Mittelgroße Hunderassen – die Vielfalt der goldenen Mitte

Das Wichtigste in Kürze

Welche mittelgroßen Hunderassen gibt es?

Es gibt eine Vielzahl an mittelgroßen Hunderassen, darunter sind zum Beispiel Border Collie, Australian Shepherd, Basenji, Beagle und Cocker Spaniel. Hier findest Du eine Liste von mittelgroßen Hunderassen.

Welche Hunderasse brauchen weniger Auslauf?

Mittelgroße Hunde, die wenig Auslauf brauchen sind unter Anderem die Deutsche Dogge, die Englische Bulldogge, die Französische Bulldogge und der Japan Chin.

Welche Hunde bellen wenig?

Mittlere Hunde, die wenig bellen sind zum Beispiel der Basenji, der Labrador Retriever, der Greyhound und die Deusche Dogge.

Manchmal darf es genau die goldene Mitte sein, im Falle von mittelgroßen Hunderassen entspricht das einer Widerristhöhe von 40 bis 59 cm. Ob Australian Sheperd, Basenji oder Border Collie, im Folgenden haben wir Dir einige mittlere Hunderassen aufgezählt, die zu den mittelgroßen Hunden zählen.

Ein Sharpei ist auch ein mittelgroßer Hund.

Mittelgroße Hunde – Eine Liste

Mittlere Hunderassen

Es gibt eine Vielzahl von mittelgroßen Hunderassen, einige Beispiele sind:

  1. Border Collie
  2. Australian Shepherd
  3. Basenji
  4. Beagle
  5. Cocker Spaniel
  6. Boxer
  7. Bulldog
  8. Dobermann
  9. Golden Retriever
  10. Welsh Corgi
  11. Jack Russell Terrier
  12. Labrador Retriever
  13. Weimaraner
  14. Standard Schnauzer
  15. Shar Pei

Dies ist jedoch nur eine kleine Auswahl, es gibt noch viele weitere mittelgroße Hunderassen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Persönlichkeiten.

Australian Shepherd

Wenn Du nach einem aktiven, intelligendten und treuen Hund suchst, dann könnte der Australian Shepherd genau das Richtige für Dich sein. Diese wunderbaren Hunde haben eine lange Geschichte als Arbeitshunde und sind heute auch beliebte Familienhunde.

Geschichte:

Der Australian Shepherd, auch bekannt als „Aussie“, hat seinen Ursprung in den USA. Es ist jedoch nicht sicher, ob er tatsächlich aus Australien stammt, wie sein Name vermuten lässt. Es ist bekannt, dass die Vorfahren dieser Hunde von Schafzüchtern und Viehtreibern aus Europa nach Amerika gebracht wurden. Dort wurden sie zu wertvollen Arbeitshunden, die bei der Arbeit mit Schafen und Rindern eingesetzt wurden.

Aussehen:

Australian Shepherds haben eine durchschnittliche Größe von 43 bis 55 cm und wiegen zwischen 20 und 30 kg. Sie haben ein mittellanges, glänzendes Fell, das in einer Vielzahl von Farben vorkommen kann, einschließlich Blau Merle, Rot Merle, Schwarz und Weiß. Sie haben auch eine markante „Schwanzflagge“, die typischerweise hoch gereckt ist und ihnen ein unverwechselbares Aussehen verleiht.

Charakter:

Australian Shepherds sind sehr intelligente, aktive und energiegeladene Hunde. Sie sind sehr loyal und treu gegenüber ihren Besitzern und zeigen oft eine starke Bindung. Sie sind auch sehr arbeitsfreudig und benötigen viel körperliche und geistige Stimulation, um glücklich und ausgeglichen zu bleiben. Obwohl sie sehr liebevoll und sanft zu ihren Besitzern sind, können sie manchmal schüchtern oder ängstlich gegenüber Fremden sein.

Zwei Australian Sheperds spielen zusammen.

Erziehung:

Da Australian Shepherds sehr intelligent sind, ist es wichtig, dass Du ihnen klare Grenzen und Regeln setzt. Eine konsequente und liebevolle Erziehung ist der Schlüssel zu einem glücklichen und gut erzogenen Hund. Es ist auch wichtig, dass Du Zeit und Geduld in die sozialisierende Deines Hundes investierst, um ihm beizubringen, wie er sich in verschiedenen Situationen und um Fremde herum verhält.

Wenn Du Deinen Australian Shepherd erziehen möchtest, ist es am besten, eine positive Verstärkungsmethode zu verwenden. Dies bedeutet, dass Du Deinen Hund für das Verhalten belohnst, das Du gerne siehst, anstatt ihn für unerwünschtes Verhalten zu bestrafen. Ein kluger, motivierter Hund ist ein glücklicher Hund, und Dein Australian Shepherd wird begeistert sein, neue Fähigkeiten und Tricks zu lernen.

Eine wichtige Sache zu beachten ist, dass Australian Shepherds viel Bewegung und körperliche Aktivität benötigen. Sie sind keine Hunde, die es gerne gemütlich haben, und es ist wichtig, dass Du täglich mehrere Stunden Bewegung und Spielzeit mit ihnen verbringst. Ob Du mit ihnen Gassi gehst, joggen, schwimmen oder einfach nur spielst, sie werden es genießen, körperlich aktiv zu sein und mit Dir zusammen zu sein.

Australian Sheperd

Dieser Hund möchte vor allem eins, aktiv sein und beschäftigt werden. Eigentlich wurden diese Hunde als Hirtenhunde gezüchtet und dementsprechend sind sie ordentlich auf Zack. Am liebsten bewachen sie etwas. Es braucht eine gute Erziehung, sowie ein geduldiges Herrchen, damit der Hund abrufbar ist und auf Befehle zuverlässig hört, denn die Tiere sind sehr eigenständig. Die Hunde besitzen aber eine große Lernbereitschaft und sind auch eigentlich darauf aus, ihrem Besitzer gefallen zu wollen. Für Anfänger sind diese Hunde nicht geeignet.

Basenji

Zwei Basenjis beschnüffeln sich.

Der Basenji ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und ein echter Geheimtipp unter Hundeliebhabern. Diese selbstbewussten, eleganten und unerschrockenen Hunde stammen ursprünglich aus Zentralafrika und wurden von den Pygmäen gezüchtet, um Wildtiere zu jagen. Obwohl sie heute vor allem als Familienhunde gehalten werden, haben sie ihre natürlichen Instinkte und ihre Energie bewahrt. Wenn Du auf der Suche nach einem intelligenten, unkomplizierten und aufregenden Begleiter bist, dann könnte der Basenji genau das Richtige für Dich sein.

Geschichte:

Der Basenji stammt aus Zentralafrika und ist eine der ältesten Hunderassen der Welt. Schon vor mehr als 4.000 Jahren wurden diese Hunde von den Pygmäen gezüchtet, um Wildtiere zu jagen und die Herden zu bewachen. Die Hunde waren dafür bekannt, dass sie sehr leise und geräuschlos arbeiteten, was sie bei der Jagd auf Wildtiere besonders wertvoll machte.

In den 1920er Jahren wurden die ersten Basenjis nach Europa und Nordamerika gebracht, wo sie schnell an Popularität gewannen. Heute werden sie hauptsächlich als Familienhunde gehalten, aber sie haben immer noch ihre natürlichen Instinkte und ihre Energie bewahrt.

Aussehen:

Der Basenji ist ein kleiner, aber muskulöser Hund mit einem eleganten, anmutigen Körperbau. Sie haben einen kurzen, glatten und glänzenden Pelz in verschiedenen Farben wie Rot, Schimmel, Tricolor oder Brindle. Ihr Gesicht ist schlank und ausdrucksstark mit großen, ausdrucksvollen Augen und prägnanten Ohren, die aufrecht stehen.

Charakter:

Basenjis sind sehr intelligente und aktive Hunde, die gerne spielen und beschäftigt werden. Sie sind sehr verspielt und neugierig, aber manchmal auch ein bisschen schüchtern und zurückhaltend. Basenjis können manchmal ein wenig schwer zu trainieren sein, da sie eine eigene Meinung haben und manchmal etwas stur sein können. Diese Hunde sind jedoch sehr treu und liebevoll zu ihren Besitzern und eignen sich gut für Familien mit älteren Kindern oder als Einzelhund.

Erziehung

Die Erziehung eines Basenjis erfordert Geduld und Konsequenz. Da sie sehr intelligent sind, können sie schnell langweilig werden und ihre Aufmerksamkeit von der Ausbildung abwenden. Es ist wichtig, die Trainingssitzungen kurz und abwechslungsreich zu halten, um das Interesse des Hundes zu halten. Belohne Deinen Basenji oft und gebe ihm viel Lob, um ihn zu ermutigen und zu motivieren. Da Basenjis manchmal ein bisschen schüchtern sind, ist es wichtig, ihnen Zeit und Raum zu geben, um sich an neue Menschen und Umgebungen zu gewöhnen.

Ein Basenji beim Freilauf.

Tipp: Diese afrikanische mittelgroße Hunderasse fällt vor allem durch eine Besonderheit auf, ihren jodelnden Gesang, anstelle eines Bellens. Der Basenji ist in Deutschland noch relativ unbekannt und weicht von den uns bekannten Standards bei mittleren Hunderassen ab. Zudem sind die Hunde sehr reinlich und putzen sich selbst. Der Basenji eignet sich also für alle, die sich zwischen Hund und Katze nicht entscheiden können, da er Eigenschaften beider Tiere vereint.

Border Collie

Geschichte:

Die Geschichte der Border Collies reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als sie in den schottischen und englischen Grenzgebieten als Schäferhunde eingesetzt wurden. Sie waren für die Arbeit mit Schafen und Rindern zuständig und halfen den Schäfern, ihre Herden zu lenken und zu beschützen. Dank ihrer Intelligenz und ihres unerschütterlichen Arbeitswillens haben sich Border Collies als einer der besten Schäferhunde der Welt etabliert.

Aussehen:

Border Collies sind mittlere bis große Hunde mit einem athletischen Körperbau und einem stämmigen Aussehen. Sie haben ein doppellagiges Fell, das entweder glatt oder wellig sein kann, und es kann in einer Vielzahl von Farben und Mustern vorkommen. Ihre Augen sind meist rund und können in den unterschiedlichsten Farben erscheinen, was ihnen einen besonderen Charme verleiht. Egal, ob Du einen schlanken und schnellen Border Collie bevorzugst oder einen kräftigeren Hund mit einer kräftigeren Statur, es gibt einen Border Collie, der zu Deinen Vorlieben passt.

Ein Border Collie.

Charakter:

Border Collies sind äußerst intelligente und arbeitswillige Hunde. Sie brauchen ständige Herausforderungen, um glücklich und ausgeglichen zu sein, und sie lieben es, neue Fähigkeiten zu erlernen. Sie sind auch sehr loyal und liebevoll zu ihren Besitzern, und sie haben einen starken Schutzinstinkt. Obwohl sie bei Bedarf auch energiegeladen und aktiv sein können, sind sie in der Regel ruhig und entspannt, wenn sie nicht gerade arbeiten.

Erziehung:

Border Collies sind sehr lernfähig und reagieren gut auf positive Verstärkung. Es ist wichtig, dass Du von Anfang an klare Regeln und Grenzen setzt, damit Dein Border Collie weiß, was von ihm erwartet wird. Auch wenn sie sehr intelligent sind, kann es schwierig sein, ihnen beizubringen, wann es Zeit ist zu arbeiten und wann es Zeit ist zu entspannen. Daher ist es wichtig, dass Du Zeit und Geduld in ihre Erziehung investierst.

Es ist auch wichtig, dass Du Deinem Border Collie genügend körperliche und geistige Stimulation bietest. Sie sind ein sehr aktiver Hund und brauchen viel Bewegung, um gesund und glücklich zu bleiben. Ein langer Spaziergang am Tag, gemeinsames Spielen und Training können ihm helfen, fit und ausgeglichen zu bleiben.

Wenn Du planst, einen Border Collie zu adoptieren, solltest Du auch sicherstellen, dass Du genug Zeit und Energie hast, um dich um ihn zu kümmern. Diese Hunde brauchen eine Menge Aufmerksamkeit und Pflege, und es ist wichtig, dass Du bereit bist, ihnen die Zeit und Fürsorge zu geben, die sie benötigen.

Hinweis: Border Collies sind nach wie vor die Meister der Hütehunde. Sie zeichnen sich durch ihre Intelligenz und ihr selbständiges Handeln aus. Ein Border Collie braucht nicht nur körperliche Aufgaben und viel Auslauf und Bewegung, er braucht zudem auch geistige Herausforderungen für sein Köpfchen. Mit Kindern kommen die Hunde gut klar und können dementsprechend auch als mittelgroßer Familienhunde gehalten werden.

Dalmatiner gehören ebenfalls zu den mittelgroßen Hunderassen.

Wusstes Du? Viele kniehohe Hunde eignen sich auch perfekt als mittelgroße Familienhunde, darunter zum Bespiel auch der Shar Pei, der Australien Sheperd und der Basenji. Mittelgroße Hunde, die wenig Auslauf brauchen sind unter Anderem die Deutsche Dogge, die Englische Bulldogge, die Französische Bulldogge und der Japan Chin. Kniehohe Hunde, die wenig bellen sind zum Beispiel der Basenji, der Labrador Retriever, der Greyhound und die Deusche Dogge.

Mittelgroße Hunderassen: perfekt für alle Gegebenheiten

Mittelgroße Hunderassen können sehr unterschiedlich sein. Von den seltenen Fundstücken wie beim Shar Pei, der sich außerordentlich gut als mittelgroßer Familienhund eignet, wie zu den allseits bekannten Dalmatinern. Diese Hunde sind nicht nur aus dem beliebten Kinderfilm bekannt, sondern erfüllten auch eine wichtige Aufgabe bei der amerikanischen Feuerwehr. Hirtenhund wie der Border Collie oder der Australian Sepherd, die viel Auslauf und gefordert und gefördert werden müssen, damit ihnen nicht langweilig wird. Bis zum Basenji, der jodelt und nicht bellt und im Allgemeinen stark an eine Katze wie an einen Hund erinnert, von seiner Verhaltensweise her.

FAQ: Mittelgroße Hunderassen

Welche mittelgroßen Hunde sind einfach zu erziehen?

Der Golden Retriever ist ein leicht zu erziehender Hund, genauso wie der Berner Sennenhund und der Labrador.

Welche mittelgroßen Hunde eignen sich als Anfängerhunde?

Auch hierfür eignet sich der Golden Retriever sehr gut, aber auch der Pudel und der Malteser sind hierfür geeignet.

Welche mittelgroßen Hunde stinkt und haart nicht?

Der portugiesische Wasserhund, aber auch der Dalmatiner verlieren nur ganz wenig Haare und haben einen nicht sehr ausgeprägten Eigenduft.

Quellen