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Lexikon der Hundekrankheiten – L

Hundekrankheiten L

Läusebefall beim Hund

Umfangreiche Informationen zu Parasiten (äußere und innere) beim Hund finden Sie auf unserer Extraseite zum Thema Hundekrankheiten-Parasiten …hier

Lebertumore beim Hund

Ursache:
Unreguliertes, übermäßiges Wachstum des Lebergewebes durch Reize chemischer, entzündlicher oder physikalischer Art.
Über Lymph- und Blutbahnen verbreiten sich die Geschwulstzellen von Tochtergeschwülsten Lymphsarkom. Häuftig liegt eine Mitbeteiliung der Leber vor.

Symptome:
Lange Zeit treten keine Symptome auf.

Symptome bei fortgeschrittenem Stadium:
Abgeschlagenheit, Verdauungsstörungen, Gewichtsverlust, Futterverweigerung, Gelbsucht, Bauchwassersucht, Lebervergrößerung, der Bauchumfang des Hundes nimmt zu.

Behandlung:
Gründliche Untersuchung durch einen Tierarzt,(ertasten des Leberumfanges).
Untersuchung der Leberwerte (Blutuntersuchung). Röntgen, Ultraschall,
Entnehmen einer Leberprobe, Untersuchung der Gewebeprobe.
Evtl. Operation, Chemotherapie,
Bestrahlungen, diese haben meist jedoch nur wenig Erfolg.

Bei Lymphsarkom sind die Heilungschancen durch Chemotherapie gut.

Leberzirrhose beim Hund

Ursache:
Endstadium von nicht entzündlichen oder entzündlichen Lebererkrankungen.
Autoimmunerkrankungen, Infektionen, Vergiftungen, Nebenwirkungen von Medikamenten Speicherkrankheiten ( z. B. Kupferspeicherkrankheit).

Symptome:
Erste Symptome treten erst sehr spät auf. Ein Großteil der Zellen ist dann schon zerstört.
Anfangs Lebervergrößerung, dann verkleinert sich die Leber stark.
Bauchwassersucht, Gelbsucht, Kot (lemhfarben, blass), Schwäche, Mattigkeit, Anfälle, Blutarmut, Blutungsneigung, das Bewusstsein ist beeinträchtigt, Bewegungsstörungen.

Behandlung:
Gründliche Untersuchung durch den Tierarzt, Röntgen, Ultraschall.
Untersuchung der Leberwerte (Blutuntersuchung), Leberfunktionstest, Entnehmen einer Leberprobe.
Nicht heilbar, nur Besserung des Allgemeinbefindens.
Leberdiät.

Lefzenekzem beim Hund

Umfangreiche Informationen zu Maulerkrankungen, wie das Lefzenekzem beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundemaul – Maulkrankheiten unter Lefzenekzem beim Hund

Leptospirose/Stuttgarter Hundeseuche

Ursache:
Eine bakterielle Infektion (durch Leptospiren). Diese wird meist von Mäusen und Ratten übertragen.

Befallen werden:
Augen, Darm, Gehirn, Herz, Leber, Magen, Niere.

WichtigDie Stuttgarter Hundeseuche ist auch für Menschen ansteckend.

Symptome:
Durchfall, Erbrechen, übermäßiges Trinken, Husten, Atemnot, zentral nervöse Störungen (wie Gang steif u. schwankend, Krämpfe, Bewegungsstörungen, epileptische Anfälle).

Behandlung:
Antibiotika
Leichte Fälle von Leptospirose/ Stuttgarter Hundeseuche sind heilbar.

Lidinfektionen (Blepharitis) beim Hund

Umfangreiche Informationen zu Augenerkrankungen wie eine Lidinfektion beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundeauge – Augenkrankheiten unter Lidinfektionen beim Hund

Lidrandtumore beim Hund

Umfangreiche Informationen zu Augenerkrankungen, wie das Lidrandtumor beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundeauge – Augenkrankheiten unter Lidrandtumore beim Hund

Lidrandverletzungen des Hundeauges

Umfangreiche Informationen zu Augenerkrankungen, Lidrandverletzung am Hundeauge finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundeauge – Augenkrankheiten unter Lidrandverletzung des Hundeauge

Lipidkeratopathie (fettige Hornhautdegeneration) beim Hund

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Lefzenentzündung beim Hund

Umfangreiche Informationen zu Maulerkrankungen, wie die Lefzenentzündung beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundemaul – Maulkrankheiten unter Lefzenentzündung beim Hund

Luftröhrenverengung (Trachealkollaps) beim Hund

Ursache:
Entwicklung schleichend oder angeboren, Abflachung der Luftröhre (Durchmesser zu eng).
Fettleibigkeit, Herzklappenerkrankung oder Luftröhrenentzündung erhöht das Risiko.

Symptome:
Trockener Reizhusten anfallsweise (z.B. durch Bellen, Aufregung, Anstrengung).
Bei schwerem Verlauf:
Schleimhäute blau, Atemnot, Erstickungsanfälle, Kollaps.

Bei älteren Hunden verstärken sich die Krankheitssymptome.

Behandlung:
Gründliche Untersuchung durch den Tierarzt, Röntgen,
schleimlösende Medikamente, hustenreizstillend, Bronchien erweiternd, evtl. Operation.

Anfällige Hunderassen:
Hunde ab dem 7 – 8 Lebensjahr
Pekinese, Pudel, Yorkshire Terrier, Zwergspitz.

Lungenentzündung/Pneumonie beim Hund

Ursache:
Entzündung des gesamten Lungengewebes, entstanden aus einer nicht ausgeheilten Bronchitis. Verletzungen des Brustraumes, Allergien, Herzfehler mit Lungenstau, vereiternde Fremdkörper.
Folge einer Infektionskrankheit z.B.Staupe, vor allem (junge Hunde).

Symptome:
Apathie, oft Fieber bis 41°C, kraftloser, feuchter, meist schmerzhafter Husten der durch beklopfen der Brust des Hundes ausgelöst werden kann, Schweratmigkeit, eitriger Nasenfluß, eitrige Bindehautentzündung.

Behandlung:
Blutuntersuchung durch den Tierarzt, Röntgenaufnahme, Antibiotika

Lungenödem beim Hund

Ursache:
Herzfehler/Linksherzinsuffizienz, abnorme Flüssigkeitsansammlung im Lungengewebe, Insektenstiche, Vergiftungen.

Symptome:
Unruhe, Kurzatmigkeit, feuchter, matter Husten, Auswurf (schaumig weiß), Schleimhäute bläulich verfärbt, Puls unregelmäßig/beschleunigt, Hunde suchen frische Luft und Kühle.

Behandlung:
Zum Tierarzt, vermehrte Sauerstoffzufuhr, Entwässerung des Körpers/Lunge,
Erweiterung der Bronchien, Absaugen des Schleims, Medikamente, Cortison, herzstützende Medikamente.

Luft in der Brusthöhle des Hundes

Ursachen:
Unfälle, durch kleine Lungenrisse entweicht Luft in die Brusthöhle des Hundes.
Einengung des Atemvolumens, Lungenlappen schrumpfen.

Symptome:
Atemnot ohne hörbare Atemgeräusche,
pumpende Atmung,
beschleunigter Puls,
Schleimhäute und Zunge bläuliche verfärbt.

Behandlung:
Erste Hilfe Maßnahmen und dann sofort zum Tierarzt.

Luxation (Lageveränderung der Linse)

Umfangreiche Informationen zu Augenerkrankungen, wie der Luxation beim Hund finden Sie auf unseren Extraseiten zum Thema Hundeauge – Augenkrankheiten unter Luxation am Hundeauge

Luxation/Verrenkungen beim Hund

Ursache:
Stumpfe Gewalteinwirkungen (Gelenk kann ausgerenkt werden),
meistens sind betroffen Ellenbogengelenk, Kiefergelenk, Hüftgelenk.

Symptome:
Starke Schmerzen, das Gelenk ist in seiner Funktion eingeschränkt oder hat seine Funktion verloren.

Behandlung:
Evtl. wird der Tierarzt das Gelenk unter Narkose wieder einrenken.

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