Kangal-Eine türkische Hunderasse

Rasseporträt:Kangal

Andere Namen: Türkischer Hirtenhund, Anatolischer Hirtenhund, Sivas, Çoban Köpeði, Karabaþ, Akbaþ

Gewicht:

Rüde 50 – 66 kg
Hündin 41 – 54 kg

Mögliches Alter:

15–20 Jahre

Verwendung heute:

Herdenschutzhunde

Verwendung früher:

Hirtenhunde

Fellfarben:

Das Fell ist immer einfarbig: von cremefarben bis Falbe mit schwarzer Maske.

Widerrist:

Rüde: 76 – 81 cm
Hündin: 71 – 76 cm

Ursprungsland:

Türkei

Ursprungsland:

Türkei

Fell:

kurz,
stockhaarig,
doppeltes Haarkleid,
weder wellig noch flauschig.

Im Winter ist das Haar sehr dicht und von fast gleicher Länge. Im Sommer wird ein Teil der Unterwolle abgeworfen und kurzes, glatt anliegendes Deckhaar bleibt.
Deckhaar, rauh. Die Unterwolle ist sehr weich, dicht, manchmal grau
Unterwolle: kaschmirartig, kann von hell – graubraun oder mattgold – stahlblau reichen. Weiße Socken und Brustabzeichen kommen häufig vor.

Die Geschichte der Hunderasse:

Es gibt nur sehr wenige Dokumente, Zeichnungen ect., die die frühe Existenz des Hundes als Rasse belegen.
1592 wurde er in dem Buch „Reise in die Türkei“ von dem deutschen H. Gruner genau beschrieben. Im 18. Jh. hatte sich der Adel um die Erhaltung einer reinrassigen Zucht, des Kangals bemüht.
Die adlige Familie Kangal hielt vor ungefähr 60 Jahren den Rassestandard fest. Die ersten Paare kamen in den Jahren 1965 – 1968 nach England, danach begann die weltweite Verbreitung der Rasse. Die Nelsons importierten ihren ersten Hunde 1985 in die USA. Als Rasse anerkannt wurde der Kangal im Jahr 1998. Das erste internationale Symposium über türkische Hirtenhunde gab es 1996. 1999 fand in Sivas das erste Festival statt. Heute ist die Rasse in der Türkei, fast schon Kult und genießt dort sehr hohes Ansehen.
Er ist auf Briefmarken und einer Münze zu sehen.

Erscheinungsbild:

Ein großer, kräftiger Hund mit majestätischen Aussehen.

Verhalten und Charakter:

Ein Kangal ist temperamentvoll, wachsam, mutig, treu, fremden Hunden gegenüber misstrauisch, ohne Aggressivität Menschen gegenüber, liebevoll, reserviert gegenüber Fremden, lernwillig, sensibel, selbstständig, wesensfest, intelligent, robust

Haltung:

Durch die große Freiheitsliebe des Hundes sollte er Sommer wie Winter draußen gehalten werden. Dieser Hund will „arbeiten“ und er muss auch „arbeiten“, sonst wird er unzufrieden. Der Kangal liebt die Ruhe und ist für Menschen geeignet denen es genauso geht und die große Menschenmassen meiden. Die Erziehung des Kangals sollte durchgängig konsequent, liebevoll
gedulig und mit Einfühlungsvermögen sein. Haben Sie erst mal seine Liebe und seinen Respekt errungen, wird der Kangal fast alles für sie tun.
Der Kangal ist kein Hund für Anfänger. Für die artgerechte Haltung braucht der Kangal viel Platz.

Pflege:

Die Fellpflege der Rasse ist unproblematisch. Bürsten um die Unterwolle auszukämmen reicht.
Die Rasse riecht auch nicht nach Hund.

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