Augenerkrankungen beim Hund G – M

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Augenerkrankungen beim Hund von G – M

Augenerkrankung beim Hund

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Gehen Sie bitte mit Augenkrankheiten oder Veränderungen der Augen ihres Hundes umgehend zu einem Tierarzt.

 

Augenerkrankungen beim Hund – G

Gerstenkorn (Hordeolum)

Das Gerstenkorn entsteht wenn sich eine der Meibomschen Drüsen entzündet.

Ursachen:
Entzündung einer der Meibomschen Drüsen.

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Symptome:
Eine leicht rote Schwellung am Augenlidrand des Hundes.

Behandlung:
– 3x täglich eine warme Kompresse/Lappen auf das Hagelkorn legen (um das reifen zu beschleunigen)
– Der Tierarzt wird dann das Gerstenkorn aufstechen oder aufschneiden.
– Antibiotikagaben oral oder lokal.

Wichtig: Bitte nicht selber das Gerstenkorn versuchen auszudrücken.

Glaukom (Grüner Star)3>
Bei einem gesunden Hundeauge ist die Produktion und die Verteilung der Flüssigkeit immer ausgewogen.
Gerät diese Ausgewogenheit aus dem Gleichgewicht, z.B. durch verstopfte Abflußkanäle, so steigt der Druck im Hundeauge (innerer Augendruck).
Das ist sehr schmerzhaft.
Dieser erhöhte Druck schädigt den Sehnerv des Hundeauges und kann zur Erblindung führen.

Zwei Arten von Glaukom gibt es:

Primäres Glaukom

Diese Art des Glaukoms wird unter Hunden vererbt.

Besonders betroffen sind folgende Hunderassen

– Basset Hound
– Beagel
– Cockerspaniel
– Samoyede

Sekundäres Glaukom

Diese Art des Glaukoms entsteht nach einem Trauma und anderen Augenkrankheiten.

Ursachen:

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– es liegt eine Durchblutungsstörung der Sehnerven vor
– es liegt eine Störung des Augeninnendruckes vor
– eine Entzündung der Iris (Uveitis anterior).

Symptome:
– Überempfindlichkeit gegenüber Licht.
– Augen werden zusammengekniffen.
– Erhöhte Tränenproduktion.
– Starrer Blick des Hundes.
– Die Hornhaut (Kornea) ist verschwommen.

Wenn der Augapfel anschwillt und aus der Augenhöhle tritt ist der Hund erblindet

Behandlung:

– Medikamente zur Senkung des Augeninnendrucks
– Laseroperation (dadurch kann die Flüssigkeitsproduktion reduziert werden)

Je früher die Behandlung beginnt, umso größer ist die Chance das die Sehkraft des Hundeauges erhalten werden kann.

Augenerkrankungen beim Hund – H –

Hagelkorn (Chalazion)

Ist eine der Meibomschen Drüsen verstopft, bildet sich am Augenlidrand des Hundes eine feste Beule, das Chalazion (Hagelkorn).

Ursachen:
Verstopfung einer Meibomschen Drüse.

Symptome:
Eine feste Beule am Augenlidrand des Hundeauges.

Behandlung:
Meistens muss das Chalazion operativ entfernt werden.

Wichtig: Bitte nicht selber versuchen das Hagelkorn zu entfernen.

Hordeolum (Gerstenkorn)

Das Gerstenkorn beim Hund entsteht wenn sich eine der Meibomschen Drüsen entzündet.

Ursachen:
– Entzündung einer der Meibomschen Drüsen Symptome:
– Eine leicht rote Schwellung am Augenlidrand des Hundes.

Behandlung:
– 3x täglich eine warme Kompresse/Lappen auf das Hagelkorn legen (um das reifen zu beschleunigen).
– Der Tierarzt wird dann das Gerstenkorn aufstechen oder aufschneiden.
– Antibiotika gaben oral oder lokal.

Wichtig: Bitte nicht selber versuchen das Gerstenkorn auszudrücken.

Hornhautentzündung (Keraitis)

Die Keratitis beim Hund ist eine Entzündung der Hornhaut im Hundeauge.

Ursachen:
– Verletzung der Hornhaut.
– Bakterielle Infektion.
– Virusinfektion.
– Parasitäre Infektion (z.B.Leishmaniose).
– Chronische Reizung der Hornhaut (z.B. ektopische Zilie, Distichien, Trichiasis).
– Mangelnder Tränenfluss (trockene Hundeaugen).

Symptome:
Akute Hornhautentzündung
– Die Blutgefäße sind in die Hornhaut des Hundeauges eingewachsen.
– Trübung der Hornhaut (Hornhautödem).

Chronische Hornhautentzündung
Zu dem Symptomen der akuten Hornhautentzündung kommen:
– Pigmenteinwanderung.
– Pathologische Vermehrung von Bindegewebszellen/Fibrosierung.

Behandlung:
Grundsätzlich gilt, dass sich Behandlung und Behandlungserfolg nach der Ursache der
Hornhautentzündung richtet.

Hornhautgeschwür (Ulkus korneae) des Hundeauges

Ein Hornhautgeschwür (Ulkus korneae) ist ein Defekt mit Gewebeverlust.
Das Hornhautgeschwür kann tief oder oberflächlich sein.

Je nach Schweregrad der Augenerkrankung kann es beim Hund zur dauerhaften Einschränkung der Sehfähigkeit bis zur Erblindung des betroffenen Auges kommen,
Auch der Verlust des betroffenen Hundeuge ist möglich.

Besonders betroffen von einem Hornhautgeschwür (Ulkus korneae) sind Hunde mit großen Augen und ältere Hunde.

Ursachen:
– Fremdkörper im Hundeauge.
– Verletzungen des Hundeauges.
– Bestimmte Erreger, wie Pilze, verschiedene Keime oder Viren, können ein Hornhautgeschwür im Hundeauge hervorrufen.
– Als Folgeerkrankung z.B. von Lidfehlstellungen, trockenen Hundeaugen, Glaukom usw.

Ältere Hunde leiden häufiger darunter.

Symptome:
– Der Hund hat große Schmerzen.
– Gerötete Bindehaut.
– Augenzusammenkneifen.
– Häufiges Blinzeln des Hundes.
– überdurchschnittlicher Tränenfluss.
– Die Hornhaut des betroffenen Hundeauges ist uneben und matt.
– Weiß-milchige getrübte Hornhaut
– Manchmal sind in der Hornhaut auch die Blutgefäße zu erkennen.

Ein eitriger Ausfluss aus dem betroffenen Hundeauge dweist darauf hin das die Hornhaut und/oder Bindehaut des Hundeauges zusätzlich mit Keimen infiziert ist.

Behandlung:
Bitte umgehend den Hund in tierärztliche Behandlung begeben, damit die Sehfähigkeit so wenig wie möglich Schaden nimmt.

Bei schlechter Abheilung des Hornhautgeschwüres muss das kranke Gewebe auf der Hornhaut operativ entfernt werden.

Bei oberflächliche Hornhautgeschwüre werden meist Augentropfen und Augensalben die vitaminhaltig, atropinhaltig sind und eine antibiotische Wirkung haben, miteinander kombiniert.

Hornhautverletzung des Hundeauges

Der Grund einer Hornhautverletzung im Hundeauge ist meist ein Fremdkörper (z.B. ein Dorn) oder auch ein Trauma.
Dabei wird entweder ein Teil oder die gesamte Hornhaut des Hundeauges verletzt.
Betrifft die Verletzung die gesamte Hornhaut tritt das Kammerwasser des betroffenen Auges aus.
Dies ist sehr schmerzhaft für den Hund und führt zum Kollaps des Hundeauge.

Wichtig: Eine Hornhautverletzung des Hundeauges ist immer ein Notfall der umgehend tierärztlich behandelt werden muss.

Ursachen:
– Fremdkörper im Hundeauge.
– Trauma des Hundeauges.

Symptome:
– Der betroffene Hund hat starke Schmerzen.
– Augenzusammenkneifen.
– Das betroffene Hundeauge hat vermehrten Tränenfluss.
– Gerötete Bindehaut.
– Trübe Hornhaut.

Behandlung:
– Hornhautverletzungen werden grundsätzlich mit antibiotischen Augentropfen/Augensalben behandelt.
– Starke Hornhautverletzungen werden genäht (Hornhautnaht) und nur mit antibiotischen Augentropfen behandelt.

Hornhautverletzungen heilen in der Regel nach fachlicher Versorgung gut ab.

Augenerkrankungen beim Hund – K –

Katarakt (grauer Star)

Es gibt verschiedene Formen vom grauen Star beim Hund:
– Der angeborene Katarakt.
– Der Entwicklungskatarakt (juvenile Katarakt).
– Der Altersstar.

Als Grauer Star wird bei Hunden jede Trübung der Linse bezeichnet.

Ursachen:
– Eine erhöhte Wasseraufnahme mit der Aufquellung der dicht angeordneten Linsenfasern ist oft für die Trübung der Linse verantwortlich.
– Stoffwechselerkrankungen des Hundes.
– Die erworbene Trübung der Linse, der Rinde oder des Kerns.

Symptome:
Das wichtigste Symptom eines Katarakt (grauer Star) ist die Trübung der Augenlinse.

– Im Anfangsstadium färbt sich die Linse bläulich/weiß.
– Im Endstadium ist die Linse schneeweiß.
– Sehverlust des Hundes.

Behandlung:
– Es ist nur eine operative Behandlung des grauen Star möglich.
– Die Erfolgsquote liegt bei ca. 90%.

Die Entwicklung einer Katarakt ist in den meisten Fällen genetisch veranlagt und kommt bei manchen Hunderassen gehäuft vor, teilweise schon in sehr jungem Alter.
Dackel, Cocker, Zwergschnauzer, Retriever und Pudel sind nur einige Beispiele.
Prinzipiell kann ein Grauer Star bei allen Hunden (auch nicht reinrassigen Hunden) auftreten.

Genetisch betroffene Hunderassen:
Auch wenn ein Grauer Star bei allen Hunden (auch nicht reinrassigen Hunden) auftreten kann ist er
in den meisten Fällen genetisch bedingt.

Bei diesen Hunderassen kommt grauer Star gehäuft vor:
Cocker, Dackel, Pudel, Retriever, Zwergschnauzer u.s.w.

Bei einigen Hunden kommt grauer Star schon in sehr jungem Alter vor.

Keratitis/Entzündung der Hornhaut

Ursachen:
– Verletzung der Hornhaut.
– Bakterielle Infektion.
– Virusinfektion.
– Parasitäre Infektion (z.B.Leishmaniose).
– Chronische Reizung der Hornhaut (z.B. ektopische Zilie, Distichien, Trichiasis).
– Mangelnder Tränenfluss (trockene Hundeaugen).

Symptome:
Akute Hornhautentzündung
– Die Blutgefäße sind in die Hornhaut des Hundeauges eingewachsen.
– Trübung der Hornhaut (Hornhautödem).

Chronische Hornhautentzündung
Zu dem Symptomen der akuten Hornhautentzündung kommen:
– Pigmenteinwanderung.
– Pathologische Vermehrung von Bindegewebszellen/Fibrosierung.

Behandlung:
Grundsätzlich gilt, dass sich Behandlung und der Behandlungserfolg nach der Ursache der
Hornhautentzündung richtet.

Korneadegeneration (Hornhautdegeneration)

Die Korneadegeneration (Hornhautdegeneration) ist eine Erkrankung des Hundeauges, bei der sich Einlagerungen kristalliner Art (von Calcium, Cholesterin, Lipide) in der Hornhaut ablagern.

Diese Einlagerung ist eine Folgeerscheinung von bestehenden Vorerkrankungen bestimmter Stoffwechselstörungen und der Hornhaut des Hundeauges.

Ursachen:
– Entzündung der Hornhaut des Hundeauges, wo die Blutgefäße des Auges reagieren.

Akute Hornhautentzündung
Symptome:
– Weisslich-gräuliche, oberflächliche Einlagerungen, auch der Blutgefäße in der Hornhaut.

Behandlung:
Bei starker Korneadegeneration (Hornhautdegeneration) ist eine operative Behandlung möglich.

Eine NachBehandlung mit lokalen Calcium-bindenden Präparaten ist sinnvoll.

Korneadystrophie (Hornhauttrübung) beim Hund

Die Korneadystrophie (Hornhauttrübung) wird bei einigen Hunderassen vererbt.
Es gibt zwei Arten der Korneadystrophie (Hornhauttrübung), eine oberflächliche und eine tiefe.

Bei der Korneadystrophie (Hornhauttrübung) handelt es sich um einer Stoffwechselstörung/Fehlernährung der Hornhaut des Hundeauges.

Die Hornhauttrübung muss nicht immer gleichzeitig in beiden Augen des Hundes auftreten, auch wenn sie beide Hundeaugen betrifft.

Hunderassen die zu einer oberflächigen Korneadystrophie neigen sind:
– Airedale Terrier
– Beagel
– Cavalier King Charles Spaniel
– Collies
– Deutscher Schäferhund
– Rauhaar-Collie
– Shetland Sheepdog (Sheltie)
– Sibirischer Husky

Hunderassen die zu einer tiefen Korneadystrophie neigen:
– Boston Terrier
– Chihuahua
– Dackel

Ursachen:
– Stoffwechselstörung/ Fehlernährung der Hornhaut des Hundeauges.

Symptome:
Beide Augen des Hundes haben an derselben Stelle der Hornhaut gebrochene weißliche, kristalline, lokale, trübe Bereiche der Hornhaut.

Bei der oberflächlichen Hornhauttrübung hat der Hund nur eine kleine Einschränkung seiner Sehkraft.

Eine Trübung der gesamten Hornhaut hat eine weisslich-bläuliche Farbe

Bei einer tiefen Hornhauttrübung ist die Einschränkung der Sehkraft des Hundes stärker.

Behandlung:
Für die Korneadystrophie (Hornhauttrübung) gibt es zur Zeit keine Behandlungsmöglichkeit.

Augenerkrankungen beim Hund – L –

Lidinfektionen (Blepharitis)

Die Blepharitis ist eine schwache Entzündung der Lider des Hundeauges.
Die Augenlidinfektion kann folgende, verschiedene Formen haben.

Akute Augenlidentzündung:
Bei einer akuten Augenlidentzündung (Blepharitis) sieht das betroffenen Hundeauge sehr aufgequollen aus.
Ulzerativen Augenlidentzündung:
Bei einer ulzerativen Augenlidentzündung (Blepharitis) kommt es zur Geschwürbildung.
Seborrhoische Augenlidentzündung:
Die seborrhoischen Augenlidentzündung (Blepharitis squamosa) breitet sich auch über andere Körperbereiche des Hundes aus.

Eitrige Blepharitis
Die eitrige Blepharitis ist oft eine Folge einer Infektion, aber diese Art der Augenlidentzündung kann auch durch andere Krankheiten hervorgerufen werden (z.B. eine Konjunktivitis, Bindehautentzündung).

Ursachen:
Einseitige Augenlidentzündung
– Trauma
– Verletzung
– Lokale Infektionen des Hundeauges

Beidseitige Augenlidentzündungen:
– Chronische Augenerkrankungen des Hundes.
– Infektionen durch Mykosen (Hautpilze).
– Allergien, allergische Reaktionen.
– Parasiten (z.B. Milben).

Symptome:

Allgemeine Symptome
– Die Augenlider des betroffenen Hundeauges sind angeschwollen.
– Rötung der Lider des betroffenen Hundeauge.
– Juckreiz des Auges, der Hund reibt sich mit der Pfote das Gesicht oder Auge.
– Haarlose Stellen.
– Das betroffenen Auge des Hundes ist verkrustet, verklebt.
– Es bilden sich Schuppen um das betroffene Hundeauge.

Symptome bei einer akuten Blepharitis
– Anschwellen der Augenlider des betroffenen Hundeauges.
– Die angeschwollenen Augenlider werden ödematös.

Symptome bei einer ulzerativen Blepharitis
– Bläschenbildung auf der äußeren Augenlidhaut des betroffenen Auges.
– Im weiteren Verlauf der ulzerativen Blepharitis/ Lidinfektion platzen die Bläschen und es kann zu einer Geschwürbildung kommen.
– Die Geschwüre sondern gräulichen Ausfluss ab.

Symptome bei einer Blepharitis squamosa
– Die Augenlidhaut des betroffenen Hundeauges sind verdickt und gerötet.
– Oft sind Hautschädigungen/schuppige Haut auch auf anderen Bereichen des Hundekörpers zu finden.

Symptome bei einer eitrige Blepharitis
Eitrige Blepharitis ist oft die Folge einer Infektion mit Staphylokokken.
– Abszessbildung.

Behandlung:
Die Behandlung der Augenlidentzündung des Hundes richtet sich nach der Ursache.

Lidrandtumore beim Hund

Diese Tumore können sich im gesamten Augenlidgewebe des Hundeauges bilden.
Die häufigste Art der vorkommende Augenlidtumore beim Hund sind gutartig und ist eine Geschwulst einer Meibombischen Drüse.
Augenlidtumore treten häufig bei älteren Hunden auf.

Ursachen:
– Geschwulst/meist gutartig einer Meibombischen Drüse.Die Geschwülste treten einzeln oder zu mehreren Tumoren auf.
– Talgdrüsengeschwülste/meist gutartig, bei älteren Hunden.
– Melanome
– Warzen
– Papillome

Symptome:
– Die Tumore am Lidrand sehen aus wie kleine Warzen.
– Schwellung im Augenlidgewebe.
– Bekommen diese Tumore Kontakt zur Hornhaut führt das zu Reizungen im Auge.
– Der Hund blinzelt oft, kneift die Augen zusammen.
– Der Hunde reibt sich das betroffene Auge mit der Pfote.

Behandlung:
Je früher ein Augenlidtumor behandelt wird, umso besser sind die Heilungschancen.

– Operativer Eingriff durch den Tierarzt, falls erforderlich.

Andere Möglichkeiten der Behandlung:
– Strahlentherapie
– Chemotherapie
– Lidplastik
– Cryotherapie

Lidrandverletzungen des Hundeauges

Diese Augenlidrandverletzungen bei Hunden sehen meist schlimm aus.
Lidrandverletzungen des Hundeauges lassen sich aber gut behandeln, nähen und heilen in der Regel schnell ab.
Vorausgesetzt das Hundeauge selber blieb unverletzt.

Ursachen:
– Raufereien mit anderen Hunden.
– Raufereien mit Katzen.

Symptome:
– Einrisse des Lidrandes des Hundeauge.
– Verletzungen des Lindrandes.
– Herunterhängen des verletzten Augenlid.
– Die Lidrandverletzung blutet eventuell stark.

Behandlung:
Eine schnelle, tierärztliche Hilfe ist bei Lidrandverletzungen des Hundes unbedingt erforderlich.

Lipidkeratopathie beim Hund

Die Augenerkrankung Lipidkeratopathie beim Hund zeichnet sich durch Fettablagerungen (kristallartig) ab.
Diese Erkrankung kann ein oder aber auch beide Augen des Hundes betreffen.
Ist der Verlauf der Lipidkeratopathie chronisch kann es zu einer fettigen Hornhautdegeneration kommen.

Ursachen:
– Kristallartige Fettablagerungen in der Hornhaut des betroffenen Hundeauges.
– Folge der Vorerkrankungen des Hundes, wie
Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose).
– Pankreatitis Symptome zu Beginn der Lipidkeratopathie.
– Eine feine Trübung der Hornhaut des betroffenen Hundeauges im weiteren Krankheitsverlauf.
– Stärkere Trübung der Hornhaut des betroffenen Hundeauges.
– Die Farbe wird weisslicher und dichter.
– Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch zum einwachsen der Blutgefäße in der Hornhaut des betroffenen Hundeauges kommen, (dabei sind dann zarte rote Linien zu sehen).

Behandlung:
Leidet der Hund unter starker Einschränkung seiner Sehfähigkeit, kann eine operative Behandlung erfolgen.
– bei der Diagnose Lipidkeratopathie das die Grunderkrankungen mit behandelt werden
Erhöhte Blutfette des Hundes sollten mit cholesterinsenkenden Medikamenten und/oder mit Hilfe einer cholesterinsenkenden Diät gesenkt werden.

Luxation (Lageveränderung der Linse) beim Hund

Bei einer Luxation/Lageveränderung der Linse im Hundeauge, fällt die Linse entweder nach hinten in die hintere Augenkammer oder nach vorne in die vordere Augenkammer.
Es gibt eine komplette Luxation/Lageveränderung der Linse oder eine geringe Subluxation/Lageveränderung.

Die geringe Subluxation/Lageveränderung ist schwierig zu bestimmen.
Hunderassen die zur Vererbung einer Lageveränderung der Linse neigen sind:

– Border Collie
– Drahthaar-Foxterrier
– Glatthaar-Foxterrier
– Parson-Jack-Russel-Terrier
– Sealyham-Terrier
– Tibet-Terrier

Ursachen:
– Eine Entzündung in der vorderen Augenkammer.
– Durch einen Kampf mit Artgenossen, Verkehrsunfall usw.
– Ein Glaukom.
– Vererbung.
– Das Alter des Hundes.

Symptome:
– Leichte Entzündung des Hundeauges.
– VErmehrte Tränenflüssigkeit.

Behandlung:
– Eine geringe Subluxation/Lageveränderung wird meist medikamentös behandelt.
– Eine totale Luxation der Linse wird schnellstmöglich operativ behandelt um die verbleibende Sehkraft des Hundeauges zu erhalten.

Augenerkrankungen beim Hund – M –

Makroblepharon beim Hund

Das heißt übersetzt, eine zu große Lidspalte beim Hund.
Dies ist bei einigen Hunderassen die Ursache für die Lidfehlstellungen (z.B. Ektropium und Entropium).

Bei anderen Hunderassen, bieten die flache Augenhöhle und kurze Nase, einen schlechten Schutz des Hundeauges. Deshalb können Fremdkörper das Auge des Hundes leicht schädigen.

Zu den Hunderassen mit flacher Augenhöhle und kurzer Nase (Brachyzephale) zählen:
– Boston Terrier
– Dandy Dinmont
– Japan Chin
– Lhasa Apso
– Mops
– Pekinese
– Shih Tzu

Ursachen:
– Eine sehr große Lidspalte des Hundeauges.

Symptome:
Fremdkörper können leicht ins Hundeauge eindringen.

Behandlung:
Hat der Hund eine sehr große Lidspalte sollte diese operativ verkürzt werden.

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