Sicherheit für den Vierbeiner

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Wo lauern die häufigsten Gefahrenquellen?

Die wichtigsten Gefahrenquellen, mit denen Tierhalter rechnen müssen, spielen sich in den eigenen vier Wänden ab, wo sich die Tiere den größten Teil der Zeit aufhalten. Die Schlimmsten dagegen können sich außerhalb des Einflussbereiches von Frauchen und Herrchen auftun.

Gefahren außerhalb des Hauses

Besonders vier Gefahren können auf Katzen und Hunde außerhalb des eigenen Grundstücks zukommen:
– Beißereien mit anderen Tieren
– Aufnahme von Giftködern
– Sommerlicher Hitzschlag
– Autounfälle

Gefahren innerhalb der eigenen vier Wände

Innerhalb des Hauses sind vielfach dieselben Dinge für Tiere gefährlich wie für kleine Kinder. Daher sollten alle diese Gegenstände möglichst unter Verschluss gehalten werden.

Dies gilt ganz besonders für alle gefährlichen Gegenstände, die die Tiere fressen, trinken oder beim Spielen anknabbern könnten.

Gerade die schwerwiegenden Verletzungen, wie Schnitt- und Bisswunden, Knochenbrüche, Kreuzbandrisse, aber auch Vergiftungen ziehen meist eine kostspielige OP nach sich, die schnell in den vierstelligen Bereich steigen kann. Um solch unerwarteten Kosten vorzubeugen, kann es durchaus Sinn machen eine spezielle OP-Versicherung für den Hund in Betracht zu ziehen. Diese wird meist in unterschiedlichen Tarifen und Leistungsvarianten angeboten. Um folglich unnötige Kosten zu vermeiden, sollte man sich vorab informieren, welcher Tarif der richtige ist. Bei einigen Anbietern kann man die Tarife für eine Hunde-OP-Versicherung ganz einfach online vergleichen. Damit es allerdings erst gar nicht so weit kommt, sollte auf folgende Gefahrenquellen geachtet werden.

1. Gefahr von Vergiftungen

Die Vergiftungsgefahr ist bei Tieren besonders hoch, da hier vielfältige Gefahren in der Wohnung lauern:

  • Medikamente (auch leichte gängige Schmerzmittel) können schon in geringen Mengen tödlich sein.
  • Putzmittel oder Waschmittel aller Art (Wäschepods, Geschirrspültabs etc., auch flüssige Mittel) dürfen vom Tier nicht aufgenommen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Tiere auch die gereinigten Flächen erst betreten dürfen, wenn diese getrocknet sind und der Raum gelüftet wurde. Dadurch kann vermieden werden, dass das Tier kleine Partikel mit den Pfoten aufnimmt und später ableckt.
  • Giftige Pflanzen. Hunde und Katzen fressen auch ab und zu Pflanzen oder Gras. Einige Zimmerpflanzen sind jedoch hochgiftig. Dazu gehören unter anderem Maiglöckchen, Tulpen, Gummibäume oder Yuccapflanzen. Eine genaue Aufzählung der giftigen Pflanzen kann über das Internet, den Blumenhändler oder Tierarzt erfragt werden.
  • Blumenwasser mit Dünger. Pflanzen, die über die Schalen gegossen und gedüngt werden, stellen eine zusätzliche Gefahr dar, da die Vierbeiner gerne abgestandenes Wasser zu sich nehmen. Im besten Fall entstehen dadurch „nur“ Magenreizungen, im schlimmsten Fall jedoch Vergiftungserscheinungen.
  • Schokolade. Was für Menschen lecker ist, ist für Tiere gefährlich. Der enthaltene Zucker kann die Tiere erblinden lassen, das darin enthaltene Theobromin führt zu negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und bei großen Mengen zu Vergiftungserscheinungen.
  • Raumdüfte, Räucherstäbchen oder Duftöle jeglicher Art sind für Menschen vielleicht angenehm, für die weitaus empfindlichere Tiernase jedoch eine Zumutung. Besonders die scharfen Zitrus- und Eukalyptusmischungen rufen Schwindelgefühle und Übelkeit bei den Tieren hervor. Zudem stören sie die hochempfindlichen Tiernasen.

2.Elektrizität

Alle Kabel können von den Tieren angeknabbert werden und zu gefährlichen Stromschlägen führen. Sie sollten also nicht offen über den Boden oder an der Wand entlangführen, sondern so verlegt werden, dass sie für die Tiere unzugänglich sind. Dieselbe Gefahr geht von Steckdosen, Mehrfachsteckern und Elektrogeräten an sich aus. Hunde oder Katzen könnten ihre feuchten Nasen in die Steckdosen drücken. Steckdosen sollten also mit einer Kindersicherung abgedeckt, Steckdosenleisten und Geräte so aufgestellt werden, dass sie sich außer Reichweite der Tiere befinden.

3.Herumliegende Gegenstände

Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird erkundet, angeleckt oder in den Mund genommen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um ein Feuerzeug, eine Nadel oder Zigarette handelt. Auch die Plastiktüte, die vom letzten Einkauf noch an einer Türklinke hängt, zieht sofort die Aufmerksamkeit der lieben Hausgenossen auf sich. Der verantwortungsvolle Besitzer sollte unbedingt dafür sorgen, dass solche Gegenstände stets außer Reichweite von Kindern und Tieren aufbewahrt werden.

4.Halsband in der Wohnung tragen

Herumtollende Tiere, die ihr Halsband in der Wohnung tragen, könnten sich damit versehentlich irgendwo einhaken und strangulieren. Die Tiere sollten daher im Haus lieber ohne Halsband spielen dürfen.

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5.Gekippte Fenster

Katzen sind zwar kleine Akrobaten, doch es kommt viel zu häufig vor, dass sie sich in gekippten Fenstern einklemmen und stecken bleiben. Dies kann im schlimmsten Fall zum Tod führen, da sie möglicherweise nicht sofort entdeckt wird. Mindestens kann sie sich aber schwere Quetschungen der Organe zuziehen.

6.Stürze und Verbrennungen

Tiere haben zwar einen besseren Stand als wir, da sie auf vier Beinen laufen, dennoch kann ein Stubentiger sich beim Sprung verschätzen oder ein übereifrig die Treppe hinauf- oder hinabstürmender Hund ins Stolpern kommen und stürzen.

Neugierige Tiere schauen auch gerne beim Kochen zu, ob da nicht möglicherweise etwas für sie abfällt. Hier kann es jederzeit passieren, dass die Tiere versehentlich etwas umstoßen und sich mit heißem Wasser oder Suppe verbrühen.

7.Gefährliche Weihnachten

Essensreste vom Tisch und besondere Leckerlis, die die Tiere nicht vertragen, können zu schweren Magenbeschwerden führen.

Zudem gibt es vielfältige Gefahren, die vom Baum ausgehen:

  • Christbaumkugeln könnten vom spielenden Tier zerdeppert werden und es könnte sich an den Scherben schneiden.
  • Lametta wird leider von den Katzen beim Spielen gerne verschluckt.
  • Wird der Baum hübsch winterlich besprüht, oder auch ein Motiv ans Fenster gemalt, könnten die Tiere etwas von der giftigen Sprühfarbe zu sich nehmen.
  • Darüber hinaus gehören Tannenbaum und Weihnachtsstern zu den giftigen Pflanzen, die Vergiftungen auslösen können.
  • Die hübschen Geschenke, die unter dem Baum liegen, fordern die Tiere geradezu zum Spielen und Kauen heraus. Ein geschlucktes Geschenkband kann jedoch im Tierdarm großen Schaden anrichten.

So schön Weihnachten auch ist, zugunsten der Tiergesundheit sollte auf die meisten Verzierungen lieber verzichtet werden.

8.Silvester

Abgesehen vom Stress und der Angst, den die lauten Geräusche und Lichter bei den Tieren auslösen, könnten sie sich auch an den Krachern und Böllern verletzen, wenn sie versehentlich damit spielen oder sie verschlucken. Verantwortungsvolle Tierbesitzer sollten daher auf Feuerwerke verzichten.

Was tun im Notfall?

Bei kleinen Verletzungen und Schnittwunden kann häufig der Besitzer Erste Hilfe leisten. Auch bei Hitzschlag kann eine Kühlung durch Wasser erfolgen. Doch grundsätzlich empfiehlt es sich, das verletzte Tier zur Untersuchung zu einem Tierarzt zu bringen. Gerade bei schweren Unfällen ist dies die einzige Option.

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