BARF für Hunde

Die Abkürzung BARF steht für: Biologisch artgerechte, rohe Fütterung der Hunde

Was ist Barf und wie geht barfen?

Die Amerikaner  benutzten den Ausdruck BARF für Menschen die ihre Hunde mit roher, frischer Kost füttern und als Bezeichnung für die Nahrung.
Bei dieser Art der Fütterung wird versucht, die Ernährung eines wild lebenden Caniden z.B. Wolf zu imitieren.
Der Hund gehört wie der Wolf zur Ordnung der Kanivoren. Der Wolf ist kein reiner Fleischfresser sondern frisst neben den erbeuteten Tieren Wurzeln, Beeren, Kräuter, Obst, Insekten, Gräser und Kot anderer Pflanzenfresser. Vom sogenannten Großwild, die überwiegende Nahrungsquelle des Wolfes, frisst der Wolf alles bis auf große Knochen, einen Großteil von Fell und Haut und vom Darminhalt.
Da der Wolf das Beutetier fast komplett frisst, erhält er genügend der für ihn notwendigen Nährstoffe wie Eiweiß, Fett, Mineralien, Enzyme und Ballaststoffe.

Wie und was wird dem Hund gefüttert?

Da Kauen wichtig für die Zähne Ihres Hundes ist sollte das Fleisch möglichst am Knochen oder zumindest in großen Stücken gefüttert werden. Den Hund 2 x am Tag füttern, da dies einer Magendrehung vorbeugt. Auch sollte Getreide und Fleisch dem Hund nicht gemeinsam gefüttert werden. Oft wird 5 Tage Fleisch, 1 Tag nur Getreide und Gemüse gefüttert und 1 Tag bekommt der Hund kein Essen. Dem Hund einen Tag kein Essen zu geben ist allerdings umstritten. Wir füttern täglich!

BARF – Mögliche Zutaten für das barfen

Fleisch, Knochen
Rind: Herz, Milz, Pansen, Blättermagen, Schlund, Leber, Muskelfleisch, Kopf, Knochen (vor allem die weichen Knochen)

Lamm: siehe Rind, aber keinen Magen

Fisch: ganzer, roher Fisch

Huhn: am besten das ganze rohe Huhn, Hälse, Flügel, Rücken

Eier: rohe Eier, komplett mit Schale

Schwein: nicht geeignet

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Innereien: Innereien nicht öfter als 1-2 x die Woche füttern

Gemüse
Kartoffeln (gekocht), Möhren, Broccoli(gekocht-sonst Blähungen), Keimlinge, Salate, Zuchini, Löwenzahn, Brennnessel, Bohnen (gekocht),Schachtelhalmgras
Füttern Sie dem Hund keine Zwiebeln oder Avocados.

Obst
Äpfel, Birnen, Kiwis, Bananen – keine Trauben/Weintrauben da giftig für den Hund

Getreide
Hafer, Hirse, Roggen, Amaranth, Weizenkleie, Maisgrieß

Kräuter
Alfalfa, Petersilie, Dill

Öle
Olivenöl, Fischöl, Lebertran

Vitamine
nur wenn nötig dem Hund zusätzlich Vitamine geben, z.B. bei Trächtigkeit, während des Wachstums , bei Krankheit

In Kürze lesen Sie hier mehr über Vorteile und Nachteile des barfen – Erfahrungsberichte – und vieles anderes