Äußere Parasiten beim Hund – Parasitäre Insekten

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Flöhe – Hundeflöhe

Hundeflöhe können Ihnen und Ihrem Hund jeden Tag begegnen.
Hierzu braucht es nicht mehr als den kurzen Kontakt mit einem anderen, bereits befallenen Hund.
Flöhe sind weltweit zu finden und quälen Mensch und Hund schon seid Jahrtausenden.
Viele Floharten können auf den Menschen überspringen sie hinterlassen dabei Wunden die stark jucken.
Flöhe haben keine Flügel haben aber kräftige Beine zum springen und saugen sich Blut von dem „Wirtstier“ voll.
Die besten Voraussetzungen zur Vermehrung der Flöhe sind über 20° C der Umgebungstemperatur und über 50 % Luftfeuchtigkeit.
Hunde werden sehr oft vom Katzenfloh bzw. Menschenfloh befallen, ein Befall vom Hundefloh ist eher selten.
Da Flöhe sich rasch entwickeln und Fortpflanzen können sie schnell zu einem ernsthaften Problem werden.
Die Flöhe spüren die Anwesenheit eines „Wirtes“ durch die Erschütterungen von Schritten oder Wärme und springen auf diesen.

Ursache

Erwachsene Flöhe, sie leben im Fell des Hundes, dort werden auch die Eier abgelegt,
die Eier fallen aus dem Haarkleid in die Umgebung (Sofa, Körbchen usw.) Flöhe übertragen auch Bandwürmer!!!

Symptome

Schwere Hautentzündungen mit Rötungen sind allergische Reaktionen auf den Speichel der Flöhe, Haarausfall, Krustenbildung, bakterielle HautentzündungenBei einem starken Flohbefall
kann es bei kleinen Hunderassen und Welpen zu einer Anämie (Blutarmut) kommen.

Diagnose

Als Nachweis für einen Flohbefall gilt der schwarze Flohkot und Flöhe im Haarkleid des
Hundes.

Behandlung

Zum Tierarzt gehen, Nachweis von Flohkot und Flöhen im Haarkleid,
den Hund auf eine helle Unterlage stellen, gegen den Haarstrich bürsten, herausfallender Flohkot (1-2mm kommaförmige, rotbraune Gebilde) färbt ein angefeuchtet Papiertuch rötlich.

Behandlung erwachsener Flöhe

mit im Handel erhältlichen Flohmittel, (Flohhalsbänder, Spray, Aufträufelbehandlung, Bad, Puder)

Behandlung der Entwicklungsstadien

Insekten-Wachstumsregulatoren (Tabletten, Spray, Nebel)

Umgebungsbehandlung

im besonderen das Lager des Hundes (Körbchen, Decke usw.) Waschen, Sprühen,
Absaugen mit dem Staubsauger

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Unwirksame Behandlungsmaßnahmen

Wenig Erfolg zur Bekämpfung der Flöhe sind

– Teebaumöl/Zedernöl
– Bierhefe
– Knoblauch
– Ultraschallhalsbänder

Vorbeugende Maßnahmen

Es sollte mit einer vorbeugenden Maßnahme gegen Flohbefall vor der Flohsaison begonnen werden – im Frühjahr.
Dem Hund ein Anti-Flohhalsband anlegen.
Bitte die Anweisungen in Bezug auf die Hundegröße vom Hersteller beachten.Warnung!

Behandlung vom Teppich

Teppich bitte nie selbstständig mit Boraxpulver behandeln!!
Bei kleinen Hunden (und auch Katzen) kann das Boraxpulver zu schweren Schädigungen von Nieren, Augen und Atemwegen führen.

Weitere Informationen zur
Flohbehandlung bei Hunden und Hausmittel finden Sie …hier

Haarlinge/Kieferläuse

Haarlinge/Kieferläuse sind eine Untergruppe der Läuse und ernähren sich von Hautschuppen und Haaren des Hundes.
Ihren Namen haben sie durch ihre kräftige Kiefern mit denen sie beides zerkleinern.
Das ist der Unterschied zu den „normalen“ Läusen die sich vom Hundeblut ernähren.
Die Haarlinge/Kieferläuse können auch eine Gurkenbandwurmerkrankung beim Hund auslösen.

Ursache

Haarlinge sind Fellparasiten die sich von abgestorbenen Haar – und Hautmaterial ernähren.
Die Eier kleben die Haarlinge ins Fell.
Sind oft bei ungepflegten Hunden, streunenden Hunden zu finden. Haarlinge übertragen auch Bandwürmer!!!

Symptome bei Haarlingen

starker Juckreiz, Unruhe, feucht-schmierige Hautveränderungen, Hautschuppungen, Krusten, Haarausfall

Behandlung

Nur durch den Tierarzt, mikroskopische Untersuchung, Insekten tötende Behandlung
mit Puder oder als Badekur

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Vorbeugende Maßnahmen

Dem Hund ein Anti Flohhalsband anlegen.
Bitte die Anweisungen in Bezug auf die Hundegröße vom Hersteller beachten.
Regelmäßige Entwurmungskuren bei dem Hund durchführen

Läuse

Läuse die beim Hund zu finden sind, sind nicht die gleichen die den Menschen befallen.
Die Läuse zählen zu den flügellosen Insekten.
Die Läuseeier/Nissen werden im Hundefell abgelegt und sind meist auffälliger wie die ausgewachsenen Läuse.

Es gibt zwei verschiedene Läuse Arten – saugende und beißende Läuse.

Saugenden Läuse ernähren sich vom Hundeblut.
Ein starker Befall eines Hundes mit saugenden Läusen kann zu einer Anämie führen und damit eine Lethargie hervorrufen.

Beißende Läuse ernähren sich von der Hundehaut.

Diagnose

Als Nachweis für einen Läusebefall gelten die Läuseeier/Nissen.
Um die Nissen nicht mit Hautschuppen des Hundes zu verwechseln sollte eine Lupe verwendet werden, damit wird der Unterschied dann schnell sichtbar.

Ursache

Läuse, sind äußerlich stechend-saugende Parasiten, die Eier werden ins Fell geklebt vorwiegend zu finden am Ohrgrund, der Oberlippe und am Hals.

Symptome bei Läusebefall

starker Juckreiz, Unruhe, feucht-schmierige Hautveränderungen, Hautschuppungen, Krusten, Haarausfall
starker Befall über längere Zeit, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Blutarmut

Behandlung

Nur durch den Tierarzt, mikroskopische Untersuchung, Parasiten Medikament (Injektion), Insekten tötende Behandlung mit Puder oder als Badekur
Die Badekur sollte 4 Wochen lang 1x wöchentlich erfolgen.
Anämische (blutarme) Hunde sollten gutem ausgewogenen Futter mit Vitaminen und Eisen wieder gekräftigt werden. Bitte den Tierarzt fragen.

Wichtig!Bitte denken Sie daran:
Es ist ganz wichtig das der Schlafplatz, das Lieblingskissen, Kämme, Bürsten usw. mit einem Insektizidspray behandelt wird.

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Milben – Hundemilben

Ausführliche Informationen zum Thema Milben beim Hund finden Sie ….hier

Zecken

Zecken sind äußere -blutsaugende Parasiten.
Sie gehören zu den spinnenartigen Parasiten, die beim Hund Blut saugen.
Da sie auf der Erde leben spüren sie die Erschütterung die durch Schritte verursacht wird und wandern auf den „Wirt“ z.B. einen Hund, auch Menschen können davon betroffen sein.
Die Zecken reagieren auch auf Wärme oder Schatten.

Bei Hunden ist sehr oft die braune Hundezecke vertreten, diese ist in der ganzen Welt anzutreffen.
Aber noch häufiger sind Hunde von dem gemeinen Holzbock betroffen.
Eine einzelne Zecke saugt lediglich einen einzigen Tropfen Blut aus dem Hund, aber die  Krankheiten, die eine Zecke Ihrem Hund überträgt in dem Sie beim Stich ein Sekret absondert um das Blut am Gerinnen zu hindern um es so einfacher auszusaugen können schlimme Folgen für Ihren Hund haben.
Zecken sind Überträger von ernsthaften Krankheiten und übertragen, nach längerem Blut saugen,
(z.B. Babesiose, Borrelliose, Ehrlichiose, FSME, Felsengebirgsfieber)

Die Gehirnhautentzündung

wird
in Norddeutschland bisher nicht von Zecken übertragen,
in Süddeutschland ( Bayern und Baden Württemberg ) und
in den Ländern Polen, Tschechien, Ungarn und Österreich
sind allerdings bis zu 50% der Zecken mit dem Virus behaftet.

An zweiter Stelle der Krankheiten steht die Borreliose.
Diese durch Bakterien verursachte Krankheit kann bis zu sechs Monate nachdem der Hund einen Zeckenbiss erhielt, auftreten.
Hier hilft dem Hund Antibiotika.
Einige Hunde, die schon einmal von Borreliose befallen waren haben Antikörper gebildet, sind also immun geworden.
Da die Zecke durch den Zeckenbiss gesundheitliche Schäden beim Hund verursachen kann, sollte die Zecke mit einer Zeckenzange schnellstmöglich entfernt werden.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt beim auffinden von einer oder mehreren Zecken am Hund.

Ursache

Zecken übertragen die Borrelliose (bakterielle Gelenks- und Hauterkrankung). Diese kommt beim Menschen und bei Tieren vor und führt zu chronischen Beschwerden.

Symptome

Einstichstelle (schwillt an und rötet sich), Juckreiz, bleibt ein Zeckenkopf stecken gibt es eine lokale Entzündungsreaktion, massiver Zeckenbefall kann zum Blutverlust führen.
Der Zeckenspeichel enthält Nervengifte die zu eventuellen Lähmungen beim Hund führen können.
Auch bakterielle Infektionen oder Probleme mit der Hundehaut können die Folge seinBehandlung
Regelmäßige Zeckenkontrolle im Haarkleid des Hundes, durch frühzeitige Entfernung der Zecken verhindert die Erregerübertragung,

Zeckenentfernung am Augenlid usw. sollte dem Tierarzt überlassen werden.
Auch steckengebliebende Zeckenköpfe sollte nur der Tierarzt entfernen.

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Entfernung einer Zecke beim Hund

Die Zecke lässt sich am besten mit einer Zeckenzange entfernen.
Mit der Zeckenzange die Zecke über der Haut greifen und drehend heraus ziehen.
Die Bissstelle der Zecke sollte anschließend mit einer antiseptischen Lösung behandelt werden.
War die Zecke sehr mit Blut voll gesogen, beobachten Sie Ihren Hund bitte wegen einer möglichen Infektionsgefahr.

Vorbeugung gegen Zecken

Den Hund nach jedem Spaziergang durch Wald und Flur auf Zecken absuchen, besonders in Zeckengebieten.
Vorbeugend können Mittel zum träufeln „Spot.ons“ oder Zeckenhalsbänder genutzt werden.

Wichtig ist, dass Zeckenhalsband frühzeitig zu erneuern bevor der Wirkstoff verbraucht ist. Bei großen Hunden wie z.B. Deutschen Doggen, Irischen Wolfshunden oder Riesenschnauzern muss unbedingt auf eine ausreichende Größe geachtet werden.

Ausführliche Informationen zu

Innere Parasiten beim Hund  finden Sie …hier

Weitere Informationen finden Sie im

Hunderatgeber-Ungeziefer beim Hund …hier

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