Therapiehunde – die tierischen Seelsorger

Therapiehunde sind nicht umsonst heutzutage von so großer Bedeutung. Es ist kein Geheimnis, dass Tiere sich positiv auf die Gesundheit – vor allem mentale – auswirken. Dementsprechend gibt es immer mehr Hunde dieser Art. Doch …

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Therapiehunde sind nicht umsonst heutzutage von so großer Bedeutung. Es ist kein Geheimnis, dass Tiere sich positiv auf die Gesundheit – vor allem mentale – auswirken. Dementsprechend gibt es immer mehr Hunde dieser Art. Doch was sind ihre Aufgaben? Wie verläuft die Ausbildung? Das und mehr erfährst du im folgenden Artikel.

Diese Hund sind etwas ganz Besonderes

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass Therapiehunde nicht mit gewöhnlichen Haustieren zu vergleichen sind. Sie werden sorgfältig ausgebildet und müssen strenge Anforderungen erfüllen, um ihre Arbeit ausführen zu können.

Dazu gehört beispielsweise eine gute Gesundheit und ein freundliches, ausgeglichenes Wesen. Therapiehunde müssen auch lernen, sich in unterschiedlichen Umgebungen und bei verschiedenen Menschen zu verhalten.

Arten

Es gibt verschiedene Arten von Therapiehunden, die in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Einige Therapiehunde arbeiten in Krankenhäusern oder Pflegeheimen und bringen Freude und Trost zu Patienten und Bewohnern. Andere werden in Schulen oder Therapiezentren eingesetzt und unterstützen Kinder und Erwachsene mit Behinderungen oder emotionalen Schwierigkeiten.

Diese Hunde können auch in Katastrophengebieten oder bei der Traumatherapie eingesetzt werden, um Menschen in schwierigen Situationen Halt und Trost zu geben.

Therapiehunde sind wirklich Balsam für die Seele

Therapiehunde können einen positiven Einfluss auf das Leben von Menschen haben, indem sie Trost und Unterstützung bieten. Sie können dazu beitragen, dass sich Menschen in schwierigen Lebenssituationen weniger alleine fühlen und ihnen eine Ablenkung von ihren Sorgen und Problemen bieten.

Einige Studien haben sogar gezeigt, dass die Interaktion mit einem Therapiehund positive Auswirkungen auf die körperliche und mentale Gesundheit von Menschen haben kann. Zum Beispiel kann das Streicheln eines Hundes den Blutdruck senken und die Freisetzung von Stresshormonen reduzieren.

Therapiehunde können auch dazu beitragen, dass sich Menschen in schwierigen Lebenssituationen besser konzentrieren und sich besser entspannen können. Sie können auch dazu beitragen, dass sich Menschen besser in sozialen Situationen verhalten und mehr Selbstvertrauen aufbauen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Therapiehunde keine Ersatztherapie darstellen und nicht für alle Menschen geeignet sind. Sie sollten immer in Zusammenarbeit mit einem Arzt oder Therapeuten eingesetzt werden, um sicherzustellen, dass sie für den jeweiligen Menschen geeignet sind.

So funktioniert die Ausbildung

Die Ausbildung von Therapiehunden ist ein wichtiger und aufwendiger Prozess, der sorgfältige Planung und viel Zeit in Anspruch nimmt. Zunächst einmal ist es wichtig, einen geeigneten Hund auszuwählen, der über die notwendigen Fähigkeiten und Eigenschaften verfügt, um als Therapiehund zu arbeiten. Dazu gehören beispielsweise ein freundliches, ausgeglichenes Wesen, die Fähigkeit, sich in unterschiedlichen Umgebungen zu verhalten und auf Kommandos zu reagieren, sowie eine starke emotionale Verbundenheit mit seinem Menschen.

Nachdem ein geeigneter Hund ausgewählt wurde, beginnt die eigentliche Ausbildung. Diese umfasst in der Regel mehrere Schritte und kann je nach Organisation unterschiedlich aussehen. In der Regel beginnt die Ausbildung mit einer Grundausbildung, die dem Hund grundlegende Kommandos und Verhaltensweisen beibringt.

Danach werden dem Hund spezifische Fähigkeiten beigebracht, die für seine Arbeit als Therapiehund notwendig sind. Dazu gehören beispielsweise das Verhalten in unterschiedlichen Umgebungen, das Umgang mit verschiedenen Menschen und das Reagieren auf unterschiedliche Emotionen.

Während der Ausbildung wird der Hund auch an verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen eingesetzt, um seine Fähigkeiten zu testen und zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen und Therapiezentren. Der Hund wird auch regelmäßig von einem Ausbilder oder Therapeuten beobachtet und bewertet, um sicherzustellen, dass er den Anforderungen entspricht und seine Ausbildung erfolgreich abschließen kann.

Die Ausbildung von Therapiehunden kann je nach Organisation unterschiedlich lange dauern und kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren reichen. Es ist wichtig, dass der Hund gründlich ausgebildet wird, um sicherzustellen, dass er seine Arbeit gut ausführen kann und den Menschen, die er unterstützt, wirklich helfen kann.

Die Gesundheit wird wesentlich verbessert

Therapiehunde können eine wertvolle Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen sein und dazu beitragen, dass sich diese weniger alleine fühlen und sich besser konzentrieren und entspannen können. Sie können auch dazu beitragen, dass sich Menschen besser in sozialen Situationen verhalten und mehr Selbstvertrauen aufbauen. Demnach sind diese Hunde wichtig für die Gesellschaft und das generelle Wohlbefinden der Menschen.

FAQ- Therapiehunde

Helfen Therapiehunde wirklich?

Ja, es ist bewiesen, dass Therapiehund einen positiven Effekt auf die mentale und körperliche Gesundheit von Menschen haben. Beispielsweise wird der Blutdruck das Streicheln gesenkt

Wie lange dauert eine Ausbildung zum Therapiehund?

Eine Ausbildung zum Therapiehund kann bereits nach wenigen Monaten abgeschlossen sein. Manchmal dauert der Prozess aber auch mehrere Jahre.

Wo werden Therapiehunde eingesetzt?

Therapiehunde werden zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Therapiezentren oder in Katastrophengebieten eingesetzt.

Quellen

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