Ohrenkrankheiten Hund A – M

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Ohrenkrankheiten beim Hund von A – M

Hundeohren-Ohrenerkrankung

Bitte klicken Sie den Anfangsbuchstaben der Ohrenerkrankung an:

A

  B

  E

  F

  H

  I

  M

A – Ohrenkrankheiten beim Hund

Allergische Otitis

Ursache:
Der Hund hat etwas eingeatmet oder gefressen worauf er allergisch reagiert.

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Symptome:
Entzündung, Juckreiz, aber keine Absonderungen, kratzen im Ohr (dadurch kann eine bakterielle Infektion entstehen, sekundär),
Starke Ohrschmalzproduktion kann auf eine allergische Reaktion zurückzuführen sein.
Z.b. eine Futterallergie oder der Hund hat etwas eingeatmet worauf er allergisch reagiert.

Behandlung:
Untersuchung, Suche nach der Ursache, Hauttest.
Gegen den Juckreiz Kortikoid.

Angeborene Taubheit beim Hund

Ursache:
Unzureichende Ausbildung der Hörzellen in der frühen fetalen Entwicklung des Hundes.
Evtl. besteht zwischen der Fellfarbe und der angeborenen Taubheit ein Zusammenhang.

Symptome:
Bei der Geburt können diese Welpen hören, aber dann verlieren sie ihre Hörfähigkeit schnell.
Bis der Hund zum Hundetraining geht wird die Taubheit selten bemerkt.

Umgang:
Ein tauber Hund sollte immer an der Leine geführt werden.
Dem Hund sollten einfache, ausdrucksstarke Handsignale beigebracht werden die ihm signalisieren das er gerufen wird und kommen soll.
Als Belohnung eignet sich stark riechendes Futter.

Der beste Begleiter aber wäre ein hörender Hund für ihn.

Ausführliche Infos zur Taubheit bei Hunden und den Umgang mit tauben Hunden finden Sie …hier

B – Ohrenkrankheiten beim Hund

Bluterguss an der Ohrmuschel (Blutohr)/ Othämatom beim Hund

Ursache:
Durch heftiges schütteln des Kopfes oder Gewalteinwirkungen (z.B. Schlag) platzen feine Blutgefäße. Als Folgeerkrankung einer Gehörgangentzündung. Fremdkörper im Gehörgang.

Auslöser für ein Blutohr können auch Parasitenbefall oder Otitis externa sein.

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Symptome:
Warmes, schmerzhaftes, geschwollenes Ohr, Juckreiz und kratzen des Ohres (bei Parasitenbefall). Blutansammlung zwischen Ohrknorpel und Haut verursacht Schwellung.

Behandlung:
Entzündungshemmende Medikamente, Ohrpunktion, Antibiotika.

Evtl. operativer Eingriff.
Unbehandelte Blutohren beim Hund führt dazu, dass die Ohrmuschel verkrüppelt und ein sogenanntes Blumenkohlohr entsteht.
Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern ist für den Hund auch eine leichte Behinderung.

E – Ohrenkrankheiten beim Hund

Erworbene Taubheit beim Hund

In der Regel verlieren die Hunde die Hörfähigkeit nach und nach, bis hin zur völligen Taubheit.

Ursache:
Folge nach einer Entzündung des Mittelohrs oder des Innenohrs. Die Nerven können auch durch einige Antibiotika geschädigt werden. Kopfverletzungen, Vergiftung durch Medikamente, Tumore des Innenohrs, Verletzungen der Ohrschnecke, Schädigung vom Hörnerv, Gehirntumore, Schusslärm.

Sehr häufig ist die Alterstaubheit beim Hund, sie beginnt ungefähr mit dem 10 Lebensjahr.

Symptome:
Zu Beginn der Taubheit wird der Hund träger, der Hund überhört nun öfters Befehle, die Reaktion des Hundes auf Umgebungsgeräusche (z.B. klatschen, Motorgeräusch, rufen) ist vermindert, der Hund wird in für ihn fremder Umgebung unsicher. Auch beim gewohntenGassi gehen nimmt die Unsicherheit mit der Zeit zu.

Behandlung:
Hörtest, Provokationstest, Hirnstrommessung,
Grunderkrankung behandeln, Ohrenschmalz entfernen, Fremdkörper im Gehörgang entfernen, Vitamingaben hoch dosiert, Medikamente zu besseren Gehirndurchblutung.

Ausführliche Infos zur Taubheit bei Hunden und den Umgang mit tauben Hunden finden Sie ….hier

Entzündung des äußeren Gehörgangs beim Hund/Otitis externa

Ursache:
Vermehrung von bestimmten Bakterien, Ohrmilben, Fremdkörper (z.B. Granen).
Vermehrung von bestimmten Hefepilzen. Überempfindlichkeiten (Allergien), Wucherungen an der Schleimhaut, Tumore, Verletzungen (z.B. Biss), unsachgemäße Ohrpflege.
Anfälligkeiten für die Krankheit, eindringen von Wasser (z.B. durch Baden), Hängeohren wirken begünstigend, Gehörgang stark behaart, Vermehrter Ohrenschmalz.

Symptome:
Juckreiz des Ohres, Kopfschütteln, kratzen an der Ohrmuschel, der Hund reibt sich das Ohr am Boden oder an Polstermöbeln.
Gehörgang und Ohrmuschel sind gerötet, geschwollen.
Das Ohr ist sehr schmerzhaft bei Berührungen. Ohren riechen sehr stark.
Belag an den Innenseiten des Hundeohres (gelblich/eitrig, bräunlich/schwarz). Hund hält den Kopf schief.
Mattigkeit

Behandlung:
Ohruntersuchung, Abstriche, Medikamente, Antibiotika,
Ohrensalbe, Ohrentropfen, Ohrlotionen (Wirkstoffe je nach Ursache).
– Bei allergischer Ursache: Evtl. Futterumstellung.

Eine Ohrentzündung beim Hund muss immer behandelt werden. Unbehandelt führt diese Entzündung zu einer Entzündung des Mittelohres und Innenohres.

Anfällige Hunderassen:
Basset, Deutscher Schäferhund, Spaniel, Pudel.

Erfrierungen an den Hundeohren

Ursache:
Der Hund war zu lange bei eisigem Wind oder starker Kälte.
Besonders betroffen sind Hunde mit wenig Behaarung an den Ohren.

Symptome:
Ohrmuschel ist blass oder blau, bei schwarzer Haut ist diese erforen und abgestorben.

Behandlung:
War ihr Hund lange bei eisigem Wind und starker Kälte unterwegs, die Ohren in Watte packen welche feucht und lauwarm ist.

F – Ohrenkrankheiten beim Hund

Fremdkörper im Hundeohr

Ursache:
Es kommt häufig vor das Fremdkörper (z.B. Granen, Grassamen, Gerstenähren) im Hundeohr hängen bleiben und tief in den Gehörgang gelangen. Dadurch entsteht eine starke Reizung im Ohr des Hundes.

Symptome:
Starkes Kopfschütteln, reiben mit der Pfote.

Behandlung:
Ohruntersuchung, entfernen des Fremdkörpers.

H – Ohrenkrankheiten beim Hund

Hormonelle Erkrankungen der Hundeohren.

Ursache:
Erbkrankheit, Schilddrüsenunterfunktion.

Symptome:
Zunehmender, dauerhafter Haarausfall an den Ohrmuscheln, periodischer Haarausfall an den Ohrmuscheln.

Behandlung:
Bluttest (Schilddrüsenfunkion), Hormonmedikamente. Haare wachsen dann auch wieder nach.

Anfällige Hunderassen:
erblich bedingt:
– Dackel
– Yorkshire Terrier

durch Schilddrüsenunterfunktion:.
– Bosten Terrier
– Boxer
– Chihuahua
– Italienischer Greyhound
– Manchester Terrier
– Wippet

– Yorkshire Terrier
periodischer Haarausfall:
– Kleinpudel
– Zwergpudel

I – Ohrenkrankheiten beim Hund

Innenohrentzündung beim Hund/Otitis interna

Ursache:
Eine Folgeerkrankung nach einer Mittelohrentzündung, des Hundes.
Meist eine bakterielle Infektion die vom Mittelohr aus geht und zu Nervenschädigungen führt.

Symptome:
Zittern der Augen, schief halten des Kopfes, Weitstellung der Pupillen, unsicherer Gang, Gleichgewichtsstörungen, starke Schmerzen, Schwerhörigkeit, Hörverlust, der Hund fällt um.


Ohrenuntersuchung, Punktion des Trommelfells, Röntgen, Medikamente (entzündungshemmend), Ohrentropfen/Ohrensalbe mit Antibiotika,
Breitbandantibiotika, Vitamingaben (hoch dosiert), evtl, Operation

M – Ohrenkrankheiten beim Hund

Mittelohrentzündung beim Hund/Otitis media

Ursache:
Bakterien dringen über das durch eine Gehörgangentzündung zerstörte Trommelfell oder aus dem Rachenraum durch eine Angina über die Eutstach’sche Röhre ins Mittelohr.
Ein eindringen der Bakterien durch das Blut ist eher selten.

Symptome:
Kopfschütteln, Ohr kratzen, Futterverweigerung, Apathie, Ohrmuschel eitrig belegt,
Kopfschiefhaltung (zur erkrankten Seite), Fieber, Haare an der Ohrmuschel verklebt,
Berührungsschmerzen beim tasten, evtl. Gleichgewichtsstörungen und Bewegungsstörungen,
Ohrausfluss (gelblich, dünnflüssig, stark riechend)

Behandlung:
Ohruntersuchung, Tupferprobe, Röntgen
Ohrentropfen, Ohrensalbe, Ohrenlotion mit Antibiotika, Ohrspülung (desinfizierende),
Antibiotika Gabe, evtl. Operation

Ohrenkrankheiten beim Hund von N – Z …hier
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