy
  • Sektion 10: Kromfohrländer
  • Sektion 11: Kleine doggenartige Hunde

Gruppe 10: Windhunde

Windhunde gehören nicht nur zu den schnellsten Hunden, sondern auch zu den schnellsten Landtieren. Sie wurden gezüchtet, um mit ihrer Schnelligkeit Wild hinterher zu jagen. Heute werden diese Hunderassen auch für Hunderennen genutzt.

Windhunde haben einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang, weshalb sie sich nicht als Wohnungshunde eignen.

Showlinien und Arbeitslinien bei Jagd- und Hütehunden

Hundezüchter unterscheiden bei Jagd- und Hütehunden in sogenannte Show- und Arbeitslinien. Dabei handelt es sich um Unterschiede zwischen der Zuchtlinie innerhalb einer Rasse.

Ein Hund der Arbeitslinie ist im Vergleich zu seinen Artgenossen der Showlinie kleiner, schlanker, sportlicher und leichter. Das macht ihn perfekt für seinen Einsatz bei der Jagd oder beim Hüten.

Bei der Showlinie hingegen liegt der Fokus bei der Zucht auf ästhetischen wie auch sozialen Merkmalen. Diese Tiere sind meist ruhiger, was sie zu geeigneteren Familienhunden macht.

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