Greyhound

Greyhound- Rassepoträt

Der Greyhound ist der schnellste Hund der Welt.

Durch das Verbot der Hetzjagd auf lebendes Wild wurde der Greyhound nun leider auf die Rennbahn umgelenkt.

Das Besucherinteresse ist sehr hoch, doch es wird selten bedacht, das die Hunde die leidtragenden sind.
Deshlab sollten die Greyhoundstadien bitte gemieden werden.
Jährlich werden die Greyhounds zu Tausenden allein für die Rennbahn gezüchtet und in Zwinger gehalten.
Zwingerhaltung ist aber keine artgerechte Haltung der Rasse.

Viele Hunde werden in diesen Ländern nicht älter als vier Jahre.
Sind Sie für das Rennen unbrauchbar werden Sie getötet oder an Versuchslabore verkauft. Nur ein geringer Prozentsatz wird an Hundefreunde vermittelt.

Hier in Deutschland hat das Rennen der Greyhounds aber nur Hobbycharakter und sie sind geliebte Haustiere.

FCi:

FCI Nr. 158, Gr.10, Sek.3

Ursprungsland:

Grossbritannien

Lebenserwartung:

12 – 14 Jahre

Verwendung heute:

Rennhund, Familienhund

Verwendung früher:

Rennhund, Niederwildjagd

Geschichte des Greyhound:

Die Kelten brachten die Vorfahren der Greyhounds, inm 4. Jh. vor Chr. auf die britischen Inseln.
Im 16.-18. Jh. wurden mit den spanischen Windhunden eine Weiterzüchtung betrieben, woraus der englische Windhund entstand.
Er kam dann auch nach USA, wo er sich so großer Beliebtheit erfreut, das man eine landesweite Buslinie nach ihm benannte.
1776 wurde der erste Windhund Club „Swaffham Coursing Society“ von Lord Orford gegründet.
Es entstanden in den Folgejahren weitere Club und 1858 wurde die Dachorganisation „National Coursing Club“ gegründet.
1888 wurde der erste Rassestandard festgelegt.
1956 wurde der noch heutig gültige Standart festgelegt.
1926 wurde in Manchester die erste Hunderennbahn eröffnet.

Erscheinungsbild

Der Greyhound ist ein groß gewachsener, schlanker Hund mit einem eleganten Erscheinungsbild.

Widerrist:

Rüde: 71 – 76 cm
Hündin: 68 – 71 cm

Gewicht:

27 – 32 kg – beide Geschlechter

Fell:

Das Deckhaar ist fein, kurz, dicht, glänzend und anliegend.
Unterwolle ist kaum vorhanden.

Fellfarben

Fellfarben sind schwarz, weiß, rot, blau, bräunliches rotgelb, sandfarben, gestromt oder jede dieser Farben mit weißen Abzeichen

Pflege:

Die Fellpflege ist nicht kompliziert.
Diesem Hund tut es gut hin und wieder mit einer weichen Bürste gebürstet zu werden.
Wird die Haut öfters massiert glänzt das Fell schön.
Ist er durchs hohe Gras gelaufen, sollte man nach Außenparasiten wie Zecken Ausschau halten.

Charakter:

Er ist gehorsam, treu,freundlich,anhänglich,ausgeglichen,
intelligent, anpassungsfähig, sanft, ausdauernd, braucht engen Familienkontakt und bellet nicht.

Haltung:

Der Greyhound braucht eine konsequente, liebevolle,
geduldige Erziehung ohne Härte und Tyrannei.
Diese Hunde sind gerade in ihrer Jugend sehr ungestüm
und können dadurch schon Schaden anrichten.
Der Greyhound ist sehr anhänglich und manchmal wie eine zweite Haut, was manchen Menschen hin und wieder vieleicht lästig sein könnte.
In der Wohnung selber ist er glücklich wenn er ein Platz auf dem Sofa oder Bett hat.
Durch die fast fehlende Unterwolle und die kurzen Haare braucht er ein weiches Plätzchen, damit Liegestellen vermieden werden.
Diese Hunde sollten nicht länger wie 4-5 Stunden alleine bleiben.
Für den Wachhunddienst ist der Greyhound nicht geeignet. Er würde schaun wer da ist und sich wieder hinlegen, was jedem
Einbrecher sehr recht wäre.
Der Greyhound braucht weniger Auslauf wie vielleicht angenommen. Täglich mindestens zwei Stunden reichen aus.
Er läuft ohne zu ziehen an der Leine und wenn es geht sollte er auch nicht von dieser losgemacht werden. Denn einen jagenden Greyhound können sie nicht zurückrufen.
Hundeplätze und der Hundesport ist nicht für einen Greyhound geeignet.
Auch das Laufen am Fahrrad ist eine ermüdende Schrittfolge, und wenn die Hunde richitg loslaufen werden Sie sich auf Ihrem Fahhrad wie in einem Ferrari fühlen.

Wer sich einen Greyhound anschaffen will sollte sich vorher klar sein, will er einen Hund für Ausstellungen oder fürs Rennen.
Beide Arten (innerhalb der Rasse)  der Show- wie auch der Renngrey, (sie unterscheiden sich nur vom Körperbau), sind gute Begleithunde und Haushunde.

Rassespezifische Krankheiten:

Sind nicht bekannt.

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