Epagneul du Pont Audemer

Epagneul du Pont Audemer – Rassepoträt

Diese Namen bezeichnen dieselbe Rasse:

Pont-Audemer-Spaniel

FCI:

FCI Nr.114, Gr.7, Sek.1.2

Ursprungsland:

Frankreich

Lebenserwartung:

10-14 Jahre

Verwendung:

Verwendung heute

Familienhund, Begleithund, Jagdhund

Verwendung früher

Jagdhund, „Wasserhund“

Geschichte:

Ende des 19. Jh. entstand diese Rasse welche aus Picardie und der Normandie im westlichen Frankreich kommt.
Seinen Namen hat er von der Stadt Pont Audemer, in der Normandie.
1886 begann die Reinzucht..
Durch die von Hundeverein Le Havre 1886 Einführung der strengen Zuchtrichtlinien, trat der Epagneul du Pont Audemer in das Rampenlicht, der Öffentlichkeit, jedoch mit wenig Erfolg.
Durch den 2. Weltkriege gab es nur noch wenige Hunde dieser Rasse.
Von französischen Züchtern wurde er dann mit der Hilfe des irischen Wasserspaniels neukonstruiert.
1949 wurde die Zucht unter Robert Graume wieder aufgenommen.
Um 1950 wurden viele Zwinger eingetragen.
Auf Ausstellungen erregten die Hunde aus den Zwingern Du Val-Pagny, Du Beau Regard, Hosphores und des Pelisteres viel aufsehen.
30 Jahre später sank das Interesse an diesen Hunden rapide,
die Gründe dafür sind bis heute nicht geklärt.
Am 1.1.1980 wurde der alte Pont Audemer Zuchtverein mit dem
Club Epagneul Picard und Bleu Picard zusammengelegt.
1981 berichtete eine französischen Jagdzeitschrift wieder über diese Hunderasse, Wodurch ein neues, spürbares Interesse aufflammte.
Diese Hunderasse ist in Deutschland und Frankreich zu finden.
1998 hatte das französische Zuchtbuch aber nur noch 11 Einträge zu verzeichnen.(FCI, KC, AKC)

Erscheinungsbild:

Er ist ein mittelgroßer Hund mit einem stämmigen und kräftigen Erscheinungsbild.

Widerrist:

51 – 58 cm – beide Geschlechter

Gewicht:

18 – 24 kg – beide Geschlechter

Fell:

Das Haarkleid ist mittellang, glänzend, wellend, weich,
leicht rauh, sehr dicht, ölig, perianerartig gekräuselt, leicht filzig

Fellfarben:

Die Farbe des Fells ist braun mit grautönen, kastanienbraun.

Pflege:

Für die Fellpflege reicht regelmäßiges bürsten aus.
Sollten sich nach einem Spaziergang Blätter, Ästchen oder ähnliches in seinem Fell verfangen haben, reicht es aus diese abzusammeln.
Kommt er allerdings dreckig und/oder stinkend heim, lässt sich ein Bad nicht vermeiden.
Doch ist es ratsam so weit es geht auf Shampoos zu verzichten, denn diese beschädigen auf Dauer das Fell.
Die Hunde haben ein gekräuseltes Fell das leicht rauh und derartig dicht ist, dass sie sogar im Wasser bei niedrigen Temperaturen verharren können.
Die Nase ist sehr empfindlich.
Hin und wieder müssen die Sohlenballen kontrolliert werden, denn zwischen den Zehen setzen sich gern Steinchen und Gräser fest.
Auch die Ohren sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Charakter:

Er ist freundlich, kinderlieb, anpassungsfähig, robust, verspielt, gut erziehbar, sanft, anpassungsfähig, zuverlässig, gelehrig, geduldig und liebt Wasser. Fremden gegenüber ist er eher distanziert.

Haltung:

Diese Rasse braucht sehr viel Bewegung und ist für den Hundesport gut geeignet.
Ein Leben auf dem Land ist für ihn das grösste da er ein echter Naturbursche ist und sich gerne draußen aufhält und einen ausgeprägten Jagdtrieb hat.
In einer Stadtwohnung würde er auf Dauer an seiner Seele
schaden nehmen. Er braucht unbedingt Haus und Garten.
Er ist aber auch ein guter Familienhund, der liebevoll im Umgang mit Kindern ist.
Er hängt sehr an seinem Halter und beschützt ihn auch wenn es sein muss.
Trotzdem braucht er eine konsequente, aber liebevolle Erziehung.

Rassespezifische Krankheiten:

Es ist eine sehr robuste Hunderasse, die bei einer verantwortungsvollen Zucht keine Erbkrankheiten aufweist.

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