Gefährlichste Hunderasse: Wie gefährlich sie Dir werden kann

Immer wieder stellen sich Menschen die Frage, welche Hunderasse die gefährlichste Rasse ist. Es ist wichtig zu bedenken, dass jeder Hund, egal welcher Rasse, gefährlich werden kann, wenn er nicht richtig trainiert und sozialisiert wird. …

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Immer wieder stellen sich Menschen die Frage, welche Hunderasse die gefährlichste Rasse ist. Es ist wichtig zu bedenken, dass jeder Hund, egal welcher Rasse, gefährlich werden kann, wenn er nicht richtig trainiert und sozialisiert wird. Dennoch gibt es einige Hunderassen, die als gefährlicher betrachtet werden als andere. Welche Rassen das sind und ob Dein Hund dazu zählt, erfährst Du hier.

Die Top 3 – Gefährlichste Hunderasse

Der American Pitbull ist einer der gefährlichsten, wenn nicht der gefährlichste Hund, aber er kann auch sehr liebevoll und loyal sein. Daher ist es wichtig, dass Pitbulls von klein auf korrekt trainiert und sozialisiert werden, damit sie nicht aggressiv werden. Besonders im Welpenalter sollte mit der Erziehung begonnen und alles richtig gemacht werden. Der American Pitbull ist ein sehr schneller Lerner und er kann ein breites Spektrum an Befehlen erlernen. Die Rasse ist sehr lernbegierig und aufgeschlossen, sollte aber am besten von fortgeschrittenen Hundehaltern besessen werden.

Aber Pitbulls können auch anders: Die Nachrichten über Angriffe dieses Tier sind weltweit bekannt. Die Hunde sind extrem muskulös und stark. Ihre Beißkraft ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Der Pitbull hat einen speziellen Kiefer, der sich verriegelt, sobald er seine Zähne in ein Ziel versenkt, was Pitbullbisse extrem gefährlich werden lässt.

Leider werden amerikanische Pitbulls oft eingeschläfert, nachdem sie andere Hunde oder gar Menschen getötet haben. Hier ist zu sagen, dass das nicht nur an dem aggressiven Naturell der Hunde liegt, sondern an falscher oder fehlender Erziehung und Haltung. Die Pitbulls sind für 65% aller Todesfälle durch Hundeangriffe verantwortlich und gelten deshalb als gefährlichste Hunderasse der Welt. Zwischen 2005 und 2017 sind 284 amerikanische Menschen durch die Rasse getötet worden.

Die zweitgefährlichste Rasse der Welt ist „nur“ für 10% der Tötungen durch Hunde verantwortlich: Rottweiler. Sie sind genauso muskulös wie die amerikanischen Pitbulls, haben aber eine schlankere Figur. Die Bisskraft ist ebenfalls enorm und kann gefährlich werden. Auf ihr Konto gehen die Tötungen von 45 Menschen in den 13 Jahren zwischen 2005 und 2017. Als Familienhunde sind sie gänzlich ungeeignet und waren in Deutschland nur für die Viehhütung und das Karrenziehen zuständig.

Auch für die Arbeit eingesetzt wird der deutsche Schäferhund. Als Polizei- oder Militärhund wird er gerne trainiert, da diese Rasse als sehr klug und loyal gilt. Doch im Gegensatz zum Rottweiler kann er sich gut in eine Familie einfügen. Wenn das Tier gut erzogen wurde und eine Aufgabe hat, die ihn auslastet oder wenn er durch ausreichend Bewegung gefordert wird, ist er definitiv ein ausgeglichener, freundlicher Hund.

In 13 Jahren waren deutsche Schäferhunde für 20 Todesfälle verantwortlich – das sind 5 % der Todesfälle, die durch Hundeangriffe verursacht werden. Ihr starker Biss macht sie zu einer gefährlichen Hunderasse. Besonders, wenn sie ihr eignes Territorium verteidigen müssen, können sie aggressiv werden.

Wieso sind Pitbulls überhaupt so gefährlich?

Zunächst ist es wichtig zu sagen, dass Tiere sich anders wehren und ausdrücken als wir Menschen. Zudem sind Hunde Lebewesen, die potentiell gefährlich werden können, wenn sie sich bedroht fühlen. Das liegt in ihrer Natur.

Pitbulls zählen zu den Terriern und haben einige Wesensmerkmale, die leicht zu triggern sind. Außerdem zählen sie zu den Listenhunden. Das sind Hunde, die aufgrund ihrer Rasse als gefährlich eingestuft werden. Hier geht es nicht darum, ob ein einzelner Hund auffällig geworden ist oder nicht. Er wird allein aufgrund seiner Rassezugehörigkeit in die Liste geschrieben.

Früher wurden die Kampfhunde so genannt, da sie tatsächlich an Tierkämpfen, beispielsweise gegen Bären oder Bullen, teilnehmen mussten. Heute werden Hunderassen, die schon des Öfteren wegen Angriffen negativ aufgefallen sind, als Kampfhunde bezeichnet. Die Hunderassen sind stereotypische kräftige und muskulöse Tiere, wie der amerikanische Pitbull oder der Staffordshire Terrier.

Hundehalter und Behörden sind sich bis heute nicht sicher, ob Pitbulls aggressiver und beißfreudiger als andere Hunderassen sind. Viele Tierexperten sind zu dem Entschluss gekommen, dass eine Rasse nicht von Haus aus gefährlich ist, sondern erst durch menschliches Zutun, etwa die Zuchtauswahl, Erziehung und falsche Haltung, aggressiv werden. Durch die falsche Erziehung kann ein Hund als Kampfmaschine missbraucht werden. Da ist sich Dorit Feddersen-Petersen, Hundespezialistin an der Universität Kiel, sicher. Der Hund ist nicht von Grund auf verhaltensgestört.

Die gefährlichste Hunderasse – alles im Überblick

Warum sind Pitbulls nun so gefürchtet? An sich hat die Rasse ein höheres Potenzial aggressiv gegenüber Mensch und Artgenossen zu werden, aber häufig wird dieses Verhalten erst vom Menschen hervorgerufen.

Mit der richtigen Erziehung und einem artgerechten Umgang, können Bissattacken und Unfälle vorgebeugt werden und es entsteht erst gar keine brenzliche Situation. Diese Hunde können auch in einer Familie gehalten werden, wenn sich alle Familienmitglieder, inklusive des Hundes, aufeinander einstellen und gut harmonieren.

Unfälle passieren jedoch immer mal und auch andere Hunderassen können in den Angriffsmodus gehen. Schließlich handelt es sich immer noch um Tiere.

FAQ – Gefährlichste Hunderasse

Welche ist die gefährlichste Hunderasse?

Die gefährlichste Hunderasse ist momentan der American Pitbull.

Welche sind die Top 3 gefährlichsten Hunde?

Nach dem Pitbull steht der Rottweiler an zweiter Stelle, gefolgt vom deutschen Schäferhund.

Warum sind Pitbulls so gefährlich?

Abgesehen von ihrem Grundpotential werden häufig Fehler vom Menschen, beziehungsweise Halter, in Sachen Erziehung und Haltung gemacht.

Quellen

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