Karelischer Bärenhund

Karelischer Bärenhund – Rassenportrait

FCI

Nr.48, Gr.5, Sek.2

Andere Namen:

Karjalankarhukoira , Karelischer Bärenhund, Björnhund,
Karelian Bear Laika, Karelian Bear Dog, Karelsk Bjornhund

Widerrist:

Rüde: 54 – 60 cm
Hündin 49 – 55 cm

Gewicht:

Rüde: 25 – 28 kg
Hündin: 17 – 20 kg

Mögliches Alter:

12 Jahre

Ursprungsland:

Finnland

Fell:

Deckhaar relativ lang, rauh, glatt, hart
Unterwolle reichlich, weich, dicht, schwarz, kann glanzlos sein

Fellfarben:

Braun schattiert,
meist klare weiße Abzeichen an
Kopf, Hals, Brust, Bauch, Läufen

Verwendung heute:

Jagdhund

Verwendung früher:

Jagdhund

Geschichte:

Der Karelischer Bärenhund ist eng verwandt mit den europäischen Laika Rassen.
Diese Rasse wurde erst um 1923 bekannt.
Die Reinzucht des Karelischen Bärenhundes wurde 1935 begonnen.
1936 wurde die Rasse das erste mal ausgestellt.
Der erste Rassestandard wurde 1943 festgelegt.
1945 wurde er erneuert und ist bis heute noch gültig.
1946 wurden die ersten Hunde ins Hundestammbuch eingeschrieben.
1949 wurde der Karelischer Bärenhund von der FCI offizell anerkannt.

Erscheinungsbild:

Dieser Hunde ist ein mittelgroßer Hund, mit einem kräftigen und
robusten Erscheinungsbild.

Verhalten und Charakter:

mutig, ausgeglichen, lebhaft, beharrlich, robust, sensibel, klug
dominant, anhänglich, gegen Artgenossen oft nicht freundlich.

Haltung:

Der Karelische Bärenhund braucht eine durchweg konsequente und liebevolle
Erziehung mit einer gewissen Strenge. Er ist nicht für Anfänger und auch
nicht für schwache und alte Menschen geeignet.

Der Karelischer Bärenhund ist nicht ein Hund für „nebenbei.“
Er braucht sehr viel Aufmerksamkeit, Auslauf und Bewegung.
Um ihm halbwegs artgerecht zu beschäftigen, ist Hundesport eine gute Alternative.

Pflege:

Das Haarkleid des Hundes muss, bei richtiger Ernärung, nur regelmäßig kräftig durchgebürstet werden. Während des Fellwechsels, 2mal jährlich, sollte er täglich gestriegelt und gebürstet werden. Der Karelischer Bärenhund wird auch „die Katze der Hunde“ genannt, weil er
sich wie eine Katze säubert. Die Deckhaare sind durch ihren Lanolingehalt schmutzabweisend.

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