Geschichte der Irischen Wolfshunde

Geschichte der Irischen Wolfshunde

Die Geschichte der Irish Wolfhounds

Über keine andere Hunderasse wurden so viele Legenden, Mythen und Geschichten gewoben, wie um den Irischen Wolfshund.

Bereits im alten Rom wurden große Hunde aus Eire erwähnt, aber leider gibt es weder gesicherte Funde noch Abbildungen aus dieser Zeit. In einem Buch wurde der Irish Wolfhound einmal mit dem heiligen Gral verglichen: Im Lauf der Zeit ging sein Ursprung verloren.

Der große griechische Historiker Flavius Arrianus beschreibt, in einer Abhandlung um 150 nach Christi Geburt, mit einer keltischen Hunderasse das Urbild des Irischen Wolfshundes. Auch Grattius und später der Dichter Nemesianus beschreiben keltische, bzw. britische Hunde die schneller liefen als der Mensch denken kann. Allerdings fehlt hier der Hinweis auf die besondere Größe.

Etwa 400 nach Christus wird von einem römischen Konsul dann in einem Brief an seinen Bruder der Hinweis für Irische Hunde geliefert, für deren Übersendung er sich bedankt. Diese Hunde haben einen ganz besonderen Eindruck bei den Römern hinterlassen, da vermutet wurde man habe sie in großen Eisenkäfigen nach Rom gebracht. Dieser Hinweis auf die, für Rom ungewöhnliche Größe und Kraft lassen den Schluss zu das es sich um die Ahnen der Irischen Wolfshunde gehandelt haben dürfte.

Wohin man schaut, nirgends gibt es gesicherte Beweise oder stichhaltige Aufzeichnungen und Beschreibungen. Zwar werden aus unterschiedliche Herkunft Bilder oder Tongefässe als Abbildung der Irish Wolfhounds interpretiert, doch sind es oft eher symbolische Darstellungen. Auch darf man bei allen Betrachtungen nicht vergessen das der Mensch der Antike und des Mittelalters im Durchschnitt deutlich kleiner war als der Mensch der Gegenwart.

Auch werden viele Legenden und Erzählungen genutzt um den „Gentle Giant“ als älteste Rasse der Welt darzustellen, selbst der Heilige St. Patrick wird dazu bemüht. Aber ein definitiver Beweis fehlt. Sicher stellen die Legenden, die immer auch ihren wahren Kern haben, Indizien. Ich möchte mit dieser Übersicht nichts bstreiten, immerhin ist die Möglichkeit das die Vermutungen zutreffen ebenso gross wie das sie es nicht tun. Authentisch dürfte eine Beschreibung aus dem Jahre 1615 sein, in welcher der Dichter John Taylor die Jagd des Earl of Mar beschreibt und den Einsatz von einhundert „kräftiger irischer Grayhounds“.

Die Erscheinung, das Wesen und die Eignung zur Jagd machten diese Hunde so beliebt das sie ein Exportgut wurden. Allerdings wurde 1652 der Export der Irischen Wolfshunde durch Olliver Chromwell verboten, da die Bestände stark zusammengeschrumpft waren. Jedweder Handel wurde verboten, Zöllner und Reichsbeamte hatten die Anweisung die Ausreise der Hunde zu versagen und die Tiere zu beschlagnahmen.

Gesicherte Aufzeichnungen lassen sich hinsichtlich Beschreibung und Benennung zwischen 1600 und 1700 finden. Seine Größe wird mit 4 Feet angegeben was etwa
1,22 entspricht. Zwischen 1700 und 1800 verblasst das Wissen um die Rasse, um 1837 wird sie als fast ausgestorben bezeichnet.

Die Wiederbelebung der Rasse durch Captain Graham dürfte den Insidern weitestgehend bekannt sein. Ich möchte nun nicht Details aus Verpaarungen oder Stammbäumen aufzeigen die im Buch „The International Irish Wolfhound Book“ ausführlich nachzulesen sind. Dieses Buch gibt, ebenso wie das Buch „Der Irish Wolfhound“ von Marry Mcbride viele Infos, zeigt tolle Bilder und vermittelt sowohl dem Interessierten wie dem Fan und Besitzer der Irischen Wolfshunde ein warmes Gefühl beim lesen und betrachten.

Ich möchte nicht werten welches Buch besser ist, in Fachkreisen streitet man oft darüber, sondern sage mit voller Überzeugung: Beide ergänzen sich herrlich! Ich hoffe es erscheinen noch viele Bücher über die „sanften Riesen“ und zeigen die wunderbare Welt der Irish Wolfhounds.

Andreas Hesse.

 
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