Puli

Puli – Rassepotrait

FCI:

FCI Gr. 1, Sek. 1, Nr. 55

Widerrist:

Rüde: 39 – 45 cm
Hündin: 36 – 42 cm

Gewicht:

Rüde: 13 – 15 Kg
Hündin: 10 – 13 Kg

Mögliches Alter:

14 Jahre

Ursprungsland:

Ungarn

Fell:

Das Fell besteht aus groben Deckhaar und feineren Wollhaaren.
lang, dick, grob, wellig (Schnürenfell)

Schnürenbehaarung: Hierbei verbinden sich abgestorbene Haare mit lebenden
zu rundgeformten, schnürenförmigen Zotteln.

BandförmigesZotthaar: Hier sind die Zotten relativ schmal und flach.

„Puszta Behaarung“ oder Plattenbildung: Hierbei handelt es sich um eine flächenhafte Verfilzung.

Fellfarben

schwarz, weiß, perlenweiß, aprico, grau, rötlich, falb, mastengelb

Verwendung heute:

Begleithund, Apportierhund

Verwendung früher:

Schafhüten

Geschichte:

Der Puli gehört zu einer der ältesten bekannten Hunderassen, er ist der kleinste der
ungarischen Hirtenhunde.
Abbildungen puliähnlicher Hunde wurden bereits im alten Mesopotanien gefunden.
Die Funde wurden auf die Zeit 4000 v. Chr. datiert und können im Nationalmuseum von
Bagdad besichtigt werden.
Der 2. Weltkrieg legte die ungarische Hundezucht nahe zu lahm.
Doch zwischenzeitlich hat sich der Puli zu einem Begleithund gewandelt.
Ein ungarisches Sprichwort lautet:
“ Der Puli ist kein Hund, er ist ein Puli“.

Erscheinungsbild:

Der Puli ist ein mittelgroßer Hund, mit quadratischen Aussehen.

Verhalten und Charakter:

Fröhlich, kinderlieb, robust, beweglich, klug, sehr aufmerksam, anhänglich, aufgeweckt, spielt sehr gern, anspruchslos, bellt viel, temperamentvoll, immer lernbereit, lebhaft, Fremden gegenüber misstrauisch.

Haltung:

Dieser Hund ist und bleibt ein Naturhund, der nicht in die Stadt gehört.
Er sollte nicht in einer kleiner Wohnung oder einem Zwinger gehalten werden.
Er ist ein ausdauernder Läufer, er will und muss mehrmals täglich laufen.
Er spielt gerne und auch Hundesport ist etwas für ihn.
Kälte macht ihm nichts aus, eher Wärme.
Diese Rasse ist ideal für aktive Menschen.
Er braucht engen Kontakt zu seiner Familie, als Rudelersatz.
Wichtig ist eine konsequente, aber liebevolle Erziehung.

Pflege:

Die Pflege des Haarkleides ist einfacher, als man es sich das beim Anblick eines Pulis vorstellt.
Der Puli darf nie gebürstet werden.
Nach dem abstoßen des Welpenhaares bilden sich die ersten Zotten,
Diese muß man lediglich bis auf die Haut des Hundes auseinander ziehen. (Zotten)
Hat sich erstmal ein gutes Haarkleid geformt, so reicht ein gelegentliches nachzotten.
Der Vorteil bei diesem Hund ist, das er nach dem Abstossen des Jugendhaarkleides, keine Haare mehr verliert.
Die einzelnen Zotten die er hin und wieder verliert, sind einfach aufzunehmen.

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