Mastino Napoletano

Mastino Napoletano – Rasseportrait

In folgenden Bundesländern wird der Mastíno Napoletano als Listenhund geführt. In Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg und Nordrhein-Westfahlen gilt er als gefährlich. In Berlin ist er sogar ganz verboten.

FCI:

FCI-Gruppe 2, Sektion 2.1, Standard Nr.

Andere Namen:

Italienische Dogge

Widerrist:

Höhe 73 cm

Gewicht:

90 kg

Mögliches Alter:

10 Jahre

Ursprungsland:

Italien

Fell:

Das kurze Haar ist hart und rau.

Fellfarben

mahagonibraun, schwarz, grau, gestromt oder falb,

Verwendung heute:

Familienhund (nur für erfahrene Hundehalter geeignet), Wachhund

Verwendung früher:

Kriegshund

Geschichte

Nachfahren des römischen Molosserhundes.
Seine schweren Vorfahren nutzen die Römer nicht nur für die Bärenjad und Wildschweinjagd sondern  auch für den Kampf auf dem Schlachtfeld. Nach dem Ende der Feldzüge wurde der einstige Kampfhund für die Bewachung der Höfe und den Schutz seiner Herren abgerichtet.
1947 Beginn der systematischen Zucht des Mastino Napoletano.

Erscheinungsbild:

Schwer, massig, groß

Verhalten und Charakter:

Diese Hunderasse zeigt einen starken Schutztrieb, er verteidigt sein Territorium aufs Äußere. Seinen Besitzern gegenüber ist er treu ergeben, anhänglich, selbstbewusst, familienfreundlich und ruhig. Er verfügt über eine ausgeglichene Wesensart.

Haltung:

Nur für sehr erfahrene Hundehalter geeignet. Eine konsequente Erziehung ist notwendig.
Die Sozialisierung muss so früh wie möglich beginnen.

Pflege:

Sein kurzes, dichtes Fell ist pflegeleicht. Seine Hautfalten sollten aber regelmäßig kontrolliert und gesäubert werden.

Rassetypische Erkrankungen

Hüftgelenksdysplasie oder Arthrose. Die faltige, locker sitzende Haut am Kopf führt zu Augenprobleme oder einen Lidsturz.

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