Welpenschutz

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Welpenschutz

Welpenschutz

Welpenschutz = Narrenfreiheit für junge Hunde?

Da nicht alle Hunde vom „Welpenschutz“ gehört haben, sollten Sie Ihren Welpen nicht unbedarft auf andere fremde Hunde zulaufen lassen. Denn wenn ein Hund nicht gut sozialisiert ist kann es zu ernsten Konflikten kommen.
Fragen Sie deshalb vorab den Besitzer des anderen Hundes, ob sein Hund mit Welpen klar kommt.
Durch die richtige Kommunikation zwischen Welpen und ausgewachsenem Hund können Konflikte vermieden werden. Beschwichtigungsgesten und Beschwichtigungshaltungen (niedrige Körperhaltung, Schwanz niedrig halten, Kopf seitlich drehen, Ohren anlegen) sorgen für eine konfliktfreie Verständigung.
Dieses Kommunikationsverhalten lernt ein Welpe ab der 5.-6. Woche spielerisch von Mutter und Geschwistern.
Wenn sich der Welpe zu wild aufführt oder daneben benimmt stoppt die Hündin den Welpen, indem Sie sich auf den Welpen setzt oder mit der Pfote auf den Boden drückt.
Innerhalb der eigenen Hundefamilie haben Welpen anfangs Narrenfreiheit, die aber wöchentlich abnimmt.
Kann ein Welpe sich mit 7 -8 Wochen noch ungestraft Essen stehlen, wird er vielleicht mit 10 Wochen schon dafür zurechtgewiesen. Der erwachsene Hund wird dann eine starre Körperhaltung einnehmen und zieht seine Lefzen hoch.
Wenn der Welpe daraufhin nicht mit Beschwichtigungsgesten reagiert, knurrt der erwachsene Hund den Welpen an, fixiert ihn mit seiner Pfote oder zwickt ihn in die Halsfalte.
Hat der Welpe verstanden, dass sein Verhalten nicht richtig war, zeigt der Welpe dies dadurch, dass er sich auf dem Rücken legt und wartet bis er die Erlaubnis bekommt wieder aufzustehen.
Nun weiß der Welpe, dass es besser ist Abstand zu halten wenn ein erwachsener Hund die Lefzen hochzieht.
Normalerweise begreifen Welpen dies schnell.
Bei hyperaktiven Welpen oder Junghunden ist das Problem, dass sie sich nicht still halten können und somit fortwährend gemaßregelt werden.
Deshalb sollten Hundebesitzer nicht eingreifen, wenn junge Hunde durch einen sozialisierten, erwachsenen Hund eine Lektion in Sachen Benimm erhalten. Nur wenn der Größenunterschied zwischen den Hunden zu groß ist und /oder der erwachsene Hund seine Kraft nicht richtig einzusetzen weiß.
1:2 im Größenverhältnis sollte die Grenze sein.
Auch wenn männliche Hunde mit 7 Monaten in die Pubertät kommen und vermehrt Pheromone ausschütten fühlen sich erwachsene Rüden oft durch den Geruch provoziert und weisen den Junghund verstärkt zurecht.

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Ratgeber zu Welpen und Junghunden

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