4 ausgefallene Tricks für Deinen Vierbeiner

Je ausgefallener desto besser – Tricks sind nicht nur cool, sondern haben noch viele weitere Vorteile. Wir zeigen Dir hier, was sie noch für Vorteile bringen und stellen Dir 4 außergewöhnliche Tricks vor. Welche Vorteile …

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Je ausgefallener desto besser – Tricks sind nicht nur cool, sondern haben noch viele weitere Vorteile. Wir zeigen Dir hier, was sie noch für Vorteile bringen und stellen Dir 4 außergewöhnliche Tricks vor.

Welche Vorteile bringen Tricks für Deinen Hund?

Tricks für Hunde sind eine tolle Art, um mit Deinem Hund zu interagieren und ihm etwas beizubringen. Nicht nur, dass Sie Ihren Hund damit beschäftigen und unterhalten können. Zum Beispiel können Tricks Dir auch helfen, Deinen Hund zu erziehen, sein Selbstvertrauen zu stärken und seine Geschicklichkeit zu verbessern.

Viele Leute denken, dass Tricks nur etwas für kleine Hunde sind, aber das stimmt nicht. Jeder Hund kann Tricks lernen, egal welchen Alters, Größe oder Rasse. Alles, was Du brauchst, ist Geduld, Zeit und Kreativität.

Wir zeigen Dir 4 außergewöhnliche Tricks für Deinen Hund. Du kannst Dich trotzdem im Internet oder in Büchern erkundigen, welche Arten von Tricks für Hunde es gibt und wie man sie lernt. Außerdem kannst Du mit deinem Vierbeiner auch eine Hundeschule besuchen oder Dich an einen Trainer wenden. Vorab ist es wichtig, dass Du die Gesundheit Deines Tieres immer im Hinterkopf behältst, denn manche Tricks belasten Deinen Hund mehr als andere.

Coole Tricks für Deinen Vierbeiner

1. Zunge herausstrecken

Hast Du schon mal einen Hund auf Kommando die Zunge herausstrecken sehen? Nein? Du kannst dir also vorstellen, wie gut dieser Trick ankommen wird!

Im Idealfall brauchst einen Clicker und eine Art Joghurtbecher (vielleicht hat Dein Hund einen Lieblingsjoghurt!), aus dem Du schon genascht hast. Du beginnst damit, Deinen Hund etwas aus dem Becher herauslecken zu lassen. Versuchst Du nun, ihm den Becher wegzunehmen, wird er sich automatisch über die Lippen lecken.

Hier ist jetzt der Clicker gefragt: klicke einmal und belohne Deinen Hund mit einem Leckerli. Wiederhole das Spiel und lasse Deinen Hund immer wieder lecken und nimm den Becher weg. Am besten ist es, wenn der Becher aus der Sicht Deiner Fellnase ist.

Was noch fehlt, ist das passende Kommando, das Dein Hund wiederkennen kann. Da kannst Du selbst entscheiden, was Du nehmen willst. Das kommt dann zum Einsatz, wenn dein Hund in irgendeiner Form die Zunge zeigt. Verbinde dies mit einem Klicken und vergiss die Belohnung nicht!

Jetzt heißt es üben, üben, üben! Das Ziel: den Joghurtbecher irgendwann vollständig wegzulassen.

2. Verbeugung

Einmal wie eine Königin fühlen? Mit diesem Trick denkt Dein Hund, Du bist eine Königin! Du brauchst nichts weiter als Leckerlis und Deinen Vierbeiner.

Du beginnst damit, Deinen Arm etwa unter dem Bauch deines Hundes zu positionieren. Deinen anderen Arm nutzt Du dafür, ein Leckerli direkt vor Deinem Hund auf den Boden zu legen. Wie erwartet – dein Hund wird deiner Bewegung folgen und sich von selbst verbeugen.

Auf den Arm unter dem Bauch Deines Hundes kannst du nach und nach verzichten. Wichtig ist nur, dass Du Deinen Hund korrigierst, falls er nicht in der richtigen Position steht. Jetzt fehlt nur noch das entsprechende Kommando, das Du dir wieder selbst aussuchen kannst.

3. Steppen

Wolltest Du schon immer mit Deinem Hund aufs Tanzparkett? Dann ist „Steppen“ der richtige Trick für Dich! Hierfür brauchst Du neben Leckerlis noch die Kommandos „Gib Pfötchen“ und „Sitz“, die Dein Hund schon beherrschen sollte. Das Ziel: Dein Hund soll abwechselnd seine rechte und linke Pfote hochheben, während du dasselbe mit deinem rechten und linken Bein machst.

Gib deinem Hund das Kommando für „Sitz“ und positioniere Dich genau gegenüber von ihm. Jetzt kommt das Kommando „Gib Pfötchen“ ins Spiel, doch statt die Hand zu nutzen, heb Dein rechtes Bein hoch. Keine Sorge: die Instinkte Deines Hundes sind hier gefragt, denn er wird sich nach der Bewegung deines Beins richten und entsprechend trotzdem die Pfote „geben“. Tut sich Dein Hund damit noch schwer, lege als Unterstützung deine Hand auf das rechte Bein. Vergiss nicht, deinen Hund ausgiebig zu belohnen!

Hat dein Hund das Prinzip verstanden, ist das linke Bein an der Reihe. So führst du das Kommando weiter aus, bis dein Hund es verinnerlicht hat. Danach kannst du anfangen, Deinen Hund erst dann zu belohnen, wenn er mehrere Durchgänge ohne Fehler geschafft hat.

4. Kuckuck

„Kuckuck“ mit Deinem Hund zu machen, ist nicht nur süß, sondern stärkt auch die Bindung zwischen dir und Deinem Vierbeiner. Es gehört jedoch auch zu den schwierigeren Kommandos. Hierfür muss Dein Hund entweder das Kommando „Gib Pfötchen“ oder „Männchen machen“ beherrschen.

Zuallererst bringst du Deinem Hund bei, dass er sich auf deinem Unterarm abstützt – und das mit beiden Pfoten. Kennt dein Hund das Kommando „Pfötchen geben“, bringst du ihn dazu, sich mit beiden Pfoten auf Deinen Arm zu „stellen“, sodass Dein Hund eine Stütze hat. Das Hinterteil Deines Hundes bleibt hierbei auf dem Boden.

Wenn Dein Hund allerdings lieber „Männchen“ macht, gib ihm einfach das entsprechende Kommando und benutz auch hier wieder deinen Arm als Stütze. Wiederhole diese Schritte fleißig und vergiss nicht, Deine Fellnase zu belohnen sowie ein entsprechendes Kommando einzuführen.

Im zweiten Schritt soll Dein Hund nun lernen, unter Deinem Arm durchzuschauen, während er die Pfoten auf diesem hat. Hier musst Du den Kopf Deines Hundes mithilfe eines Leckerlis nach unten führen und belohnst ihn, wenn er nicht wieder zurück in die Ausgangposition geht. Die Vorderpfoten bleiben hierbei stets auf Deinem Arm, ansonsten funktioniert das Kommando nicht.

Was fehlt, ist das Kommando nun zu benennen und bei Deinem Hund so zu festigen. Führe das Kommando zu dem Zeitpunkt ein, wo Dein Hund unter Deinem Arm durchschauen soll. Irgendwann wird dein Hund auch ohne das Handsignal auf das Kommando hören. Hier heißt es auch wieder: üben, üben, üben!

Warum es von Vorteil ist, bereits Junghunden Tricks beizubringen

Alte Hunde sind oft weniger aktiv und spielerisch als ihre jüngeren Artgenossen, aber das muss nicht so sein. Denn auch ältere Hunde können durchaus noch lernen – man muss sich nur ein bisschen an die Bedürfnisse des Hundes anpassen. Trotzdem ist es sinnvoll, so früh wie möglich mit dem Training zu beginnen.

Die meisten alten Hunde haben bereits ein recht ausgeprägtes Sozialverhalten und sind deshalb weniger anhänglich und anspruchsvoll als Welpen oder junge Hunde. Das macht sie zwar zu weniger anstrengenden Begleitern, aber auch zu weniger lebhaften Spielkameraden. Das heißt aber nicht, dass alte Hunde gar keine Spiele mehr mögen oder gar nicht mehr lernen können.

Wenn man sich etwas Mühe gibt, kann man auch mit älteren Hunden dazu bringen, neue Tricks zu lernen. Hier sind ein paar Tipps, wie man das anstellen kann:

1. Spiele erfordern mehr Kreativität

 Junge Hunde lernen beim Spielen vor allem durch Nachahmung – sie beobachten, was der andere Hund macht, und versuchen es dann selbst. Das ist bei alten Hunden oft nicht mehr so einfach, da sie sich weniger leicht ablenken lassen und oft auch schlechter sehen und hören.

Deshalb ist es wichtig, bei der Suche nach Spielen und Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Hunde etwas kreativer zu sein. Für einen anhänglichen Hund kann es schon ausreichend sein, neben seinem Menschen herzulaufen und sich streicheln zu lassen. Für einen aktiveren Hund kann man auch versuchen, ein beliebtes Spielzeug mit etwas anderem zu kombinieren, zum Beispiel einem Ball mit einer Schleuder. So kann der Hund immer noch seinem Jagdtrieb nachgehen, ohne sich zu sehr anstrengen zu müssen.

2. Tricks erfordern mehr Geduld

Auch wenn alte Hunde grundsätzlich noch lernen können, ist es doch oft so, dass sie sich weniger schnell neuen Dingen anpassen können. Das bedeutet, dass Du beim Training etwas mehr Geduld aufbringen musst als bei jüngeren Hunden.

Das Wichtigste ist, dass Du Dir die Zeit nimmst, den Hund genau zu beobachten und herauszufinden, welche Art von Lernen für ihn am besten geeignet ist. Manche Hunde lernen am besten durch Wiederholung, andere durch Abwechslung und wieder andere durch Belohnung. Wenn man den Lernstil des Hundes erst einmal verstanden hat, fällt es oft auch schon viel leichter, ihm neue Tricks zu beibringen.

Das Beibringen von Tricks ist nicht nur unglaublich cool, sondern trägt auch zum Beispiel zu einer besseren Bindung zwischen Dir und Deinem Vierbeiner bei. Was Du ihm beibringen willst, hängt von dir und Deinem Hund ab – Alter und Gesundheit sind entscheidende Faktoren. Wichtig ist nur, dass das Erlernen von solchen Kommandos immer etwas Positives ist und Du auf Deinen Hund, seine Bedürfnisse und sein Verhalten eingehst.

Quellen

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tricks kann ein Hund lernen?

Was das Erlernen von Tricks angeht, sind Dir und Deinem Hund keine Grenzen gesetzt. Du kannst Deinem Hund sogar mehrere Tricks gleichzeitig beibringen. Hier ist es nur wichtig, dass die Kommandos sich nicht allzu sehr ähneln, um nicht für Verwirrung zu sorgen.

Wie zeigen Hunde, dass sie einen lieben?

Inwiefern Hunde in der Lage sind, Liebe und Zuneigung zu zeigen, ist noch nicht ganz klar. Es kann jedoch bestätigt werden, dass ein Blickkontakt, das Ablecken, das Bringen von „Geschenken“ oder aber auch Körperkontakt Mittel und Wege für den Hund sind, seine Liebe auszudrücken.

Warum stupst mein Hund mich an?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Hunde Menschen anstupsen. Zum einen ist es schlichtweg ein Weg, Zuneigung zu zeigen. Zum anderen soll das Anstupsen vermitteln, dass es Zeit ist, dem Hund Platz zu machen.

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