Kochen für Hunde

Kochen für Hunde

 

 

Grundregel für selbstgekochtes Hundefutter
Wenn Sie Ihren Hund selbst bekochen wollen, sollten Sie ein paar grundlegende Dinge beachten.
Am einfachsten ist die Faustregel 1/3 Fleisch + 1/3 Kohlenhydrate + 1/3 Gemüse.

1. Eiweiss:
Fleisch

Wenn Sie für Hunde selber kochen möchten können Sie Rindfleisch, Geflügel, Wild, Lamm und Ziege sowohl roh als auch gekocht einsetzen.
Schweinefleisch ist nicht so gut für Hunde, wenn Sie es aber trotzdem nehmen wollen bitte immer kochen (Aujeszkysche Krankheit).
Neben den üblichen Fleischprodukten können Sie bei vielen Metzgern auf Vorbestellung auch Maulfleisch, Schlund, u.s.w. für Ihren Hund erhalten.
Innereien wie Pansen und Leber sollten Hunde eher selten bekommen.

Weitere wichtige Eiweisslieferanten sind:
– Quark
– Hüttenkäse
– Hartkäse
– Fisch
– Ei
Fleischprodukte für Hunde bekommen Sie auch in speziellen Tierbedarfsgeschäften, die Hundefleisch und auch Frischfutter anbieten, das teils auch klein geschnitten und abgekocht angeboten wird.

 

2. Kohlenhydrate:
Getreidearten
Hafer, Gerste, Weizen, Dinkel, Mais und Buchweizen sind für Hunde geeignet.

Hülsenfrüchte
Bohnen, Linsen u.s.w… liefern dem Hund Kohlenhydrate.

Kartoffeln, Nudeln und Reis
Damit diese Produkte für den Hund besser verdaulich sind, müssen diese gekocht oder geschrotet werden.

3. Gemüse und Obst
Fast alle Gemüsearten darf Ihr Hund roh fressen.
(Ausnahme: Bohnen und Kartoffeln da diese roh giftig sind)
Die meisten Hunde mögen am ehesten Möhren.
Aber auch Gurken, Zuchini, Paprika, Broccoli, Fenchel, u.s.w….. können Sie Ihrem Hund füttern.

Damit diese Produkte für den Hund besser verdaulich sind, sollten sie möglichst geraspelt oder in wenig Wasser kurz gedünstet werden.
Um die Vitamine nicht zu verlieren kann man das Kochwasser dem Hundefutter zufügen.

Äpfel und Bananen mögen die meisten Hunde auch. Beeren aller Art sind ebenfalls eine gesunde Zugabe zum Futter, auch ein wenig Kiwi ist ok aber nur kleine Mengen da Kiwis viel Fruchtsäure enthalten.

Keine Trauben, Rosinen und Avocados füttern da diese für Hunde Gift sind. Auch Obstkerne sind für Hunde schädlich da diese Blausäure enthalten

Wenn Sie Ihrem Hund eine abwechslungsreiche und ausgewogene Kost füttern sollte kein Mangel an Vitaminen und Mineralien entstehen.
Sollte trotzdem ein Mangel festgestellt werden kann dem Hund eine Nahrungsergänzung gegeben werden.

 

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