Hovawart

Hovawart – Rassepoträt

FCI:

FCI Nr.190, Gr.2, Sek.2.2

Ursprungsland:

Deutschland

Lebenserwartung:

13 Jahre

Verwendung heute:

Familienhund, Rettungshund, Polizeihund, Lawinenhund

Verwendung früher:

Gebrauchshund, Wachhund

Geschichte des Hovawart:

Der Hovawart ist eine sehr alte, deutsche Gerbauchshunderasse.
1922 wurde diese Rasse aus alten Hunderassen die man auf Bauernhöfen vorfand herausgezüchtet. Es wurde Leonberger, Deutscher Schäferhund, Neufundländer u.s.w. eingekreuzt.
Der Name ist eine Ableitung eines althochdeutschen Wortes das soviel wie „Wächter des Hofes“ bedeutet.

Erscheinungsbild

Er ist mittelgroß bis groß, kraftvoll gestreckter Körper, nicht plump.

Widerrist:

Hündin: 58-65 cm
Rüden: 64-70 cm

Gewicht des Hovawart:

Hündinn: ca. 30 kg
Rüden: ca. 40 kg

Fell:

Das Haarkleid ist lang und leicht gewellt mit wenig Unterwolle.

Fellfarben

Es gibt drei verschiedene Farben:schwarz, schwarzmarken, blond

Pflege:

Da er wenig Unterwolle hat reicht es ihn mehrmals wöchentlich zu bürsten.
Während der Zeit des Fellwechsels sollte er aber täglich gebürstet werden.

Charakter:

Er ist temperamentvoll, zuverlässig, liebenswert, lernfreudig, sensibel, und besitzt ein sehr ausgeprägtes Selbstbewusstsein.

Haltung:

Er braucht viel Platz und viel Auslauf und eine konsequente, liebevolle Erziehung durch einen erfahrenen Halter. Er mag keine Zwingerhaltung.
Dieser Hund ist für alle Hundsportarten geeignet.

Rassespezifische Krankheiten:

Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion).

Lebershunt ist eine Missbildung des Gefäßsystems der Leber, die aber nur gelegentlich bei dieser Rasse auftreten.

Hüftgelenksdysplasie betrifft als großen Hund auch den Hovawart. HD ist eine Krankheit, die zwar zu einem genetisch bedingt ist, aber durch Futter oder Bewegung beeinflusst werden kann.

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