Gesundheit des Irischen Wolfshund

Irische Wolfshunde - Gesundheit

Informationen zu Krankheiten, Erbkrankheiten, Sterblichkeit des Irischen Wolfshundes

Gesundheit

Der Tierarzt sollte sich mit dieser Rasse auskenne, vor allem auch was die Narkose bei einem Irischen Wolfshund betrifft.
Jedes Jahr sollte auch das Herz untersucht werden,  da ein Irischer Wolfshund aufgrund seiner Größe  zu Herzerkrankungen neigt.

Rassetypische Krankheiten beim Irischen Wolfshund

< Eine Rasseprädisposition liegt vor für: - Arrhyhtmien: AF-Vorhofflimmern - Dilatative Kardiomyopathie (DCM) - Herzerkrankung - Epilepsie - Knochenkrebs ( Osteosarkom )
– Magendrehungen
– Osteochondrosis ( Umwandlung von Knorpel zu Knochen )
– Portosystemischer Shunt (intrahepatisch)

Sterblichkeit des Irischen Wolfshundes

Wie die meisten Riesenrassen haben auch Irische Wolfshunde im Vergleich zu kleinen Hunden eine kürzere Lebenserwartung – in der Literatur sind Durchschnittsalter zwischen 6,5 und 10 Jahren zu finden, wobei die wenigen zum Thema vorhandenen wissenschaftlichen Arbeiten das Durchschnittsalter eher im unteren Bereich dieser Marge ansiedeln.
Im Jahr 2005 wurde eine Studie zum Durchschnittsalter erstellt, das Ergebnis sah wie folgt aus:

63 Prozent sterben vor dem Alter von 8 Jahren
91 Prozent vor dem Alter von 10 Jahren
28 Prozent aller Wolfshunde werden keine 5 Jahre alt

Oder anders ausgedrückt:

72 Prozent aller Wolfshunde werden 5 Jahre alt,
37 Prozent werden 8 Jahre alt und nur
9 Prozent aller Wolfshunde werden 10 Jahre oder älter.

Hieraus ergibt sich die Statistik, das durchschnittlich 51 Prozent aller 5-jährigen Wolfshunde 8 und 24 Prozent aller 8-Jährigen Wolfshunde 10 oder mehr Jahre alt werden.

Aufgrund ihres allgemein eher stoischen Wesens können Wolfshunde auch schmerzhafte Krankheitssymptome lange Zeit unterdrücken. Das hat zur Folge, dass Krankheiten oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt werden, was in vielen Fällen die Heilungschancen verschlechtern kann.

Daneben existieren in der Rasse verschiedene Erbkrankheiten und zumindest teilweise erbliche Dispositionen.
Die häufigsten davon sind:
– Dilatative Kardiomyopathie
– Osteosarkom (Knochenkrebs)
– Magendrehung
– Portosystemischer Shunt (intrahepatisch)
– Osteochondrose

Dem Autor sind nur 2 Projekte bekannt die hier auf wissentschaftlicher Basis Daten sammeln und auswerten um den Erbkrankheiten nachzuforschen und Stämme zu isolieren.

Neben der tierärztlichen Hochschule Hannover, die mit Professor Distl vom Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung eine Langzeitstudie erstellt möchten wir insbesondere auf die Bemühungen von Frau Dr. Andrea Vollmar, Bonn/Wissen, hinweisen die aktiv die Arbeit der Universität Utrecht ( niederländische Stichting de Ierse Wolfshond ) unterstützt und hierzu auf ihrer eigenen Homepage ein Kontaktformular zur Verfügung stellt um Daten zu den Erkrankungen an das Institut zu melden. Aufgerufen sind alle Besitzer eines Irischen Wolfshundes teilzunehmen.

Auch der Autor bittet hiermit jeden IW-Besitzer um Meldung von Krankheiten. Zur Teilnahme an der Studie bitte hier klicken.

Auch bei der Uni in Upsala/Schweden läuft ein ähnliches Projekt. Wer sich darüber informieren mag, der klicke bitte hier.
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