Mantrailing – Rettungshundearbeit

Die Hundesportart Mantrailing ist die einzige Suchart, bei der mit im Bereich der Rettungshundearbeit mit Geruchsstoffen der vermissten Person gearbeitet wird.
Ein Mantrailer kann somit die Spur ohne verletzte Bodenfährte verfolgen (z.B.auf Beton).
Der Hund ist an einer langen Leine und folgt dem Individualgeruch der Person, welche er über einen Geruchsträger (Taschentuch, Kamm, Schlüssel, Kleidung u.s.w.) aufgenommen hat.

Ausbildung

Während seiner Ausbildung muss der Hund lernen, den Geruch von Personen aus vielen Verleitfährten zu identifizieren und zu verfolgen, bis er die jeweilige Person findet.
Der Hund sollte zum Ende der Ausbildung in der Lage sein, Fährten in verschiedenen Geländeformen über einige Kilometer, bei verschiedenen Wettereinflüssen zu verfolgen.

Übungen

Negativer Geruchsstoff

Dem Hund wird ein Geruch angeboten, den er am jeweiligen Ort gar nicht finden kann.

Negative Trail

Hier handelt es sich um eine Trail, wo die versteckte Person nicht am Ende der Trail zu finden ist.

Geruchsrad

Dies ist eine sehr anspruchsvolle Übung zur Überprüfung des Hundes, um zu sehen ob er den Geruchsartikel beachtet.

Line – up

Es handelt sich um eine spezielle Form von Differenzierung, welche aber beim eigentlichen Mantrailing nicht wirklich benötigt wird.

Kontaminierter Geruchsartikel

Diese Übung ist nicht besonders schwierig und kann deshalb schon zu einem früheren Zeitpunkt eingesetzt werden. Der Hund filtert automatisch die anwesenden Personen aus und verfolgt die Trail der nicht anwesenden.

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