Cairn Terrier

Cairn Terrier – Rassepoträt

FCI:

FCI Nr.4, Gr. 3, Sek. 2

Ursprungsland:

Schottland, schottisches Hochland, westliche Küstenlandschaft
Hebriden (Inselgruppe vor Schottland)
Insel Skye

Lebenserwartung:

15 Jahre

Verwendung heute:

Familienhund, Begleithund

Verwendung früher:

Fuchsjagd, Mäusejagd und Rattenjagd

Geschichte des Cairn Terrier:

1436 wurden die ersten Aufzeichnungen der Vorfahren des Cairn Terriers von dem Bischof von Rosy-John Lesley nieder geschrieben.
Zu dieser Zeit wurden die Cairn Terrier ausschließlich zur Jagd auf Nager, Dachse, Füchse u.s.w. verwendet.
In der ersten Zeit wurde diese Hunderasse nicht nach dem Rassestandart gezüchtet und dadurch auch nicht regelmäßig in die Zuchtbücher eingetragen. Erst viel später erfolgte eine planmäßige Zucht des Cairn Terrier die dann auch dokumentiert wurde.
1792 aus diesem Jahr stammt die erste Abbildung eines schottischen iJagdterriers
1870 wurde der erste Zwinger zur Zucht von Dr. van Best gegründet.
1909 hat Mrs. Alastair Campbell vier Terrier auf einer Hundeausstellung gezeigt, dies war mit viel aufsehen verbunden da die Rsse noch keine Anerkennung hatte.
1910 erhielt der Cairn Terrier erst seinen heutigen Namen.
1911 wurde in Edinghburg der erste Rassestandart aufgestellt.
1912 wurde die Hunderasse offiziell Anerkannt durch den English Kennel Club und erhielt damit auch den Championstatus.
Seid der Anerkennung haben sich viele Züchter entschlossen den Cairn Terrier nach dem Rassestandart zu züchten.
1916 bis zu dieser Zeit wurde in Amerika das kreuzen von West Highland White und Cairn Terrier gestattet.
1924 bis dahin war das kreuzen dieser beiden Rassen in England erlaubt.
Sehr schnell hat sich die Beliebtheit dieser Hunderasse auch über die Grenzen Schottlands ausgebreitet.
1928/29 wurden in Deutschland die ersten Cairn Terrier Welpen ins Zuchtbuch eingetragen.
Zur Zeit werden jährlich ca. 1000 Cairn Terrier Welpen ins Zuchtbuch eingeschrieben.

Erscheinungsbild

Der Cairn Terrier hat ein urwüchsiges Erscheinungsbild.

Widerrist:

Rüden: 28 – 31 cm
Weibchen: 28 – 31 cm

Gewicht:

Rüden: 6 – 7,5 kg
Weibchen: 6 – 7,5 kg

Fell:

wetterfestes, doppeltes Haarkleid
Deckhaar:
mit üppigem, harschem (aber nicht drahtigem Deckhaar)
Unterhaar: kurz, dicht und weich.
Erlaubt ist eine leichte Wellung.

Fellfarben

weizenfarben, rot, creme, grau oder fast schwarz, kann gestromt sein
Nicht zu lässig sind:
Weiß oder Schwarz und Loh, reines Schwarz
Abzeichen:
Dunkle Abzeichen an Ohren oder Fang sind sehr typisch.

Pflege:

Das Haarkleid ist schmutzabweisend und hart.
Der Pflegeaufwand ist gering.
2-3 x die Woche kämmen (Stahlkamm, grober Kamm)
2-4 x jährlich trimmen
Baden bitte nur wenn das Haarkleid sehr verunreinigt ist.

Charakter

Er ist lernfähig, wachsam, flink, arbeitsfreudig, unempfindlich, lebendig, fröhlich, verspielt, mutig, robust, aktiv, selbstsicher, furchtlos, wachsam, unerschrocken, anhänglich, treu, gesellig, ausgeglichen, kinderlieb und kein Kläffer.

Haltung

Er kann sowohl in einen Haus mit Garten wie auch in einer Wohnung gehalten werden, aber nur wenn er genügend Auslauf bekommmt.
Er ist kein Kläffer aber wenn es sein muss verteidigt er sein „Rudel“ mit sehr viel Mut.
Er passt gut in eine aktive Familie mit Kindern, ist aber auch für ältere Menschen ein guter Wegbegleiter.
Für Waldspaziergänge und Spiele auf der Wiese ist er immer zu haben und auf Reisen ist er ein angenhemer Begleiter.
Es sollte eine liebevolle-konsequente Erziehung erfolgen.

Diese Hunderasse braucht ausreichend Beschäftigung da der Bewegungsdrang relativ hoch ist.
Er kann auch mal eine Weile alleine bleiben, ist aber nicht für berufstätige Menschen geeignet die 8 Stunden
und länger ausser Haus sind.
Langweilt er sich könnte das Mobilar leiden.

Rassespezifische Krankheiten:

Junghunde können unter einer sehr schmerzhaften Knochenkrankheit des Schädels leiden – der Cranio-mandibuläre Osteopathie.