Erste Hilfe für Hunde Tierärztlicher Notdienst

Lexikon der Hundekrankheiten – C

Campylobakter

Ursache:
Campylobakter ist ein Bakterium das im Verdauungstrakt vorkommt.
Es ist noch nicht gesichert ob es auf Menschen übertragbar ist.

Symptome:
Starke, wässrige, auch oft blutige Diarrhö (Durchfall), zu Beginn eines Anfalls erbrechen manche Hunde auch.

Behandlung:
Antibiotika und Flüssigkeitstherapie.

Carrésche Krankheit/Staupe

Ursache:
Carrésche Krankheit/Staupe ist eine fieberhafte Virusinfektion die hochgradig ansteckend ist. Junge Hunde sind am meisten von der Staupe betroffen.

Symptome:
Es gibt bei Carrésche Krankheit/Staupe zwei Fieberschübe.
1. Fieberschub 24 – 48 Stunden hohes Fieber (bis 41°C), danach sinkt die Temperatur des Hundes auf Normaltemperatur (ca. 39°C), Durchfall, Apathie, schlechter Appetit, starke Bindehautentzündung, oft bleibt die Krankheit in diesem Stadium unerkannt.
Es entsteht eine Pause von 4 – 7 Tagen, scheinbare Erholung des Hundes, jedoch dann zusätzliche bakterielle Infektion,
(2. Fieberschub) hohes Fieber, ständiger Husten, Brechdurchfall, Augen – und Nasenfluss ist eitrig, Magendarmentzündung, gleichzeitig mit Lungenentzündung, Wochen später Gehirnhautentzündung
Auch Nervenstaupe Muskelzuckungen, Gang taumelnd, Behandlung

Wichtig: Sofort mit dem Hund zum Tierarzt gehen.

Nur im frühen Stadium kann der Tierarzt evtl. dem Hund mit einem Immunserum helfen.
Folgeerscheinung von einer überstanden Staupe kann eine Störung in der Bildung des Zahnschmelzes sein, nach dem Zahnwechsel wachsen dann verkümmerte, braunfelckige Zahnruinen nach (Staupegebiß).

CDRM Chronische degenerative Radiculo-Myelopathie

Ursache:
Tritt vor allem bei einigen Zuchtlinien bestimmter Schäferhunde auf, deshalb geht man von Vererbung aus. Die Nervenwurzeln des Rückens sind betroffen.

Symptome:
Anfangs hebt der Hund seine Pfoten langsamer an.
Später kommt es zu fortschreitendem Motorikkontollverlust, schwankenden Gang, Gefühlskontrolle Hinterläufe.

Behandlung:
Bei dieser Hundekrankheit sollten Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt gehen.
Dieser wird den Hund röntgen.

Chalazion (Hagelkorn)

Umfangreiche Informationen zu Augenerkrankungen, wie dem Hagelkorn beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundeauge – Augenkrankheiten unter Hagelkorn beim Hund.

Cheyletiellose (parasitäre Erkrankung der Haut)

Ursache:
Auf der Haut lebende Milben ernähren sich vom darunter liegenden Serum.
Auf Menschen übertragbar = starker Juckreiz. Symptome:
Leichte Hautreizung, meist jedoch durch die Milben verursachte Schuppenbildung auf dem Hunderücken bis zum Rutenansatz. Behandlung
Bei dieser Hundekrankheit sollten Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt gehen. Verschreibungspflichtige Shampoos, Ivermectin-Injektion.

Chorioretinitis (Netzhautentzündung)

Umfangreiche Informationen zu Augenerkrankungen, beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundeauge unter Netzhautentzündung beim Hund.

Chronische Darmerkrankungen

Ursache:
Chronische Darmerkrankungen können verursacht werden durch eine chronische Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse des Hundes.
Andere, mögliche Ursachen können Befall mit Parasiten, hängen gebliebene Fremdkörper im Dünndarm oder überwuchernde Bakterien der gesunden Darmflora sein.

Symptome:
Fressunlust oder Heißhunger,
vereinzelt Erbrechen,
Abmagerung,
Blähungen,
vereinzelt Würgen,
unterschiedliche Kotkonsitenz,
stumpfes/struppiges Fell.

Behandlung:
Zum Tierarzt gehen und Kotprobe mitnehmen, dieser verordnet passende Medikamente.

Chronische Enddarmerkrankungen/ Kolitis

Ursache:
Schleimhautentzündung des Enddarms durch Bakterien, meist mit Geschwürbildung.

Symptome:
Unterschiedliche Kotkonsistenz, Kotdrang, schleimiger Kot wird in kleinen Mengen abgesetzt, evtl. mit Blut-Beimengungen.

Behandlung:
Zum Tierarzt gehen, strenge Magen-Darm Diät, Kohletabletten, Schmerzmittel.

Chronische Hepatitis

Ursache:
– Eine längere, hoch dosierte Cortison Behandlung. – Überfunktion der Nebennieren/erhöhter Kortisonspiegel,
– gestörter Fettstoffwechsel,
– Diabetes,
– Fettsucht,
– chronische Infektionen.

Symptome:
Wenig Appetit, Abmagerung, Mattigkeit, vereinzeltes Erbrechen,vermehrter Durst, Blutarmut, Blutungsneigung, Durchfall( hellem Kot), Urin (dunkel, braun), Bewegungsstörungen, Taumeln, Apathie (total),
epileptische Anfälle,
Leberkoma

Behandlung:
Blutuntersuchung, Gewebeentnahme, strenge Leber-Diät.

Chronische Nierenentzündung (chronische Nephritis)

Umfangreiche Informationen zu Harnwegerkrankungen, wie der chronischen Nierenentzündung beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema unter Chronische Nierenentzündung beim Hund.

Chronische, nicht eitrige Nierenentzündung, interstitiellen Nephritis

Umfangreiche Informationen zu Harnwegerkrankungen, wie der chronischen, nicht eitrigen Nierenentzündung beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema unter Chronische, nicht eitrige Nierenentzündung.

Chronischer Nierenschaden beim Hund

Umfangreiche Informationen zu Harnwegerkrankungen, wie einem chronischen Nierenschaden beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema unter Chronischer Nierenschaden beim Hund.

Chronisches Nierenversagen beim Hund

Umfangreiche Informationen zu Harnwegerkrankungen, wie chronischem Nierenversagen beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Harnwegerkrankungen unter Chronisches Nierenversagen beim Hund

Chronische Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse/ Pankreasathrophie

Ursache:
Mangel an Verdauungssäften durch Verkrümmung des Verdauungsteils,
Folge sind chronische Verdauungsstörungen.

Symptome:
Vereinzeltes Erbrechen, Blähungen, Durchfälle, Kot ist lehmfarbig und wechselnd fettig/weich.
Trotz gutem Appetit des Hundes kommt es zur Abmagerung.
Das Allgemeinbefinden scheint nicht gestört.

Behandlung:
Kotkontrollen durch Tierarzt, Diät halten.

Collie – Augenanomalie (CEA)

Umfangreiche Informationen zu Augenerkrankungen, beim Hund, wie der Collie – Augenanomalie finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundeauge unter Collie – Augenanomalie.

Cruciataruptur (Kreuzbandriss)

Ursache:
Vorgeschädigte Bandstrukturen verUrsachen Traumen (Sturz, Einknicken).
Meistens hat auch der innere Meniskus des Hundes eine Schädigung.

Symptome:
Kniegelenkschwellung, schmerzhafte plötzliche Lahmheit. Die Lahmheitsbeschwerden wechseln, aber es besteht nie eine Lahmheitsfreiheit.

Behandlung:
Durch den Tierarzt orthopädische Untersuchung, Röntgen.
Eine Operation ist notwendig.
Ein unbehandelter Kreuzbandriss führt zur Arthrose beim Hund.

Cushingsyndrom

Ursache:
Der Auslöser des Cushingsyndrom beim Hund ist ein Tumor der Hirnanhangdrüse, manchmal auch der Nebenniere.

Symptome:
Durst und Harnabsatz des Hundes sind erhöht.
Appetit gesteigert, durch Muskelschwäche schnellere Ermüdung, Bauch ist haarlos und aufgetrieben.
Betroffen vom Cushingsyndrom sind Hunde im mittleren Alter und alte Hunde.

Behandlung:
Beim Cushingsyndrom sollten Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt gehen.
Wenn die Hirnanhangdrüse betroffen ist sind die Heilungschancen gut.

Lexikon Hundekrankheiten von A-Z

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