Tipps für gesunde Hundegelenke

Es gibt über 10 Millionen Deutsche, die mindestens einen Hund zu ihrem Haushalt zählen. Die Pandemie hat ihres dazu beigetragen, dass die Anzahl der Hundehalter kräftig gestiegen ist. Die Menschen lieben es, mit ihrem Vierbeiner …

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Es gibt über 10 Millionen Deutsche, die mindestens einen Hund zu ihrem Haushalt zählen. Die Pandemie hat ihres dazu beigetragen, dass die Anzahl der Hundehalter kräftig gestiegen ist. Die Menschen lieben es, mit ihrem Vierbeiner spazieren zu gehen, Sport zu treiben und nach einem erfüllten Tag mit den Fellnasen zu kuscheln. Doch jeder Hundebesitzer kennt den Schreck, wenn der sonst so agile Hund plötzlich mit einer lahmen Pfote aufsteht und einen flehend ansieht. Unfall oder chronische Gelenkprobleme? Wenn der Hund schon deutlich Schmerzen zeigt, muss man zum Tierarzt. Als Besitzer kann man jedoch präventiv etwas unternehmen, damit der vierbeinige Begleiter lange gesund und fit bleibt.

Wie erkennt man Gelenkschmerzen beim Hund?

Auch, wenn der Hund nicht sprechen kann, ist es für den Besitzer deutlich zu erkennen, wenn der Hund Schmerzen hat. Das können offensichtliche Signale sein, wie eine hochgezogene Pfote oder ein klares Humpeln. Aber auch eine Wesensveränderung kann auf Gelenkschmerzen zurückzuführen sein. Das ist der Fall, wenn ein sonst quirliger Hund etwa sich nicht mehr viel bewegen will und auf seinen Platz zurückzieht. Auch, wenn der Hunde morgens oder nach einer längeren Pause sehr langsam und steif aufsteht. Je nach Charakter des Hundes lassen sich die Vierbeiner entweder plötzlich ungern an den Pfoten anfassen oder zeigen durch leises Winseln beim Streicheln, dass sie Schmerzen haben. Fühlt sich das Gelenk warm und geschwollen an, muss ein Tierarzt feststellen, welche Verletzung vorliegt.
Generell gilt: Verändert sich das Verhalten des Hundes und zeigt er länger als einen Tag Beschwerden, muss unbedingt ein Arzt zurate gezogen werden.

Ursachen für Gelenkschmerzen beim Hund

Die Ursachen sind zahlreich. Viele Hunderassen sind etwa überzüchtet und bekannt dafür im Laufe des Hundelebens mit Hüft- oder anderen Gelenkproblemen herumschlagen zu müssen. Bei anderen Vierbeinern liegt es am Übergewicht, das die Gelenke zu stark belastet. Arthrose, also ein Gelenkverschleiß, ist meist die Folge einer alten Verletzung oder einer Operation in früheren Jahren. Auch ein Biss einer infizierten Zecke kann den Hund plagen. Borreliose verursacht schmerzhafte Gelenkentzündungen, oft geht Fieber damit einher.

Was kann man für gesunde Gelenke beim Hund tun?

Wie empfindlich ein Hund in puncto Gelenkerkrankungen ist, ist auch genetisch bedingt und hängt viel von der Rasse und den Zuchtbedingungen ab. Trotzdem kann man als Hundehalter viel gesundheitliche Probleme abwenden, wenn man ein paar Maßnahmen berücksichtigt.

Ernährung

Jede Hunderasse muss anders gefüttert werden. Schon im Welpenalter braucht der Nachwuchs großer Rassen eine andere Nährstoffzusammensetzung im Futter, als etwa Dackelwelpen. Wichtig ist zudem, dass die Hunde nicht übergewichtig werden. Das belastet die Gelenke und der Hund leidet ein Leben lang.
Will man Gelenkprobleme hinauszögern oder verhindern, kann man beim erwachsenen Hund mit Nahrungsergänzungsmittel arbeiten. Tabletten mit Grünlippmuschelextrakt von https://natureflow-pets.com/ etwa, verfügen über Bestandteile, die die Knorpelbildung und die Geschmeidigkeit der Gelenke unterstützen und fördern. Zudem sagen Experten den Grünlippmuscheln entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften nach. Sie können also auch unterstützend bei bereits bestehender Arthrose gegeben werden. Allerdings ist die Rücksprache mit dem Tierarzt vorher unerlässlich.

Liegeplatz

Gerade große und damit schwere Hunde sollte immer auf einem Gelenk entlastetem Untergrund liegen. Hier bieten sich Matratzen und Bettchen aus viskoelastischem Schaumstoff an.

Bewegung

Jeder Hund braucht angemessenen Auslauf. Bewegung schützt vor Übergewicht und hält die Gelenke fit. Daher sollte man sich vor der Anschaffung genau überlegen, welche Rasse man sich ins Haus holt. Ein Dalmatiner etwa liebt es große Runden zu joggen oder neben dem Rad herzulaufen. Ein Labrador braucht seine regelmäßigen Runden im Wasser und glücklich zu sein, selbst ein Chihuahua möchte laufen und nicht den ganzen Tag wie eine Handtasche getragen werden. Ihm reicht allerdings auch eine kleine Runde. Man sollte sich genau überlegen, ob man der jeweiligen Rasse auch genug Zeit widmen kann. Nur so bleibt der Hund gesund.

Fazit

Wer bisher noch keinen Hund hatte und nun über die Anschaffung eines Welpen nachdenkt, sollte sich vorab gut informieren. Zu viel Nährstoffe schaden im Welpenalter eher, später sind Zugaben zum Futter wichtig, gerade wenn man etwa barft. Allerdings sind zu wenig Nährstoffe auch ein Problem – das Futter muss ausgewogen sein.
Dasselbe gilt für die Bewegung. Bis zum ersten Lebensjahr sollte ein Hund nicht mit zum Joggen oder Radfahren genommen werden. Das kann die Gelenke dauerhaft schädigen.

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