Akita Inu

Akita Inu – Rasseporträt

Diese Namen bezeichnen dieselbe Rasse:

Akita Ken, Japanischer Akita, Japanese Akita

FCI:

FCI Gruppe 5, Nr. 255/5.1

Ursprungsland:

Japan

Mögliches Alter:

12 Jahre

Verwendung heute:

Heute: Familienhund, Begleithund, Wachhund

Verwendung früher:

Zur Jagd auf Bären, Schwarzwild, Kleinwild, Federwild
Teils auch Einsatz als Schlittenhund

Geschichte des Akita Inu:

Der Name der Hunderasse Akita Inu kommt aus dem japanischen und bedeutet „Großer Hund.“
Seid 1603 wurde der Akita Inu auch für Hundekämpfe verwendet.
Um 1900 hielten die Samurais den Akita Inu auch als Begleithund, Jagdhund und Arbeitshund.
1908 wurden die Hundekämpfe verboten, dadurch war der Akita Inu vom aussterben bedroht .
Durch einkreuzen anderer Hunderassen, verlor der Akita Inu sein ursprüngliches Aussehen.
1910 beschlossen einige Züchter ihn zurück zu züchten.
1927 war die Gründung der Akita Inu Hozonkai (AKIHO), Vereinigung zur Erhaltung des Akitas.
1931 erklärte Japan die Hunderasse Akita Inu als erste von sieben typisch japanischen Hunderassen zum Naturdenkmal Japans.
Im 2. Weltkrieg war diese Rasse ein weiteres Mal vom aussterben bedroht. Er wurde von Hundefängern gejagt, weil aus ihrem Fell Militärkleidung gemacht werden sollte.
1956 Gründung des japanischen Kennel Club.
1969 Gründung einer Zweigstelle des AKIHO an der Westküste der USA, wo seitdem auch jährliche Ausstellungen statt finden.
1996 setzte sich die FCI Standardkommission durch und trennt die beiden Rassen von einander, den japanischen und amerikanischen Akita Inu.
Der berühmteste Hund dieser Rasse in Japan ist, Hachiko, er gilt als Sinnbild der Treue und hat ein Denkmal am Shibuya- Bahnhof bekommen.
10 Jahre lang, nach dem Tod seines Herren, ist er zweimal täglich zu den Plätzen gelaufen wo er sein Herrchen immer abgeholt hat.
Am 7.3.1935 fand man ihn tot am Bahnhof, im Alter von 11 Jahren, wo er all die Jahre auf sein Herrchen gewartet hat.

Erscheinungsbild

Widerrist:

Rüden: 64 – 70 cm
Weibchen: 64 – 70 cm

Gewicht:

Rüden: 34 – 49 kg
Weibchen:  34 – 49 kg

Fell:

Deckhaar: dicht, hart, mittellang
Unterwolle: weich, fein, üppig
Seit 1998 nur noch erlaubt:
rot, weiß, brindel,
sesam ( rotfalbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen)
weiße Maske,
Brust, Bauch, Innenseiten der Schenkel, Rute weiß
In den USA ist auch eine schwarze Maske erlaubt.

Pflege:

Die Fellpflege ist unkompliziert.
Er sollte regelmäßig gebürstet und gekämmt werden.
Besonders in der Zeit des zweimaligen, kurzen aber heftigen Fellwechsels, im Jahr.

Verhalten und Charakter

Er hat einen starken Jagdtrieb und ist eher eigensinnig.
Er ist nur für erfahrene Hundehalter mit genügend Zeit, Geduld und einem größeren Dickkopf, wie ihn der Akita Inu hat.
Er wird sich immer gegen eine Erziehung unter Druck und Zwang wehren.
Beim Hundesport, der durchaus für ihn geeignet ist, sollte aber vorab geprüft werden welche Sportart für ihn geeignet ist. Denn jeder Hund ist anders.
Auch sollte berücksichtigt werden das sich diese Hunderasse nicht unbedingt mit anderen Hunden versteht.
Er kann zwar auch mal kurz alleine bleiben aber er braucht trotzdem einen sehr engen Familienanschluss.

Rassespezifische Krankheiten:

Akitas bringen genetisch bedingt Veranlagungen für verschiedene Krankheiten mit. Dazu gehören vor allem Erkrankungen der Haut.

Hüftgelenksdysplasie (HD) kommt auch vor.

Die Rasse ist außerdem anfällig für allergische Hauterkrankungen und Augenerkrankungen.

Weitere Hunderassen von A-Z